2011-09-30

Anfängliche Zurückhaltung weicht schnell - LZ heute - Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung

Auetal

Anfängliche Zurückhaltung weicht schnell
Rehren (la). „Inklusion“ – das Wort ist derzeit in aller Munde, aber gelebt wird sie bislang nur selten. Für die Schüler der Klasse 2b der Grundschule Auetal ist das anders. Sie erleben Inklusion.

Ihre Lehrerin Barbara Bürger hat erste zarte Bande zur Tagesbildungsstätte der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland, zur Bürgerwaldschule, geknüpft und seitdem wird Inklusion in der Klasse 2b aktiv gelebt. Geistig behinderte Kinder der Bürgerwaldschule haben in Rehren am Religionsunterricht teilgenommen und Eltern und Kinder aus dem Auetal waren am Weltkindertag in Stadthagen zu Gast und haben dort spielerisch eine „Brücke gebaut“.

„Nach anfänglicher Zurückhaltung ist das Miteinander wie selbstverständlich gewesen“, erzählt Bürger. Ihre 2b sei aber auch eine besonders aufgeschlossene Klasse mit offenen Herzen. Jetzt wird das zunächst noch inoffizielle Projekt fortgesetzt. Einmal pro Woche nehmen Schüler der Bürgerwaldschule am Religionsunterricht im Auetal teil. „Wir sind alle sehr gespannt, wie sich das entwickelt“, sagt Bürger. Sie habe festgestellt, dass der Unterricht anders gestaltet werden muss. „Es ist jetzt ein Unterricht mit allen Sinnen“, so Bürger, handlungsorientierter und bewusster, aber irgendwie doch nicht anders. „Dabei kann jeder lernen, egal ob geistig behindert oder hochbegabt“, stellt die erfahrene Pädagogin fest.
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Solingen: Lebenshilfe-Streit: Gericht regt Lösung an | RP ONLINE

Solingen

Lebenshilfe-Streit: Gericht regt Lösung an

VON ANNEMARIE KISTER-PREUSS - zuletzt aktualisiert: 30.09.2011 - 00:05
Solingen (RP). Der Streit zwischen Lebenshilfe und Lebenshilfe-Betriebsrat geht in die nächste Runde. Auch gestern gab es keine Einigung, ob die Werkstadt für Behinderte dem Betriebsrat Einblick in die wirtschaftliche Lage des Unternehmens gewähren muss. Dies wäre der Fall, wenn die Lebenshilfe ein Wirtschaftsunternehmen ist und kein Tendenzbetrieb, der hauptsächlich karitative Aufgaben erfüllt. Der Streit darüber schwelt sei Jahren.


Lebenshilfe-Geschäftsführer Andreas Engeln.Foto: Tinter, Anja
Noch kein Urteil gefällt
Beim Kammertermin vor dem Solinger Arbeitsgericht wurde keine Entscheidung verkündet. Obwohl Richterin Alexandra Rüter gleich zu Beginn ihre Einschätzung umriss, nach der sie nicht dazu neigt, die Lebenshilfe als Tendenzbetrieb einzuschätzen, waren die streitenden Parteien nicht zu einem Vergleich bereit.
Auch den Vorschlag, dem Betriebsrat den von ihm geforderten Wirtschaftsrat zu gewähren, wollte Geschäftsführer Andreas Engeln nicht ohne Rücksprache mit seinen Vorstandskollegen zusichern. Über den Wirtschaftsrat könnte Einblick in wirtschaftliche Zahlen, ohne formalen Gerichtsbeschluss genommen werden. Beim Arbeitsgericht wurde den Parteien gestern letztlich ein neuer Vergleichsvorschlag unterbreitet. Bis 14. Oktober haben Geschäftsführung und Betriebsrat nun Zeit für eine Einigung, andernfalls wird danach eine Gerichtsentscheidung verkündet. Diese könnte bundesweit von Bedeutung sein, denn in allen Lebenshilfe-Werkstätten haben sich die Arbeitsbedingungen verändert. Betriebsratsvorsitzender Harald Bramstedt ist sicher: "Lebenshilfe-Einrichtungen sind heute nicht mehr die beschützenden Werkstätten, als die sie vor 30 Jahren gegründet wurden". Termin und Leistungsdruck hätten auch sie erreicht, die Betreuer müssen oft genug in der Produktion mitarbeiten, wenn ein eiliger Auftrag zu erledigen sei, sagt Bramstedt. Dass die Lebenshilfe-Werkstatt keineswegs mit einem normalen Betrieb zu vergleichen sei, befindet Andreas Engeln: "Nur 0,1 Prozent der Behinderten schaffen den Sprung auf den ersten Arbeitsmarkt."

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Streit um Schließung von H&R-Seniorenheim in Inzell - Betreiber wirft Landratsamt Kampagne vor - Bayern - News - Rosenheim24.de

Aus für Seniorenheim: Betreiber wehrt sich

vor 2 Stunden|Bayern|
Inzell - Das H&R-Seniorenheim in Inzell steht ab morgen leer. Ruhig wird es in dieser Sache aber noch lange nicht. Der Ex-Betreiber erhebt jetzt gegen das Landratsamt Vorwürfe. *NEU: Videos*

Harte Kritik an Heim-Betreibern (3:13)
Sie wurden mit Krankenwagen geholt oder aber von ihren Angehörigen. Am Freitag, 30.9.2011, mussten die letzten Bewohner des H&R-Seniorenheims in Inzell ihre sieben Sachen packen und gehen. Für einige war es ein schwerer, tränenreicher Abschied. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hatte (BayVGH) in einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss entschieden (Az.: Az. 12 CS 11.2022): Das Heim muss Ende September 2011 seinen Betrieb vorläufig einstellen. Als Grund wurden "schwere Mängel" im Heim genannt. Vorausgegangen war dem eine Anordnung des Landratsamtes Traunstein vom 22. August 2011 "zum Wohle der Patienten". Darin hieß es: "Leider sehen wir aufgrund der permanent vorhandenen Mängel, die der Heimträger trotz vieler vorangegangener Beratungen und Maßnahmen der Fachstelle nicht beseitigt hat, zur Schließung keine Alternative mehr."

"Heim-Schließung war Schnellschuss!" (3:04)
Das VG-Urteil hatte für die Bewohner (laut Landratsamt waren es 15, laut der H&R Senioren Heimbetriebsgesellschaft mbH 25 Personen) weitreichende Konsequenzen. Die H&R kündigte dem Landratsamt via Fax am Freitagvormittag an, dass bis 24 Uhr kein Personal mehr im Haus sein werde. Pflegebedürftige Senioren ohne Pfleger? Roman Schneider, Sprecher des Landratsamtes: "Wir waren wie vor den Kopf gestoßen und haben mit blankem Entsetzen reagiert. Wir hatten dem Heim schließlich versichert, dass wir Bewohner auch über den 30. September hinaus dulden würden, bis für sie ein neues Heim gefunden ist. Da sieht man, welche ethischen Grundsätze die H&R hat." Schneider war am Freitag selbst in Inzell vor Ort, um beim Umzug der Bewohner zu helfen. Ihn wurde hierbei von der örtlichen Heimleitung ein Hausverbot erteilt.

