2011-11-30

Bundestag debattiert über Behindertenpolitik. -- kobinet

30.11.2011 - 16:13

Bundestag debattiert über Behindertenpolitik..

Berlin (kobinet) Morgen Vormittag debattiert der Deutsche Bundestag über sechs Anträge aus dem Bereich Behindertenpolitik. Für den Tagesordnungspunkt sind 90 Minuten eingeplant. Die Debatte wird voraussichtlich ab 10:30 Uhr live im Bundestagsfernsehen auf www.bundestag.de übertragen.
Bundestag debattiert über Behindertenpolitik. -- kobinet

BMAS: "UN Behindertenrechtskonvention wurde umgesetzt"

Ganze Arbeit in zwei Jahren

Bundesarbeitsministerin stellt Halbzeitbilanz und Arbeitskräftereport vor.
Menschengruppe
Bundesarbeits- und Sozialministerin Ursula von der Leyen zog auf den Tag genau zwei Jahre nach ihrem Amtsantritt ein positives Fazit der ersten Hälfte der Legislatur:
(...)
  • Die 6. UN Behindertenrechtskonvention wurde umgesetzt. Ein Nationaler Aktionsplan für ein behindertengerechtes Deutschland mit mehr als 200 Maßnahmen und einem 100 Millionen Euro-Programm für bessere Integration behinderter Menschen in Arbeit wird nun mit Leben gefüllt.

BMAS - Pressemitteilungen - Ganze Arbeit in zwei Jahren

WHO/Europa | Europäischer Aktionsplan HIV/Aids (2012–2015)

Europäischer Aktionsplan HIV/Aids (2012–2015)

Erhältlich in:

2011, v + 72 Seiten
ISBN 978 92 890 0252 3
Kostenlos

Im Osten der Europäischen Region der WHO breitet sich die HIV-Epidemie schneller aus als irgendwo sonst auf der Welt. Nach Schätzungen hat sich die Zahl der Menschen, die mit HIV leben, seit 2000 verdreifacht. Die Fortschritte im westlichen Teil der Region zeigen, was sich erreichen lässt, selbst wenn auch hier noch erhebliche Anstrengungen notwendig sind. Das übergeordnete Ziel des Europäischen Aktionsplans gegen HIV/Aids ist klar: keine zusätzlichen HIV-Neuinfektionen, keine Diskriminierung und keine Todesfälle durch Aids in der Region.

Primäre Adressaten des Europäischen Aktionsplans HIV/Aids sind die für Prävention, Diagnose, Behandlung, Pflege und Betreuung im Bereich HIV zuständigen nationalen Behörden in den Ländern der Europäischen Region, insbesondere die Gesundheitsministerien und andere staatliche Behörden im Gesundheitsbereich. Doch der Aktionsplan ist auch für andere nationale Behörden und Ministerien bestimmt, die nicht unmittelbar für den Gesundheitsbereich zuständig sind, insbesondere in den Ressorts Finanzen, Bildung, Soziales, Kinderschutz, Verkehr, Infrastruktur, Strafrecht, Beschäftigung, Immigration, Entwicklung, Verteidigung und Außenpolitik, und er ist auch von Bedeutung für Vereine und Berufsverbände, Wissenschaft und Forschung, die Zivilgesellschaft, Interessengruppen, Gewerkschaften und Privatwirtschaft sowie ein breites Spektrum internationaler Partner, darunter bilaterale und multilaterale Geber.
WHO/Europa | Europäischer Aktionsplan HIV/Aids (2012–2015)

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN rufen am Welt-AIDS-Tag zur Solidarität auf

Mecklenburg-Vorpommern | 30.11.2011 - 13:15:03
Schwerin/MVticker. Der Internationale Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember erinnert seit 1988 an die Immunschwächekrankheit AIDS. Unter dem diesjährigen Motto „Positiv zusammen leben. Aber sicher!“ nutzen weltweit wieder verschiedenste Organisationen die Gelegenheit, um Solidarität mit Erkrankten, HIV-Infizierten und betroffenen Angehörigen oder Familien zu zeigen und einzufordern. „Es ist leider traurige Realität, dass Betroffene immer noch Ausgrenzung und Ablehnung erfahren müssen “, so Andreas Katz, Landesvorsitzender der Bündnisgrünen M-V. „Es ist nicht tragbar, dass Menschen aufgrund von Krankheit diskriminiert oder ausgeschlossen werden und so ihr Recht auf ein selbstbestimmtes Leben, mit allem was dazu gehört, einbüßen. Darauf müssen wir aufmerksam machen.“
MVticker.de: Nachrichtenportal Mecklenburg-Vorpommern » Aktuelle News: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN rufen am Welt-AIDS-Tag zur Solidarität auf

Zahl der HIV-Fälle in Europa steigt weiter: Europäische Region der WHO verkündet neuen Aktionsplan zur Eindämmung der Epidemie

Mittwoch, 30. November 2011, 17:42 Uhr
WHO-Regionalbüro für Europa
PRESSEMITTEILUNG
Zahl der HIV-Fälle in Europa steigt weiter: Europäische Region der WHO verkündet neuen Aktionsplan zur Eindämmung der Epidemie
Kopenhagen - Nach einem heute veröffentlichten Surveillance-Bericht ist die HIV-Epidemie immer noch nicht unter Kontrolle. So wurden im Jahr 2010 in der Europäischen Region 118 000 HIV-Fälle diagnostiziert; dies geht aus neuen Daten aus 51 der 53 Mitgliedstaaten der WHO in der Europäischen Region hervor, die heute vom WHO-Regionalbüro für Europa und dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) veröffentlicht wurden. Über drei Viertel der neu gemeldeten Infektionen entfielen auf den östlichen Teil der Region.

Seit 2001 hat sich die Gesamtzahl der gemeldeten HIV-Infektionen in der Europäischen Region um den Faktor 2,5 erhöht. Laut dem Bericht „HIV/Aids-Surveillance in der Europäischen Region 2010“ wurden dem WHO-Regionalbüro für Europa und dem ECDC bis Ende 2010 insgesamt 712 477 HIV-Infektionen gemeldet. Darüber hinaus wurden in der Russischen Föderation mindestens 500 000 HIV-Fälle, und in Ländern, die für HIV über keine älteren epidemiologischen Daten als aus dem Zeitraum 2002–2004 verfügen (Frankreich, Italien, Spanien), knapp 180 000 Aids-Fälle diagnostiziert. Somit muss die kumulative Gesamtzahl der HIV-Diagnosen in der Europäischen Region auf über 1,4 Mio. korrigiert werden.

Angesichts dieses besorgniserregenden Anstiegs nahmen die 53 Mitgliedstaaten den neuen Europäischen Aktionsplan HIV/Aids (2012–2015) an, der ebenfalls heute veröffentlicht wird.

"Die bisherigen Maßnahmen zur Senkung der HIV-Neuinfektionsrate reichen nicht aus, um die HIV-Epidemie in der Region wirksam zu bekämpfen und eine Trendumkehr herbeizuführen. In Zukunft gilt es vor allem diejenigen zu erreichen, die am stärksten gefährdet sind, da sie oft stigmatisiert und von der Gesundheitsversorgung und anderen sozialen Angeboten ausgeschlossen sind und somit keinen Zugang zur HIV-Therapie haben. Deshalb freue ich mich außerordentlich, dass die Länder der Europäischen Region sich zu dem Europäischen Aktionsplan HIV/Aids bekennen, in dem diese Probleme thematisiert und umfassende Lösungen aufgezeigt werden. Jetzt ist es an der Zeit, alle maßgeblichen Akteure inner- wie auch außerhalb des Gesundheitssektors, und insbesondere die Regierungen und die Zivilgesellschaft, zum Handeln zu veranlassen", erklärt Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa.

Auch wenn die Hauptübertragungswege für HIV von Land zu Land verschieden sind, so sind doch in allen Ländern der Europäischen Region bestimmte soziale Randgruppen (z. B. Migranten), aber auch Personen, deren Verhalten gesellschaftlich stigmatisiert wird (z. B. Männer mit gleichgeschlechtlichen Sexualkontakten) oder gesetzeswidrig ist (z. B. injizierende Drogenkonsumenten), unverhältnismäßig stark betroffen. Die neuen Daten bestätigen, dass die HIV-Epidemie in der Europäischen Region weiterhin in diesen Bevölkerungsgruppen gehäuft auftritt.

