2011-08-31

Modellvorhaben "Altersgerecht Umbauen" - Stadt Köln

Modellvorhaben "Altersgerecht Umbauen"


Eine wichtige Aufgabe für die Zukunft gemeinsam lösen

Wer möchte nicht so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen und dort alt werden? Geht das mit zunehmendem Alter?
Mit dem Förderprogramm "Altersgerecht Umbauen" der KfW-Bankengruppe unterstützt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Eigentümerinnen und Eigentümer, Vermieterinnen und Vermieter sowie Mieterinnen und Mieter bei der alters- und alltagstauglichen Umgestaltung von Wohnungen. Insgesamt wurden 20 Projekte in ganz Deutschland für dieses Modellvorhaben ausgesucht.

Auch wir beteiligen uns


Modellversuch Altersgerecht umbauen (© GAG/Frau Kirschner)

Wir haben ein hohes Interesse an diesem in Köln unter dem Titel "Köln for all" eingeleiteten Forschungsprojekt.

Modellvorhaben "Altersgerecht Umbauen" - Stadt Köln

KfW Bankengruppe | Altersgerecht Umbauen

Altersgerecht Umbauen

Ratgeber-Podcast der KfW
Schon in 30 Jahren leben in Deutschland rund 7 ½ Millionen Menschen über 80. Fast doppelt so viel wie Heute. Barrierereduzierung heißt das Stichwort, wenn es darum geht, Wohnungen und Häuser alters – und behindertengerecht umzubauen.


KfW Bankengruppe | Altersgerecht Umbauen

Altersgerecht Umbauen: Fördermittel bald beantragen: WIRTSCHAFT - nachrichten.de

Altersgerecht Umbauen: Fördermittel bald beantragen

Noch bis zum Jahresende 2011 gibt es das Förderprogramm "Altersgerecht Umbauen" der Kreditanstalt für Wiederaufbau, ab 2012 wird es laut Kabinettsbeschluss gestrichen. Eigenheimbesitzer sollten sich also sputen, wenn sie ihre vier Wände altersgerecht umbauen wollen, um die entsprechenden Anträge bis Dezember vor Baubeginn einzureichen. Für Umbaumaßnahmen wie etwa einem behindertengerechten Bad mit ebenerdiger Dusche gibt es ab einer Investitionssumme von 6 000 Euro einen Zuschuss in Höhe von fünf Prozent, maximal jedoch 2 500 Euro (KfW-Programm 455). Laut der Zeitschrift "Öko Test" können Käufer einer Immobilie, die altersgerecht umgebaut werden soll, ein Darlehen aus dem KfW-Programm 155 zu 1,96 Prozent Zinsen für maximal 30 Jahre bekommen. Damit können Kosten bis 50 000 Euro finanziert werden.
glp

Altersgerecht Umbauen: Fördermittel bald beantragen: WIRTSCHAFT - nachrichten.de

GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen - Mehr Informationen zum gewünschten Beitrag

29.08.2011

GdW: KfW-Programm "Altersgerechter Umbau" muss fortgeführt werden

Berlin – Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen warnt vor einem Stopp des KfW-Programms "Altersgerecht Umbauen". Im aktuellen Haushaltsplan für 2012 sieht die Bundesregierung keinerlei Mittel mehr für dieses Programm vor. Es sollen nur noch die in den vergangenen Jahren bereitgestellten Budgets abgewickelt werden. "Angesichts der großen Aufgabe, den Wohnungsbestand an die zukünftigen Herausforderungen der Gesellschaft anzupassen, ist dies vollkommen unverständlich", erklärte GdW-Präsident Axel Gedaschko. Laut der jüngsten Studie "Wohnen im Alter" des Kuratoriums deutsche Altershilfe (KDA) im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) gibt es kurzfristig einen Mehrbedarf von 2,5 Millionen altersgerechten Wohnungen. Bis 2020 wird dieser Bedarf sogar auf circa drei Millionen steigen.

Rund 20 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind 65 Jahre und älter. Das entspricht 16 Mil-lionen Menschen. Etwa 3,7 Millionen davon sind mindestens 80 Jahre alt. Bis zum Jahr 2050 dürfte sich die Zahl der über 80-Jährigen auf gut zehn Millionen Menschen fast verdreifachen. Bundesweit leben nach der aktuellen Studie des Bauministeriums nur etwa eine halbe Million Seniorenhaushalte in Deutschland in barrierearmen oder barrierefreien Wohnungen. Das entspricht 1,4 Prozent aller Wohnungen in Deutschland. Eine Befragung des GdW hat gezeigt, dass bereits im Jahr 2009 rund 5 Prozent der Wohnungen in den Mitgliedsunternehmen barrierearm oder barrierefrei waren. Das sind rund 300.000 Wohnungen und fast doppelt so viele wie in 2006. Dennoch herrscht hier weiter großer Handlungsbedarf. "Die Versorgung mit bedarfsgerechtem Wohnraum und sozialen Dienstleistungen zu bezahlbaren Mieten wird gerade angesichts schlechterer Einkommensverhältnisse der künftigen älteren Generationen zur zentralen Aufgabe werden", erklärte Gedaschko. "Wir werden den Staat und insbesondere die Pflegekassen massiv überfordern, wenn wir den Menschen nicht das gewährleisten können, was sie wollen, nämlich länger als bisher in den eigenen vier Wänden zu leben. Die Alternative, die teure Heimunterbringung, kann sich unsere Gesellschaft zudem schlichtweg nicht leisten."

