2011-05-31

Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) Umsetzung und Wirkung der Behindertenrechtskonvention

Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)

Umsetzung und Wirkung der Behindertenrechtskonvention

Welche Wirkungen gehen von der BRK aus? Ist sie ein zahnloser Tiger?
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DBSV - Umsetzung - Wirkung

SPD_Positionspapier_UN-Behindertenrechtskonvention Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention | Mechthild Rawert

Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention


Von der SPD-Bundestagsfraktion wurde das Positionspapier „Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention – Herausforderung und Chance für eine inklusive Gesellschaft“ verabschiedet. Es wurde über einen mehrmonatigen Zeitraum hinweg von der eigens gegründeten Begleitgruppe der Fraktion zur Umsetzung der UN-Konvention gemeinsam mit Betroffenenvertreterinnen und -vertretern erarbeitet. Es zeigt Handlungsfelder und Zukunftsoptionen auf.
Als Gesundheitspolitikerin habe ich mich dabei mit dem Recht auf eine bedarfsgerechte gesundheitliche Versorgung befasst. Menschen mit Handicaps scheitern in Berlin bei der freien Arztwahl oft schon am fehlenden Aufzug – 80 % aller Berliner Arztpraxen sind (noch) nicht behindertengerecht!
Ich fühle mich unseren sozialdemokratischen Grundwerten verpflichtet - und die entsprechenden Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention nach gesetzlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die allen Menschen die gleichen Chancen für gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen.
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Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention | Mechthild Rawert

Isländische Gebärdensprache anerkannt - Taubenschlag, das deutsche Portal für Hörgeschädigte

Isländisches Parlament
Was in Deutschland eher halbherzig geschehen ist (s.u.) und wofür die italienischen Gehörlosen zur Zeit gerade vehement kämpfen (s.u.), mit Demos und Sit Ins, das haben die Gehörlosen in Island erreicht: Das isländische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, mit dem die Isländische Gebärdensprache als vollwertige Landessprache anerkannt wird. Gehörlose Isländer können jetzt die Gebärdensprache als ihre ERSTE Sprache eintragen lassen. Auf der Zuschauergalerie des Parlament saßen viele Gehörlose. Sie konnten Freudentränen nicht unterdrücken. Mit der Anerkennung der Gebärdensprache ist auch die Gehörlosengemeinschaft insgesamt anerkannt worden. 20 Jahre Kampf haben sich gelohnt! Wir können den Isländern nur herzlich gratulieren zu diesem Erfolg.

Isländische Gebärdensprache anerkannt - Taubenschlag, das deutsche Portal für Hörgeschädigte

2011-05-30

Behindertenarbeit nur Beschäftigungstherapie? - oesterreich.ORF.at

Behindertenarbeit nur Beschäftigungstherapie?
Trotz zahlreicher Einrichtungen habe Tirol großen Nachholbedarf, wenn es um die 
Arbeit mit Behinderten geht, sagt Marianne Schulze.
Sie führt den Vorsitz bei der Überwachung der Umsetzung der 
UNO-Konvention über Behindertenrechte.


Recht auf Arbeit nicht wirklich erfüllt
Marianne Schulze hat in Innsbruck an einer Podiumsdiskussion teilgenommen 
und dabei neue Sichtweisen für die Behindertenarbeit eingefordert.

Die Arbeitssituation von Menschen mit Behinderung stelle sich überwiegend so dar, 

dass Menschen mit Handicap oft in Werkstätten tätig sind, in denen sie das Recht 
auf Arbeit nicht wirklich erfüllen können, so die streitbare Vorsitzende des 
Monitoringausschusses zur Umsetzung der UNO-Konvention über Rechte von 
Behinderten: 
"Sie bekommen nur ein Taschengeld, sind sozialversicherungsrechtlich nicht abgesichert, 
haben keinen Pensionsanspruch und sind separiert von einem Arbeitsplatz 
im ersten Arbeitsmarkt. Da haben Tirol und Österreich noch einen weiten Weg vor sich."


Umsetzung internationaler Verpflichtung
Österreich habe 2008 die UNO-Konvention über Menschen mit Behinderungen 
recht zügig ratifiziert: mit dem Hinweis, es geben keinen Handlungsbedarf. 
Allerding widerspeche einiges in der österreichischen Behindertenpolitik 
dieser Konvention und damit den internationalen Standards: 
Behindertenarbeit nur Beschäftigungstherapie? - oesterreich.ORF.at




























„Warnung vor schlechter Heimpflege muss möglich sein.“ Daheim statt Heim e. V. - Thema Detailseite

„Warnung vor schlechter Heimpflege muss möglich sein.“



Das Landsozialgericht in Essen hat der AOK untersagt, auf ihrer Internetseite vor schlechter Heimpflege dadurch zu warnen, dass sie ein Filtern der Pflege-TÜV-Prüfergebnisse nach 'Risikofaktoren' ermöglicht. Silvia Schmidt von Daheim statt Heim: „Diese Entscheidung ist skandalös. Damit wird der sogenannte Pflege-TÜV endgültig zur Farce.“
(...)
Spannend bezüglich der zukünftigen Entwicklung sind allerdings zwei Passagen der Urteilsbegründung.
Daheim statt Heim e. V. - Thema Detailseite

Behindertenbeauftragte treffen sich in Dresden -- kobinet

31.05.2011 - 05:56

Behindertenbeauftragte treffen sich in Dresden.

Dresden (kobinet) Die Behindertenbeauftragten der Länder und des Bundes treffen sich heute und morgen in Dresden zu ihrem 41. Treffen, bei dem das Thema Barrierefreiheit im Mittelpunkt steht. Das Land Sachsen ist dieses Mal Gastgeber für das Treffen.

Die Beauftragten der Länder und des Bundes treffen sich in der Regel zweimal pro Jahr zu ihrem mittlerweile traditionellen Austausch. Zum Ende des Treffens soll eine Dresdener Erklärung vorgestellt werden, die sich schwerpunktmäßig mit den Forderungen der Beauftragten für die Verbesserung des barrierefreien Bauens beschäftigen wird. Neben der DIN 18040 wird bei dem Treffen auch die barrierefreie Gestaltung des Evangelischen Kirchentages vorgestellt. moh

Behindertenbeauftragte treffen sich in Dresden -- kobinet

Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung: Alt und behindert

Wie sich der demografische Wandel auf das Leben von Menschen mit Behinderung auswirkt
Von Ylva Köhncke
(...)
Um Menschen mit Behinderungen ein selbst bestimmtes Leben und Teilhabe zu ermöglichen, müssen die Beteiligten die sozialpolitischen Teilhabeziele konsequent befolgen und scheinbare Sachzwänge infrage stellen. Dazu gehört der Ausbau von gemeinsamem Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung, von ambulant betreuten Wohnmöglichkeiten, von individuellen Hilfen, zum Beispiel über das Persönliche Budget. Es reicht aber nicht aus, die Auflösung von Sondereinrichtungen zu fordern – die Gesellschaft muss sich auch für die Teilhabe behinderter Menschen öffnen und räumliche sowie kommunikative Barrieren abbauen. Zivilgesellschaftliche Initiativen wie Mehrgenerationenhäuser Quartiersmanagement-Projekte liefern Beispiele gelungener Inklusion.

Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung: Alt und behindert

HWelt - So geht`s nicht!

So geht`s nicht! Drucken E-Mail
Montag, 30 Mai 2011
Berlin - So geht`s nicht Eltern von Kindern mit Behinderung wehren sich gegen Pläne der Senatsschulverwaltung.

Knapp 100 Eltern behinderter Kinder und Jugendlicher berieten am vergangenen Donnerstagabend im Roten Rathaus eine gemeinsame Resolution zum Berliner Gesamtkonzept „Inklusive Schule“. Das Konzept ist bei Eltern und Elternorganisationen als auch Fachleuten heftig umstritten.

Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung hat es im Januar 2011 veröffentlicht, um die Forderungen der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung umzusetzen und den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung völkerrechtlich auch in Berlin zu verankern. In ihrer Resolution fordern die Eltern eine individuelle Förderung aller Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen und die bedarfsgerechte Ausstattung der Schulen ohne Haushaltsvorbehalt. Dabei müssen die Schüler mit ihren Bedürfnissen im Mittelpunkt stehen – nicht das System.