Streit um Schließung von H&R-Seniorenheim in Inzell - Betreiber wirft Landratsamt Kampagne vor - Bayern - News - Rosenheim24.de

„WOHNRAUM messe” am 29. Oktober 2011 Bad Oldesloe

„WOHNRAUM messe” am 29. Oktober 2011
in der Stormarnhalle, Am Bürgerpark 4

Der Beirat für Menschen mit Behinderungen der Stadt Bad Oldesloe präsentiert die bundesweit 1. Wohnraummesse in der Stormarnhalle.
Circa 50 Aussteller aus der Region zeigen wie man trotz Handicap ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden führen kann.

Es gibt viele Ideen, Konzepte, Projekte, die ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen, auch in einem bezahlbaren Rahmen. Diese Wohnraummesse soll für Aussteller und Besucher als Plattform dienen, um themenrelevante Dienstleistungen, Hilfsmittel und Informationen anzubieten, sowie Anregungen zu finden, Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen. Während der Messe werden Diskussionsecken zu verschiedenen Themen angeboten. Die Aussteller können zeigen, wie bezahlbares barrierefreies Wohnen mit ihrer Fachkompetenz möglich ist.
Das Echo in den Medien und der Öffentlichkeit ist groß; es soll die erste Wohnbaumesse dieser Art in ganz Deutschland sein. Die Presse wird offiziell durch das Stormarner Tageblatt vertreten sein. Eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der Lokalpolitik, einem Mitglied der IG-Bau und mit der Bürgermeisterin aus Elmshorn ist geplant. Dort wurden in den vergangenen Jahren ca. 2.000 Wohnungen barrierearm und seniorengerecht umgebaut.

Homepage der Stadtverwaltung Bad Oldesloe

Nationaler Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention - Deutscher Bundestag: Öffentliche Anhörungen


1. Nationaler Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention - Ausschussdrucksache 17(11)553 -
Termin: 17. Oktober 2011, 14.00 bis 16.00 Uhr
Ort: Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Sitzungssaal 3.101

Deutscher Bundestag: Öffentliche Anhörungen

Einladung zu Gesprächskreisen für Angehörige | Gedenkort-T4.eu

Einladung zu Gesprächskreisen für Angehörige

Angehörige von Opfern der NS-“Euthanasie“ können sich ab November leichter austauschen. Über einen besonderen Bereich auf www.Gedenkort-T4.eu sollen Gesprächskreise entstehen, außerdem sind in einigen Großstädten Treffen geplant. Zur Zeit planen wir ein erstes Treffen am 9.11.2011 in Berlin im Anschluss an die Eröffnung unserer Website im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors.

Einladung zu Gesprächskreisen für Angehörige | Gedenkort-T4.eu

2011-09-29

Allgemeine Zeitung - Gericht Mainz: Haben WfB-Mitarbeiter Behinderte schikaniert und geschlagen?

Mainz

Gericht Mainz: Haben WfB-Mitarbeiter Behinderte schikaniert und geschlagen?

19.09.2011 - MAINZ
Von Andrea Krenz
Wegen Misshandlung Schutzbefohlener müssen sich seit Montag zwei ehemalige Gruppenleiter der Mainzer Werkstätten für Behinderte (WfB) vor dem Amtsgericht verantworten. Die Anklage wirft dem 50-jährigen Landschaftsgärtner und seinem 39-jährigen Kollegen vor, zwischen Juni 2009 und Juni 2010 behinderte Mitarbeiter schikaniert, verbal beleidigt und mit einer Reitgerte geschlagen zu haben. In anderen Fällen soll sie den wehrlosen Menschen die Brustwarzen umgedreht oder die Ohren langgezogen haben. Außerdem hätten die Mitarbeiter Brennnesseln und Disteln mit den bloßen Händen aus der Erde rupfen müssen, so die Vorwürfe.
Mit Reitgerte nur "zum Spaß" in der Luft gefuchtelt
Beide Angeklagte bestreiten, jemals die Grenzen überschritten zu haben. Zwar habe es jene von manchen auch als Zeugen geladenen Behinderten beschriebene Gerte gegeben, mit dieser aber habe man nur „zum Spaß“ in der Luft herum gefuchtelt, wenn es im Aufenthaltsraum „allzu laut“ herging, sagten sie. Das Ausreißen von Brennnesseln mit bloßen Händen sei niemals angeordnet worden. „Manche wollten sich profilieren, die zeigten den anderen dann, wie mutig sie sind“, so der 50-Jährige, der 13 Jahre Angestellter in der WfB war und nun seit nahezu einem Jahr arbeitslos ist. Sein Kollege schult inzwischen auf Versicherungskaufmann um.
„Ich verstehe das nicht. Das alles ist ein großes Missverständnis“, wirkte der 50-jährige Angeklagte geradezu hilflos. Auf die Frage der Richterin, ob er jemals gesehen habe, dass sein Kollege mit der Gerte geschlagen habe, zögerte er. Dann sagte er knapp: „Dazu mache ich keine Angaben.“
Allgemeine Zeitung - Gericht Mainz: Haben WfB-Mitarbeiter Behinderte schikaniert und geschlagen?

Allgemeine Zeitung - Merkator reagiert auf Vorfälle in WfB

Mainz

Merkator reagiert auf Vorfälle in WfB

28.09.2011 - MAINZ
(mer/mon). Die Vorkommnisse in den Werkstätten für Behinderte (WfB) sind heute auch Thema im Stadtrat. Vor Gericht stehen seit 19. September zwei ehemalige Gruppenleiter, denen die Misshandlung Schutzbefohlener vorgeworfen wird (die AZ berichtete). CDU-Fraktionschefin Dr. Andrea Litzenburger richtet an den Aufsichtsratsvorsitzenden der WfB, Sozialdezernent Kurt Merkator (SPD), die Frage, wie solche Übergriffe in Zukunft ausgeschlossen werden sollen.
Merkator antwortet, der damalige WfB-Geschäftsführer habe ihn unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe am 20. Mai informiert. Die weiteren Schritte, insbesondere die arbeitsrechtlichen, seien abgestimmt worden. Mit dem neuen WfB-Geschäftsführer sei vereinbart worden, „dass die WfB seine - ohnehin permanent stattfindende - Sensibilisierung der Beschäftigten hinsichtlich des Umgangs mit Menschen mit Behinderung nochmals intensiviert und hierzu derzeit einen Prozess der Leitbildprüfung startet.“ Die Geschäftsführung prüfe zudem, „künftig ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis bei Neueinstellungen und gegebenenfalls sogar bei allen aktuellen Mitarbeitern abzuverlangen.“ WfB-Geschäftsführer Michael Huber machte darauf aufmerksam, dass die Autorin eines Leserbriefs, in dem weitere Vorwürfe geäußert werden, nicht als Mutter eines beschäftigten Behinderten bekannt sei. Zugleich verwahrte sich ein Vater gegen die Schilderungen im Leserbrief: Seine Tochter werde gut behandelt.

Allgemeine Zeitung - Merkator reagiert auf Vorfälle in WfB

Schulprofil Inklusion soll gemeinsames Lernen fördern - Bayern - News - BGLand24.de

Neues Schulprofil: Eltern enttäuscht, Politiker begeistert

München - Mehr förderbedürftige Kinder an Regelschulen unterrichten: Das will Bayern mit dem neuen Schulprofil “Inklusion“ erreichen. Politiker sind begeistert, Elternvertreter sind enttäuscht, die Lehrer machen das Beste daraus.
23 Lehrerstunden pro Woche zusätzlich: Über diese Zuwendung des bayerischen Kultusministeriums an ihre Schule darf sich Johanna Marek freuen. Dass es aber im bayerischen Bildungssystem nichts umsonst gibt, weiß Marek, Rektorin der Grundschule an der Schrobenhausener Straße, nur zu genau. Das zusätzliche Personal hat ihre Schule als eine der 41 Schulen in Bayern mit dem neuen Schulprofil “Inklusion“ bekommen.