Der GdW fordert die Bundesregierung angesichts des wachsenden Bedarfs an altersgerechten Wohnungen auf, die erforderlichen Bundesmittel für das KfW-Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen" auch in Zukunft bereitzustellen und dieses Programm auf hohem Niveau festzu-schreiben.
GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen - Mehr Informationen zum gewünschten Beitrag

Altersgerechter Umbau im Haus: KfW-Förderprogramm läuft bald aus! - Kwiknews Nachrichten finden bei Nachrichten.net - Dem Presseportal - Aktuelle Themen aus aller Welt

Altersgerechter Umbau im Haus: KfW-Förderprogramm läuft bald aus!
Kategorie: Nachrichten


Hausbesitzer, die mit dem Gedanken spielen, ihre Immobilie in naher Zukunft altersgerecht umzubauen, sollten mit dem Antrag auf Fördermittel nicht allzu lange warten. Es ist vorgesehen, das Förderprogramm Nr. 155 "Altersgerecht umbauen" zum Ende 2011 einzustellen. Im Haushaltsentwurf der Bundesregierung für 2012 sind keine Mittel mehr dafür vorgesehen.

Im Rahmen des Förderprogramms werden zahlreiche Maßnahmen zum "barrierereduzierenden oder -freien Umbau" gefördert. Darunter befinden sich unter anderem Umbaumaßnahmen in Sanitärräumen oder die Erschließung von Wegen oder Stellplätzen. Die Höchstkreditsumme pro Wohneinheit beträgt 50.000 Euro. Die Kreditlaufzeit beträgt bis zu 30 Jahre, für die ersten 10 Jahre wird der Zinssatz festgeschrieben. Bei der Beantragung des Förderkredites stehen die Banken den Immobilienbesitzern mit Rat zur Seite.

Wer sich für eine normale Immobilienfinanzierung interessiert, erhält unter http://www.sofortkredite.net/immobilienkredite.html eine Übersicht über die aktuellen Konditionen. Derzeit können sich Verbraucher den Traum von den eigenen vier Wänden recht günstig erfüllen. Zum einen bewegen sich die Immobilienpreise noch in einer moderaten Spanne zum anderen sind die Zinsen sehr human. Am besten lässt sich ein solches Vorhaben mit ausreichend Eigenkapital planen. Wer kaum oder gar keine eigenen finanziellen Mittel nachweisen kann, hat die Möglichkeit, das Traumhaus mit einer Finanzierung ohne Eigenkapital zu realisieren.
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The Best Wheelchair For Dancing | Yahoo! Accessibility

The Best Wheelchair For Dancing

Written by The Wheelchair Dancer
Wheelchair Dancer dancing

I’m writing this as a response to an email I received. On the face of it, the question is simple: “What is the best wheelchair for dancing?” The answer is unbelievably difficult and yet really simple.

The Question: What is the best wheelchair for dancing?

Let’s just deal with the question first. And with my emotional reaction. I hate this question; it pisses me off. I usually hear it in the following context. A non-disabled, non-dancer person has just seen a performance, and they immediately want to know: what is the best chair for dancing. The other context in which this question comes up is a bunch of engineering and design students get together and ask how to design the next generation of wheelchairs. As wheelchair design really needs to be driven forward in new directions, I feel I should support such work — particularly if it is led by a person with a disability. Not everyone is going to be a Ralph Hotchkiss-level genius, but they might be MIT-wizards or simply people, like Christian Bagg, looking to solve a difficult problem.
I love wheelchair technology, but I never really know how to respond to this question graciously. So, here’s my mixed response.

The Best Wheelchair For Dancing | Yahoo! Accessibility

Zwangseinweisungen: Für verrückt erklärt | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