Der Elterngipfel bot zum ersten Mal eine Plattform für den Austausch der Eltern untereinander. Menschen mit Behinderung oder deren Vertreter waren an der Ausarbeitung des Konzepts nicht beteiligt – ein klarer Verstoß gegen Art. 4 Abs. 3 der UN-Behindertenrechtskonvention. Hartwig Eisel, der Vorsitzende des Landesbeirats für Menschen mit Behinderungen, sprach in seiner Eröffnungsrede vom notwendigen Schulterschluss aller Eltern, um der Politik zu sagen, wo es lang geht. Eisel ist von Geburt an hochgradig schwerhörig.

HWelt - So geht`s nicht!

Grüße von Ungewollten gesucht -- kobinet

30.05.2011 - 11:23

Grüße von Ungewollten gesucht.

Berlin (kobinet) Die Ankündigung der Giordano-Bruno-Stiftung am 3. Juni in Frankfurt Peter Singer wegen seines Eintretens um die Grundrechte für Menschenaffen mit einem Ethikpreis zu ehren, hat scharfe Kritik bei Behindertenverbänden ausgelöst. Für eine Aktion werden nun möglichst schnell Statements von Menschen gesucht, die nach Singers Ethik heute nicht gewollt und wahrscheinlich auch nicht am Leben wären.

Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat sich entschieden, der Giordano-Bruno-Stiftung "Grüße der Ungewollten" zu schicken und bittet diejenigen, die bei der Aktion mitmachen, bis 31. Mai 12.00 Uhr, Bilder und ein kurzes Statement über sich zu schicken, damit dies veröffentlicht und der Stiftung zugesandt werden kann.

"Wir haben uns überlegt, der Stiftung 'Grüße der Ungewollten' zu schicken. Angesichts der Philosophie von Peter Singer und im Lichte der Diskussion um die Präimplantationsdiagnostik (PID) ist unseres Erachtens ein solches Zeichen wichtig", erklärten Dr. Sigrid Arnade und Barbara Vieweg von der ISL. "Wenn ihr mitmachen wollt, benötigen wir von euch spätestens bis Dienstag, 31. Mai 12.00 Uhr jeweils ein digitales Bild und wenn ihr wollt einen kleinen Text, höchstens aber 1 Satz. Dies würden wir dann zusammen stellen, mit einer Presseerklärung verbunden ins Internet stellen und an die Stiftung mit unserem Protest gegen den Preis schicken", heißt es in dem heute veröffentlichten Aufruf für die Aktion. Die ISL hofft, dass möglichst viele mitmachen, die, hätte sich Singers Philosophie durchgesetzt, heute wahrscheinlich nicht am Leben wären. Bilder von Eltern mit ihren behinderten Kindern sind ebenfalls herzlich willkommen.

Bilder und Statements bitte direkt an Barbara Vieweg, E-Mail: bvieweg@isl-ev.de senden. moh

Grüße von Ungewollten gesucht -- kobinet

30.05.2011 - 18:57

Ethik-Preis für Peter Singer ein falsches Signal.

Dortmund (kobinet) Die Verleihung des Ethik-Preises der Giordano-Bruno-Stiftung an Peter Singer wurde heute von Markus Kurth, behindertenpolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen, als ein falsches Signal kritisiert. Nachfolgend dokumentiert kobinet die Erklärung des Bundestagsabgeordneten aus Dortmund:

Peter Singer wird am 3. Juni 2011 für sein Engagement um Tierrechte von der Giordano-Bruno-Stiftung geehrt. Die Stiftung setzt sich auch für ein uneingeschränktes Recht auf die Präimplatationsdiagnostik (PID) ein. Peter Singer plädierte in der Vergangenheit unter anderem dafür, behinderte Kinder bis zum 28. Lebenstag töten zu können. Der Preis für Singer ist ein Schlag ins Gesicht aller Menschen mit Behinderungen.

Die Stiftung wehrt sich gegen Kritik an ihrem Preisträger, indem sie Singer als „potentiellen Verbündeten“ im Kampf für die Rechte von Menschen mit Behinderungen darstellt. So trete Singer dafür ein, kranke und behinderte Menschen mit allen Mitteln zu fördern, nicht aber Krankheit und Behinderung.

Doch Krankheit und Behinderung gehören zum menschlichen Leben, daran wird auch der medizinische und technische Fortschrittnichts ändern. Krankheit und Behinderung bedeuten auch nicht automatisch Leid.

Wer glaubt es sei möglich, zwar Menschen mit Behinderungen aber nicht Krankheit und Behinderung selbst akzeptieren zu können, unterliegt einem Irrglauben. Der Druck auf behinderte Menschen und deren Familien wird durch eine gesellschaftliche Stimmung, in der Behinderung als vermeidbares Übel gilt, zunehmen.

Menschen sind vielfältig. Diese Vielfalt positiv zu betrachten, sie zu fördern und zu unterstützen, ist nicht zuletzt vor dem Hintergrund der UN-Behindertenrechtskonvention dringend geboten. sch 

 kobinet-nachrichten.org

Peter Singer: Affenfreund, Behindertenfeind und ein Ethik-Preis

faz-community.faz.net 


Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen/Artikel 10 - Recht auf Leben

 
Die Vertragsstaaten bekräftigen, dass jeder Mensch ein angeborenes Recht auf Leben hat, und treffen alle erforderlichen Maßnahmen, um den wirksamen und gleichberechtigten Genuss dieses Rechts durch Menschen mit Behinderungen zu gewährleisten.
 .inclusion.cc

2011-05-29

Köln Nachrichten | LVR wirbt gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit Handicaps

30.05.2011 00:05

LVR wirbt gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit Handicaps


Für eine bessere Integration und Chancengleichheit auf gesellschaftliche Teilhabe gingen in dieser Woche rund 1000 Schülerinnen und Schüler am Heumarkt auf die Straße. Foto: Schäfer/LVR :: ClickBild=Vollbild
Rund 1000 Schülerinnen und Schüler kamen in dieser Woche auf dem Kölner Heumarkt zu einer Demonstration zusammen. Wie der Landschaftsverband Rheinland LVR am gestrigen Donnerstag bekannt gab, wollten die Initiatoren der „LVR-IntegraTour“ für mehr gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen werben. Die Demo war zugleich das offizielle „Bergfest“ der diesjährigen Roadshow, mit dessen Hilfe der LVR auch das eigene Leistungsportfolio in die Öffentlichkeit tragen will. Seit dem 6. April sind insgesamt bereits mehr als 2500 Kinder und Jugendliche auf einer Gesamtstrecke von insgesamt 800 Kilometern für Chancengleichheit bei der gesellschaftlichen Teilhabe auf die Straßen gegangen. Die Tour geht von Aachen aus über das gesamte Rheinland bis zum nördlichen Rand des LVR-Zuständigkeitsbereichs in Xanten am Niederrhein. Am 28. Mai endet die Tour mit dem eigener Aussage zufolge „größten, integrativen Familien für Menschen mit und ohne Handicap“.
Köln Nachrichten | LVR wirbt gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit Handicaps

Es geht doch - mz-web.de

Es geht doch

VON YVETTE MEINHARDT, 26.05.11, 19:06h, aktualisiert 26.05.11, 22:58h
Yvette Meinhardt

Yvette Meinhardt (FOTO: MZ)
Bild als E-Card versenden Bild als E-Card versenden
Halle (Saale)/MZ. Im Einkaufsmarkt in Theißen sind alle Generationen willkommen. Ganz junge und ganz alte Menschen dürfen sich hier genau so wohl fühlen wie Kunden mit Handicap. Dafür hat das Handelshaus einiges getan: Rollstühle angeschafft, Parkbuchten verbreitert, Umkleidekabinen vergrößert.
Gewiss, allein mit Nächstenliebe hat dieses Engagement nichts zu tun. Es stehen knallharte unternehmerische Interessen dahinter. Der Einkaufsmarkt im Zeitzer Ortsteil will mehr Kunden anlocken und behalten. Das ist legitim und geschieht auf eine Art und Weise, von der am Ende Händler wie Kunden profitieren können.
Und irgendwie setzt der Einkaufsmarkt nicht nur die Konkurrenz unter Druck. Nein, auch öffentliche Einrichtungen und Stadtplaner dürfen sich angesprochen fühlen. Schließlich machen die Beispiele deutlich, dass es eben möglich ist, Menschen mit Behinderungen den Alltag zu erleichtern und ihnen zu zeigen, dass sie mit ihren Problemen ernst genommen werden. Insofern setzt Theißen ein Zeichen, das Nachahmung finden muss. Denn Barrieren gibt es für alte und gebrechliche Menschen noch mehr als genug.