Schulprofil Inklusion soll gemeinsames Lernen fördern - Bayern - News - BGLand24.de

2011-09-28

Wir wollen nicht in die Werkstatt -- kobinet

29.09.2011 - 05:16

Wir wollen nicht in die Werkstatt.

Mainz (kobinet) Der rheinland-pfälzische Landesbehindertenbeauftragte bekam gestern Abend im Sozialministerium Besuch von über 20 jungen Erwachsenen mit Behinderungen und deren Eltern, die sich dafür einsetzen, dass sie Arbeitsplätze auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt statt eine Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen bekommen.

Die TeilnehmerInnen des Gesprächs setzten sich aus Mitwirkenden von Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen Mainz und der Praxis für Entwicklungspädagogik Mainz (Pep) zusammen und hatten schon eine Reihe von Erfahrungen mit Praktika und der Jobsuche gemacht. Einhellig betonten sie, dass das derzeitige Wirrwarr von verschiedenen Fördermöglichkeiten und Zuständigkeiten es ihnen erschwert, Praktikumsmöglichkeiten bzw. Arbeitsstellen zu finden. Die bestehenden Unterstützungsangebote passten nicht für ihre Kinder, die zum Teil einen hohen Unterstützungsbedarf haben. Vor allem seien kurze und klare Informationen über die entsprechenden Fördermöglichkeiten für Arbeitgeber nötig, die ihnen die Suche nach Praktikums- und Arbeitsstellen erleichtern. Gemeinsam überlegten sie daher bei diesem Runden Tisch mit dem rheinland-pfälzischen Landesbehindertenbeauftragten Ottmar Miles-Paul wie ein solches Unterstützungsschreiben aussehen könnte und welche weiteren Schritte sie mit ihrem Runden Tisch ergreifen können, damit das Ziel einer Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erreicht werden kann.

Wir wollen nicht in die Werkstatt -- kobinet

Undercover ins Irrenhaus - einestages

Wahnsinn! 1887 ließ sich die 23-jährige Reporterin Nellie Bly in eine berüchtigte New Yorker Psychiatrie einweisen. Ihr Erfahrungsbericht über den menschenverachtenden Umgang mit den Insassinnen sorgte für einen Skandal - und begründete eine neue Art von Journalismus. Von Benjamin Maack

Der Chefredakteur sah die 23-Jährige ernst an. Ein wenig besorgt sei er wegen ihres chronischen Lächelns, sagte er. "Ich werde nicht mehr lächeln", versprach die junge Frau mit den wachen Augen in ihrem hübschen Gesicht. Wie recht sie hatte. Doch in diesem Moment war der Reporterin egal, wie beschwerlich der Auftrag werden würde: Im Jahr 1887 hatte Nellie Bly ihren ersten großen Job für die "New York World", der Tageszeitung des Verlegers Joseph Pulitzer, in der Tasche.
Undercover ins Irrenhaus - einestages

Psychiater soll mit Exorzisten kooperiert haben > Kleine Zeitung

Psychiater soll mit Exorzisten kooperiert haben


Foto © APA
Ein Exorzist der Diözese Wien soll mit einem Psychiater am Donauspital in Wien zusammengearbeitet haben haben. Das berichtete die Wochenzeitschrift "Falter". "Exorzismus oder exorzismusähnliche Interventionen werden in den Spitälern der Stadt Wien nicht geduldet", stellte dazu am Mittwoch der Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV), Wilhelm Marhold, fest.

Psychiater soll mit Exorzisten kooperiert haben > Kleine Zeitung

"Inklusion als Menschenrecht" / Neues Online-Handbuch für die Bildungsarbeit erschienen / www.inklusion-als-menschenrecht.de | Deutsches Institut für Menschenrechte | Presseportal.de

"Inklusion als Menschenrecht"
Neues Online-Handbuch für die Bildungsarbeit erschienen
www.inklusion-als-menschenrecht.de

Berlin (ots) - Das Deutsche Institut für Menschenrechte und die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" haben heute das Online-Handbuch "Inklusion als Menschenrecht" vorgestellt. Bei dem Handbuch handelt es sich um eine bislang in Deutschland einzigartige Website mit Informationen, Spielen und pädagogischen Materialien zu den Themen Inklusion, Behinderung und Menschenrechte.
Das Online-Handbuch richtet sich an Pädagogen in Schule und Hochschule, Jugendliche und Erwachsene in Selbsthilfegruppen und in Jugendzentren, an Erzieherinnen in Kindertagesstätten sowie an Ausbilder in Heilerziehungspflegeschulen, Altenpflegeschulen und Fachschulen für Erzieher.
Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, erklärte anlässlich der Vorstellung des Online-Handbuches: "Die Achtung der Rechte und der Würde von Menschen mit Behinderungen ist das Grundanliegen der UN-Behindertenrechtskonvention. Daher ist es wichtig, das Bewusstsein für das Menschenrecht auf gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen zu schärfen. Inklusion ist ein Menschenrecht und seine Verwirklichung setzt Respekt und Achtung voraus. Beides kann nur durch Erfahrung und Wissen gelehrt und gelernt werden. Das ist die Idee, die hinter dem Online-Handbuch steht. Mit der Website will das Deutsche Institut für Menschenrecht dazu beitragen, die Barrieren in den Köpfen abzubauen, die Menschen mit Behinderungen das Leben immer noch unnötig schwer machen."

"Inklusion als Menschenrecht" / Neues Online-Handbuch für die Bildungsarbeit erschienen / www.inklusion-als-menschenrecht.de | Deutsches Institut für Menschenrechte | Presseportal.de

Online-Handbuch: Inklusion als Menschenrecht: Startseite

Herzlich Willkommen!

Jeder Mensch hat ein Recht auf "Inklusion", also darauf, ein gleichberechtigter Teil der Gesellschaft zu sein. So steht es auch in der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen, die seit 2009 auch in Deutschland gilt. Doch von der rechtlichen zur tatsächlichen Gleichstellung behinderter Menschen ist es noch ein weiter Weg.
Sie können mithelfen, die Barrieren in den Köpfen abzubauen, indem Sie Menschenrechte, Behinderung und Inklusion in Ihrem Umfeld zum Thema machen und genauer hinschauen. Dabei ergeben sich viele Fragen: Welche Rechte und Möglichkeiten haben Menschen mit Behinderungen heute? Wie lebten sie in der Antike, im Mittelalter oder in der Zeit des Nationalsozialismus? Welche Bedingungen erleichterten ihnen das Leben, welche erschwerten es? Mit welchen Methoden kann ich die Themen Menschenrechte und Behinderung im Schulunterricht behandeln? Wie kann ich Inklusion schon im Kindergarten fördern? Wie entstehen neue Menschenrechtsverträge? Was haben sie mit unserem Alltag zu tun?
Für diese und weitere Fragen bietet das Online-Handbuch "Inklusion als Menschenrecht" Anregungen und Lernideen. Viel Vergnügen beim Surfen! (...)

Was ist "Inklusion"?

Inklusion ist nicht nur eine gute Idee, sondern ein Menschenrecht. Inklusion bedeutet, dass kein Mensch ausgeschlossen, ausgegrenzt oder an den Rand gedrängt werden darf. Als Menschenrecht ist Inklusion unmittelbar verknüpft mit den Ansprüchen auf Freiheit, Gleichheit und Solidarität. Damit ist Inklusion sowohl ein eigenständiges Recht, als auch ein wichtiges Prinzip, ohne dessen Anwendung die Durchsetzung der Menschenrechte unvollständig bleibt.