Zwangseinweisungen Für verrückt erklärt

In Deutschland müssen jährlich etwa 200.000 Menschen gegen ihren Willen in die Psychiatrie. Ihre Betreuer können deren Zurechnungsfähigkeit nur selten beurteilen.
Eva Erdinger meldete bei der Polizei den Verlust ihrer Brieftasche, als der Beamte überrascht von seinem Computer aufsah. Ihr Betreuer hätte einen Einlieferungsbeschluss in die psychiatrische Klinik erwirkt, sagte der Beamte. Begründung: Die 56-Jährige hätte im Streit einem Bekannten gedroht und stelle daher eine "Gefahr für sich und andere" dar. Sofort wurde die gelernte Erzieherin mit der Streife in die Erlanger Psychiatrie gebracht. Mehrfach war sie schon wegen einer schweren Depression freiwillig in der Klinik, aber nun galt ihr Wille nicht mehr. Zwar räumt sie ein, einen ehemaligen Freund beschimpft zu haben, aber "nur so, wie jeder einmal heftig streitet". Die zuständige Ärztin befand, sie müsse mindestens eine Woche unter Beobachtung bleiben und verabreichte ihr starke Neuroleptika wie Haldol. Ihren Betreuer hatte Eva Erdinger das letzte Mal vor zwei Jahren gesehen.
Jedes Jahr werden in Deutschland rund 200.000 Menschen gegen ihren Willen in die Psychiatrie eingewiesen, schätzungsweise die Hälfte davon nach dem bundesweiten Betreuungsrecht. Eine mittlere Kleinstadt landet so nahezu unbemerkt in den geschlossenen Abteilungen der Psychiatrien. Eine aktuelle Antwort der nordrhein-westfälischen Landesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der FDP zeigt: Das Betreuungsrecht wird sehr unterschiedlich angewandt. So werden in Niedersachsen oder Schleswig-Holstein 80 von 100.000 Bürgern jährlich gegen ihren Willen eingewiesen, in Thüringen sind es dagegen nur fünf von 100.000.
Denn das Gesetz ist schwammig: Nach Paragraf 1906 im Bundesgesetzbuch kann ein betreuter Mensch zwangseingewiesen werden, wenn die Gefahr besteht, dass er sich selbst tötet, oder erheblichen Schaden zufügt. Oder aber weil eine medizinische Untersuchung notwendig ist, deren Notwendigkeit er aufgrund seiner psychischen Erkrankung nicht erkennen kann. Welche Untersuchungen dies umfasst, führt das Gesetz nicht aus. In der Praxis aber ist die Frage nach dem Wohl und der Zurechnungsfähigkeit eines Menschen nur sehr schwer zu beantworten.
Auch die gesetzlich geschaffenen Hürden schrumpfen in der Praxis oft zu Durchwinkstationen. Das kontrollierende Amtsgericht stimmt nach der NRW-Statistik in rund 99 Prozent der Fälle umstandslos zu. Auch das Gutachten eines Sachverständigen muss eingeholt werden. Doch auch hier schützt das Gesetz den Betreuten nur unzureichend: "Häufig schreibt derselbe Arzt, der die Betreuung veranlasst hat, auch das notwendige Gutachten für die Zwangseinweisung. Und selbstverständlich bestärkt er darin seine vorherige Meinung. Das ist ein Unding", sagt Stefan Romberg von der FDP. Er sitzt im Düsseldorfer Landtag und ist einer der wenigen Psychiater in bundesdeutschen Parlamenten. Seit Jahren setzt er sich für die Rechte von psychisch Kranken ein.
Die Betreuung spielt bei Zwangseinweisungen eine immer größere Rolle. Das 1992 verabschiedete Betreuungsrecht löste die Entmündigung ab. Es werden inzwischen rund 1,3 Millionen Menschen in Deutschland betreut, also rund jeder fünfzigste Volljährige.
Zwangseinweisungen: Für verrückt erklärt | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

Lange gekämpft – und doch nur der Verlierer

Nachrichten
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Robert Sedlatzek-Müller aus Stade kämpft für die Rechte der Bundeswehrveteranen.  Foto Steven Haberland
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Robert Sedlatzek-Müller aus Stade kämpft für die Rechte der Bundeswehrveteranen. Foto Steven Haberland
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Lange gekämpft – und doch nur der Verlierer


Bundestagsabgeordnete kündigen Widerstand an
Karsten Wisser STADE. Eigentlich hätte Robert Sedlatzek-Müller aus Stade am Mittwoch feiern gehen müssen. Das Bundeskabinett billigte unter Vorsitz von Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Gesetzentwurf, der die Versorgung von verwundeten und traumatisierten Soldaten verbessern soll. Trotzdem steht der Mann, der die Sache vor 22 Monaten zusammen mit dem TAGEBLATT ins Rollen gebracht hat, als Verlierer da. "Ich bin wieder draußen", sagt Sedlatzek-Müller gegenüber dem TAGEBLATT.
Traumatisiert, alleingelassen und isoliert. Die ersten deutschen Veteranen der neuen Bundeswehrgeneration hatten keine Lobby. In Sonntagsreden wurde ihnen viel versprochen. Im Kampf gegen eine erstarrte und übermächtige Bürokratie und gegen eine weit verbreitete Unkenntnis über das, was die Soldaten in Afghanistan und anderswo erleben, rutschten viele nach dem Ende ihrer Dienstzeit in die Sozialhilfe ab.
Der ehemalige Elitesoldat Sedlatzek-Müller wollte sich das nicht gefallen lassen. Er wurde 2002 bei einer Explosion schwer verletzt, fünf Soldaten aus Deutschland und Dänemark verloren ihr Leben. Es waren die ersten deutschen toten Soldaten am Hindukusch. Sedlatzek-Müller ist seitdem an einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) erkrankt. 2004 verabschiedete der Bundestag eine verbesserte Versorgungs-Gesetzgebung, die aber aufgrund einer willkürlichen Stichtagssetzung Sedlatzek-Müller und viele andere vergaß. Das war offensichtlich so ungerecht, dass nach der Berichterstattung im TAGEBLATT Politik und überregionale Medien das Thema entdeckten und es im Bundestag zu einem einstimmigen Gesetzesvorschlag kam, der die Forderungen der Veteranen erfüllte.
Als das Bundeskabinett jetzt am Mittwoch den Referentenentwurf für das "Einsatzversorgungs-Verbesserungsgesetz" beschloss, sah das in einem zentralen Punkt und entgegen des Votums des Parlaments anders aus. Die Verbesserungen sollen erst greifen, wenn ein Schädigungsgrad von 50 Prozent vorliegt. Im Bundestagsentwurf waren 30 Prozent vorgesehen. 50 Prozent sind mit PTBS selten zu erreichen. Sedlatzek-Müller hat 40. Damit würde sich die Situation für die meisten Betroffenen nicht ändern.

Lange gekämpft – und doch nur der Verlierer

Lebenshilfe kritisiert Förderung durch Bundesforschungsministerium - Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e. V.