Es geht doch - mz-web.de

Grüne fordern Recht für Behinderte auf Regelunterricht | Nordrhein-Westfalen | Dnews.de | Nachrichten auf einen Blick

Grüne fordern Recht für Behinderte auf Regelunterricht

Veröffentlicht: 28 Mai 2011 16:44
 

Emsdetten (dpa/lnw) - Die Grünen in Nordrhein-Westfalen fordern einen Rechtsanspruch behinderter Kinder auf Unterricht in Regelschulen. Einen entsprechenden Antrag beschloss der Landesparteitag am Samstag in Emsdetten. NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann bezeichnete die gesetzlich verankerte Teilhabe behinderter Kinder am Unterricht in allen Schulformen als «zentrale Aufgabe für die Landesregierung». Die Grünen kündigten an, sich für mehr Barrierefreiheit in allen Bereichen des öffentlichen Lebens einsetzen zu wollen. Finanzielle Vorbehalte dürften dabei nicht zählen, erklärte der Grünen-Landeschef Sven Lehmann


Grüne fordern Recht für Behinderte auf Regelunterricht | Nordrhein-Westfalen | Dnews.de | Nachrichten auf einen Blick

Behinderte Schüler: Die ganz normale Vielfalt | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

Behinderte Schüler Die ganz normale Vielfalt

Behinderte Kinder sollen an jeder Schule lernen können. Der Erstklässler Tilman probiert aus, ob das funktioniert.
Der siebenjährge Tilman lernt seit Herbst letzten Jahres an der Anne-Frank-Grundschule in Freiburg.
Der siebenjährge Tilman lernt seit Herbst letzten Jahres an der Anne-Frank-Grundschule in Freiburg.
Montagmorgen. Blondschopf Tilman steht vor der Haustür und wartet auf sein Taxi. Sein Freund Ludwig sitzt schon drin. »Hallo, Ludwig!«, ruft Tilman fröhlich und steigt ein. Dann steht das Taxi wie jeden Morgen im Stau. Auch einige Autos vor ihnen bringen Kinder von ihrem Wohnort in eine weiter entfernte Schule. Kinder wie Tilman und Ludwig, die aufgrund einer Behinderung meist auf Förderschulen geschickt werden. Die beiden Jungen sind mit dem Downsyndrom zur Welt gekommen. Ihre Eltern wollten trotzdem, dass sie auf einer ganz normalen öffentlichen Grundschule lernen, gemeinsam mit Kindern, die keine Behinderung haben.
Ein Dreivierteljahr hat es gedauert, bis sie ihr Ziel erreicht haben, ein Dreivierteljahr, ausgefüllt mit unzähligen Telefonaten, E-Mails und Gesprächen mit Gleichgesinnten, Lehrern, Kommunal- und Landespolitikern, mit Veranstaltungen und Sitzungen im Freiburger Schulamt. Bisher durften Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Baden-Württemberg in der Regel nur in Modellschulen oder in sogenannte Außen- oder Kooperationsklassen allgemeinbildender Schulen integriert werden, oft nur stundenweise.
Seit September 2010 nun lernen Tilman, 7, und Ludwig, 8, an der Anne-Frank-Grundschule in Freiburg im Breisgau, sieben Kilometer von ihrem Zuhause entfernt. Die Schule in Tilmans Stadtteil war nicht bereit, ihn aufzunehmen.
Behinderte Schüler: Die ganz normale Vielfalt | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

Freyung: Neue Plätze für Behinderte | Passauer Neue Presse - Nachrichten - Zeitung - Freyung, Waldkirchen, Grafenau

Freyung | 29.05.2011 | 12:41 Uhr

Neue Plätze für Behinderte


Gut zu tun haben die Mitarbeiter in den Wolfsteiner Werkstätten wie hier in der Wäscherei. Der Sozialhilfeausschuss des Bezirks hat nun beschlossen, dass 24 zusätzlich Werkstattplätze in Freyung geschaffen werden. So kann auch ein Angebot für psychisch kranke Menschen geschaffen werden.

Gut zu tun haben die Mitarbeiter in den Wolfsteiner Werkstätten wie hier in der Wäscherei. Der Sozialhilfeausschuss des Bezirks hat nun beschlossen, dass 24 zusätzlich Werkstattplätze in Freyung geschaffen werden. So kann auch ein Angebot für psychisch kranke Menschen geschaffen werden.

Einen erheblichen Nachholbedarf an Werkstattplätzen für Menschen mit psychisch-seelischer Behinderung sieht der Sozialhilfeausschuss des niederbayerischen Bezirkstags. In seiner jüngsten Sitzung in Landshut genehmigte das Gremium deshalb einen Antrag des Caritasverbandes Passau auf Schaffung von jeweils 24 zusätzlichen Werkstattplätzen für diesen Personenkreis in den Donauhof-Werkstätten in Hacklberg und den Wolfsteiner Werkstätten in Freyung.
Angestoßen worden war die Diskussion um die Schaffung von Werkstattplätzen für Menschen mit psychisch-seelischer Behinderung im August vorigen Jahres durch die Lebenshilfe Deggendorf, die die Plattlinger Werkstätten um Arbeitsplätze für psychisch kranke Menschen aus ganz Niederbayern erweitern wollte.
Zu diesem Zeitpunkt lagen dem Bezirk allerdings auch schon Anfragen der Werkstätten aus Freyung und Passau vor, so dass der Sozialhilfeausschuss zur Auffassung gelangte, ein zentraler Standort in Plattling für ganz Niederbayern sei nicht zielführend, neue Plätze sollten vielmehr auf verschiedene Regionen verteilt werden.
Mehr lesen Sie am Montag, 30. Mai, in der PNP (Ausgabe Freyung-Grafenau).

Freyung: Neue Plätze für Behinderte | Passauer Neue Presse - Nachrichten - Zeitung - Freyung, Waldkirchen, Grafenau

Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen/Artikel 27 - Arbeit und Beschäftigung

(1) Die Vertragsstaaten anerkennen das gleiche Recht von Menschen mit Behinderungen auf Arbeit; dies beinhaltet das Recht auf die Möglichkeit, den Lebensunterhalt durch Arbeit zu verdienen, die in einem offenen, integrativen und für Menschen mit Behinderungen zugänglichen Arbeitsmarkt und Arbeitsumfeld frei gewählt oder angenommen wird. Die Vertragsstaaten sichern und fördern die Verwirklichung des Rechts auf Arbeit, einschließlich für Menschen, die während der Beschäftigung eine Behinderung erwerben, durch geeignete Schritte, einschließlich des Erlasses von Rechtsvorschriften, um unter anderem
a) Diskriminierung aufgrund von Behinderung in allen Angelegenheiten im Zusammenhang mit einer Beschäftigung gleich welcher Art, einschließlich der Auswahl-, Einstellungs- und Beschäftigungsbedingungen, der Weiterbeschäftigung, des beruflichen Aufstiegs sowie sicherer und gesunder Arbeitsbedingungen, zu verbieten;
b) das gleiche Recht von Menschen mit Behinderungen auf gerechte und günstige Arbeitsbedingungen, einschließlich Chancengleichheit und gleichen Entgelts für gleichwertige Arbeit, auf sichere und gesunde Arbeitsbedingungen, einschließlich Schutz vor Belästigungen, und auf Abhilfe bei Missständen zu schützen;
c) zu gewährleisten, dass Menschen mit Behinderungen ihre Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsrechte gleichberechtigt mit anderen ausüben können;
d) Menschen mit Behinderungen wirksamen Zugang zu allgemeinen fachlichen und beruflichen Beratungsprogrammen, Stellenvermittlung sowie Berufsausbildung und Weiterbildung zu ermöglichen;
e) für Menschen mit Behinderungen Beschäftigungsmöglichkeiten und beruflichen Aufstieg auf dem Arbeitsmarkt sowie die Unterstützung bei der Arbeitssuche, beim Erhalt und der Beibehaltung eines Arbeitsplatzes und beim beruflichen Wiedereinstieg zu fördern;
f) Möglichkeiten für Selbständigkeit, Unternehmertum, die Bildung von Genossenschaften und die Gründung eines eigenen Geschäfts zu fördern;
g) Menschen mit Behinderungen im öffentlichen Sektor zu beschäftigen;
h) die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen im privaten Sektor durch geeignete Strategien und Maßnahmen zu fördern, wozu auch Programme für positive Maßnahmen, Anreize und andere Maßnahmen gehören können;
i) sicherzustellen, dass am Arbeitsplatz angemessene Vorkehrungen für Menschen mit Behinderungen getroffen werden;
j) das Sammeln von Arbeitserfahrung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt durch Menschen mit Behinderungen zu fördern;
k) Programme für die berufliche Rehabilitation, den Erhalt des Arbeitsplatzes und den beruflichen Wiedereinstieg von Menschen mit Behinderungen zu fördern.
(2) Die Vertragsstaaten stellen sicher, dass Menschen mit Behinderungen nicht in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden und dass sie gleichberechtigt mit anderen vor Zwangs- oder Pflichtarbeit geschützt werden.
inclusion.cc

