2012-02-28

SPD lädt zum Diskussionsabend - "Die inklusive Gesellschaft entscheidet sich vor Ort?!" - Dorfinfo.de


SPD lädt zum Diskussionsabend - "Die inklusive Gesellschaft entscheidet sich vor Ort?!"



SPD Arnsberg Sundern Gemeinsam laden die SPD im Hochsauerlandkreis und die Briloner SPD am 14. März 2012 um 18:00 Uhr zu einem Diskussionsabend ins "Casino" der Sparkasse Hochsauerland am Markt in Brilon. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht dabei das Thema Inklusion: Wenn ein Mensch im Rollstuhl sitzt oder einen Rollator als Hilfsmittel im Alltag benötig und deshalb die öffentlichen Verkehrsmittel nicht benutzen kann, dann liegt das nicht an seiner Behinderung, sondern daran, dass ihn oftmals die mangelnde behinderten- oder seniorengerechte Zustiegsmöglichkeit daran hindert. Diese und andere Barrieren – auch die in den Köpfen – grenzen Menschen mit Behinderungen von der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aus. Die SPD verfolgt das Ziel einer Gesellschaft, die keinen ausschließt – die sogenannte inklusive Gesellschaft.
Die UN-Behindertenrechtskonvention wurde 2009 ratifiziert und muss nun im Bund, im Land und in den Kommunen umgesetzt werden. Sie bringt die menschenrechtliche Perspektive in die Behindertenpolitik ein und formuliert politische Ziele sowie Verpflichtungen für den Gesetzgeber und die Zivilgesellschaft,
aber auch individuelle Rechte für die Menschen mit Behinderung.
Die rot-grüne Landesregierung von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wird noch in diesem Jahr einen Aktionsplan für eine inklusive Gesellschaft vorlegen. Aus Sicht der SPD im Hochsauerlandkreis ist dabei eins ganz klar: Inklusive Gesellschaft entscheidet sich vor Ort in den Kommunen. Menschen mit Behinderung haben das Recht, an allen Aspekten der Gesellschaft von Anfang an und gleichberechtigt teilzuhaben.

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2012-02-27

Königsberger-Ludwig: Nationaler Aktionsplan für Menschen mit Behinderung stärkt Rechte und bringt mehr Teilhabe | OTS-Meldungen | Meine Abgeordneten

Königsberger-Ludwig: Nationaler Aktionsplan für Menschen mit Behinderung stärkt Rechte und bringt mehr Teilhabe

Aussender: SPÖ-Parlamentsklub
2012-02-27 12:44:51
Wien (OTS/SK) - Der Nationale Aktionsplan für Menschen mit Behinderung (NAP) wird die Leitlinien der österreichischen Behindertenpolitik für die kommenden Jahre festlegen. Der vorliegende Entwurf wird heute in einer öffentlichen Veranstaltung diskutiert und die Inputs werden in die Erstellung des NAP einfließen. Ulrike Königsberger-Ludwig, SPÖ-Bereichssprecherin für Menschen mit Behinderung, betont dazu: "Der NAP wird alle Gesellschaftsbereiche umfassen, die Rechte von Menschen mit Behinderung stärken und so für mehr Teilhabe sorgen. Darum ist es umso wichtiger, dass auch die Betroffenen selbst - die Menschen mit Behinderung - umfassend in den Entstehungsprozess des Aktionsplans eingebunden werden."
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Am Reha-Deckel scheiden sich die Geister

Ärzte Zeitung, 27.02.2012

Am Reha-Deckel scheiden sich die Geister

Immer weniger Reha-Anträge werden bewilligt. Trotzdem reicht das Geld nicht aus. Die SPD will nun den Budgetdeckel öffnen. Die schwarze-gelbe Koalition ist sich uneins.
Von Florian Staeck
SPD will den Budget-Deckel für Reha lüften
Arbeiter im BMW-Werk: Das Gros der Reha-Kosten entfällt auf Ältere.
© dpa
BERLIN. Die SPD-Bundestagsfraktion hat einen Gesetzesantrag vorgelegt, der das Ziel hat, den sogenannten "Reha-Deckel" zu lupfen.
Allein 2005 bis 2010 hat die Zahl der bewilligten medizinischen Rehabilitationen um 21 Prozent und die Bewilligungen für berufliche Reha um 30 Prozent zugenommen. Doch seit 1997 wächst das Budget für medizinische Reha in der Rentenversicherung nur in dem Maße, wie sich die Bruttolohngehälter je Arbeitnehmer entwickeln.
Das will die SPD ändern und greift dazu einen Vorschlag der Deutschen Rentenversicherung Bund auf. Danach soll die Anpassungsformel für das Reha-Budget um zwei Faktoren zusätzlich zur Bruttolohnentwicklung ergänzt werden.