In den Ländern Osteuropas und Zentralasiens entfielen 43% der im Jahr 2010 gemeldeten Fälle auf injizierende Drogenkonsumenten – knapp weniger als die 48%, die sich durch heterosexuellen Kontakt infizierten. In den letzten Jahren haben die Länder im östlichen Teil der Region einen Anstieg des Anteils heterosexuell übertragener HIV-Infektionen erlebt, der wahrscheinlich auf sexuelle Übertragung durch injizierende Drogenkonsumenten zurückzuführen ist. Der Anteil der Fälle unter Männern mit gleichgeschlechtlichen Sexualkontakten ist gering und weist vermutlich erhebliche Meldelücken auf.

Im westlichen Teil der Region tritt die Epidemie nach wie vor unter Männern mit gleichgeschlechtlichen Sexualkontakten (39% der neu diagnostizierten Fälle im Jahr 2010) sowie unter Migranten aus Ländern mit einer generalisierten HIV-Epidemie (mindestens ein Drittel der heterosexuell übertragenen Infektionen) gehäuft auf.

"Gemeinsame Maßnahmen des Regionalbüros und des ECDC zur Erfassung und Analyse von Daten über die HIV-Epidemie in Europa haben einmal mehr zu entscheidend wichtigen Erkenntnissen für Gegenmaßnahmen in den Ländern und in der Region insgesamt geführt. Die Kooperation, wie wir sie seit 2008 fördern, wurde Jahr für Jahr intensiviert, und die Tatsache, dass wir von mehr Ländern als je zuvor Berichte erhalten, verdeutlicht diesen Erfolg", sagt Marc Sprenger, der Leiter des ECDC.

Meldelücken bei HIV

Aufgrund des mangelnden Zugangs zu HIV-Tests und dazugehörigen Beratungsangeboten und deren geringer Inanspruchnahme, insbesondere in den Hauptrisikogruppen in Bezug auf Infektion und Übertragung, werden nicht alle Fälle in der Europäischen Region diagnostiziert. In den Ländern Osteuropas und Zentralasiens, die der WHO im Zeitraum 2008-2010 Daten über Fortschritte bei der Verwirklichung eines allgemeinen Zugangs zur Prävention von HIV/Aids und zur Behandlung bzw. Betreuung der Betroffenen übermittelten, hatten sich weniger als die Hälfte aller Prostituierten und nur ein Drittel der Männer mit gleichgeschlechtlichen Sexualkontakten und der injizierenden Drogenkonsumenten in den vorausgegangenen zwölf Monaten einem HIV-Test unterzogen und kannten dessen Resultat.

Aus dem Fortschrittsbericht 2011 mit dem Titel "Globale Maßnahmen zur Bekämpfung von HIV/Aids - Lagebericht zur Epidemie und Fortschritte im Gesundheitswesen bei der Verwirklichung eines allgemeinen Zugangs“, der heute von der WHO, dem Gemeinsamen Programm der Vereinten Nationen für HIV/Aids (UNAIDS) und dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) veröffentlicht wird, geht hervor, dass die gemeldeten Fälle wahrscheinlich weniger als die Hälfte aller mit HIV lebenden Menschen in der Region sind. Diese Gruppe wurde für 2010 auf 1,5 Mio. Menschen (Bandbreite: 1,3–1,7 Mio.) in Osteuropa und Zentralasien geschätzt, darunter 160 000 (Bandbreite: 110 000–200 000), die sich während des Jahres infiziert haben. Während die HIV-Epidemie in anderen Regionen, wie etwa Afrika südlich der Sahara, Karibik und Südostasien, offenbar stagniert bzw. rückläufig ist, breitet sie sich in der Europäischen Region weiterhin mit alarmierender und zunehmender Geschwindigkeit aus.

In Osteuropa und Zentralasien stieg die geschätzte Zahl der Personen, die an HIV-bedingten Ursachen starben, zwischen 2001 und 2010 um mehr als den Faktor 11: von 7800 (Bandbreite: 6000–11 000) auf 90 000 (Bandbreite: 74 000–110 000). Anders als in den meisten anderen Regionen nimmt die Zahl der durch Aids bedingten Todesfälle in diesen Ländern weiter zu.

Begrenzter Zugang zur Therapie

Die größte Herausforderung bei der Bekämpfung von HIV in der Europäischen Region besteht darin, den Zugang zu einer lebensrettenden Therapie zu verbessern. Dies gilt insbesondere für die Länder Osteuropas und Zentralasiens, wo im Jahr 2010 nach Schätzungen nur 23% der Behandlungsbedürftigen eine antiretrovirale Therapie erhielten. Damit lagen sie deutlich unter dem weltweiten Durchschnitt von 47% für die Länder mit niedrigem bis mittlerem Einkommen. Die neuen Daten aus dem Fortschrittsbericht 2011 enthüllen schreiende Ungleichheiten in Bezug auf den Zugang zur Therapie, insbesondere für die am stärksten Betroffenen. So waren 62% der insgesamt gemeldeten HIV-Fälle mit bekanntem Übertragungsweg injizierende Drogenkonsumenten, doch machte diese Gruppe nur 22% derjenigen aus, die eine antiretrovirale Therapie erhielten.

Mutter-Kind-Übertragung

Auch wenn sich die HIV-Epidemie in der Europäischen Region weiter mit alarmierender Geschwindigkeit ausbreitet und die Behandlung nicht mit den Neuinfektionen Schritt hält, so gibt es doch auch Gründe zur Zuversicht. Bei der Verringerung der Mutter-Kind-Übertragung konnte die Europäische Region im Jahr 2010 für HIV-positive Schwangere eine Versorgungsrate von 88% vorweisen, die die Zielvorgabe der Vereinten Nationen (1) (80%) und den weltweiten Durchschnitt für Länder mit niedrigem bis mittlerem Einkommen (59%) übertraf.

Europäischer Aktionsplan

Der neue Europäische Aktionsplan HIV/Aids (2012–2015), der im September 2011 von den 53 Ländern der Europäischen Region der WHO angenommen wurde und heute offiziell verkündet wird, ist ein dringender Handlungsappell in Bezug auf diese Herausforderung für die Gesundheitspolitik.

"Diese dramatische Zunahme der HIV-Fälle wäre weniger beunruhigend, wenn wir wüssten, dass die Länder ihre Gegenmaßnahmen intensivieren“, kommentiert Martin Donoghoe, Leiter des Programms für HIV/Aids, sexuell übertragene Infektionen und virale Hepatitis beim WHO-Regionalbüro für Europa. „In einigen Ländern, insbesondere im östlichen Teil der Europäischen Region, müssen evidenzbasierte Maßnahmen zur Zurückdrängung der Epidemie erst noch eingeführt bzw. verstärkt werden. Der Europäische Aktionsplan enthält einen ausgezeichneten Fahrplan für nationale Strategien und Handlungskonzepte."
Kontakt
Martin Donoghoe
Programmleiter, HIV/Aids, sexuell übertragbare Infektionen und virale Hepatitis
WHO-Regionalbüro für Europa
Tel.: +45 39 17 12 07
E-Mail: MDO@euro.who.int

Liuba Negru
Kommunikationsreferentin
WHO-Regionalbüro für Europa
Tel.: +45 39 17 13 44, +45 20 45 92 74 (Mobiltel.)
E-Mail: LNE@euro.who.int
http://www.euro.who.int/de/home

GESUNDHEIT ADHOC -- Zahl der HIV-Fälle in Europa steigt weiter: Europäische Region der WHO verkündet neuen Aktionsplan zur Eindämmung der Epidemie

2011-11-29

Deutscher Bundestag: Mehr Teilhabe per Gesetz

Mehr Teilhabe per Gesetz


Arbeit und Soziales/Antrag - 29.11.2011

Berlin: (hib/CHE) Um Menschen mit Behinderungen eine volle gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, muss die Sozialgesetzgebung reformiert werden. Das schreibt die Fraktion Die Linke in einem Antrag (17/7889) und fordert deshalb von der Bundesregierung, bis Ende 2012 ein Teilhabesicherungsgesetz vorzulegen. Ziel des Gesetzes müsse es sein, entsprechend den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK), die volle und wirksame Teilhabe für Menschen mit Behinderungen zu gewährleisten, schreiben die Abgeordneten. Dies soll durch die Einrichtung einer flächendeckenden, sozialen, inklusiv ausgestalteten Infrastruktur und durch den bedarfsgerechten Ausgleich behinderungsbedingter Nachteile erreicht werden.
Im Zentrum der Teilhabeleistungen soll nach den Vorstellungen der Antragsteller die bedarfsgerechte persönliche Assistenz in jeder Lebenslage- und phase sowie in jedem gesellschaftlichen Bereich stehen. Diese Leistungen sollten sich aus einer Pauschale und/oder Personal- und Sachkosten zusammensetzen und in der Regel über einen Zeitraum von fünf Jahren gewährt werden. Die Einkommens- und Vermögenssituation der Betroffenen soll für die Gewährung der Leistungen keine Rolle spielen, die Bedürftigkeitsprüfung somit entfallen, verlangt die Fraktion. Zuständig für die Ausführung des Teilhabesicherungsgesetzes sollen entweder die Versorgungsämter oder neu zu schaffende Teilhabeämter sein, die die Ansprüche und Bedarfe nach bundesweit einheitlichen Kriterien feststellen sollen.