Lebenshilfe kritisiert Förderung durch Bundesforschungsministerium

Private Firma erhält 230.000 Euro für Entwicklung eines frühen Schwangerschaftstests zur Diagnose des Down-Syndroms

Berlin. Das Bundesforschungsministerium fördert mit etwa 230.000 Euro ein Projekt zur „pränatalen Diagnostik genetischer Erkrankungen“. Das Geld erhielt die Konstanzer Firma GATC Biotech AG für die Entwicklung eines Schwangerschaftsfrühtest, mit dem mittels einer einfachen Blutentnahme bei der werdenden Mutter geklärt werden kann, ob das ungeborene Kind das Down-Syndrom hat.

„Das erhöht den Druck auf Schwangere, sich testen zu lassen und die Schwangerschaft abzubrechen, falls das Kind das Down-Syndrom haben sollte“, so Robert Antretter, Bundesvorsitzender der Lebenshilfe. Fast zur gleichen Zeit, in dem dieses Projekt gefördert wurde, hat der Bundestag auf sehr hohem Niveau das Für und Wider der Präimplantationsdiagnostik (PID) diskutiert. „Und alle Abgeordneten und Regierungsmitglieder haben in der Debatte den Wert behinderten Lebens betont. Wir sehen darin einen deutlichen Widerspruch“, so Antretter weiter, „weil die Förderung de facto vermittelt, dass es behindertes Leben zu verhindern gilt.“
Lebenshilfe kritisiert Förderung durch Bundesforschungsministerium - Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e. V.

The Politics of Memory (1 of 5): Why a Politics of Memory for People with Disabilities? - YouTube

Patricia Deegan created the Politics of Memory for consumers/survivors who are, or who would like to be, leaders in the movement for justice for people with psychiatric disabilities.
The Politics of Memory (1 of 5): Why a Politics of Memory for People with Disabilities? - YouTube

"Wer mit einem Messer Polizisten angreift, muss damit rechnen, erschossen zu werden" | Telepolis

Am 24. August wurde eine als geistig verwirrt klassifizierte Frau von einem Polizisten tödlich verletzt


Die 53jährige Frau sollte in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden und hat nach einer Pressemeldung von Polizei und Bundesstaatsanwaltschaft Berlin () die Beamten mit dem Messer attackiert.
Die Internationale Liga für Menschenrechte befasst sich in einer Mitteilung kritisch mit dem Umgang von Staatsanwaltschaft und Polizei mit dem tödlichen Vorfall. So kritisiert die Organisation eine Stellungnahme des Sprechers der Berliner Staatsanwaltschaft Martin Steltner: "Wir prüfen im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens, ob der Beamte aus Gründen der Notwehr oder Nothilfe gehandelt hat", erklärte er. Auch ein Statement des Landesvorsitzenden der Berliner Polizeigewerkschaft Bodo Pfalzgraf wird von den Menschenrechtlern moniert. "Wer mit einem Messer Polizisten angreift, muss damit rechnen, erschossen zu werden. Allein die Tatsache, dass es eine geistig verwirrte Person war, rechtfertigt nicht, dass sich der Polizist hätte erstechen lassen müssen", so der Polizeigewerkschafter. Letzteres ist unstrittig. Doch hatte die Polizei keine Möglichkeit, eine laut Presseberichten 1,60m große und maximal 40kg schwere, also als zierlich zu bezeichnende Frau anders als durch einen tödlichen Schuss abzuwehren, zumal auch noch eine Einsatzhundertmannschaft angerückt war? Diese Frage stellt sich in diesen Tagen nicht nur die Liga für Menschenrechte.(...)

Der Tod im Märkischen Viertel wirft auch die Frage nach den gesellschaftlichen Umgang mit als geistig verwirrt klassifizierten Personen auf. Auf einer internationalen Fachkonferenz psychiatriekritischer Gruppen wird darüber am Wochenende in Berlin beraten.

"Wer mit einem Messer Polizisten angreift, muss damit rechnen, erschossen zu werden" | Telepolis

Altenheime ruinieren die Haushalte von Kreisen und Städten -Daheim statt Heim e. V. -

Altenheime ruinieren die Haushalte von Kreisen und Städten



Immer noch gibt es Landräte, die grinsend Altenheime eröffnen. Doch für den Haushalt der Gemeinden hat das verheerende Folgen. Ein Beispiel aus Hessen, das ein bundesweites Phänomen beleuchtet.