Online-Handbuch: Inklusion als Menschenrecht: Startseite

2011-09-26

Neue Aktionsformen im Kampf um Bürgerrechte -- kobinet

26.09.2011 - 06:24

Neue Aktionsformen im Kampf um Bürgerrechte.

München (kobinet) Letzte Woche fand in München ein Workshop über neue Aktionsformen im Kampf für die Bürgerrechte für Menschen mit Behinderungen statt. An zwei Tagen trafen sich 17 TeilnehmerInnen, um sich gemeinsam Gedanken über zukünftige Protestaktionen zu machen. Angeleitet wurde der Workshop von Marc Amann, einem Aktionstrainer aus der politischen Widerstandszene, der reichlich Erfahrung aus anderen Zusammenhängen mitbrachte.

Er präsentierte jede Menge Beispiele von Straßenaktionen, zum Beispiel Flashmobs, Buchstaben Ballette, kreative Theateraufführungen und vieles mehr. Im Anschluss wurden Ziele und Zielgruppen, sowie mögliche Botschaften erarbeitet. Den TeilnehmerInnen vermittelte Marc Amann die Grundregeln der Organisation möglicher Aktionen.

Neue Aktionsformen im Kampf um Bürgerrechte -- kobinet

2011-09-25

Schafft die UN-Behindertenkonvention das Betreuungsrecht ab? - Diakonie Hannovers

Schafft die UN-Behindertenkonvention das Betreuungsrecht ab?

Erfahrungsaustausch am 21. September 2011

Unter dieser Fragestellung kamen am 21.September die Vertreter von Betreuungsvereinen der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachen sowie von Betreuungsbehörden zu einem Erfahrungsaustausch zusammen.
Klaus Lachwitz, Präsident von Inclusion International, nahm in 2 Vorträgen engagiert zu den Auswirkungen der inklusiven Beteiligung von Menschen mit Behinderungen auf das deutsche Betreuungsrecht Stellung. „Das deutsche Betreuungsrecht ist zwar fortschrittlich“, so Lachwitz, „aber bezüglich der Geschäftsfähigkeit behinderter Menschen und des Vertretungsrechts im Rahmen gesetzlicher Betreuungen gibt es einen Handlungs- und Änderungsbedarf.“ In diesem Zusammenhang forderte Lachwitz eine umfassende Rechtstatsachenforschung und die Finanzierung von Modellvorhaben.
Die UN-Behindertenkonvention legt fest, dass alle Menschen mit Behinderungen in den Genuss von allen Menschenrechten und Grundfreiheiten kommen. „Jeder hat ein Recht auf Anderssein“, hob Lachwitz hervor.
Die Sicht des Landes Niedersachsen stellte Gerhard Masurek vom Niedersächsischen Sozialministerium dar. Er wies darauf hin, dass das deutsche Betreuungsrecht eines der modernsten in Europa ist. Ein Grundsatz des deutschen Betreuungsrechts sei die Wahrung des Selbstbestimmungsrechts des Betreuten.
In einer anschließenden intensiven Diskussion forderten viele Teilnehmer Verbesserungen im deutschen Betreuungsrecht. „Um noch besser als Unterstützer der Betreuten arbeiten zu können“, so Teilnehmer, „müsse die UN-Behindertenrechtskonvention zu einer Weiterentwicklung des Betreuungsrechts führen.“
In der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen gibt es knapp 50 Betreuungsvereine, die unter anderem ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben begleiten und auch selber Menschen mit Beeinträchtigungen gesetzlich betreuen.

Schafft die UN-Behindertenkonvention das Betreuungsrecht ab? - Diakonie Hannovers

Soziales: Gemeinsam mehr für behinderte Menschen erreichen - Dinslaken - DerWesten

Soziales Gemeinsam mehr für behinderte Menschen erreichen

Dinslaken, 23.09.2011, Birgit Gargitter
Bürgermeister Michael Heidinger, Dieter Holthaus und Beigeordnete Christa Janke Horstmann stellten die Broschüre vor. Foto: Heinz Kunkel / WAZ FotoPool
Bürgermeister Michael Heidinger, Dieter Holthaus und Beigeordnete Christa Janke Horstmann stellten die Broschüre vor. Foto: Heinz Kunkel / WAZ FotoPool
Dinslaken. Die Stadt Dinslaken und der Behindertenbeauftragte Dieter Holthaus geben einen Ratgeber für behinderte Menschen heraus. Die Broschüre gibt es ab sofort im Bürgerbüro.
Das Thema Behinderung darf kein Randthema sein“, so Bürgermeister Michael Heidinger bei der Vorstellung des neuen Ratgebers für behinderte Menschen. Die Stadt Dinslaken habe eigens die Stelle eines Behindertenbeauftragten eingerichtet, der nicht nur für die Belange der städtischen Mitarbeiter zuständig sei, sondern für die Sorgen und Nöte aller Dinslakener Menschen mit Behinderungen.

Soziales: Gemeinsam mehr für behinderte Menschen erreichen - Dinslaken - DerWesten

Lippische Wochenschau » GRÜNE Bundestagsabgeordnete Ute Koczy zu Pflegereform

Freitag 23.09.2011
GRÜNE Bundestagsabgeordnete Ute Koczy zu Pflegereform

"Erneute Verschleppung ist empörend"


Lemgo. Zur Verschiebung der Vorlage von Eckpunkten für die Pflegereform erklärt die GRÜNE Bundestagsabgeordnete Ute Koczy: „Die Verschiebung der Eckpunkte zur Pflegereform ist leider keine Überraschung. Trotzdem ist diese erneute Verschleppung empörend. Keinen einzigen der vielen Termine, die sich Schwarz-Gelb für die Pflegereform gesetzt hat, kann sie einhalten. Gesundheitsminister Bahr sagt, die Koalition brauche noch Zeit für ein tragfähiges Konzept. Zeit hatte diese Regierung genug. Seit zwei Jahren passiert pflegepolitisch in diesem Lande nichts. Die permanente Verschiebung der Reform kommt einer Bankrotterklärung gleich.
Der Ruf der Pflegebedürftigen und Pflegenden, aller Verbände und Experten nach einer Pflegereform ist aber auch hier in Lippe unüberhörbar. Für den Kreis Lippe sind das knapp 10.000 Pflegebedürftige und fast 35.000 der über 75-jährigen und Älteren. Die schwarz-gelbe Koalition stellt sich taub und verliert sich in Streitereien. Die Pflegebedürftigen bleiben dabei auf der Strecke.“
(...)
Manuela Grochowiak-Schmieding, Sprecherin der Kreisgrünen in Lippe ergänzt: „Die Bundesregierung streitet zwar über mehr Leistungen für Demenzkranke, aber lässt Menschen mit Behinderung in der Diskussion außen vor. Dabei kann man Demenz und geistige Behinderung ab einem gewissen Stadium gar nicht mehr trennen. Die behinderten Menschen müssten die gleichen Leistungen aus den Pflegekassen bekommen. Behinderte haben heute eine höhere Lebenserwartung, deshalb wird das Problem der Pflege im Alter immer dringender.“
Die GRÜNEN lippischen Politikerinnen fordern einvernehmlich:„Wir brauchen die solidarische Pflege-Bürgerversicherung, in die alle Bürgerinnen und Bürger nach ihrer Leistungsfähigkeit einzahlen. Das verschafft zusätzliche Einnahmen, mit denen der Beitragsanstieg gedämpft werden kann. Die steigenden Pflegekosten würden damit sozial gerecht verteilt und solidarisch geschultert.“

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Große Worte, k(l)eine Taten - Kölnische Rundschau

Inklusion

Große Worte, k(l)eine Taten

Von Claus Boelen-Theile, 20.09.11, 07:00h

Sport ist das Lieblingsfach von Friedhelm Schüler, 10. Der kleine Rollstuhlfahrer aus Dürscheid besucht seit zwei Wochen die fünfte Klasse der Gesamtschule Kürten. Vom Unterricht und von seinen Klassenkameraden erzählt er mit leuchtenden Augen.