Deutscher Bundestag: Mehr Teilhabe per Gesetz

Region Biberach:positive Erfahrungen mit dem gemeinsamen Unterricht

Alle lernen voneinander

Baltringen. Behinderte und gesunde Kinder in einer Klasse - geht das? In der Region Biberach sammeln Lehrer und Eltern positive Erfahrungen mit dem gemeinsamen Unterricht. Pädagogisch ist das Konzept anspruchsvoll.

Alle lernen voneinander | Südwest Presse Online

Brandenburg - Nicht alles kostet Geld

Stephan Laude über das behindertenpolitische Maßnahmenpaket

Nicht alles kostet Geld

Es ist ein umfangreiches Paket von behindertenpolitischen Maßnahmen, das die Landesregierung gestern beschlossen hat. Es soll auch Menschen mit Handicap ermöglichen, ihr Recht auf Teilhabe und Mitsprache wahrnehmen zu können. Mit den Vorhaben wird Brandenburg der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen gerecht. Diese Konvention ist seit 2009 für Deutschland verbindlich. Deshalb stand und steht auch nicht zur Debatte, ob Beschlüsse dazu gefasst werden oder nicht.
Stephan Laude über das behindertenpolitische Maßnahmenpaket - Nicht alles kostet Geld - Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

2011-11-28

Deutscher Bundestag: Ärzte, behinderte Menschen, Verbraucher

Ärzte, behinderte Menschen, Verbraucher


Der Bundestag befasst sich in den Plenarsitzungen von Mittwoch, 30. November, bis Freitag, 2. Dezember 2011, unter anderem mit einem von der Bundesregierung eingebrachten Gesetzentwurf zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung, mehreren Vorlagen der Opposition zur Verbesserung der Situation behinderter Menschen sowie der Geschlechtergerechtigkeit in Führungspositionen. Weitere Themen in den Debatten sind die Menschenrechtspolitik der Bundesregierung und der EU-Kommission, der Abschlussbericht des Kundus-Untersuchungsausschusses sowie die von der Bundesregierung geplante Änderung des Verbraucherinformationsgesetzes.

Deutscher Bundestag: Ärzte, behinderte Menschen, Verbraucher

Weltbericht über Behinderung jetzt in deutscher Sprache -- kobinet

28.11.2011 - 17:04

Weltbericht über Behinderung jetzt in deutscher Sprache.

Berlin (kobinet) Anfang Juni 2011 haben die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf und die Weltbank in New York den ersten globalen Bericht zu Behinderung veröffentlicht. Auf Initiative des Abgeordneten Ilja Seifert hat der Bundestag die Übersetzung des Berichtes in die deutsche Sprache in Auftrag gegeben und finanziert. Wie der behindertenpolitische Sprecher der Linken heute mitteilte, ist der 312 Seiten starke Bericht auf seiner Webseite www.ilja-seifert.de als pdf-Dokument zu finden.

Er freue sich, unmittelbar vor dem Welttag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember den 1. Weltbericht Behinderung der WHO in deutscher Sprache zur Verfügung stellen zu können, so Seifert. Der Bericht sei eine wichtige Hilfe für die Behindertenbewegung in ihrer internationalen Zusammenarbeit, die nach Artikel 32 der UN-Behindertenrechtskonvention von den Staaten zu fördern sei.

In seiner Pressemitteilung fasst der Bundestagsabgeordnete den Inhalt des Dokuments zusammen:

Weltbericht über Behinderung jetzt in deutscher Sprache -- kobinet

DasErste.de - Gott und die Welt - Was darf William kosten? (27.11.2011)

Rückschau: Was darf William kosten? (HR/SWR)

Der Kampf eines Rollstuhlfahrers
Sendeanstalt und Sendedatum: Sendetermin Sonntag, 27. November 2011, 17.30 Uhr im Ersten
Der Rollstuhlfahrer William Geier (Bild: HR) Bildunterschrift: Der Rollstuhlfahrer William Geier. ]
William Geier hat verloren. Der 37-Jährige hatte vor Gericht geklagt. Er möchte endlich raus aus dem Heim und zum ersten Mal in seinem Leben in eine eigene Wohnung ziehen. Dafür benötigt er "persönliche Assistenz", das heißt, eine 24-Stunden-Betreuung, denn als spastisch gelähmter Mensch ist er körperlich so stark behindert, dass er weder selbständig essen, trinken, noch auf die Toilette gehen kann.

Der Rollstuhlfahrer William Geier (Bild: HR) Bildunterschrift: William Geier unterwegs. ]
Sein ganzes Leben hat er in Heimen verbracht; und die waren nicht einmal schlecht. Doch zu seiner Behinderung, die ihn abhängig von anderen Menschen macht, kommt die Abhängigkeit von den Abläufen im Heim: Er kann nicht trinken, wenn er Durst hat, kann nicht essen, wenn er Hunger hat, sondern wenn es Zeit dafür ist bzw. jemand vom Pflegepersonal Zeit für ihn hat. In einer eigenen Wohnung mit "persönlicher Assistenz" wäre das anders.
DasErste.de - Gott und die Welt - Was darf William kosten? (27.11.2011)

INKLUSION: ELTERNVERBÄNDE FORDERN DIE BUNDESKANZLERIN ZUM EINGREIFEN AUF

INKLUSION: ELTERNVERBÄNDE FORDERN DIE BUNDESKANZLERIN ZUM EINGREIFEN AUF

25. 11. 2011 Die Kultusministerkonferenz stellt heute in einem presseöffentlichen Fachgespräch in Berlin ihren fünf Wochen alten Beschluss zur schulischen Inklusion vor, deren Einführung von der UN-Behindertenrechtskonvention gefordert wird.
Elternverbände und Sozialverbände sind empört über das unverbindliche Papier: DieKultusministerkonferenz verweigert verbindliche Vorgaben zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in allen Bundesländern und gefährdet die Vergleichbarkeit der Lebensverhältnisse von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung in Deutschland
„Es reicht nicht, wenn die Kultusminister wohl klingende Beschreibungen inklusiver Bildung formulieren" kritisiert Eva-Maria Thoms vom Kölner Elternverein mittendrin e.V:, „wenn an keiner Stelle festgelegt wird, dass und wie die Bundesländer die Inklusion auch umsetzen müssen".

Eine Schule für Alle -

2011-11-27

Wunsch nach Unabhängigkeit: „Die wollen das Pflegegeld, sonst nichts“

2011-11-27

„Die wollen das Pflegegeld, sonst nichts“

75 Prozent der auf Pflege angewiesenen älteren Menschen wollen die Organisation der notwendigen Unterstützung in die eigenen Hände nehmen. Das betonte der AWO-Vorsitzende Dr. Harald Groth gestern in seinem Vortrag „Hilfe bei der Pflege“. Von Helmuth Riewe
Delmenhorst. Vor den „Lotsen für pflegende Angehörige” hat Delmenhorsts AWO-Vorsitzender Dr. Harald Groth gestern im Gebäude der Volkshochschule auf dem Nordwolle-Gelände über das geltende Unterstützungssystem für „Hilfe bei der Pflege” informiert. Vor 30 interessierten Zuhörern aus mehreren Nationen konzentrierte sich der Sozial- und Gesundheitspolitiker dabei auf die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie auf die konkrete Angebotsstruktur in Delmenhorst. Kritik an den aktuellen Verhältnissen äußerte er nur am Rande.
In das Zentrum seiner Überlegungen stellte Harald Groth die Erkenntnis, dass 75 Prozent der auf Pflege angewiesenen älteren Menschen die Organisation der notwendigen Unterstützung in die eigenen Hände nehmen wollen. „Die wollen das Pflegegeld, sonst nichts”, erläuterte der AWO-Vorsitzende. Diesem Wunsch nach Unabhängigkeit von stationären und ambulanten Hilfsdiensten müsse vermehrt Rechnung getragen werden. Stärker als bisher müssten zudem Konzepte zur Pflegevermeidung entwickelt werden.
„Die wollen das Pflegegeld, sonst nichts“

Daheim statt Heim e. V. - „Die Pflege der Zukunft ist die Pflege im Quartier“

Barbara Steffens: „Die Pflege der Zukunft ist die Pflege im Quartier“



Die Nordrhein-Westfälische Gesundheitsministerin plädiert für eine umfassende Pflegereform jetzt und dafür, die Höhe der ambulanten an die der stationären Leistungen anzupassen.