Hersfeld-Rotenburg, September 2011. “Kreis zahlt Millionen für Pflegefälle” titelte die hessische Regionalzeitung HNA vor einigen Tagen. Wie viel Sprengkraft in dieser auf den ersten Blick lapidaren Überschrift steckt, zeigt ein detaillierter Blick auf die Zahlen. 397 Personen benötigten im vergangenen Jahr im osthessischen Hersfeld-Rotenburg Hilfe zur Pflege vom Sozialamt. Das belastete den Haushalt mit rund 4,1 Millionen Euro (hier geht es zum aktuellen Haushaltsplan). Im Jahre 2010 gab es hier insgesamt ein Minus von 12,2 Millionen Euro. Was bedeutet, dass die Hilfe zur Pflege für ein Drittel des Haushaltslochs verantwortlich ist.
Kostspielig – aus Sicht des Kreises – ist dabei nicht etwa die Versorgung zu Hause, hier kommen fast alle ohne Unterstützung des Sozialamtes aus: Von den 397 Menschen, die Hilfe zur Pflege benötigten, leben nur 32 in der eigenen Wohnung, 365 dagegen in einem Heim. Mehr als 90 Prozent der Mittel werden also für die Heimunterbringung aufgewandt.
Jeder Anspruchsberechtigte benötigt pro Jahr etwa 10.000 Euro vom Sozialamt. Wenn nur 100 von ihnen statt im Heim zu Hause versorgt würden, ließe sich eine Million (!) Euro pro Jahr einsparen – sehr viel Geld für den kleinen Landkreis und seine nur 122.000 Einwohner.
Vizelandrätin Elke Künholz rechnet damit, das die Kosten in diesem Bereich weiter steigen werden. Deshalb will sie gegensteuern: Man fördere die günstigere ambulante Pflege ganz klar, dazu soll auch der Pflegestützpunkt in Bebra seinen Beitrag leisten, der in Kürze seine Arbeit aufnehmen wird.
Nach Ansicht von Christoph Lixenfeld von der Bundesinitiative Daheim statt Heim läßt sich das Beispiel auf die allermeisten Landkreise in Deutschland übertragen. “Und Jahr für Jahr wird die Situation dramatischer. Denn das Rentenniveau sinkt in hohem Tempo, mehr Geld von der Pflegekasse für die Heimunterbringung wird es auch nicht geben. Also müssen die Kreise und Städte immer höhere Beträge zuschießen. Einziger Ausweg: Weniger Heime bauen und statt dessen ambulante Strukturen zügig verbessern.”

Daheim statt Heim e. V. - Thema Detailseite

Gießener Anzeiger - Zentrum selbstbestimmt Leben gegründet - Kompetenzen Behinderter stärken

Zentrum selbstbestimmt Leben gegründet - Kompetenzen Behinderter stärken

31.08.2011 - GIESSEN
(olz). „Zentrum selbstbestimmt Leben“ heißt der neue Verein, der sich in den Räumen der Arbeitslosenhilfe Gießen im Gewerkschaftshaus gegründet hat. Rund 15 Teilnehmer kamen zur Gründungsversammlung des Zentrums, das vor allem das Ziel verfolgt, die Eigeninitiative behinderter Menschen anzuregen und dazu notwendige Kompetenzen zu stärken.
Entstanden war die Idee zu dem Zentrum, das die Interessenvertretung, Beratung und Assistenzorganisation für Behinderte als seine Hauptaufgabe betrachtet, vor rund drei Monaten vor allem auf studentischer Initiative. Bundesweit gibt es bereits zahlreiche derartige Zentren - beispielsweise in Kassel. Nach Vortreffen seien die Vorbereitungen für den Gießener Verein vor 14 Tagen abgeschlossen gewesen, sagte Versammlungsleiter Alexander Busam. Die Mitglieder beschlossen, sowohl dem Dachverband der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland als auch dem Landesverband Hessen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes beizutreten. Renke Theilen wurde als Vorsitzender gewählt. Sein Stellvertreter wurde Uwe Paul Gaidzik. Henrike Mandrella ist für die Verwaltung der Finanzen bestimmt. Erika Wolf ist einzige Beisitzerin des Vorstandes.
Die bereits vorliegenden Projektskizzen wurden einstimmig als Arbeitsgrundlage des Vorstands für das Jahr 2012 verabschiedet. Insgesamt fünf Projekte mit einem Finanzbedarf von zusammen rund 400 000 Euro sind derzeit vorgesehen. Inhaltlich geht es um das sogenannte „Peer Counseling“, Assistenzdienste, ein Medienprojekt, die Evaluation der aktuellen Lage der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention in Stadt und Landkreis Gießen und die Literaturumsetzung für Blinde und Sehbehinderte.
Das „Peer Counseling“ ist ein Ansatz, bei dem Behinderte durch Behinderte beraten werden und der nicht nur auf der persönlichen Betroffenheit, sondern auch auf einer professionellen Ausbildung der Berater basiert.
Gießener Anzeiger - Zentrum selbstbestimmt Leben gegründet - Kompetenzen Behinderter stärken

2011-08-30

Inklusion: „Ein langer Weg mit vielen Fragezeichen“ - Paderborner Blatt

lusion: „Ein langer Weg mit vielen Fragezeichen“

Inklusion - ein langer Weg mit Fragezeichen - Kreis Paderborn - Wie muss ein Bildungssystem beschaffen sein, damit behinderte und nicht behinderte Kinder in einem Klassenzimmer bzw. an einer Schule unterrichtet werden können? Wie muss eine Schule aufgestellt sein, damit die Bildungs- und Erziehungsbedürfnisse aller Schüler befriedigt werden können?
In Paderborn diskutierten Vertreter aus Kindergärten und Schulen, Schulaufsicht und Verwaltung, Politik und Wirtschaft über das Thema Inklusion, so der Fachbegriff.
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Im Bildungsbereich versteht man unter Inklusion einen uneingeschränkten Zugang und die unbedingte Zugehörigkeit aller Kinder – ob mit oder ohne Lernbeeinträchtigung in Form von körperlichen oder psychischen Problemen - zu allgemeinen Kindergärten und Schulen. Das mag auch daran liegen, dass man in NRW erst einmal Neuland betritt. Der Direktor der Abteilung für Schule von der Bezirksregierung Detmold, Michael Uhlich, beschrieb den Weg zur Inklusion dann auch als einen „langen Weg, der mit vielen Fragezeichen verbunden ist“, so Uhlich.