Christian Görke: Die Schaffung einer inklusiven Schule dauert Jahrzehnte - Falkensee/Nauen - Landkreis Havelland - Lokales - Die-Mark-Online

Schaffung einer inklusiven Schule dauert Jahrzehnte

szmtag

„Nicht von oben verordnen“

29.05.11|Falkensee/Nauen
Havelland – Das geplante flächendeckende gemeinsame Lernen von behinderten und nichtbehinderten Kindern wird derzeit unter dem Stichwort Inklusion nicht nur im Havelland sondern landesweit heftigst diskutiert. Welchen Standpunkt Christian Görke, parlamentarischer Geschäftsführer der Linksfraktion im Landtag aus dem Havelland vertritt, hat er der Redaktion im Interview verraten.
Christian Görke.
© privat
Christian Görke.
Der Begriff Inklusion ist gegenwärtig in aller Munde. Wie stehen Sie dazu?
Christian Görke: Seit 2009 ist die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen für Deutschland rechtlich bindend. Wir stehen vor der Aufgabe, eine inklusive Gesellschaft zu schaffen, die Menschen mit Behinderungen die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben garantiert. Die Bildung spielt in diesem Prozess eine zentrale Rolle.
Was bedeutet Inklusion konkret für den Bereich Bildung?
Görke: Eine inklusive Schule unterscheidet sich von der gegenwärtigen Schule dadurch, dass alle Kinder gemeinsam lernen. Dass allen die gleichen Möglichkeiten offen stehen, an qualitativ hochwertiger Bildung teilzuhaben und ihre Potenziale zu entwickeln. Inklusion rückt die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Lernenden in den Mittelpunkt. Sie begreift Vielfalt als Chance für Lern- und Bildungsprozesse.
Wie sieht Ihrer Meinung nach der Weg zu einer inklusiven Schule aus?

Christian Görke: Die Schaffung einer inklusiven Schule dauert Jahrzehnte - Falkensee/Nauen - Landkreis Havelland - Lokales - Die-Mark-Online

Tag der Begegnung - das bundesweit größe integrative Familienfest

Tag der Begegnung - das bundesweit größe integrative Familienfest

Dr. Jürgen Wilhelm nimmt beim Tag der Begegnung des LVR den Staffelstab von Schülerinnen der Marienschule Xanten und der LVR-Dietrich-Bonhoeffer-Schule Bedburg-Hau am Ziel der IntegraTour entgegen. Foto: Schiblon/LVR














Im LVR-Archäologischen Park in Xanten hat das bundesweit größte integrative Familienfest für Menschen mit und ohne Behinderung, der "Tag der Begegnung" des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), seine Tore geöffnet. Mehr als 20.000 Gäste werden erwartet. Unter dem Motto "Vielfalt der Generationen" setzen sie gemeinsam ein Zeichen für die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Handicap. Der Eintritt ist frei.
Rund 200 Verbände, Einrichtungen und Initiativen präsentieren ihre Angebote für ein gleichberechtigtes Miteinander. Bis 18 Uhr gibt es überall im LVR-Archäologischen Park ein buntes Programm. Auf der Hauptbühne stehen Mike Krüger, die "Jungen Dichter und Denker" und "Roots&Routes".

Pünktlich um 11 Uhr eröffneten Dr. Jürgen Wilhelm, der Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland und LVR-Direktorin Ulrike Lubek die Veranstaltung. "Es gibt viele Feste und Events - aber nur einen Tag der Begegnung. Hier kommen Menschen mit und ohne Handicap zusammen, um gemeinsam zu feiern. Diese Erfahrung schafft Offenheit für Unterschiede und macht Gemeinsamkeit in Vielfalt erfahrbar ", sagte Dr. Wilhelm.
Dr. Jürgen Wilhelm nimmt den Staffelstab der LVR-IntegraTour entgegen.

"Gemeinsam mit Menschen mit und ohne Handicap zu feiern ist die Fortsetzung unserer Arbeit im Alltag", führte die LVR-Direktorin Ulrike Lubek aus: "Soziale Themen sind unser Kerngeschäft. Wir arbeiten dafür, dass Menschen mit Beeinträchtigungen sich zugehörig fühlen und sich als wertvollen Teil einer Gesellschaft für alle erleben können."

Tag der Begegnung - das bundesweit größe integrative Familienfest

Stellungnahme zum Referentenentwurf des Nationalen Aktionsplans der Bundesregierung | Deutsche Gesellschaft der Hörgeschädigten - Selbsthilfe und Fachverbände e.V.

Stellungnahme zum Referentenentwurf des Nationalen Aktionsplans der Bundesregierung

Die DG hat zum Referentenentwurf des Nationalen Aktionsplans der Bundesregierung Stellung genommen und zu diversen Handlungsfeldern Ergänzungsbedarf angemeldet.
Die Stellungnahme finden Sie hier.

Stellungnahme zum Referentenentwurf des Nationalen Aktionsplans der Bundesregierung | Deutsche Gesellschaft der Hörgeschädigten - Selbsthilfe und Fachverbände e.V.

BAG:WfbM Stellungnahme der BAG:WfbM zum Referentenentwurf des Nationalen Aktionsplanes

Stellungnahme der BAG:WfbM zum Referentenentwurf des Nationalen Aktionsplanes
In ihrer Stellungnahme fokussiert die Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG:WfbM) die Passagen des Aktionsplanes, die die Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben betreffen. Sie vertritt die Überzeugung, dass Inklusion nur mit Werkstätten möglich ist. Das Konzept Werkstatt sollte auch weiteren sozial benachteiligten und behinderten Personen zur Verfügung stehen dürfen.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft bezog Stellung zum Referentenentwurf des Nationalen Aktionsplanes der Bundesregierung zur Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen vom 27. April 2011. Für die Weiterentwicklung und die Umsetzung bietet BAG:WfbM-Vorstand Günter Mosen Unterstützung an.

Rund drei Millionen Menschen mit Behinderung im erwerbsfähigen Alter sind nicht erwerbstätig. Daraus zieht die Bundesregierung den Schluss, dass der größte Teil nicht am Erwerbsleben teilhaben wolle oder nicht erwerbsfähig sei. Im Gegensatz dazu vertritt die Bundesarbeitsgemeinschaft die Überzeugung, dass die hohe Zahl vielmehr auf nicht vorhandene bzw. nicht passgenaue Angebote zur Teilhabe am Arbeitsleben zurückzuführen ist: „Sich bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt nur auf die Integrationskraft des Arbeitsmarktes zu verlassen, ignoriert die ungleichen Chancen behinderter Menschen im Wettbewerb der Arbeitnehmer“, betont der Vorstandsvorsitzende Mosen.

Eine Zukunftsstrategie, um die Leitidee der Inklusion mit Leben zu füllen, sieht die Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten in der Erweiterung des Marktes um „soziale Unternehmen‘. Mit der Veröffentlichung des Strategiepapiers „Maßarbeit – Neue Chancen mit Sozialunternehmen“ hat der Vorstand der BAG:WfbM einen Vorschlag erarbeitet, der zeigt, wie mehr Menschen am Arbeitsleben teilhaben können. „Maßarbeit“ überträgt das erfolgreiche Konzept der Werkstattarbeit darüber hinaus auf alle Personen, die Unterstützungsangebote auf ihrem Weg in die Arbeitswelt benötigen. „Inklusion ist nur mit Werkstätten möglich“, fasst Mosen die Kernthese zusammen.(...)