Düsseldorf, November 2011. Zwei Tage hatten die in den Ländern für Pflege zuständigen Minister in Leipzig getagt, anschließend machten sie der Bundesregierung ein Dialogangebot mit dem Ziel, gemeinsam eine 'echte' Reform auf den Weg zu bringen.
Naturgemäß gab es innerhalb der MinisterInnenrunde auch unterschiedliche Positionen, einig war man sich allerdings darin, dass jeder Reformansatz für die Pflegeversicherung den Grundsatz ambulant vor stationär in den Mittelpunkt stellen sollte. Auf die Fahnen geschrieben hat sich das ausdrücklich Barbara Steffens, NRW-Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter. Sie plädiert wie die meisten ihrer Länderkollegen für die rasche Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs (siehe unten).
Steffens: „Die heute großen finanziellen Leistungsunterschiede je nach Betreuungsform (stationär/ambulant), die Unterscheidung des Leistungsumfangs nach den Wohn- und Versorgungsformen der Pflegebedürftigen stehen der Weiterentwicklung ebenso im Wege wie die Verengung der ambulanten Sachleistung auf wenige standardisierte Leistungskomplexe. Künftig sollten die Leistungen für ambulante und teilstationäre Hilfen stärker an die Leistungen für vollstationäre Hilfen angeglichen werden, um Fehlsteuerungen zu vermeiden. Die Selbstbestimmung der pflegebedürftigen Menschen sollte durch eine flexible Verwendungsmöglichkeit gestärkt werden.“
Nach Ansicht der Ministerin brauchen wir „insgesamt eine neue Pflegestruktur. Die Pflege der Zukunft ist eine Pflege im Quartier. … Wir werden den drohenden Pflegenotstand nur verhindern können, wenn es uns gelingt, den meisten Menschen einen möglichst langen Verbleib in der eigenen Wohnung zu ermöglichen.“

Daheim statt Heim e. V. - Thema Detailseite

Deutscher Bundestag: Petition: Hilfe für Behinderte - Chancenverbesserung für Behinderte auf dem 1. Arbeitsmarkt

Petition: Hilfe für Behinderte - Chancenverbesserung für Behinderte auf dem 1. Arbeitsmarkt vom 12.11.2011










Text der Petition

Teilhabe Behinderter in der Gesellschaft, speziell in der Arbeitswelt - Integrationsrecht der Behinderten im ersten Arbeitsmarkt - Behinderte mit einer Erwerbsunfähigkeits-/Erwerbsminderungsrente werden auch bei versicherungsfreien Tätigkeiten (unter 60 Stunden/400 Euro/Monat) durch das Integrationsamt/IFD und deren Mechanismen und Mitteln im ersten Arbeitsmarkt und somit außerhalb der Werkstatt für behinderte Menschen bei Interesse und Fähigkeit/Qualifikation vermittelt und evtl. betreut.

Begründung

Behinderte stehen durch die UN-Behindertenrechtkonvention, das Grundgesetz der BRD und der Sozialgesetzgebung gleichwertig als Bürger und Mensch in der Gesellschaft unseres Landes. Somit ist auch eine Teilhabe des Behinderten in der Gesellschaft: Politik, Familie, Kultur und Arbeit bindend. Speziell in der Arbeitswelt wird diese Klientel leider noch wenig und ernsthaft wahrgenommen und deren Rechte eingedämmt. Selbst im SGB 9 (§ 102 Abs. 2 "Integrationsgrenze") werden die Rechte der Behinderten mit einer Invaliden-Vollrente beschnitten. So steht uns kein Integrationsmechanismus zur Eingliederung in den 1. Arbeitsmarkt zur Verfügung. Geringfügige Beschäftigung (400 Euro) können wir nur über den Bewerbungsweg der Agentur für Arbeit bzw. d. freien Marktes (Annoncen) absolvieren. Da wir in Konkurenz mit den gesunden Arbeitssuchenden stehen, werden wir meist gemieden bzw. nicht eingestellt. Qualifizierte Behinderte haben es bei gleichen Bedingungen (Zeugnisse, Berufserfahrung, Leistung) schwer in der realen Arbeitswelt Fuß zu fassen. Dabei ist es für diese Klientel wichtig einen Zuverdienst zu haben, um ihre Rente aufzustocken und der Altersarmut vorzuschützen bzw. eine bessere Lebensqualität zu erlangen.
Petition mitzeichnen

Deutscher Bundestag: Petitionen

Schweiz: Charta zu Missbrauchsprävention durch Branchenvertreter ausgearbeitet

Sexueller Missbrauch

25. November 2011 13:44; Akt: 25.11.2011 14:52 Print

Mehr Schutz für Behinderte

Mehr Schutz für Behinderte

Eine Charta soll helfen, Mitarbeiter im Umgang mit Betreuten zu sensibilisieren. Anstoss gab «der Fall H.S.», bei dem sich ein 54-jähriger Sozialarbeiter an 114 Heimbewohnern vergangen hatte.


Als Reaktion auf die jüngsten Missbrauchsfälle in Behindertenheimen haben Branchenvertreter eine Charta zur Prävention ausgearbeitet. Nach dem Motto «Wir schauen hin!» sollen Mitarbeiter sensibilisiert werden. Zudem wird darin die Einrichtung von Meldestellen gefordert.

Die Charta beschränke sich nicht auf die Prävention von sexueller Ausbeutung, sagte Ivo Lötscher, Geschäftsführer des Branchenverbandes für Menschen mit Behinderung (INSOS), am Freitag vor den Medien in Bern. Grenzverletzungen müssten generell verhindert werden.

20 Minuten Online - Mehr Schutz für Behinderte - Kreuz und Quer

AutoSprint - Skoda Engagement für Menschen mit Behinderung ausgezeichnet

Skoda: Engagement für Behinderte ausgezeichnet

Bohdan Wojnar vorstand hr skoda auto nimmt den Preis entgegen.Skoda ist für seine vorbildliche Beschäftigungspolitik für Menschen mit Behinderung ausgezeichnet worden. Im Rahmen der in Tschechien verliehenen Auszeichnung «Die besten verantwortungsvollen Unternehmen» erhielt der Automobilhersteller den Preis in der Kategorie «Gesellschaftlich wertvolles Projekt des Jahres 2011». Gewürdigt werden die umfangreichen Massnahmen, die Skoda bei der Beschäftigung von behinderten Menschen umsetzt. Für dieses Engagement hatte das Unternehmen in diesem Jahr bereits den Preis «Arbeitgeber ohne Barrieren» erhalten.

AutoSprint - Skoda Engagement für Menschen mit Behinderung ausgezeichnet

Leserbriefe :Inklusion als Anspruch und Auftrag der Heilpädagogik -- kobinet

24.11.2011 - 05:56

Inklusion als Anspruch und Auftrag der Heilpädagogik.

Berlin (kobinet) Unter dem Titel "Gemeinsame Wege – Inklusion als Anspruch und Auftrag der Heilpädagogik" veranstaltet der Berufs- und Fachverband Heilpädagogik (BHP) vom 25.-27. November seine 45. Bundesfachtagung in der Urania Berlin. Zu der Tagung werden mehr als 600 Heilpädagogen aus Deutschland und den europäischen Nachbarstaaten erwartet.