Inklusion
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Ist Inklusion in Kürten Privatsache? Friedhelm Schüler und seine Mutter Ulrike. (Foto: Daub)
KÜRTEN - Sport ist das Lieblingsfach von Friedhelm Schüler, 10. Der kleine Rollstuhlfahrer aus Dürscheid besucht seit zwei Wochen die fünfte Klasse der Gesamtschule Kürten. Vom Unterricht und von seinen Klassenkameraden erzählt er mit leuchtenden Augen: „Heute hatten wir Deutsch und Methodentraining, das war auch gut.“
Eine vom Rheinisch-Bergischen Kreis finanzierte Helferin steht dem querschnittsgelähmten Jungen zur Seite und hilft im Unterricht. „Friedhelm wollte immer zur Gesamtschule. Schön, dass das klappt. Wir sind so froh“, findet Mutter Ulrike beim Abholen ihres Jungen. Die Schulgemeinschaft mit Schulleiter Klaus Schröder setzte sich sehr ein für ihn. Auf eine Förderschule soll Friedhelm, der an Spina bifida, einer Fehlbildung der Wirbelsäule, leidet, nicht. Für die Eltern wäre das eine Ausgrenzung ihres Kindes.
In der Fachsprache heißt das Miteinander von Kindern mit und ohne Handicap Inklusion. In der Politik ist Inklusion ein großes Thema.
Was nicht klappt beim Thema Inklusion, ist die Schulbus-Situation für Friedhelm. Ulrike und Frank Schüler, die Eltern, sind verzweifelt und wissen nicht mehr weiter. Sie benötigen einen Fahrdienst mit Taxibus oder alternativ einen Busbegleiter, der Friedhelm auf den Fahrten zur Schule und zurück unterstützt. Alleine mit dem Linienbus kann Friedhelm nicht fahren: Die Busse sind immer überfüllt, Friedhelm würde in der Masse der Kinder untergehen und bräuchte auch Hilfen beim Ein- und Ausstieg. Die Taxibus-Fahrten kosten allerdings Geld, welches die Gemeinde als Schulträgerin bezahlen müsste. Ein Busbegleiter kostet auch Geld. Ihn müsste der Kreis oder der Landschaftsverband finanzieren, derzeit wird dies vom Kreis geprüft.
Statt die Familie schnell und unbürokratisch zu unterstützen, schaut die Gemeinde auf die Paragrafen der „Schülerfahrtkostenverordnung“
Große Worte, k(l)eine Taten - Kölnische Rundschau

Sozialtherapeut gesteht 114-fachen sexuellen Missbrauch - Schweiz aktuell - Schweizer Fernsehen: SF Videoportal

Sozialtherapeut gesteht 114-fachen sexuellen Missbrauch

Ein 54-jähriger Sozialtherapeut aus dem Kanton Bern hat gestanden, in den vergangenen 29 Jahren in mehreren Heimen in der Schweiz und Deutschland 114 Pflegebefohlene und Kinder sexuell missbraucht zu haben. Die meisten Opfer sind geistig und körperlich behindert.

Sozialtherapeut gesteht 114-fachen sexuellen Missbrauch - Schweiz aktuell - Schweizer Fernsehen: SF Videoportal

2011-09-22

Pflegereform: Behinderte fühlen sich außen vor

Ärzte Zeitung online, 22.09.201



Pflegereform: Behinderte fühlen sich außen vor

MÜNSTER (dpa). Im Streit über die Pflegereform verschließt die Politik nach Expertenansicht die Augen vor der rasant wachsenden Zahl pflegebedürftiger behinderter Menschen.
Während die Bundesregierung über mehr Leistungen für Demenzkranke streite, blieben Menschen mit Behinderung in der Diskussion außen vor, sagte der Bundesvorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft überörtlicher Sozialhilfeträger, Matthias Münning, der Nachrichtenagentur dpa.
"Dabei kann man Demenz und geistige Behinderung ab einem gewissen Stadium gar nicht mehr trennen. Die behinderten Menschen müssten die gleichen Leistungen aus den Pflegekassen bekommen."
Weil Behinderte heute eine höhere Lebenserwartung hätten, werde das Problem der Pflege im Alter immer dringender.

"Behinderte in die Pflegeversicherung aufnehmen"

Münning: "In zehn Jahren werden wir viermal so viele Menschen mit geistiger Behinderung über 60 Jahren haben wie im Jahr 2010." Das Geld dazu soll der Bund nach Münnings Ansicht aus den Pflegekassen beisteuern.
Ein CSU-Modell, das Leistungen für Menschen mit Handicap aus neuen Steuern finanziert, nehme Behinderte zwar in den Blick. Aber zwei Finanzierungsmodelle parallel zu betreiben, leuchtet Münning nicht ein.
"Besser wäre es, die behinderten Menschen einfach mit in die Pflegeversicherung zu nehmen. Warum sollte es da auch Unterschiede geben?"
Rund eine Milliarde Euro müssten nach seinen Schätzungen für Menschen mit Behinderung zusätzlich aufgebracht werden.
"Und da sollte man genauso um eine Finanzierungslösung ringen wie bei den Demenzkranken." Für die hatte CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn erst kürzlich zwei Milliarden Euro eingeplant.

Pflegereform: Behinderte fühlen sich außen vor

Finanztest: Pflege-Wohngemeinschaften im Test

Finanztest: Pflege-Wohngemeinschaften im Test


Pflege-Wohngemeinschaften sind der neue Trend als Alternative zum Senioren- und Pflegeheim. Ältere Menschen vor allem mit Demenz wohnen zusammen und werden von professionellen Pflegekräften versorgt, können sich dadurch aktiv am Leben beteiligen. Sechs bis acht hilfebedürftige Senioren teilen sich dabei eine Wohnung. Oft haben sie die gleichen oder ähnliche Krankheitsbilder oder Behinderungen. Finanztest informiert in der Oktober-Ausgabe über Unterbringungsmöglichkeiten in einer Senioren WG mit ambulanter Pflege und die Kosten hierfür.
Finanztest: Pflege-Wohngemeinschaften im Test

Inklusion: Gut’ Ding will Weile haben - Gelsenkirchen - DerWesten

Inklusion Gut’ Ding will Weile haben

Gelsenkirchen, 22.09.2011, Inge Ansahl
Gerd Weidemann vom GEW-Landesverband informierte nteressierte Lehrer über das Thema Inklusion an Schulen. Foto: Martin Möller / WAZ FotoPool
Gerd Weidemann vom GEW-Landesverband informierte nteressierte Lehrer über das Thema Inklusion an Schulen. Foto: Martin Möller / WAZ FotoPool
Gelsenkirchen. Ein inklusives Schulsystem für Gelsenkirchen wird kommen, soviel ist sicher. Allerdings gibt es noch diverse Hürden zu nehmen. Das wurde bei der Informationsveranstaltung der GEW am Mittwochabend im Berufskolleg an der Königstraße deutlich.
Paragraf 24 der UN-Konvention für Menschen mit Behinderungen beschäftigt sich mit dem inklusiven Bildungssystem auf allen Ebenen und dem Recht aller auf gleichberechtigten Zugang zu allen Schulen und Bildungseinrichtungen. So wichtig und richtig das Ziel unbestritten ist, so schwer ist allerdings der Weg dorthin.