Im Link finden Sie die Stellungnahme der BAG:WfbM im Originalwortlaut.
BAG:WfbM

Stellungnahme des Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (bvkm) zum Referentenentwurf des Nationalen Aktionsplans der bvkm.

Stellungnahme

24.05.2011 -

"Der Entwurf des Aktionsplans macht deutlich, dass die Politik für behinderte Menschen aktuell mehr von den Vereinbarungen im Koalitionsvertrag bestimmt wird als von der UN-Behindertenrechtskonvention. Es zeigt sich, dass die Konvention nur dort richtungsweisend und gestaltend wirken kann, wo der Koalitionsvertrag Spielräume lässt. Das ist für einen auf zehn Jahre angelegten Aktionsplan deutlich zu wenig."

Stellungnahme des Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (bvkm) zum Referentenentwurf des Nationalen Aktionsplans der Bundesregierung zur Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung

Aktuelle Meldungen | bvkm.

Bundesverband der Berufsbetreuer BdB e.V.: Gutachten und Positionspapiere

Stellungnahme zum Nationalen Aktionsplan

Dateiname: Stellungnahme_des_BdB_zum_NAP_zur_UNBRK.pdf
Größe: 44 KByte
Dateityp: PDF Datei (Adobe Acrobat)

Reformkonzept des BdB

Dateiname: Betreuung_weiterentwickeln.pdf
Größe: 481 KByte
Dateityp: PDF Datei (Adobe Acrobat)

Positionspapier zur Eingliederungshilfe

Dateiname: Positionspapier_Eingliederungshilfe.pdf
Größe: 45 KByte
Dateityp: PDF Datei (Adobe Acrobat)

Stellungnahme zum Vormundschaftsrecht

Dateiname: Stellungnahme_Vormundschaftsrecht.pdf
Größe: 38 KByte
Dateityp: PDF Datei (Adobe Acrobat)

Stellungnahme zur Evaluation des 2. BtÄndG

Bewertung der Ergebnisse der Evaluation und neuer Vorschläge einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe.
Dateiname: Stellungnahme_Evaluation.pdf
Größe: 75 KByte
Dateityp: PDF Datei (Adobe Acrobat)

UN-Konvention Stellungnahme BdB

Stellungnahme von Klaus Förter-Vondey zur UN-Konvention zum Schutze der Rechte behinderter Menschen
Dateiname: UN-Konvention_Stellungnahme.pdf
Größe: 30 KByte
Dateityp: PDF Datei (Adobe Acrobat)

Gutachten: Budgetassistenz und rechtliche Betreuung

Gutachten: Budgetassistenz und rechtliche Betreuung
Dateiname: Budgetassistenz_und_rechtliche_Betreuung.pdf
Größe: 100 KByte
Dateityp: PDF Datei (Adobe Acrobat)

Vergütung (Sachverständigen-Gutachten)

Gutachten: Vergütungsermittlung
Dateiname: Verguetung.pdf
Größe: 103 KByte
Dateityp: PDF Datei (Adobe Acrobat)

Gutachten und Positionspapiere

Bundesanzeiger Verlag : BdB-Stellungnahme zum Nationalen Aktionsplan

BdB-Stellungnahme zum Nationalen Aktionsplan

Der Bundesverband der BerufsbetreuerInnen hat auf seiner Internetseite eine Stellungnahme zum Referentenentwurf des Nationalen Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention eingestellt.
Der im Aktionsplan ausgedrückten Haltung, dass die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen keinen gesetzgeberischen Handlungsbedarf im Betreuungsrecht auslöse, wird in der Stellungnahme deutlich widersprochen. Es wird bedauert, "dass eine Reform bzw. Weiterentwicklung von Betreuung hin zu einem Unterstützungssystem für Menschen mit eingeschränkter Selbstsorge bisher nicht im Nationalen Aktionsplan enthalten ist." Zudem wird die Beteiligung der Betroffenen und der Berufsverbände angeregt.
Die Stellungnahme finden Sie hier.

Bundesanzeiger Verlag : BdB-Stellungnahme zum Nationalen Aktionsplan

2011-05-27

Fragenkatalog an Politiker - Gifhorn - Landkreis Gifhorn - Lokales - Allgemeine Zeitung

Fragenkatalog an Politiker

27.05.11|Gifhorn
Gifhorn. Einige Monate vor der Wahl werden Kandidaten großzügig. Die Frage von Barbara della Monica, die gemeinsam mit Hajo Hoffmann vom Behindertenbeirat des Landkreises Gifhorn zu einer Podiumsdiskussion eingeladen hatte, an vier Kreispolitiker, ob sie sich eine Erhöhung der jährlichen Aufwandsentschädigung von 300 Euro für die Arbeit des Behindertenbeirats vorstellen könnten, gab es positive Signale. „Man muss das Ehrenamt besser fördern“, forderte Nicole Wohngenuss (Grüne), „unterstützen“ mit mehr Geld wollten Ilse-Marie Schmale (CDU) und Hans-Henning Wrede (SPD) meinte, „mit Nachweis gerne“.
Bedauerlich: Nur wenige Interessierte nahmen an der Podiumsdiskussion des Behindertenbeirates teil. Foto: Ohse
Bedauerlich: Nur wenige Interessierte nahmen an der Podiumsdiskussion des Behindertenbeirates teil. Foto: Ohse
„Sehr gut“ und „topp“, auch darin herrschte Einigkeit, fanden die Kommunalpolitiker die bisherige Arbeit des Behindertenrats. Und der hatte den Politikern aller im Kreistag vertretenden Parteien Mittwochabend einen umfangreichen Fragebogen zugesandt.
Fragenkatalog an Politiker - Gifhorn - Landkreis Gifhorn - Lokales - Allgemeine Zeitung

Ein „Inklusions-Fähnchen“ im Herzen Schaumburgs Landkreis Schaumburg / www.SN-Online.de

Ein „Inklusions-Fähnchen“ im Herzen Schaumburgs

Pädagogen kennen es schon lange, und auch in der Politik wird es immer beliebter. Jeder benutzt es, alle reden darüber, doch was bedeutet es eigentlich, dieses Wort „Inklusion“? Es zu wissen, ist vor allem hierzulande von nicht geringer Bedeutung, denn Schaumburg ist in Sachen „Inklusion“ kein unbeschriebenes Blatt und sogar einer der Vorreiter in diesem Gebiet. Auf der offiziellen „Inklusionslandkarte“ der Bundesregierung prangt jedenfalls ein dickes Fähnchen im Herzen des Landkreises.

In der Kita Niedernwöhren spielen alle Kinder gemeinsam – egal ob mit oder ohne „Handicap“.
© pr.
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Landkreis (kle). Den besten Hinweis bietet einem der Ursprung des Wortes, denn das lateinische Wort „inclusio“ bedeutet Einschluss. „Früher haben wir alles in Schachteln sortiert“, beschreibt es Georg Bittner, Leiter des Förderzentrums Hans-Christian-Andersen-Schule in Stadthagen. Die Idee der Inklusion sei, dass – beispielsweise im Hinblick auf Bildung – alle Kinder dieselben Möglichkeiten haben, „alle Kinder gemeinsam unterrichtet werden – egal, welcher Herkunft sie sind, egal, ob sie behindert oder nicht behindert sind“.
Ein „Inklusions-Fähnchen“ im Herzen Schaumburgs Landkreis Schaumburg / www.SN-Online.de

Den Knirpsen im Füssener Kindergarten sind Handicaps egal | all-in.de - das Allgäu online!