Redner zur Eröffnung der Tagung werden u.a. Dr. Ilja Seifert, behindertenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE sowie Richard Fischels, Leiter der Unterabteilung Prävention, Rehabilitation und Behindertenpolitik im Bundesministerium für Arbeit und Soziales sein. Am Rand der Tagung wird u.a. begleitend eine Ausstellung des Magdeburger Karikaturisten Phil Hubbe "Lachen erlaubt – Behinderte Cartoons" gezeigt. Mit der Wahl des Tagungsthemas greift der BHP eines der wichtigen sozialpolitischen und gesellschaftlichen Themen dieser Zeit auf. Der Begriff Inklusion ist untrennbar mit dem Umsetzen der UN Behindertenrechtskonvention in allen Lebensbereichen von Menschen mit Behinderungen verbunden, heißt es in der Ankündigung für die Tagung.

Was bringt dieser Umgestaltungsprozess für die Arbeit von Heilpädagoginnen und Heilpädagogen mit sich, die in den Handlungsfeldern der Behindertenhilfe, Frühförderung, Kinder- und Jugendhilfe etc. tätig sind? Wie stellt sich das Thema im heilpädagogischen Alltag dar? Was müssen Bund und Länder tun, um eine flächendeckende Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention voran zu treiben? Ist die vollständige Inklusion überhaupt möglich? Welche Chancen und Probleme birgt das Thema? Was können Heilpädagogen/innen tun, um Inklusion voranzutreiben? Diese und weitere Fragen und Aspekte des Themas Inklusion in seiner ganzen Vielschichtigkeit sollen während der Tagung in Berlin in Vorträgen und Workshops beleuchtet werden. moh

Leserbriefe zu diesem Artikel:


Inklusion als Anspruch und Auftrag der Heilpädagogik -- kobinet

Kassen werden nicht für Pflege angezapft

Ärzte Zeitung, 26.11.2011

 

Kassen werden nicht für Pflege angezapft





BERLIN (sun). Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat Medienberichte dementiert, denen zufolge der Gesundheitsfonds für die von der schwarz-gelben Koalition geplante Pflegereform angezapft werden soll.

Kassen werden nicht für Pflege angezapft

Sozialversicherungen: Reform der Pflegeversicherung greift zu kurz - Nachrichten Geld - Versicherungen - WELT ONLINE

Sozialversicherungen

Autor: Hans-Werner Thieltges| 26.11.2011

Reform der Pflegeversicherung greift zu kurz

Die neue Zusatzversicherung wird die Probleme der Pflegeversicherung nicht Lösen. Die demografische Entwicklung ist vernachlässigt.
Im Koalitionsvertrag hatte die schwarz-gelbe Koalition für die laufende Legislaturperiode eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung in Aussicht gestellt. Doch mit den jüngsten Kabinettsbeschlüssen ist aus dem groß angekündigten Projekt allenfalls ein Reförmchen geworden, klagen unabhängige Beobachter.

Pflege im Seniorenheim
Foto: picture alliance / ZB/dpa
Pflege im Seniorenheim. Die Regierung hat eine Reform der Pflegeversicherung beschlossen. Ein Zusatzbeitrag soll sie finanziell besser stellen
Das „Handelsblatt“ urteilte: „Die Reform der Gesetzlichen Pflegeversicherung ist versandet.“ Und die Opposition vermutet hinter den Plänen gar reine Klientelpolitik, wie SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles sagte: „Wortgeklingel als Konjunkturversprechen für die Versicherungswirtschaft.“
Die privaten Krankenversicherer werden aus der Diskussion um die Zukunftssicherung der gesetzlichen Pflege jedenfalls gestärkt hervorgehen, hat die FDP sich doch zumindest halbwegs behauptet. Anfangs wollten die Liberalen noch eine weitreichende kapitalgedeckte Zusatzversicherung einführen. Danach hätten alle gesetzlich Pflegeversicherten zwangsweise eine private Absicherung mit vom Staat vorgegebener Prämienhöhe abschließen müssen.

Sozialversicherungen: Reform der Pflegeversicherung greift zu kurz - Nachrichten Geld - Versicherungen - WELT ONLINE

Schulungsseminar für Beiräte und Beauftragte -- kobinet

27.11.2011 - 07:16

Schulungsseminar für Beiräte und Beauftragte.

Mainz (kobinet) Im weitgehend barrierefreien Integrationsbetrieb Hotel Inndependence in Mainz findet an diesem Wochenende ein Schulungskurs für kommunale Behindertenbeauftragte und Mitglieder von Beiräten statt. Eingeladen dazu hat der rheinland-pfälzische Landesbehindertenbeauftragte Ottmar Miles-Paul.

Neben einem intensiven Austausch über die Arbeit der kommunalen Behindertenbeauftragten, der Mitglieder von kommunalen Behindertenbeiräten und dem Landesbeirat zur Teilhabe behinderter Menschen geht es bei dem Schulungskurs vor allem um die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Arbeit der Interessenvertreter. Themen wie die Kommunikation und Lobbyarbeit sowie die Frage, wie die UN-Behindertenrechtskonvention vor Ort umgesetzt werden kann, sind weitere Schwerpunkte der Schulung.

Schulungsseminar für Beiräte und Beauftragte -- kobinet

Voller Einsatz - Nachrichten Print - WELT AM SONNTAG - München - WELT ONLINE

Welt am Sonntag Autor: Miriam Zerbel| 06:43

Voller Einsatz

Rund eine Million Menschen im Freistaat sind schwerbehindert. Obwohl es eine vorgeschriebene Beschäftigungsquote gibt, haben sie es schwer, einen Arbeitsplatz zu finden. Doch es gibt auch Unternehmen, die sogar mehr tun als sie müssen

Voller Einsatz - Nachrichten Print - WELT AM SONNTAG - München - WELT ONLINE

net-tribune: Mehr wissen: Contergan-Skandal

27. November 2011

Mehr wissen: Contergan-Skandal



Berlin - Der Name Contergan steht für den größten Medizinskandal der Nachkriegsgeschichte. Von 1957 an war das als hoch wirksam und ungefährlich angepriesene Schlafmittel werdenden Müttern rezeptfrei verkauft worden. Tatsächlich aber führte der Wirkstoff Thalidomid bei Tausenden Neugeborenen weltweit zu Missbildungen der inneren Organe und Gliedmaßen. Eines der bekanntesten Opfer ist der Sänger Thomas Quasthoff. Am 27. November 1961 zog der Hersteller Grünenthal das Medikament zurück. Als Folge des Skandals hat die Bundesrepublik Deutschland eines der strengsten Arzneimittelgesetze der Welt.
net-tribune: Mehr wissen: Contergan-Skandal

50 Jahre Marktrücknahme: Der Contergan-Skandal - n-tv.de

Vor 50 Jahren, am 27. November 1961, wurde das Schlaf- und Beruhigungsmittel Contergan vom Markt genommen.
50 Jahre Marktrücknahme: Der Contergan-Skandal - n-tv.de

Land steht Millionenstrafe bevor Tiroler Tageszeitung Online - aktuelle News, Nachrichten aus Tirol

27.11.2011

 

Land steht Millionenstrafe bevor

Weil das Land Tirol zu wenig Menschen mit Behinderung beschäftigt, muss es 2012 noch tiefer in die Tasche greifen.





Von Katharina Zierl
Innsbruck – Die einen feiern, die anderen zahlen. Während sich die Sieger des Tiroler Integrationspreises, die Freitagabend in Innsbruck gekürt wurden, über ihre Trophäe freuen, muss das Land Tirol nächstes Jahr noch mehr berappen, weil es bei der Anstellung von Behinderten weit hinterherhinkt.

Land steht Millionenstrafe bevor Tiroler Tageszeitung Online - aktuelle News, Nachrichten aus Tirol

Thomas Poreski: S21 verstößt gegen UN-Behindertenrechtskonvention: Kopfbahnhof 21 - Die bessere Lösung

25.11.2011 14:50

Thomas Poreski: S21 verstößt gegen UN-Behindertenrechtskonvention

Von: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Stuttgart 21 verstößt nach Auffassung des sozialpolitischen Sprechers der Grünen im Landtag, Thomas Poreski, gegen die UN-Behindertenrechtskonvention und ist damit rechtswidrig.

