2011-12-31

Frankfurt am Main: 'Barrierefreier Umbau ist allemal eine Investition in die Zukunft'

30.12.2011

'Barrierefreier Umbau ist allemal eine Investition in die Zukunft'

Stadträtin Birkenfeld erfreut über Rettung des KfW-Programms zur Schaffung von mehr altengerechten Wohnungen

(pia) Daniela Birkenfeld begrüßt die Entscheidung der KfW-Bankengruppe, die Förderung von altengerechten Umbauten in Wohnungen und im Wohnumfeld im neuen Jahr aus eigenen Mitteln fortzuführen. "Das ist eine gute Nachricht", freut sich die Seniorendezernentin. Kurzfristig hatte es so ausgesehen, als müsste das erfolgreiche Kredit- und Zuschussprogramm für Eigentümer und Mieter eingestellt werden, weil sich das Bundesbauministerium zum Jahresende aus der Finanzierung zurückzieht.

Eine Bedarfsanalyse des Sozialdezernats zum seniorengerechten Wohnen in Frankfurt hatte im vergangenen Jahr ergeben, dass der Hauptgrund für Überlegungen im Alter umzuziehen fehlende altersgerechte Sanitäreinrichtungen und Barrieren im Zugangsbereich der Wohnung sind. "In den meisten Stadtteilen verfügte nicht ein­mal jeder zehnte Befragte über eine altersgerechte Ausstat­tung", erinnert die Stadträtin an die Ergebnisse der großen Fragebogenaktion im Rahmen der Bedarfsanalyse.

Fehlende Aufzüge, Sitzbadewannen statt leichter zugänglichen Duschen, und zu kleine Flure, um sich mit einem Rollstuhl oder einem Rolator darin zu bewegen, sind typische Probleme, die nicht nur älteren und Bürgern das Leben erschweren können. Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen fordert eine Gleichbehandlung von Menschen mit und ohne Behinderungen und verbietet jegliche Diskriminierung; barrierefreier Wohnraum hat auch in diesem Zusammenhang einen hohen Stellenwert.

"Wir brauchen mehr Wohnungen, die den Bedürfnissen von Senioren, Menschen mit Behinderungen, aber auch von Eltern mit Kinderwagen gerecht werden", sagt Birkenfeld. Deshalb hatte sich die Stadträtin im vergangenen Jahr bei der Überarbeitung des städtischen Wohnungsbauförderprogramms im Magistrat erfolgreich für eine stärkere Berücksichtigung barrierefreier Umbauten und Neubauten eingesetzt. Auch bei diesem Programm gibt es die Möglichkeit, Zuschüsse oder Darlehen zu beantragen.
Frankfurt am Main: 'Barrierefreier Umbau ist allemal eine Investition in die Zukunft'

Landeswohlfahrtsverband Hessen - Gesellschaftliche Teilhabe für immer mehr Menschen sichern

Gesellschaftliche Teilhabe für immer mehr Menschen sichern

Landesdirektor Uwe Brückmann bringt den Haushalt 2012 ein  Foto: Uwe Zucchi
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Immer mehr Menschen in Hessen leiden unter dauerhaften psychischen Erkrankungen und bewältigen ihren Lebensalltag nur mit Unterstützung. Das spiegelt sich im Haushaltsentwurf des LWV Hessen für 2012 wider, den Landesdirektor und Kämmerer Uwe Brückmann heute eingebracht hat. Im kommenden Jahr werden rund 1.350 mehr Menschen Anspruch auf Leistungen der Überörtlichen Sozialhilfe haben. Die Gruppe der Menschen mit seelischer (psychischer) Behinderung oder einer Abhängigkeitserkrankung wächst dabei erneut am stärksten. Insgesamt steigt die Zahl der Anspruchsberechtigten auf 52.800, die Zahl der Menschen mit einer seelischen Behinderung oder Abhängigkeitserkrankung auf 16.640 (das sind voraussichtlich 850 mehr als in 2011).

„Diese Menschen haben das Recht am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, ganz im Sinne der UN-Menschenrechtskonvention,“ betont Brückmann. „Unsere Aufgabe ist es, passgenaue Unterstützungsleistungen zu realisieren, die ihnen das ermöglichen.“

Die Ausgaben des LWV, der neben der überörtlichen Sozialhilfe unter anderem für die Kriegsopferfürsorge und die Unterstützung schwerbehinderter Menschen im Beruf zuständig ist, werden sich voraussichtlich auf rund 1.644.432.400 Euro belaufen. Das ist ein Plus von 4,5 Prozent.

Landeswohlfahrtsverband Hessen - Gesellschaftliche Teilhabe für immer mehr Menschen sichern

DBS - Wir können noch mehr



Wir können noch mehr
2012 soll ein glänzendes Jahr werden.

„GOLD – du kannst mehr als du denkst“ – dieser Filmtitel sagt aus, was wir wollen: noch mehr Menschen mit Behinderungen für Bewegung und Sport in Gemeinschaft begeistern und die öffentliche Anerkennung für den Behinderten-, Rehabilitations- und Präventivsport steigern.
2011 haben wir auf 60 Jahre des deutschen Behindertensports zurückgeblickt. Die erste Darstellung unserer Geschichte vom Versehrtenturnen über den Blinden-, Gehörlosen- und Taubstummensport bis zu den Paralympics ist als Buch erschienen*. Darin werden die Leuchtpunkte, aber auch die Schattenseiten unserer Entwicklung geschildert.
Nun wird der Film GOLD gedreht, der Leben und Sport von drei internationalen Spitzenathleten mit Behinderungen zeigt. Er wird im Frühjahr 2013 in den Kinos anlaufen**.
Blickpunkt und Höhepunkt dieses Sportjahres sind für uns die Paralympics in London, die den Olympischen Spielen folgen. Unsere Sportlerinnen und Sportler werden Aufsehen erregende Wettkämpfe bestreiten und damit dem Behindertensport Auftrieb verschaffen.
Obwohl die Mitgliederzahl des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) ständig steigt, auf bald 600 000 !, sehen wir, dass Menschen mit Behinderungen prozentual viel weniger in Sportvereinen organisiert sind als die Gesamtbevölkerung im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), zu dem auch wir gehören. Also wollen wir den Schwung der Paralympics und die Aussicht auf GOLD nutzen, um mit attraktiven Angeboten die Zahl der bei uns Sport Treibenden zu erhöhen. (...)

DBS


Hier finden Sie
das Positionspapier zur
UN-Behindertenrechtskonvention 
 DBS
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