Um mögliche Antworten zu finden, wurden im Rahmen der Tagung Praxisbeispiele und Beiträge von Wissenschaftlern vorgestellt. Ziel war es, „Wissenschaftler, Lehrer, Erzieher und Eltern ins Gespräch zu bringen“, so Vorndran. Der Leiter des Bildungsbüros des Kreises Paderborn, Dr. Oliver Vorndran, zeigte sich erfreut über das große Echo, das die Tagung fand. Über 100 Teilnehmer konnten begrüßt werden, „das Interesse ist offensichtlich groß“, so Vorndran.

Inklusion: „Ein langer Weg mit vielen Fragezeichen“ - Paderborner Blatt

„Dort sind wir die Doofen“ - Behinderte Kinder sollen Regelschulen besuchen / Kritik von Schulleitern der Region - Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

30.08.2011

BILDUNG: „Dort sind wir die Doofen“

Behinderte Kinder sollen Regelschulen besuchen / Kritik von Schulleitern der Region


ORANIENBURG - Bildungsministerin Martina Münch (SPD) stößt mit ihren Plänen, behinderte und nicht-behinderte Schüler demnächst gemeinsam an einer Regelschule zu unterrichten, auf Skepsis. Schulleiter der Region bezeichneten das unter dem Stichwort „Inklusion“ laufende Vorhaben bei einem Besuch der SPD-Politikerin in Oranienburg gestern als unrealistisch.
„Wenn die Mittel zur Umsetzung nicht da sind, ist das kontraproduktiv“, sagte etwa die Leiterin der Linden-Förderschule in Oranienburg, Christina SchwarzbachJaeschke, der MAZ. Sie befürchtet, dass die Belastung für die Lehrer zu groß wird und zudem die Leistung der Schulklassen leidet. „Wir haben Kinder mit massiven Verhaltensauffälligkeiten. Die können schon mal eine ganze Klasse aufhalten“, berichtet die Schulleiterin aus eigener Erfahrung. Auch Eltern und Schüler seien besorgt. „Viele sagen: Hier sind wir unter unseresgleichen. Dort sind wir wieder die Doofen.“

„Dort sind wir die Doofen“ - Behinderte Kinder sollen Regelschulen besuchen / Kritik von Schulleitern der Region - Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

Hohe Mieten treiben Senioren in die Armut | Radio Basel

Hohe Mieten treiben Senioren in die Armut

Bern. Hohe Mieten treibt viele Senioren und Behinderte in die Armut. Dies erklärten Senioren- und Behindertenverbände in Bern. Sie fordern, dass der Bundesrat den Höchstbetrag der Mietzinszuschüsse für Ergänzungsleistungsbezüger anhebt, und zwar um knapp 2000 Franken pro Jahr. Zuletzt hatte der Bundesrat die Mietzuschüsse vor zehn Jahren erhöht. In dieser Zeit seien die Mieten um 15 Prozent gestiegen, hiess es.
AGENTURMELDUNG:
Bern (sda) Hohe Mieten treibt viele Senioren und Behinderte in
die Armut: Dies erklärten Senioren- und Behindertenverbände am
Montag in Bern. Sie fordern, dass der Bundesrat den Höchstbetrag der
Mietzinszuschüsse für Ergänzungsleistungsbezüger um 1980 Franken pro
Jahr anhebt.
Zuletzt hatte der Bundesrat die Mietzuschüsse 2001 erhöht. In
dieser Zeit seien die Mieten um 15 Prozent gestiegen, erklärten die
Vereinigung aktiver Senioren- und Selbsthilfe-Organisationen der
Schweiz (VASOS) und die Selbsthilfeorganisation für Menschen mit
Handicap, Procap, vor den Medien.

Hohe Mieten treiben Senioren in die Armut | Radio Basel

Baubeginn am "Forsbacher Hof" - Rösrath - Bergisches Handelsblatt

Baubeginn am "Forsbacher Hof"

Seniorengerechte Komfortwohnungen

Forsbach (hk). Zweieinhalb Jahre wurde geplant, berechnet, vorbereitet. Nun ist Baubeginn. In Anwesenheit von Bauherren, Architekten, Vertretern des Stadtrates, der Forsbacher Geschäftswelt sowie Bürgermeister Marcus Mombauer erfolgte der erste Spatenstich für das Bauvorhaben im Zentrum Forsbachs.
An der Ecke Bensberger Str. und Königsforster Straße baut die Gemeinnützige Baugenossenschaft Dormagen 18 barrierefreie Komfortwohnungen mit Balkon oder Terrasse sowie eine Gruppenwohnung für acht pflegebedürftige oder behinderte Menschen.
Baubeginn am "Forsbacher Hof" - Rösrath - Bergisches Handelsblatt

behindert-barrierefrei e. V. | Blog

31.08.2011 07:02 Uhr

Massive Versorgungslücken nach Herzinfarkt und Schlaganfall

Eine beim ESC-Kongress in Paris vorgestellte Studie zeigt: KHK- und Schlaganfall-Patienten erhalten weltweit in erschreckend geringem Ausmaß lebensverlängernde Arzneien zur Sekundärprävention.