Auf die Forderung von Schlichter Dr. Geißler, S21 behindertengerecht und barrierefrei umzugestalten, sei seitens der Bahn bisher in keiner Weise reagiert worden.
Dies liege vermutlich daran, dass dieses Ziel mit S21 nicht erreichbar sei. Denn jeder Bahnsteig habe mehrere 1,24m schmale Engstellen, die für Menschen mit Behinderungen gefährlich seien. Es gebe bisher auch kein von der Feuerwehr abgenommenes Brandrettungskonzept.
Im Moment, so Poreski, laufe es allen Ernstes darauf hinaus, dass im Katastrophenfall die Menschen mit Behinderungen die viel zu schmalen Treppen hinaufgetragen werden müssten. Das dies klappen könnte, sei in einer Paniksituation pure Illusion. Die Bahnsteige hätten zudem ein für behinderte Menschen unerträgliches Gefälle von sechs Metern, dem Sechsfachen des sonst Zulässigen.
"Die UN-Behindertenrechtskonvention ist kein unverbindliches Gebot, sondern geltendes Menschenrecht, das sogar über dem nationalen Recht steht", erklärte dazu Thomas Poreski. "Stuttgart 21 wäre das erste Großprojekt des 21. Jahrhunderts, das in eklatanter Weise gegen die UN-Behindertenrechtskonvention verstößt."
Diese internationale Blamage könne nur mit einem klaren JA zum Ausstieg abgewendet werden.


Thomas Poreski: S21 verstößt gegen UN-Behindertenrechtskonvention: Kopfbahnhof 21 - Die bessere Lösung

Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention: KMK verweigert Führungsrolle bei Inklusion in der Schule | Deutsches Institut für Menschenrechte | Presseportal.de

Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention: KMK verweigert Führungsrolle bei Inklusion in der Schule

Berlin (ots) - Anlässlich der heute veröffentlichten Empfehlungen der Kultusministerkonferenz (KMK) zur sonderpädagogischen Förderung "Inklusive Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen" kritisierte die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention die Empfehlungen der Kultusministerkonferenz als völlig unzureichend. "Die Kultusministerkonferenz schafft es zweieinhalb Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention nicht, konsequent für ein inklusives Bildungssystem einzutreten und das erforderliche Arbeitsprogramm daraus zu entwickeln", zeigte sich Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention enttäuscht. Man habe gehofft, die Kultusministerkonferenz übernähme stärker die Führungsrolle bei der Anleitung der Bundesländer, die schulische Segregation behinderter und nichtbehinderter Kinder und Jugendlicher zu überwinden.
"Das politische Versäumnis der Kultusministerkonferenz ändert jedoch nichts an der völkerrechtlichen Verpflichtung der einzelnen Bundesländer", unterstrich Aichele. Maßstab für die Umsetzung des Rechts auf Bildung bleibe Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention. "Die Eckpunkte der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention zur Verwirklichung eines inklusiven Bildungssystems vom März 2011 bieten den Bundesländern hierfür klare Orientierung", so der Menschenrechtsexperte.
Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention, eingerichtet im unabhängigen Deutschen Institut für Menschenrechte in Berlin, hat gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) den Auftrag, die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Sinne der Konvention zu fördern und zu schützen sowie die Umsetzung der UN-BRK in Deutschland konstruktiv wie kritisch zu begleiten.
Eckpunkte der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention zur Verwirklichung eines inklusiven Bildungssystems (31. März 2011) http://ots.de/K2w9H
Pressekontakt:
Bettina Hildebrand, Pressesprecherin Telefon: 030 25 93 59 - 14, Mobil: 01 60 96 65 00 83 E-Mail: hildebrand@institut-fuer-menschenrechte.de 

Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention: KMK verweigert Führungsrolle bei Inklusion in der Schule | Deutsches Institut für Menschenrechte | Presseportal.de

Behörden misstrauen behinderten Menschen in Sachen Persönliches Budget -- kobinet

26.11.2011 - 07:32

Behörden misstrauen behinderten Menschen in Sachen Persönliches Budget.

Fulda (kobinet) Der Fachtag "Rollenwechsel", der letzte Woche an der Hochschule Fulda stattgefunden hat, klärte nicht nur darüber auf, warum sich die deutsche Sozialbürokratie so schwer tut mit dem Persönlichen Budget. Er zeigte nach Ansicht der Bundesinitiative Daheim statt Heim auch einen praktikablen Weg auf, um dies zu ändern.

Dieses Mal hörten Fachleute den Betroffenen zu und nicht umgekehrt: Etwa 70 Experten und Verantwortliche aus Politik und Verwaltung erfuhren aus erster Hand, warum es für behinderte Menschen so schwer ist, ein Persönliches Budget zu bekommen. Obwohl schon seit 2008 ein Rechtsanspruch darauf besteht und obwohl die Sozialämter damit sogar Geld sparen könnten. Dies berichtet Ralf Bremauer vom Institut Personenzentrierte Hilfen.

Behörden misstrauen behinderten Menschen in Sachen Persönliches Budget -- kobinet

2011-11-26

bundesdeutsche Pflegeheime: täglich etwa 400.000 freiheitsentziehende Maßnahmen

Freiheitsentziehende Maßnahmen in Pflegeeinrichtungen: künftig "Werdenfelser Weg"


26.11.11 - FULDA - Derzeit kommt es in bundesdeutschen Pflegeheimen täglich zu etwa 
400.000 freiheitsentziehenden Maßnahmen. Insbesondere werden Bettgitter, Bauchgurte, 
Gurte an Armen und Beinen oder Tischplatten an Rollstühlen angewendet, mit der Folge, 
dass sich die Betroffenen – teils mehr als 8 Stunden am Tag – nicht mehr frei fortbewegen 
können. Obwohl diese Maßnahmen meist zur Verringerung der Sturzgefahr und damit 
zum Schutz und im Interesse der Betroffenen angewendet werden, führen sie häufig 
zu physischen und psychischen Folgeleiden. Dauerhafte Fixierungen sind oftmals 
mitursächlich dafür, dass sich das Gesamtbild des Patienten oder 
Heimbewohners dramatisch verschlechtert.

Osthessen-News

2011-11-25

Kultusminister ignorieren Ziele der Behindertenrechtskonvention -- kobinet

25.11.2011 - 17:51

Kultusminister ignorieren Ziele der Behindertenrechtskonvention.

Berlin (kobinet) Die Kultusminister ignorieren nach Einschätzung des Sozialverbands Deutschland die Ziele der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen. Verbandspräsident Adolf Bauer erklärte: "Nach über zwei Jahren Beratung sind die heute veröffentlichten Empfehlungen der Kultusministerkonferenz eine tiefe Enttäuschung." Anstatt das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderungen voranzubringen, blieben die Empfehlungen "ein zahnloser Tiger". Den in der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschriebenen Vorrang des gemeinsamen Lernens ließen die Empfehlungen außer Acht.

"Das Recht behinderter Kinder auf Regelschule wird weder anerkannt noch umgesetzt", kritisierte Bauer. Unter dem Begriff der Inklusion will die Kultusministerkonferenz alles verstanden wissen, was die Bildungslandschaft in Deutschland heute schon vorsieht. Vor dem Hintergrund einer Integrationsquote von unter 20 Prozent sei das nicht akzeptabel.

"Damit ignoriert die Kultusministerkonferenz maßgebliche Wertsetzungen des Artikels 24 der UN-Behindertenrechtskonvention", stellt der Verbandspräsident fest. "Wer die inklusive Bildung von Kindern und Jugendlichen ernsthaft verwirklichen will, darf nicht nur den Mund spitzen, sondern muss auch pfeifen. Behinderte Kinder brauchen ein verbindliches Zugangsrecht zur Regelschule." sch

Kultusminister ignorieren Ziele der Behindertenrechtskonvention -- kobinet

KMK verpasst Chance, Recht auf gemeinsamen Unterricht klarzustellen

KMK verpasst Chance, Recht auf gemeinsamen Unterricht klarzustellen

Ausgabejahr 2011
Erscheinungsdatum 25.11.2011
„Auch wenn man der Kultusministerkonferenz zugute halten muss, dass sie einige gute Grundsätze zur Inklusion formuliert hat, bleibt sie hinter den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention zurück. Es wurde die Chance vertan, das Recht von Kindern mit Behinderung auf gemeinsamen Unterricht für alle Bundesländer klarzustellen", so der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, anlässlich der heute veröffentlichten Empfehlungen der Kultusministerkonferenz zur inklusiven Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung. Es sei begrüßenswert, dass der Begriff Inklusion in den Empfehlungen durchgängig verwendet werde. Noch vor wenigen Jahren sei dies undenkbar gewesen. Allerdings müsse man dann hieraus die richtigen Schlüsse ziehen, so Hubert Hüppe. "Es gibt zu viel 'kann' und zu wenig 'muss' in den Empfehlungen. Wer Wahlfreiheit ernst nimmt, muss verhindern, dass Kinder mit Behinderungen zwangsweise Förderschulen besuchen müssen. Sie können nicht noch Jahre warten bis ihr Recht auf gemeinsamen Unterricht verwirklicht wird", betonte der Beauftragte.
Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen - Pressemitteilungen - KMK verpasst Chance, Recht auf gemeinsamen Unterricht klarzustellen