Den Knirpsen im Füssener Kindergarten sind Handicaps egal

Im Kindergarten St. Gabriel in Füssen spielen und lernen behinderte und nicht behinderte Kinder zusammen - Ziel: «Anders sein» soll zur Normalität werden

Sie basteln, essen, lachen und toben alle gemeinsam. Im Kindergarten St. Gabriel in Füssen spielt es keine Rolle, ob der Spielkamerad geistig oder körperlich behindert ist. Was zählt, ist das Miteinander. Das Konzept des Kindergartens: Inklusion. Die Idee dahinter: Alle Kinder profitieren voneinander. Behinderte Kinder nehmen sich Vorbilder, die sie in ihrer Entwicklung weiterbringen. Gesunde lernen im Gegenzug Toleranz, Offenheit und Hilfsbereitschaft.
Inklusion St. Gabriel Anfangs etwas skeptisch
«Ich muss zugeben, am Anfang war ich etwas skeptisch, ob es die richtige Entscheidung ist, mein gesundes Kind in einen Inklusionskindergarten zu geben», räumt eine der Mütter ein. Doch es hätte kaum besser laufen können: «Meine Tochter lernt den Umgang mit behinderten Menschen auf eine spielerische und wundervolle Art.» Sie weiß: Jeder Mensch ist anders, und ,anders sein wird zur Normalität. Jeder Mensch ist etwas Besonderes. «Ich bin sehr stolz, dass meine Tochter das schon jetzt weiß,» sagt sie.
16 Plätze in der Füssener Einrichtung können an Kinder mit Behinderung oder Entwicklungsverzögerung vergeben werden. Für die Betreuung der 126 Drei- bis Sechsjährigen sind 23 pädagogischen Fachkräften zuständig.
Eine davon ist Inklusionsbeauftragte Carola Albrecht: «Für den Umgang mit Kindern gibt es kein Patentrezept, sondern nur individuelle Lösungsansätze, die auf den Stärken jedes Einzelnen aufbauen», weiß sie. Inklusion werde somit zum Prozess, der sich ständig an den gegebenen Umständen orientiert und dadurch immer wieder neu und anders sei. «Der Fantasie und Kreativität sind deshalb bei Kindern und Erziehern kaum Grenzen gesetzt.»

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Peitings Schule will "inklusiv" werden - Peiting - Schongau - Lokales - merkur-online

Peitings Schule will "inklusiv" werden

Peiting - Peitings Hauptschule soll nicht nur Mittelschule werden, sondern will auch noch den Zusatz „Inklusive“ bekommen.
Bewirbt sich um den Titel „Inklusive Schule“: Die Bald-Mittelschule-Peiting. foto: bas
Bewirbt sich um den Titel „Inklusive Schule“: Die Bald-Mittelschule-Peiting. foto: bas
Mit All-Inclusive und neongelben Armbändchen hat das nichts zu tun. Vielmehr steckt dahinter die Idee der Inklusion - Kinder, die anders sind, sollen ins „normale“ Schulleben integriert werden.
Menschen mit Behinderung integrieren: Die Umsetzung dieses Leitsatzes hat Deutschland bereits Anfang 2009 mit dem Beitritt zur UN-Konvention beschlossen. Inzwischen arbeitet die Bayerische Staatsregierung an einem Maßnahmenkatalog. Dort soll nachzulesen sein, wie man die Inklusion in Bayern umsetzen könnte - einen hohen Stellenwert dabei eingenommen hat unter anderem die inklusive Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung.
Klar: Auch im Kultusministerium will man jetzt in die Pötte kommen. Und zwar offenbar schnellstmöglich. Ganz kurzfristig hat man Grund-, Haupt- und Mittelschulen jetzt dazu aufgerufen, sich für den Titel „Inklusive Schule“ zu bewerben. Kurzfristig will im konkreten Falle Peitings heißen: Der Gemeinderat hatte am vergangenen Dienstagabend zu entscheiden, ob die künftige Peitinger Mittelschule sich bewerben soll. Die Bewerbung der Schule musste bereits zwei Tage später, also am heutigen Donnerstag, im Schulamt vorliegen.
Insgesamt neun Schulen aus Oberbayern sollen den Titel bekommen, hinter dem ein großes Fragezeichen steht.
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Chancen des Persönlichen Budgets nutzen -- kobinet

27.05.2011 - 07:40

Chancen des Persönlichen Budgets nutzen.

München (kobinet) Der Arbeitskreis Politik für Menschen mit Behinderungen der bayerischen SPD-Landtagsfraktion beschäftigte sich gestern im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltungen mit dem Persönlichen Budget. VertreterInnen aus Rheinland-Pfalz schilderten dabei ihre Erfahrungen mit dem Persönlichen Budget und warben dafür die Chancen dieses Instrumentes für mehr Selbstbestimmung zu nutzen.

Die SPD-Landtagsabgeordnete Christa Steiger machte in ihrer Einführung auf die Wichtigkeit des Persönlichen Budgets gerade im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention deutlich und verwies auf den guten Austausch mit Rheinland-Pfalz in behindertenpolitischen Fragen

Chancen des Persönlichen Budgets nutzen -- kobinet

Persönliches Budget

Rechtsanspruch ab 1. Januar 2008
Logo: Persönliches Budget
Die Leistungsform des Persönlichen Budgets wurde mit dem Neunten Buch Sozialgesetzbuch (SGB IX) zum 1. Juli 2001 eingeführt. Dadurch können Leistungsempfänger/-innen von den Rehabilitationsträgern anstelle von Dienst- oder Sachleistungen zur Teilhabe ein Budget wählen. Hieraus bezahlen sie die Aufwendungen, die zur Deckung ihres persönlichen Hilfebedarfs erforderlich sind. Damit werden behinderte Menschen zu Budgetnehmern/Budget-nehmerinnen, die den "Einkauf" der Leistungen eigenverantwortlich, selbständig und selbstbestimmt regeln können; sie werden Käufer, Kunden oder Arbeitgeber. Als Experten in eigener Sache entscheiden sie so selbst, welche Hilfen für sie am besten sind und welcher Dienst und welche Person zu dem von ihnen gewünschten Zeitpunkt eine Leistung erbringen soll.
www.bmas.de 


Persönliches Budget, Teilhabeplanung

bildungsserver.de

Praxisbeispiel: (K)ein trägerübergreifendes Persönliches Budget

Die fast unendliche, aber Mut machende Geschichte der Familie Roebke

www.paritaet-nrw.org 

 

Persönliches Budget
Chancen - Risiken - Perspektiven

www.forsea.de

Statistiken zu Themen des Behindertenwesens

Lebenswelten behinderter Kinder und Jugendlicher in Sachsen

Mit dem Bericht zu Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Sachsen wird in Ergänzung, vielleicht auch an manchen Stellen im Widerspruch zum Kinder- und Jugendbericht des Freistaates Sachen eine Studie vorgestellt, die Einblick gibt in den Alltag von jungen Menschen und ihren Familien, die infolge einer physischen, psychischen, geistigen oder Sinnesbehinderung einen anderen, meist schwierigeren Start in das Leben haben. In gängigen Berichterstattungen werden diese Kinder meist in einem kurzen Kapitel abgehandelt, konstatierend, dass in Ermangelung eindeutiger Daten über das Ausmaß der Behinderung von Kindern und Jugendlichen auf die offizielle Behindertenstatistik zurückgegriffen wird (Elfter Kinder- und Jugendbericht 2003, 220). In diesem Bericht stehen die Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen im Mittelpunkt.

Statistik der schwerbehinderten Menschen 2003

Das Statistische Bundesamt Wiesbaden stellt einen Kurzbericht, veröffentlicht im März 2005, und die Arbeitsunterlage von 2001, zum Download zur Verfügung. Die elektronische Publikation gibt einen Überblick über die Ergebnisse der Schwerbehindertenstatistik. Durch die Statistik werden u.a. folgende Informationen über die behinderten Menschen gewonnen: Altersgruppen, Geschlecht, Art und Ursache sowie Grad der Behinderung. Als schwerbehindert gelten Personen, denen von den Versorgungsämtern ein Grad der Behinderung von 50 und Mehr zuerkannt wurde.

Statistik der schwerbehinderten Menschen 2007 in Deutschland

Die Statistik erfasst Daten über die schwerbehinderten Menschen mit gültigem Ausweis, dazu gehören persönliche Merkmale wie Alter, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Wohnort, sowie Art, Ursache und Grad der Behinderung. Zweck der Erhebung ist es, Grundsatzinformationen für die sozialpolitischen Planungen bereitzustellen sowie Beurteilungsgrundlagen für die Durchführung von Maßnahmen und die Gewährung von Leistungen zugunsten des betroffenen Personenkreise zu liefern.