behindert-barrierefrei e. V. | Blog

Büroeinrichter tagen in Stuttgart – News – BusinessPartner PBS

Büroeinrichter tagen in Stuttgart

Monitor | Das Forum Bürowirtschaft lädt am 8. November zu seiner diesjährigen Fachtagung für Büroeinrichter. Die drei großen Diskussionsthemen sind „Nachhaltigkeit“, „Inklusion“ und „Demografie“.
Das Tagungsprogramm spricht Fachhändler an, die auf dem aktuellen Stand der Beratungsthemen für ihre Kunden sein wollen und richtert sich somit an alle Büroplaner und Büroberater. Wer nicht über den Preis verkaufen will, muss Inhalte liefern. Mit den Themen „Nachhaltigkeit“, „Inklusion“ und „Demographie“ greift die Tagung deshalb drei große aktuelle Themenblöcke auf, die für eine gute Beratung wichtig sind.
„Nachhaltigkeit“ ist als Stichwort für den Standort Büro schon in der Diskussion. Im Bereich der Büroeinrichter zeigt sich aber, dass ein Schritt über den „recycelbaren Stuhl“ hinaus erhebliche Konzeptionsarbeit und auch praxisnahe Organisation erfordert. Jörg Bakschas, Headroom Consult, geht ins Detail mit seinen handelsrelevanten und praxistauglichen Ausführungen: „Nachhaltigkeit im Büro – wie betrifft es speziell den Handel?“
Mit „Inklusion“ ist die weitestmögliche Einbeziehung behinderter Menschen in den Arbeitsprozess gemeint, über den Inhalt von „Integration“ hinaus. „Demographie“ ist das konsequent darauf folgende Thema: Was für behinderte Arbeitnehmer geeignet ist, kommt auch den Ansprüchen einer alternden Belegschaft entgegen und ermöglicht effizienteres Arbeiten bis zur Rente. Klaus Buhmann, Fachmann der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), bearbeitet die Themen seit vielen Jahren aus verschiedenen Blickwinkeln. Sein Referat auf der Büroeinrichter-Tagung ist: „Die alternde (Büro-) Gesellschaft - Inklusion als Mittel für viele Zwecke?“ Als Leiter des Sachgebietes „Barrierefreie Arbeitsgestaltung“ im Fachbereich Verwaltung der DGUV hat seine Arbeit große Auswirkungen auf die Praxis in deutschen Büros.

Büroeinrichter tagen in Stuttgart – News – BusinessPartner PBS

Dresdnerin verzweifelt - barrierefreie Wohnung gesucht KANAL8

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Dresdnerin verzweifelt - barrierefreie Wohnung gesucht

Dresden 30.08.2011 10:59
Kerstin Hintze und ihre behinderte Tochter suchen eine barrierefreie Wohnung. Bisher gingen alle Versuche ins Leere. DRESDEN FERNSEHEN hilft. +++
Kerstin Hintze aus Dresden-Gorbitz ist verzweifelt. Ihre siebenjährige Tochter Susanne ist geistig und körperlich behindert, sie leidet unter anderem an epileptischen Anfällen. Bei allen Tätigkeiten, wie Duschen, Essen, oder der Gang zur Toilette benötigt sie Hilfe. Außerdem benutzt sie für längere Wege einen Rollstuhl. Die aktuelle Wohnung der kleinen Familie ist allerdings nicht behindertengerecht. Als alleinerziehende Mutter steht Kerstin Hintze damit täglich vor schier unvorstellbaren Aufgaben. Interview mit Kerstin Hintze (im Video)Kerstin Hintzes erste Anfrage ging an ihre Krankenkasse, diese teilte DRESDEN FERNSEHEN schriftlich mit, dass eine finanzielle Unterstützung für den Umbau in Höhe von 2557 Euro möglich wäre. Diese könnte allerdings auch für einen Umzug in eine geeignete Wohnung genutzt werden. Frau Hintze wandte sich mündlich (Beitrag gekürzt)
Den kompletten Artikel, mit allen Medieninhalten, lesen sie hier

Dresdnerin verzweifelt - barrierefreie Wohnung gesucht KANAL8

Behindertentestament - Panorama - Deutschland Today

Absicherung von Eltern, Geschwistern und Großeltern von Kindern mit Behinderungen

Behindertentestament

Anders als der Begriff vermuten lässt, ist das sogenannte Behindertentestament ein Testament von Eltern oder Großeltern, die ein behindertes (Enkel)Kind haben. Solch ein spezielles Testament hat den Zweck, im Erbfall den Zugriff der Sozialbehörde auf die Erbschaft des behinderten Kindes zu verhindern. Zusätzlich sichern sich auch die Ehepartner, ähnlich wie beim „Berliner Testament“ gegenseitig ab.
Nach dem Tod beider Eltern werden auch die gesunden Geschwister vor der Geltendmachung von Pflichtteils- oder Erbansprüchen durch den Sozialhilfeträger geschützt. Der behinderte Sozialhilfeempfänger muss ererbtes Vermögen für seinen Lebensunterhalt oder entstehende Heimkosten einsetzen, da er vom Sozialhilfeträger auf dem Wege der Selbsthilfe verwiesen würde, sein ererbtes Vermögen vorrangig einzusetzen, bevor der Sozialhilfeträger eintrittspflichtig wird. Der Sozialhilfeträger kann auch Pflichtteilsansprüche auf sich überleiten, wenn das behinderte Kind enterbt wurde und seine Pflichtteilsansprüche selbst nicht geltend gemacht hat. Daher kann auch ein so genanntes „Berliner Testament“, bei dem sich die Ehegatten gegenseitig als Erben einsetzen, keinen Schutz bieten. Das behinderte Kind hätte auch dann einen Anspruch auf seinen Pflichtteil. Diesen Pflichtteil könnte der Sozialhilfeträger auf sich überleiten. Es gibt mehrere Gestaltungsmöglichkeiten, dies zu verhindern.
Behindertentestament - Panorama - Deutschland Today