Inklusion: Gut’ Ding will Weile haben - Gelsenkirchen - DerWesten

BITV 2.0 in Kraft -- kobinet

23.09.2011 - 00:05

BITV 2.0 in Kraft.

Berlin (kobinet) Die mehrfach angekündigte Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung nach den Richtlinien für das Web 2.0 (kobinet 10.12.10) ist nun in Kraft getreten.

Die BITV 2.0 wurde im Bundesministerium für Arbeit und Soziales erstellt und kann in dessen Informationsportal "einfach teilhaben" nachgelesen werden. Die Verordnung gilt für Webangebote der Bundesbehörden und ersetzt die nach dem Behindertengleichstellungsgesetz beschlossene BITV aus dem Jahr 2002. sch

BITV 2.0 in Kraft -- kobinet

Wheelmap: Wir sind alle behindert – irgendwann | Digital | ZEIT ONLINE

Wheelmap Wir sind alle behindert – irgendwann

Raul Krauthausen ist das Aushängeschild von Wheelmap.org. Auf der Open Street Map markieren die Nutzer rollstuhlgerechte Orte. Nun bekommt er Unterstützung von Google.
Raul Krauthausen leitet das Projekt Wheelmap.org.
Raul Krauthausen leitet das Projekt Wheelmap.org.
Raul Aguayo-Krauthausen hat sich damit abgefunden, im Mittelpunkt zu stehen. Jedenfalls so lange es um sein Projekt geht: wheelmap.org – eine Onlinekarte, auf der Freiwillige weltweit rollstuhlgerechte Orte sammeln und verzeichnen. Krauthausen, 30 Jahre alt und Rollstuhlfahrer, ist ihr Erfinder, Promoter und Aushängeschild. Und eigentlich wollte er das alles nie sein.
Noch vor einem halben Jahr sagte er im Interview mit der tageszeitung: "Ich will nicht, dass es immer um mich als Rollstuhlfahrer geht. Klar funktioniert die Wheelmap mit mir als Medienperson super, aber wir sind ja ein Team. " Außerdem hält er sich selbst für einen schüchternen Menschen. Vor öffentlichen Auftritten ist er immer noch nervös. Inzwischen hat er aber eingesehen, dass er dem Projekt nur nutzen kann. Daher spielt er nun die Hauptrolle in einem TV-Werbespot für wheelmap.org, der ab dem kommenden Wochenende zur besten Sendezeit ausgestrahlt wird.
Android-App soll bald erscheinen
Seit einem Jahr gibt es die Wheelmap. Sie basiert auf Open Street Map, einem Projekt, das Geodaten sammelt, damit jeder sie nutzen kann. Krauthausen und sein Team nutzen sie, um Rollstuhlfahrern zu helfen. In ihrer Karte markieren Nutzer aus aller Welt mit einem Ampelsystem, welche Restaurants, Cafés, Kinos, Arztpraxen und andere Gebäude rollstuhlgerecht sind und welche nicht. 75.000 Orte sind es bereits, täglich kommen mehr als Hundert dazu.

Wheelmap: Wir sind alle behindert – irgendwann | Digital | ZEIT ONLINE

2011-09-21

Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen - Pressemitteilungen - Abschlussveranstaltung zur Tagungsreihe „Gesundheit für Menschen mit Behinderung“ zeigt Handlungsbedarf im Deutschen Gesundheitswesen

Abschlussveranstaltung zur Tagungsreihe „Gesundheit für Menschen mit Behinderung“ zeigt Handlungsbedarf im Deutschen Gesundheitswesen

Ausgabejahr 2011
Erscheinungsdatum 21.09.2011
„Es gibt dringenden Handlungsbedarf in vielen Bereichen des Gesundheitswesens, damit wirksame Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention verwirklicht wird“, verdeutlichte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, auf der heutigen Abschlussveranstaltung zur Tagungsreihe „Gesundheit für Menschen mit Behinderung“ im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus in Berlin.
Hubert Hüppe betonte, dass Menschen mit Behinderung benachteiligt seien, ob beim Arztbesuch und Klinikaufenthalt oder bei der Versorgung mit Hilfs- und Heilmitteln. Medizinisches Personal sei häufig weder in der Lage, Komplexerkrankungen behinderter Menschen richtig zu diagnostizieren, noch fähig mit Menschen mit Behinderungen umzugehen, so der Behindertenbeauftragte. „Es muss ein deutlicher Schwerpunkt zur Gesundheit von Menschen mit Behinderung in Aus-, Fort- und Weiterbildungen des medizinischen Personals gesetzt werden. Behinderte Menschen müssen außerdem mehr bei der Bedarfsfeststellung beteiligt werden. Sie wissen am besten, was sie brauchen. Wenn mehr Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen aufwachsen würden, bestünde von vornherein viel weniger das Problem, dass medizinisches Personal verunsichert bis unsensibel mit den Bedürfnissen behinderter Menschen umgeht“, so Hubert Hüppe. Daneben verhindere die fehlende Barrierefreiheit von Praxen und Kliniken immer noch den Zugang zu medizinischen Leistungen. „Hier geht es nicht nur um Rampen und Aufzüge, sondern auch darum, etwa leichte Sprache für Menschen mit Lernschwierigkeiten in Beratungsgesprächen zu verwenden oder gehörlose, blinde und taubblinde Menschen umfassend zu beraten. Bestehende Missstände müssen dringend abgestellt werden“, so der Behindertenbeauftragte. Er erwarte, dass die von der Bundesregierung angekündigten Initiativen in den Bereichen „barrierefreie Arztpraxen“ und „Sensibilisierung des medizinischen Personals für die Belange behinderter Menschen“ zu spürbaren Verbesserungen führen, so Hubert Hüppe. Auf der Tagungsreihe sei überdies deutlich geworden, dass der behinderungsbedingte Mehrbedarf im Gesundheitswesen nicht ausreichend berücksichtigt wird. „Es kann beispielsweise nicht einfach hingenommen werden, dass Menschen mit sogenannter ‚geistiger Behinderung’ oder bestimmten körperlichen Behinderungen, insbesondere in Heimen, eine deutlich schlechtere zahnmedizinische Versorgung erhalten. Hier muss gegengesteuert werden“, betonte Hubert Hüppe.
Weiterer Handlungsbedarf wurde auf der Tagungsreihe deutlich bei Zwangseinweisungen und Zwangsbehandlungen und unzureichenden ambulanten Strukturen für psychisch erkrankte Menschen, bei der Versorgung mit Hörgeräten einschließlich Anpassung und Hörtraining, Inkontinenzmitteln oder etwa mit Sportrollstühlen, um einen inklusiven Sportunterricht zu ermöglichen. Es wurde ebenso festgestellt, dass eine unabhängige Beratung in vielen Bereichen fehlt.
„Der gute Austausch auf der Abschlussveranstaltung hat gezeigt, dass die Parlamentarier und Staatssekretär Thomas Ilka für die Belange behinderter Menschen im Gesundheitswesen sensibilisiert sind. Jetzt muss gemeinsam an konkreten Schritten weitergearbeitet werden, die die Ergebnisse der Tagungsreihe aufnehmen“, so Hubert Hüppe.
Von November 2010 bis Juni 2011 fand eine Tagungsreihe des Behindertenbeauftragten mit dem Titel „Gesundheit für Menschen mit Behinderung - Zwischen Ansprüchen der UN-Behindertenrechtskonvention, Kostendämpfung und Wirklichkeit“ statt. Die vier Tagungen behandelten die Themen: „Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen“, „Patientenversorgung“, „Hilfsmittelversorgung“, „Problematik zwischen Arznei- und Heilmittelversorgung“. Auf der Abschlussveranstaltung am 21. September 2011 fand ein Austausch der Teilnehmer mit Gesundheitspolitikerinnen und -politikern der Bundestagsfraktionen und mit dem Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, Thomas Ilka, zu den Ergebnissen der Tagungsreihe statt. Die Ergebnisse sind unter: http://www.behindertenbeauftragter.de/DE/Themen/GesundheitundPflege/Gesundheit/Tagungsreihe.html;jsessionid=A006CCB7706E473DF69E51341BB1AE71.2_cid095
zu finden.



Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen - Pressemitteilungen - Abschlussveranstaltung zur Tagungsreihe „Gesundheit für Menschen mit Behinderung“ zeigt Handlungsbedarf im Deutschen Gesundheitswesen

Sechs statt 24 - Förderbestimmungen der Aktion Mensch kritisiert -- kobinet

19.09.2011 - 17:48

Sechs statt 24 - Förderbestimmungen der Aktion Mensch kritisiert.

Mainz (kobinet) Die Mitgliederversammlung der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat am Wochenende in Mainz die Aktion Mensch aufgefordert, die 24-Plätze-Regel in ihren Förderbestimmungen durch eine Sechser-Regel zu ersetzen.

In der 24-Plätze-Regel wird festgelegt, dass bei Anträgen zur Investitionsförderung keine Einrichtung gefördert wird, die mehr als 24 Plätze im Wohnbereich aufweist: “Auf den ersten Blick erscheint es als Fortschritt, keine Großeinrichtungen mehr zu finanzieren”, betonte Vorstandsmitglied Michael Gerr. “In der Praxis wird diese Bestimmung jedoch so ausgelegt, dass sich 24 Plätze als wünschenswert verfestigen und dies auch noch als konform mit der UN-Behindertenrechtskonvention betrachtet wird.” Vielmehr, so Gerr, müsse die Aufmerksamkeit auf dem Inhalt von Artikel 19 liegen. Keiner dürfe mehr verpflichtet sein, in einer besonderen Wohnform zu wohnen! Bei neuen Einrichtungen sollte die Obergrenze deshalb bei maximal sechs Plätzen, entsprechend einer Familiengröße liegen. Dies seien etwa auch die gesetzlichen Vorgaben aus Schweden.

Ferner forderte die Mitgliederversammlung die Aktion Mensch auf, das Konzept der Inklusion noch konsequenter als bisher umzusetzen. Dies betreffe zum einen die Besetzung der Gremien bei der Aktion Mensch und zum anderen die stärkere Förderung von Projekten und Zentren zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen. “Wir erwarten deshalb von der Aktion Mensch, dass sie einen Aktionsplan erstellt, wie sie selbst in allen Bereichen die UN-Konvention umsetzen will, insbesondere in Bezug auf die Beteiligung behinderter Menschen”, so Gerr.

Sechs statt 24 - Förderbestimmungen der Aktion Mensch kritisiert -- kobinet

Inclusion Europe | Two days of the CRPD Committee meeting

Two days of the CRPD Committee meeting

etr
Committee on the rights of persons with disabilities
is a group of people,
who check if countries do what the Convention says.
This group of people is having a meeting in Switzerland.
Among other things, they discussed
if Spain is doing what the Convention says.
The Committee on the Rights of Persons with Disabilities is holding its 6thsession from 19-23 September in Geneva. During this session, the Committee is reviewing the report of Spain and will adopt Lists of Issues on Peru and China today and tomorrow.
The Committee reviewed the Spanish state initial report published in May 2010 on the implementation of the UNCRPD in this country two years after ratification. The same month, CERMI, an umbrella organisation promoting the rights of people with disabilities in Spain, released an alternative report which has also been examined by the Committee.
At its 5th session in April 2011, the Committee prepared a list of written issues, to ask for additional information from the Spanish government. The Spanish government has answered in written to the questions. Yesterday a constructive dialogue between the government representatives and the CRPD Committee members took place. During one full day, the Committee members asked a bench of questions about several articles of the Convention, to get the best picture possible.
Edah MAINA, Committee member from Kenya, recalled that declaring a person incapacitated is against the provision of Art. 12 CRPD and she asked the representatives of the Government what the plans of the Ministry of Justice to conform to the Art. 12 are and what timeframe to abolish all subsisted decisions making measures and practices is envisaged. Gabor Gombos, Committee member from Hungary, asked the government about the number of adults under guardianship, as he was not satisfied by the answer given in the written questions. Furthermore, Teresia Degener, Committee member from Germany, asked about equal access to fundamental sexual and reproductive rights. She raised the concern that sterilization without consent is still allowed in some cases – which is not compatible with the CRPD.
NGOs can listen to the debate but cannot intervene at this stage. Informal meetings took place with the Committee members to discuss the most burning issues, according to the representatives of the civil society. NGOs have, thanks to these flexible and informal opportunities, the possibility to bring their concerns to the Committee about the implementation of the CRPD in their country.
Concluding observations will be adopted on Thursday by the Committee during a closed meeting session and they will be published in the coming weeks. The concluding observations may be a useful tool and a roadmap to follow up key issues in Spain after the Committee session. It also give DPOs an opportunity to have a dialogue with the government to work together to put into action the recommendations of the Committee.

Inclusion Europe | Two days of the CRPD Committee meeting

Landtag zeigt Einigkeit bei UN-Behindertenrechtskonvention – Reichenbach im Vogtland

Landtag zeigt Einigkeit bei UN-Behindertenrechtskonvention

vom 15.09.2011 um: 22:02 Uhr | Quelle: dapd
Dresden (dapd-lsc). Seltene Einmütigkeit im sächsischen Landtag: Die schwarz-gelbe Koalition und die Opposition aus Linkspartei, SPD und Grünen forderten die Landesregierung am Donnerstag auf, bis März einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vorzulegen. Nur die vier anwesenden Abgeordneten der rechtsextremen NPD stimmten dagegen.
Die seit 2009 in Deutschland geltende Konvention sieht unter anderem vor, dass Kinder mit Behinderungen ein Recht auf gemeinsames Lernen mit nicht behinderten Schülern haben. Sprecher aller demokratischen Fraktionen betonten, dass damit das Selbstbestimmungsrecht von behinderten Kindern in Sachsen gestärkt werde. Kultusminister Roland Wöller (CDU) sagte, mit der Umsetzung der Konvention könnten für die Kinder passgenaue Lösungen besser gefunden werden.