Bericht der Bundesregierung zur Lage behinderter Menschen und der Entwicklung ihrer Teilhabe

Nach § 66 SGB IX unterrichtet die Bundesregierung in einem Bericht über die Lage behinderter Frauen und Männer sowie die Entwicklung ihrer Teilhabe und schlägt unter Berücksichtigung und Bewertung der mit dem SGB IX getroffenen Regelungen die zu treffenden Maßnahmen vor. Erstmals wird ebenfalls die Entwicklung der Teilhabe behinderter Menschen am Leben in der Gesellschaft dargestellt. (Stand Dezember 2004)

Sonderpädagogische Förderung in Schulen 1997 bis 2006

Diese Veröffentlichung gibt einen statistischen Überblick über die sonderpädagogische Förderung an Schulen in Deutschland. Ab dem Jahr 1999 werden erstmals neben den Daten über Schüler an Sonderschulen auch Daten über die Schüler ausgewiesen, die in allgemeinen Schulen integriert unterrichtet werden. Die Veröffentlichung steht im pdf-Format zur Ansicht in Acrobat Reader und als gepackte zip-Datei zum download zur Verfügung.
Dokument von: Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK)

Sonderpädagogische Förderung in Schulen 1993 bis 2002.

Mit der vorliegenden Dokumentation wird die jährliche Berichterstattung der Kultusministerkonferenz über die zahlenmäßige Entwicklung im Bereich der Sonderschulen für die Jahre 1993 bis 2002 fortgesetzt. Der Berichtskreis wurde dabei auf alle Schularten des allgemein bildenden Schulwesens ausgeweitet. Enthalten sind zusammenfassende Texte und Tabellen der Bundes- und Länderergebnisse zum Nachweis sonderpädagogischer Förderung unter den Aspekten Schulart, Förderschwerpunkt, Schüler, Klassen, Lehrer, Schüler je Klasse, Schüler je Lehrer, Sonderschulbesuchsquoten, Absolventen und ausländische Schüler. (DIPF/Kie.)
Dokument von: Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK)

Sonderpädagogische Förderung in Schulen 1997 bis 2006

    Mit dieser Dokumentation wird die im Turnus von 2 Jahren erfolgende Berichterstattung der Kultusministerkonferenz über die zahlenmäßige Entwicklung im Bereich der Förderschulen fortgesetzt. Die Nachweisungen beziehen sich auf die Jahre 1997 bis 2006. Der Berichtskreis bezieht sich auf alle Schularten des allgemein bildenden Schulwesens. Im Vordergrund steht der Nachweis der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf, unabhängig davon, ob sie eine Förderschule oder eine der allgemeinen Schulen besuchen.
    Dokument von: Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK)

    Die Beschäftigungssituation von Blinden : Ausgewählte Ergebnisse einer Befragung bei Blinden und Unternehmen.

    Blinde Männer und Frauen im erwerbsfähigen Alter haben im Vergleich zu anderen Behindertengruppen eine weit unterdurchschnittliche Erwerbsquote. Über Hintergründe und die Art der Erwerbsbeteiligung informiert eine empirische Untersuchung bei Blinden und bei Unternehmen, die Blinde beschäftigen.

    Lebenslagen der behinderten Menschen - Ergebnisse des Mikrozensus 2003

    Durch den Mikrozensus im Mai 2003 wurden unter anderem Strukturdaten über die Lebenssituation von behinderten Menschen gewonnen. Der Beitrag befasst sich neben der Darstellung der wichtigsten Grunddaten zu den Behinderten auch mit der Teilhabe der Behinderten am Erwerbsleben, ihrer Ausbildung, der Einkommensstruktur sowie ihrer Gesundheit.

    Behinderung und Einkommen - Ergebnis des Mikrozensus 2003

    Anhand des Ergebnisses des Mikrozensus 2003 wird die Einkommenssituation der behinderten Menschen in Deutschland dargestellt. Zum Vergleich werden dabei die entsprechenden Einkommensdaten nichtbehinderter Menschen herangezogen.

    Aus Statistiken lernen

    HTML-Version - Ausgewählte Analysen der Schwerbehindertenstatistik, des Mikrozensus und der Statistiken der Bundesagentur für Arbeit.
    Daten zur sozialen Lage behinderter Menschen in der Bundesrepublik Deutschland liefern beispielsweise amtliche Statistiken. Hier sind die Statistiken der Bundesagentur für Arbeit, der Mikrozensus sowie die Schwerbehindertenstatistik zu nennen. Die geringeren Erwerbsquoten und die hohen Erwerbslosenquoten behinderter Frauen können als Argumente für die These der doppelten Benachteiligung behinderter Frauen herangezogen werden.

    Bericht der Bundesregierung zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen im öffentlichen Dienst des Bundes

      Informationsmaterial des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales für das Jahr 2004

      Schüler, Klassen, Lehrer und Absolventen der Schulen 1997 bis 2006

        Fortschreibung der Statistiken über Schüler, Klassen, Lehrer und Schulabsolventen. Es werden für jede Schulart und Schulstufe Verhältniszahlen nachgewiesen: Relationen Schüler je Klasse, Schüler je Lehrer, die erteilten Unterrichtsstunden je Schüler und je Klasse sowie bei den Absolventenzahlen die Quoten der Studienberechtigten, d.h. die Schulabsolventen mit Hochschul- und Fachhochschulreife bezogen auf die gleichaltrige Wohnbevölkerung.
        Dokument von: Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK)

        Eurybase - Descriptions of National Education Systems and Policies

          Die Datenbank enthält ausführliche Volltexte zu den Bildungssystemen der meisten europäischen Länder. Die Texte sind in der Regel sowohl in Englisch als auch der jeweiligen Landessprache vorhanden.


          Deutscher Bildungsserver: Statistiken zu Themen des Behindertenwesens

          2011-05-26

          Netzwerk für Eingliederung von Mitarbeitern | Südwest Presse Online

          Netzwerk für Eingliederung von Mitarbeitern

          Stuttgart.
          Ältere, kranke oder behinderte Arbeitnehmer fit für eine Beschäftigung halten - das ist das Ziel des bundesweit ersten Netzwerk für betriebliche Eingliederung, das gestern gestartet wurde. Bundesweit erstmals haben sich 30 Organisationen, darunter Krankenkassen, Handelskammern und Sozialverbände, zusammengeschlossen, teilte der Sozialverband Der Paritätische mit. Als zentrale Anlaufstelle wurde die Gemeinsame Servicestelle für Rehabilitation in Stuttgart geschaffen.
          Während die Arbeitnehmer immer älter würden, fehlten immer mehr Fachkräfte, berichtete Andrea Wittlinger von einer Servicestelle. Unternehmen könnten es sich nicht mehr leisten, ältere oder kranke Arbeitnehmer einfach durch junge zu ersetzen. Stattdessen bauen Arbeitgeber zunehmend auf Umschulungen, Sportkurse oder technische Hilfsmittel, um Arbeitnehmer fit zu machen oder an neue Tätigkeiten heranzuführen. "Wiedereingliederung wird zur Investition in die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen", sagte Netzwerk-Sprecher Albrecht Hegener.
          Kleine und mittelständische Unternehmen und der öffentliche Dienst hätten immer noch Nachholbedarf in Sachen Eingliederung, hieß es. Hier will das neue Netzwerk Abhilfe schaffen. Als Vorreiter im Land gelten die Staatstheater Stuttgart, die ein Frühwarnsystem entwickelten um bei Gesundheitsproblemen einzugreifen. lsw

          Netzwerk für Eingliederung von Mitarbeitern | Südwest Presse Online

          Rentenbeiträge für behinderte Menschen müssen erhalten bleiben

          Rentenbeiträge für behinderte Menschen müssen erhalten bleiben





          Zu dem heutigen Beschluss eines “Vierten Gesetzes zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze” durch das Bundeskabinett erklären die sozial- und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Anette Kramme, die Behindertenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion Silvia Schmidt und die zuständige Berichterstatterin Katja Mast:
          In diesem technisch anmutendem Änderungsgesetz zu den gemeinsamen Vorschriften der Sozialversicherung liegt sozial- und arbeitsmarktpolitischer Sprengstoff:

          Nachrichten :: qwertz.net

          HWelt - Rentenbeiträge von Werkstattbeschäftigten

          Rentenbeiträge von Werkstattbeschäftigten Drucken E-Mail
          Donnerstag, 26 Mai 2011
          Zum Vorschlag der Bundesarbeitsministerin von der Leyen, die Bundesagentur für Arbeit zur Übernahme der Rentenbeiträge für Menschen mit Behinderungen zu verpflichten, erklärt Markus Kurth, Sprecher für Behindertenpolitik: Behinderte Menschen gegen Altersarmut abzusichern ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Anstatt die Beschäftigungschancen von Menschen mit Behinderungen zu verbessern, plant die Bundesregierung jetzt lediglich Kosten zu verschieben. Menschen mit Behinderung werden so erneut in die Rolle des Kostenfaktors gedrängt.