Nachrichten aus der Wirtschaft | RP ONLINE.DE | RP ONLINE

Neues Angebot für Behinderte

zuletzt aktualisiert: 30.08.2011 - 02:30
Vom 1. September an können Schwerbehinderte alle Regionalzüge der Deutschen Bahn ohne Extra-Fahrschein benutzen. Bislang hatten sie nur auf bestimmten Strecken oder innerhalb eines Verkehrsverbundes diesen Anspruch. Wie bisher genügt als Ticket-Ersatz der grün-orange Schwerbehinderten-Ausweis mit einer Wertmarke, die für die meisten jährlich 60 Euro kostet. Zuschüsse erhält die Bahn nach eigenen Angaben für das ausgeweitete Angebot nicht. Die meisten in NRW eingesetzten Züge verfügen über eine Einstiegshilfe und ein Behinderten-WC. Allerdings bieten von den 689 Bahnstationen im Land 122 noch keinen (Krefeld Hauptbahnhof, Dinslaken) oder nur teilweise (Emmerich, Solingen) einen stufenfreien Zugang. Information unter "Bahnhofssuche" auf www.bahnhof.de. (RP)
Quelle: RP

Nachrichten aus der Wirtschaft | RP ONLINE.DE | RP ONLINE

EU: Kunden sollen Geldautomaten einfacher bedienen können | STERN.DE

Kunden sollen Geldautomaten einfacher bedienen können

Senioren, Behinderte und ausländische Touristen sollen Fahrkarten- und Geldautomaten nach dem Willen der EU künftig einfacher bedienen können. Die EU-Kommission unterstützt ein Pilotprojekt mit 3,4 Millionen Euro, das Tests in Spanien und Deutschland vorsieht.
Brüssel (dpa) - Senioren, Behinderte und ausländische Touristen sollen Fahrkarten- und Geldautomaten nach dem Willen der EU künftig einfacher bedienen können. Die EU-Kommission unterstützt ein Pilotprojekt mit 3,4 Millionen Euro, das Tests in Spanien und Deutschland vorsieht. Dabei erhalten rund 3000 Menschen Chipkarten, auf denen ihre persönliche Daten und ihre Bedürfnisse gespeichert sind. Wenn der Kunde dann seine Karte zum Beispiel vor die Schnittstelle an einem Bankautomaten hält, liest der Automat drahtlos die Informationen ab und passt seine Einstellungen an.

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Frankenpost | Auf einem guten Weg

Auf einem guten Weg

Nach einem schweren Unfall ist Volker Künzel aus Rehau querschnittsgelähmt. Die Hilfe und Zuneigung, die er durch Familie, Freunde und Kollegen erfährt, baut ihn auf. Jetzt geht er sogar wieder arbeiten - vorerst zwei Stunden täglich.

Von Lisbeth Kaupenjohann 
 
Rehau - Am 1. Juli 2010 fährt Volker Künzel auf dem Radweg nach Asch. An viel mehr kann er sich nicht erinnern. Für ihn ist dies ein Schicksalstag. Wie er hinterher erfährt, war da eine ungesicherte, drei Meter tiefe Baugrube über die ganze Breite des Radwegs. Künzel stürzte hinein und verlor das Bewusstsein. "Ohne Helm wäre ich sicher tot gewesen", sagt er heute. Glück für ihn war auch, dass ein Passant ihn entdeckte und die Rettungskräfte alarmierte. Die brachten ihn in die Klinik nach Selb, von dort wurde er nach Bayreuth, ins Krankenhaus Hohe Warte, verlegt.
Volker Künzel ist ab dem vierten Brustwirbel komplett gelähmt, ab dem dritten Halswirbel teilweise. Zehn Monate lang hat er, gemeinsam mit den Ärzten und Therapeuten, gekämpft, um wieder beweglich zu werden und in den Alltag zurückkehren zu können. "Erst war ich vollständig gelähmt, konnte auch nicht sprechen", erinnert er sich. "Dann kam die Sprache wieder. Aber bis ich endlich sitzen konnte, darüber vergingen Monate. Endlich hatte ich alle Schläuche los. Jetzt bin ich froh, dass ich wieder die Arme bewegen kann."
Über die Rampe ins Haus
Die braucht er auch. Der 50-Jährige ist wieder zu Hause. Er hat gelernt, mit dem Rollstuhl und den Begleiterscheinungen seiner Behinderung umzugehen. Glücklicherweise wohnt er mit seiner Frau Christiane und Sohn Marcel am Stadtrand von Rehau in einer Parterrewohnung. "Der Vermieter hatte Verständnis für unsere Lage. Wir ließen die Wohnung behindertengerecht umbauen." Über die Terrasse und eine Rampe kann Künzel jetzt im Rollstuhl eigenständig das Haus verlassen. Wieder ein großer Fortschritt.
Der Mann wirkt alles andere als verbittert und am Boden zerstört. Hoffnung steht ihm ins Gesicht geschrieben. Nicht unbedingt auf ein Wunder - das wäre es, wenn er je wieder laufen könnte -, sondern darauf, Schritt für Schritt meistern zu können auf dem Weg in ein neues Leben.

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