Landtag zeigt Einigkeit bei UN-Behindertenrechtskonvention – Reichenbach im Vogtland

Landeswohlfahrtsverband Hessen - Neue kreative Impulse durch Persönliches Budget

Neue kreative Impulse durch Persönliches Budget

Sprudelnde Kreativität: Der Künstler Selbermann arbeit im Atelier Goldstein  Foto: Rolf K. Wegst
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Das Atelier Goldstein ist eine freie und sehr erfolgreiche Künstlergruppe aus Frankfurt am Main. Trotzdem war es bislang nicht selbstverständlich, dass die Künstlerinnen und Künstler mit Behinderung mehr als ein paar Stunden nach Feierabend im Atelier verbringen konnten.
Seit wenigen Monaten ist das anders: Durch ein Persönliches Budget für jeden Einzelnen der Gruppe bestimmen sie nun weitgehend selbst, wie viel Zeit sie in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung und wie viel Zeit sie im Atelier verbringen wollen. Die Künstler kaufen sich ihre Unterstützungsleistungen frei ein. Der LWV Hessen und Atelierleiterin Christiane Cuticchio haben das Konzept gemeinsam entwickelt.

„Die Veränderung ist beeindruckend“, sagt Christiane Cuticchio. „Die Künstlerinnen und Künstler sind sehr viel selbstbewusster geworden. Das wirkt sich auch positiv auf ihre Arbeit aus.“
Landeswohlfahrtsverband Hessen - Neue kreative Impulse durch Persönliches Budget

2011-09-20

Neuer Behindertenbeauftragter beim Runden Tisch -- kobinet

20.09.2011 - 04:46

Neuer Behindertenbeauftragter beim Runden Tisch.

Stuttgart (kobinet) Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in Stuttgart (ZsL) und die Initiative Runder Tisch: Behindert in Ba-Wü veranstalten am 6. Oktober um 19:00 Uhr den zweiten Runden Tisch für Menschen mit Behinderungen. Dieses Mal wird der neue Landesbeauftrage für behinderte Menschen in Baden-Württemberg, Gerd Weimer, zu Gast sein.

"Gerd Weimer wird sich und seine Ziele in seinem neuen Amt vorstellen. Im Gegenzug wird ihm die Initiative des Runden Tisches und dessen Ziele und Vorstellungen von der zukünftigen Behindertenpolitik dargestellt. Britta Schade - Mitbegründerin der Initiative Runder Tisch: Behindert in BaWü und Beraterin des ZsL Stuttgart – sammelt im Vorfeld der Veranstaltung Fragen an den Landesbeauftragten. Unter der E-Mail Adresse schade@aktive-behinderte.de können Fragen eingesendet werden.

Wer persönlich an der Veranstaltung teilnehmen möchte, sollte sich bis 26. September per E-Mail bei Britta Schade anmelden.
Der Eintritt ist selbstverständlich kostenfrei. Für weitere Informationen stellt die Initiative einen Internet-Blog zur Verfügung. Dieser ist unter http://behindertinbawue.wordpress.com zu erreichen.

Hintergrund:
Die Initiative Runder Tisch: behindert in BaWü ist ein Versuch, möglichst viele Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen sowie Gruppen, Organisationen und Institutionen rund um das Thema Behinderung zu erreichen. Sie will zum Mitdenken, Diskutieren und Mitmachen anregen. Zum ersten Runden Tisch im Mai 2011 kamen Werkstatträte, VertreterInnen von Selbsthilfeorganisationen, behinderte Parteiangehörige, Verbände und "Einzelkämpfer". Der Politikwechsel in Baden-Württemberg hin zu grün/rot stellt für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige eine Chance dar, einen Wechsel in der Behindertenpolitik von Baden Württemberg mit auf den Weg zu bringen und zu prägen. Der Runde Tisch will dazu beitragen, heißt es in einer Presseinformation. moh

Neuer Behindertenbeauftragter beim Runden Tisch -- kobinet

HWelt - Teilhabe behinderter Menschen weiter stärken

Teilhabe behinderter Menschen weiter stärken Drucken E-Mail
Dienstag, 20 September 2011
Die rheinland-pfälzische Sozialministerin Malu Dreyer hat bei der konstituierenden Sitzung des Landesbeirates zur Teilhabe behinderter Menschen heute in Mainz deutlich gemacht, dass ihr die Teilhabe und Mitwirkung von Menschen mit Behinderungen an politischen Entscheidungen sehr wichtig ist und dass diese weiter gestärkt werden soll.

„In Rheinland-Pfalz haben wir mit den sehr engagierten Mitgliedern des Landesbeirates zur Teilhabe behinderter Menschen und dem Landesbehindertenbeauftragten Ottmar Miles-Paul in der vergangenen Legislaturperiode eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit und aktive Teilhabe an politischen Prozessen erlebt. Diese Tradition wollen wir in dieser Legislaturperiode nicht nur fortsetzen, sondern noch intensivieren. Denn vom know how von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen können wir alle profitieren und gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Gesellschaft so weiter entwickelt wird, dass sie allen gerecht wird“, erklärte Malu Dreyer in ihrem Grußwort bei der konstituierenden Sitzung des Landesbeirates zur Teilhabe behinderter Menschen im Sozialministerium.

Der Landesbeirat zur Teilhabe behinderter Menschen berät und unterstützt die Landesregierung in allen wesentlichen Fragen, welche die Belange behinderter Menschen berühren. Bei der Erstellung von landesrechtlichen Regelungen wird der Landesbeirat angehört. Er erarbeitet eigene Stellungnahmen und Empfehlungen, zum Beispiel zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention oder der schulischen Inklusion von behinderten und nichtbehinderten Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz.

Im Vergleich zur vergangenen Legislaturperiode wurde die Vertretung behinderter Menschen weiter gestärkt, so dass nun auch die kommunalen Behindertenbeiräte und –beauftragten, die Heim- und Werkstatträte, sowie Nutzerinnen und Nutzer persönlicher Budgets in dem über 50köpfigen Gremium vertreten sind. „Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und weiß schon jetzt, dass es auch in dieser Legislatur viel zu bewegen gilt, denn die Koalitionsvereinbarung der rot-grünen Landesregierung gibt uns viele Ansatzpunkte, um die Behindertenpolitik in Rheinland-Pfalz im Sinne der Gleichstellung, Selbstbestimmung und Teilhabe behinderter Menschen weiter zu entwickeln“, erklärte der Landesbehindertenbeauftragte Ottmar Miles-Paul, der den Vorsitz des Landesbeirates inne hat.

Quelle: Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz

HWelt - Teilhabe behinderter Menschen weiter stärken

UNICEF: Dein Statement zum Weltkindertag



Dein Statement zum Weltkindertag


Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen/Artikel 7 - Kinder mit Behinderungen


(1) Die Vertragsstaaten treffen alle erforderlichen Maßnahmen, um zu gewährleisten, dass Kinder mit Behinderungen gleichberechtigt mit anderen Kindern alle Menschenrechte und Grundfreiheiten genießen können.
(2) Bei allen Maßnahmen, die Kinder mit Behinderungen betreffen, ist das Wohl des Kindes ein Gesichtspunkt, der vorrangig zu berücksichtigen ist.
(3) Die Vertragsstaaten gewährleisten, dass Kinder mit Behinderungen das Recht haben, ihre Meinung in allen sie berührenden Angelegenheiten gleichberechtigt mit anderen Kindern frei zu äußern, wobei ihre Meinung angemessen und entsprechend ihrem Alter und ihrer Reife berücksichtigt wird, und behinderungsgerechte sowie altersgemäße Hilfe zu erhalten, damit sie dieses Recht verwirklichen können.
inclusion.cc
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