Allgemeine Zeitung - Seniorenbeirat: Zuhause rechtzeitig altengerecht ausstatten

Landkreis Mainz-Bingen

Seniorenbeirat: Zuhause rechtzeitig altengerecht ausstatten

24.11.2011 - MAINZ-BINGEN
Viele der älteren Menschen im Landkreis Mainz-Bingen werden sich auf absehbare Zeit auf einen Wohnungswechsel einstellen müssen. Das zumindest ist das Ergebnis einer Studie des Pestel-Instituts. Wir sprachen mit Wolfgang Jung von der Geschäftsstelle des Seniorenbeirats des Kreises über die Studie, die eine erheblich zunehmende Altersarmut auch für den Landkreis prognostiziert.
Laut Studie werden sich viele Rentner auf absehbare Zeit ihre Wohnungen nicht mehr leisten können. Teilen Sie diese Befürchtung?
Diese Prognose ist sicher überzeichnet, und es werden falsche Ängste geschürt. Aber es ist richtig, dass sich viele Ältere den vermehrt notwendigen altengerechten Umbau von Wohnungen und Häusern nicht leisten können. Daher sollte man sich möglichst noch im Arbeitsleben, soweit dies finanziell möglich ist, um notwendige Umbauten kümmern. Bedauernswert ist daher, dass das KfW-Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen“ wohl zum Jahresende auslaufen wird.
Gibt es weitere Fördermöglichkeiten?
Allgemeine Zeitung - Seniorenbeirat: Zuhause rechtzeitig altengerecht ausstatten

Zuhause im Alter: Grußwort der Ministerin

Grußwort der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Motiv: Portrait Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Bildquelle: © BMFSFJ / L. Chaperon
Mehr als die Hälfte der über 70-Jährigen lebt seit über 30 Jahren in ein und derselben Wohnung. Wohnen meint, gerade im Alter, mehr als vier Wände und ein Dach über den Kopf. Wo ich wohne, bin ich zuhause, und an meinem Zuhause hänge ich. Daher ist es leicht zu verstehen, dass die meisten älteren Menschen so lange wie möglich in ihrer Wohnung bleiben wollen, auch wenn sie Pflege und Unterstützung brauchen.

Zuhause im Alter: Grußwort der Ministerin

BFW: KfW springt bei altersgerechtem Umbau für den Bund in die Bresche

Pressemitteilungen

23.11.11

BFW: KfW springt bei altersgerechtem Umbau für den Bund in die Bresche


Die Bundesregierung hat offenbar den demografischen Wandel in der Bevölkerung verkannt – ab 2012 gibt es kein Geld mehr für altersgerechten Umbau von Wohnungen. Anders bei der KfW: Ab 1. Januar 2012 legt sie ein Programm „Altersgerecht Umbauen“ auf, der BFW begrüßt das.

Ab dem 1. Januar 2012 führt die KfW „Altersgerecht Umbauen“ als Eigenprogramm weiter. Für den BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. ein absolut richtiger, wichtiger und notwendiger Schritt. „Wenn schon der Bund die Zeichen der Zeit nicht erkannt und sein Programm eingestellt hat, so ist der Schritt der KfW, ´Altersgerecht Umbauen´ als Eigenprogramm fortzusetzen, zu unterstützen“, so der Präsident des BFW, Walter Rasch.
„Durch den demografischen Wandel in Deutschland fehlen uns in Deutschland kurzfristig rund 2,5 Millionen altersgerechte Wohnungen. Ohne Unterstützung seitens des Bundes ist diese Lücke nicht zu schließen“, sagt Rasch. So begrüßenswert das Programm der KfW auch ist, die bisherigen Förderleistungen des Bundes, in Art und Umfang, kann es nicht kompensieren. Die KfW stellt lediglich zinsgünstige Darlehen zur Verfügung, statt Investitionen direkt zu bezuschussen.
Rasch weiter: „Je länger ältere Menschen in ihrem eigenen Umfeld leben können, desto besser ist ihre Lebensqualität. Das führt in der Konsequenz auch zu sinkenden Kosten bei den Pflegeausgaben, Geld was für andere Zwecke eingesetzt werden kann. Insofern appellieren wir an die Bundesregierung, sich des Themas nochmals anzunehmen, um die notwendigen Investitionen in barrierereduzierte Wohnungen in Höhe von rund 40 Milliarden Euro überhaupt stemmen zu können.“ Rasch stellt dabei auch klar, dass es weder um Vollfinanzierungen noch Geschenke seitens des Bundes geht. Vielmehr müssten Anreize geschaffen werden, damit die Immobilienwirtschaft investiert.
Das Programm „Altersgerecht Umbauen“ des Bundes wurde 2009 aufgelegt und läuft Ende dieses Jahres aus. Laut KfW wurden damit mehr als 60.000 Wohnungen altersgerecht umgebaut – ein signifikanter Beitrag zum barrierearmen und -freien Wohnen in den eigenen vier Wänden. Umso unverständlicher, dass dieses Programm seitens des Bundes ersatzlos gestrichen wurde.

BFW: KfW springt bei altersgerechtem Umbau für den Bund in die Bresche

BMFSFJ: Einsatz von Menschen mit Behinderung im Bundesfreiwilligendienst wird begrüßt

Fr 25.11.2011

Bundesbeauftragte: "Unterstützungsbedarf ist kein Hindernis für ein Freiwilligenengagement"

Einsatz von Menschen mit Behinderung im Bundesfreiwilligendienst wird begrüßt

Der Bundesfreiwilligendienst ist auch für Menschen mit Behinderung attraktiv. Darauf haben der Bundesbeauftragte für den Zivildienst, Dr. Jens Kreuter, und der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, nach einem Gespräch in Berlin hingewiesen.
"Menschen mit Behinderungen sind herzlich eingeladen, sich im Bundesfreiwilligendienst zu engagieren", erklärten Jens Kreuter und Hubert Hüppe. "Alle Interessenten sollen zum Zug kommen. In jedem Einzelfall wird geprüft, wie behinderten Menschen eine Teilnahme am Bundesfreiwilligendienst ermöglicht oder erleichtert werden kann. Natürlich wird die Tätigkeit auf die Behinderung abgestimmt, ebenso Dienstplatz und Werkzeuge oder Hilfsmittel, wenn welche für die Tätigkeit im Freiwilligendienst benötigt werden."
Die beiden Beauftragten betonten, dass ein Assistenzbedarf kein Hindernis für freiwilliges Engagement darstellen dürfe. Die notwendige Unterstützung müsse sichergestellt werden. Kreuter und Hüppe riefen alle im Bundesfreiwilligendienst engagierten Institutionen, Einsatzstellen, Verbände und Zentralstellen auf, ihre Angebote so zu gestalten, dass behinderte Menschen teilnehmen können.
Der Bundesfreiwilligendienst soll so eine wirksame Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft sicherstellen. Der Freiwilligendienst kann außerdem Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit Behinderung berufliche Perspektiven aufzeigen und einen ersten Kontakt zu Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarkts ermöglichen.
Die Erfahrungen mit dem Einsatz von Menschen mit Behinderung werden in die zukünftige Gestaltung der Freiwilligentätigkeiten eingehen. Nach dem Abschluss der Anlaufphase des neuen Dienstes wird es eine umfassende Evaluation des Bundesfreiwilligendienstes geben.
BMFSFJ - Pressemitteilungen - Bundesbeauftragte: "Unterstützungsbedarf ist kein Hindernis für ein Freiwilligenengagement"

2011-11-24

Große Mehrheit der Bundesbürger für Inklusion Infratest Meinungsumfrage im Auftrag des VBE