          Der Haushalt der Bundesagentur für Arbeit ist ohnehin stark belastet. Durch die Übernahme der Kosten der Grundsicherung im Alter durch den Bund werden ihre Einnahmen bis 2014 bereits um mehr als vier Milliarden Euro gesenkt. Die Übernahme der Kosten durch die BA ist nicht sinnvoll. Stattdessen ist es an der Zeit, endlich Instrumente wie das Budget für Arbeit in Bundesrecht umzusetzen.

          HWelt - Rentenbeiträge von Werkstattbeschäftigten

          B2B-Deutschland.de - Aktuelles Bayern - Bildungschancen behinderter Kinder sollen verbessert werden

          26.05.2011, 13:42 Uhr

          Bildungschancen behinderter Kinder sollen verbessert werden

          Bildungschancen behinderter Kinder sollen verbessert werden

          Bild vergrößern

          Gesetzentwurf einstimmig angenommen

          Behinderte Kinder sollen in Bayern zunehmend am Unterricht allgemeinbildender Schulen teilnehmen. Ein entsprechender Gesetzentwurf aller Fraktionen wurde am Donnerstag im Bildungsausschuss des Landtags einstimmig angenommen. Damit kommt der Freistaat der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen nach, die seit 2009 verbindlich ist und das Recht behinderter Kinder auf Bildung in einer "Schule für Alle" festschreibt.

          Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) sagte in München, gemeinsamer Unterricht von Kindern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf sei an allen Schulen möglich und erwünscht. Zunächst sollen dem Minister zufolge vom kommenden Schuljahr an 30 Schulen "als Beispiele für gelingende Inklusion dienen".

          SPD-Bildungsexperte Hans-Ulrich Pfaffmann sprach von einem "erfolgreichen ersten Schritt auf dem Weg hin zur Öffnung aller Schulen für Kinder mit Behinderungen". Allerdings sei mit dem Gesetzentwurf das Ziel jetzt noch nicht erreicht, die interfraktionelle Arbeitsgruppe müsse weiterarbeiten.


          B2B-Deutschland.de - Aktuelles Bayern - Bildungschancen behinderter Kinder sollen verbessert werden

          Der Kampf mit den Institutionen - Stadtleben - nordbayern.de

          Der Kampf mit den Institutionen

          Umsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderung ist oft schwierig - 25.05. 19:03 Uhr

          Nürnberg - Christian arbeitet in der Werkstatt für Behinderte (WfB). „Ich breche Spritzgussteile ab“, sagt er, wobei er jedes einzelne Wort mühselig zusammenbasteln muss. Nach seinem Unfall mit dem Fahrrad 1983 ist der heute 35-Jährige schwerstbehindert und sitzt im Rollstuhl.
          Sein Gesprächspartner ist Hubert Hüppe. Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen will an der Basis erfahren, wo der Schuh drückt.

          Zum Besuch der WfB eingeladen hat der CSU-Bundestagsabgeordnete Michael Frieser, und zwar in seiner Funktion als Mitglied des Menschenrechtsausschusses, wie er betont. Es geht um die Umsetzung der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung. Und da ist es für Hüppe selbstverständlich, dass er die Betroffenen mit ins Boot nimmt. „Weil sie ihre Probleme am besten kennen und oft auch die Lösungen wissen.“

          Fragestellungen gibt es zuhauf. Die Menschen mit Behinderung haben zwar jede Menge gesetzlich verbriefte Ansprüche. Doch das Zuständigkeitswirrwarr macht es zum Teil ungeheuer schwer, diese Ansprüche auch durchzusetzen. Warum? Weil Kranken-, Pflege- und Rentenkassen sowie andere Kostenträger sich gegenseitig die Verantwortung zuschieben.

          Davon kann Christians Vater ein Lied singen. „Der Kampf mit den Institutionen kostet viel Kraft und ist sehr zermürbend.“ Manchmal hilft es, wenn sich der Behindertenbeauftragte einschaltet.
          Der Kampf mit den Institutionen - Stadtleben - nordbayern.de

          Münsing auf dem Weg zur Inklusionsschule - Münsing - Wolfratshausen - Lokales - merkur-online

          Münsing auf dem Weg zur Inklusionsschule

          ;26.05.11|Münsing
          Münsing - Ein weiterer Schritt beim Thema Integration ist getan: Der Münsinger Gemeinderat stimmt dafür, dass die Volksschule sich um die Zulassung als Inklusionsschule bewirbt
          Angelika Banner Leiterin der Volksschule. Foto: red
          Angelika Banner Leiterin der Volksschule. Foto: red
          Die Integration - im neuen Sprachgebrauch „Inklusion“ - behinderter Kinder praktiziert Münsing bereits seit vielen Jahren. Kinder mit Förderbedarf wurden immer wieder aufgenommen. Für die Integration eines Buben mit Down-Syndrom erhielt die Schule vor sechs Jahren, damals noch unter der Leitung von Rektor Hubert Zwick, sogar eine Auszeichnung.
          Bekäme die Schule die Zulassung als Inklusionsschule, könnten diese Kinder auch im dritten und vierten Schuljahr gefördert werden. In diesem Fall würde für die MSD-Mitarbeiterin eine feste halbe Stelle an der Schule geschaffen sowie eine zusätzliche Lehrkraft für zehn bis zwölf Stunden eingestellt. „Ohne Hilfe würde nur ein Drittel der Kinder mit Förderbedarf die dritte Klasse schaffen“, glaubt Schulleiterin Angelika Banner. Das zweite Drittel müsste auf eine Förderschule wechseln, das dritte die Klasse wiederholen.
          Die Lehrer hätten sich bereits fortgebildet und Erfahrungen mit den speziellen Unterrichtsmodellen gesammelt. Der Elternbeirat stehe hinter der Bewerbung und auch das Schulamt in Bad Tölz als Aufsichtsbehörde habe Münsing dazu ermutigt. Auf die Gemeinde als Trägerin würden keine Kosten zukommen, außer vielleicht der Einbau von Rampen, falls Schüler im Rollstuhl aufgenommen würden.
          Dass alle Kinder - behinderte wie nicht behinderte - vom gemeinsamen Leben und Lernen profitieren, steht für Angelika Banner außer Frage. Die Kinder mit Schwierigkeiten fühlten sich angespornt, die anderen Kinder würden eine hohe soziale Kompetenz besitzen, berichtete die Schulleiterin aus ihrer Erfahrung. (tal)

          Münsing auf dem Weg zur Inklusionsschule - Münsing - Wolfratshausen - Lokales - merkur-online

          Schulische Inklusion - Grüne sollen Farbe bekennen -- kobinet

          25.05.2011 - 09:51

          Schulische Inklusion - Grüne sollen Farbe bekennen.

          Düsseldorf (kobinet) Vor dem Parteitag der Grünen in Nordrhein-Westfalen am kommenden Wochenende haben die Elternvereine „Gemeinsam leben – gemeinsam lernen“ heute die Partei aufgefordert, in Sachen Inklusion endlich Farbe zu bekennen.

          „Obwohl die Landesregierung nun schon seit einem dreiviertel Jahr im Amt ist, liegt noch nicht einmal ein Gesetzentwurf vor, um Kindern mit Behinderung einen individuellen Rechtsanspruch auf gemeinsames Lernen zu sichern“, bemängelt Bernd Kochanek, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Gemeinsam leben – gemeinsam lernen. Immer noch müssten Eltern, die für ihr behindertes Kind die Integration wollen, um einen Platz an der Regelschule kämpfen – und darum, dass ihr Kind an der Regelschule auch die Förderung bekommt, die es braucht. Dabei seien sie weiterhin den Ermessensentscheidungen von Behörden und Schulleitern vor Ort ausgeliefert.

          Insgesamt sind die Eltern enttäuscht von einer grünen Schulpolitik, die vor der Landtagswahl eine konsequente und zügige Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen versprochen hat und den Aufbau eines inklusiven Bildungssystems jetzt in der Regierung so zögerlich angeht.

          Schulische Inklusion - Grüne sollen Farbe bekennen -- kobinet
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