Große Mehrheit der Bundesbürger für Inklusion

Infratest Meinungsumfrage im Auftrag des VBE
„Gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen in einer wohnortnahen Regelschule stößt bei den Bundesbürgern mit über 70 Prozent auf eindeutige Zustimmung“, bewertet VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann die Ergebnisse der aktuellen Infratest Umfrage im Auftrag des VBE anlässlich des Deutschen Lehrertages 2011, der morgen unter dem Motto „individualisieren, integrieren, inkludieren“ in Dortmund stattfindet. Die repräsentative Erhebung umfasst sowohl bundesweite als auch landesspezifische Daten für NRW.
„Ebenso eindeutig ist die Skepsis der Bundesbürger (70 Prozent) gegenüber der Bereitschaft der Politik, gemeinsames Lernen finanziell abzusichern“, so Beckmann. „Die Länder müssen ohne Wenn und Aber die UN-Behindertenrechtskonvention umsetzen und ein inklusives Bildungssystem schaffen. Für Verzögerungstaktiken ist die Zeit abgelaufen. Der VBE warnt die Länder vor Etikettenschwindel. Die UN-Behindertenrechtskonvention ist seit zweieinhalb Jahren in Kraft und verpflichtet das Unterzeichnerland Deutschland, ein inklusives Bildungssystem zu schaffen, wie dies im Artikel 24 niedergelegt ist. Damit muss jedes Bundesland die Inklusion im Schulgesetz verankern und die nötigen Ressourcen bereitstellen. Inklusive Bildung ist, wenn sie zum Gewinn für Kinder mit und ohne Beeinträchtigung werden soll, kein Nullsummenspiel. Ein unterfinanziertes inklusives System, dass zu Lasten der Lehrkräfte und Schüler geht, ist mit uns nicht zu machen.“
Zu den repräsentativen Umfrageergebnissen im Einzelnen sagt Beckmann:
PD 38, 17.11.2011


Mehrheit der Bürger begrüßt die Inklusion

news4teachers.de

Allgemeine Zeitung - Barrierefreier Wohnraum dringend gesucht

Mainz

Barrierefreier Wohnraum dringend gesucht

23.11.2011 - MAINZ
Von Michael Heinze
BEHINDERTENBEIRAT Arbeitskreis entwickelt Aktionsplan
Barrierefreier bezahlbarer Wohnraum ist bisher noch ein Mangel in der Stadt, der dringend behoben werden muss. Das steht im Aktionsplan zum Thema Wohnen, den der Arbeitskreis Soziale Leistungen, Arbeit und Bildung des städtischen Behindertenbeirates gestern verabschiedet hat.
Die Gruppe um Ruth Jaensch und Marita Boos-Waidosch macht sich in dem Aktionsplan auch dafür stark, dass Bauvorhaben von privaten und kirchlichen Trägern dahingehend überprüft werden sollen, ob die Landesbauordnung eingehalten wird. Wenn dies nicht der Fall sei, solle ein Gespräch zwischen Trägern, Baudezernentin und Behindertenbeauftragten stattfinden. Ein Umsetzungskonzept zum Stadtratsantrag „Barrierefreiheit“ soll dringend erarbeitet werden. Meldungen über frei werdende Wohnungen sollen an einer zentralen Stelle im Internet, zum Beispiel auf der städtischen Homepage, gebündelt werden. Einig war sich das Gremium, dass die Öffentlichkeitsarbeit intensiviert werden soll. Makler oder auch Mitglieder des Vereins Haus und Grund sollten über Flyer und Schreiben informiert werden.
Kostenübernahme bei Wohnortwechsel
Bei Wechseln von Wohnort und Assistenz müsse eine lückenlose Kostenübernahme gewährleistet werden. „Die jeweiligen Kostenträger müssen die Kostenübernahme untereinander regeln“, heißt es im Aktionsplan - nicht auf dem Rücken der Betroffenen. In der Praxis komme es immer wieder zu Problemen bei Wohnortwechseln - trotz eindeutiger gesetzlicher Regelungen.
Allgemeine Zeitung - Barrierefreier Wohnraum dringend gesucht

20 Minuten Online - Der Prügel-Richter ist sein Amt nun doch los -

«Richter Gnadenlos»

23. November 2011 22:14; Akt: 23.11.2011 22:15 Print

Der Prügel-Richter ist sein Amt nun doch los

Der als «Richter Gnadenlos» bekannt gewordene texanische Richter, der seine behinderte Tochter verprügelt hatte, ist suspendiert worden. Er findet aber alles nicht so schlimm «wie es auf dem Video aussieht».

storybild
Besser wegschauen als der Vergangenheit ins Auge blicken: Der Prügelrichter ist von seinem Amt suspendiert worden. (Bild: Screenshot YouTube)
Nachdem ihm zunächst als einzige Konsequenz nur Fälle von Kindesmisshandlung entzogen wurden, er aber weiterhin als Richter in seinem Heimatstaat Texas tätig bleiben durfte, ist es damit für «Richter Gnadenlos» nun auch vorbei. William Adams darf nicht mehr als Richter amten, wie die «Washington Post» berichtet.


Der Mann erlangte vor wenigen Wochen durch ein Internet-Video Berühmtheit. Darauf ist zu sehen, wie der Vater seine damals 16-jährige Tochter mit einem Gürtel züchtigt – mindestens 17 Mal schlägt er auf sie ein. Das Mädchen leidet seit ihrer Geburt an Zerebraler Kinderlähmung. Vor sieben Jahren hatte sie die Prügeleien, die in ihrem Haus offenbar gang und gäbe waren, einmal heimlich gefilmt. Im Oktober dieses Jahres ging sie mit diesen erschreckenden Bildern an die Öffentlichkeit. Das Video ist auf der Plattform YouTube aufgrund seiner Brutalität mit einer Altersbeschränkung versehen. Dennoch haben bereits fast sechseinhalb Millionen Menschen das Beweismaterial angesehen.
20 Minuten Online - Der Prügel-Richter ist sein Amt nun doch los - Kreuz und Quer

ots.at: Königsberger-Ludwig "16 Tage gegen Gewalt": Ganz wichtig ist, auch Frauen mit Behinderung ihre Selbstbestimmung anzuerkennen =

Königsberger-Ludwig zu "16 Tage gegen Gewalt":

Ganz wichtig ist, auch Frauen mit Behinderung ihre Selbstbestimmung anzuerkennen


Wien (OTS/SK) - Die SPÖ-Sprecherin für Menschen mit Behinderung, 
Ulrike Königsberger-Ludwig, will anlässlich der beginnenden 
"16 Tage gegen Gewalt" auf Gewalt gegen Frauen mit Behinderung 
aufmerksam machen. "Ganz wichtig ist, auch Frauen mit Behinderung 
ihre Selbstbestimmung anzuerkennen und ihnen zuzutrauen, 
dass sie wissen, was sie wollen und was sie eben nicht wollen." 
Königsberger-Ludwig betonte am Donnerstag gegenüber dem 
SPÖ-Pressedienst, dass eine Sensibilisierung der Gesellschaft 
für diese Thematik nötig sei. Konkret soll das Wissen über 
Gewaltprävention in diversen Institutionen ausgebaut und 
betroffene behinderte Frauen gestärkt werden. 
Eine Studie könnte Aufschluss über Gewalterfahrungen 
von Mädchen und Frauen geben, um gezielter helfen und 
effektiver präventiv agieren zu können, so Königsberger-Ludwig. **** 
Häufig werde behinderten Frauen und Mädchen jegliche Sexualität 
abgesprochen. Auch sei eine selbstbestimmte Sexualität aufgrund 
der Rahmenbedingungen oft nicht möglich. 
"Diese Lebensbedingungen machen es oft schwierig, sexuelle Gewalt 
als solche zu erkennen und zurückzuweisen", sagte Königsberger-Ludwig. 
Königsberger-Ludwig erklärte, dass Mitte der 90er Jahre in 
österreichischen Einrichtungen der Behindertenhilfe Frauen 
zwischen 17 und 69 Jahren zum Thema sexuelle Gewalt befragt
wurden und 64 Prozent der größtenteils lernbehinderten Frauen
über sexuelle Gewalt berichteten, die sie erlebt haben. 
"Die strukturelle Verschlossenheit der Gesellschaft und 
ihrer Institutionen gegen lernbehinderte Menschen, 
sowie der Mangel an psychosexueller Aufklärung und 
sexueller Begleitung von Frauen mit Lernbehinderung 
sind Bedingungen für die hohe Gewaltrate", sagte die 
SPÖ-Sprecherin für Menschen mit Behinderung. 
Zur Reduzierung der Gefahr von sexueller Gewalt gegen 
Frauen und Mädchen mit Behinderung fordert Königsberger-Ludwig:

ots.at: Königsberger-Ludwig zu "16 Tage gegen Gewalt": Ganz wichtig ist, auch Frauen mit Behinderung ihre Selbstbestimmung anzuerkennen =
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...