Am Reha-Deckel scheiden sich die Geister

Wahre Liebe: Seit 23 Jahren pflegt sie ihren Mann im Wachkoma - Nachrichten Donauwörth - Augsburger Allgemeine

Wahre Liebe

Seit 23 Jahren pflegt sie ihren Mann im Wachkoma

In guten wie in schlechten Tagen: Seit 23 Jahren pflegt Amalie Blank aus Bachhagel ihren Mann - einen Wachkoma-Patienten. Trotz aller Widrigkeiten. Von Katharina Gaugenrieder
Amalie Blank pflegt seit 1989 ihren Mann Xaver im Wachkoma
Katharina Gaugenrieder
Amalie Blank kann sich noch an den Tag erinnern, als sei es gestern gewesen. Zusammen mit ihrem Mann Xaver hat sie damals drüben am Lagerplatz ihres Fuhrunternehmens noch die Maschinen aufgeräumt. „Ich habe ihn gefragt, ob wir es gleichmachen können, weil ich noch zum Friseur wollte.“ Plötzlich, erzählt Amalie Blank, sagte ihr Xaver: „Jetzt hat mich auch noch eine Wespe gestochen.“ Als sie sich umdrehte, schwankte er schon, brach schließlich zusammen. Allergischer Schock, Atemstillstand. Mit dem Notarzt kam Xaver Blank, damals gerade 50 Jahre alt, ins Krankenhaus. „Die Ärzte haben mir gesagt, dass er die Nacht wahrscheinlich nicht überleben wird.“
Amalie Blank holt ihren Mann nach Hause

Das war im Juli 1989. Seitdem liegt Xaver Blank, langjähriger Gemeinderat, Mitglied des Musikvereins, Fuhrunternehmer, im Wachkoma. Zweieinhalb Jahre, sagt Amalie Blank, war ihr Ehemann zunächst im Lauinger Krankenhaus. Lange hat sie sich um einen Rehaplatz bemüht. „Aber damals hat man sich mit so etwas noch nicht so ausgekannt.“ Nach zäher Suche fand sie schließlich einen Platz. Danach ging es für Xaver Blank wieder ins Krankenhaus. Und bei Amalie Blank wuchs der Entschluss: Ich will meinen Mann nach Hause holen. Viel Ermutigung kam damals nicht. Die Ärzte rieten ihr dazu, für ihn einen Platz in einem Pflegeheim zu suchen. „Was wollen Sie denn mit ihm zu Hause, das können Sie ja gar nicht“, hätten viele gesagt. „Aber wir haben es probiert und es ist gegangen.“ (...) Aus den Händen von Christine Haderthauer erhielt Amalie Blank für langjährige Pflege das Bundesverdienstkreuz am Bande. So viel Aufhebens um ihre Person, das sei ihr schon ein bisschen unangenehm gewesen, sagt sie. „Schließlich bin ich ja nicht die Einzige. Es gibt ja viele Menschen, die ihre Angehörigen pflegen.“
Wahre Liebe: Seit 23 Jahren pflegt sie ihren Mann im Wachkoma - Nachrichten Donauwörth - Augsburger Allgemeine


Debatte

Vater von Wachkoma-Patient: "Bloß kein Heim"

17.11.2008 | 06:49 Uhr Essen. Wilfried Breer, Vater eines Wachkoma-Patienten und Kopf einer Selbsthilfegruppe, lehnt Sterbehilfe ab. Die künstliche Ernährung auszusetzen und sie somit dem Hungertod auszuliefern, "ist Mord". Die Patienten müssten - wie sein Sohn - zu Hause gepflegt werden.

Obwohl Peter (Name geändert) im Wachkoma liegt, kann er zum Beispiel eine Reittherapie machen. „Niemals kommt er in eines dieser schrecklichen Heime”, sagt sein Vater. (Foto: privat)
 Es ist sieben Jahre her, seitdem der Sohn vom Stuhl fiel mit einem Herzstillstand. Zwar konnte der Notarzt den Körper zurück ins Leben rufen – doch nichts war mehr wie vorher. Peter*, der 40-jährige Schreinermeister,  liegt seitdem im Wachkoma. 

Staatsregierung muss mehr für schulische Inklusion tun- von Steiger, Christa - SPD Fraktion im Bayerischen Landtag - Homepage

24. Februar 2012

Staatsregierung muss mehr für schulische Inklusion tun

SPD-Sprecherin für Menschen mit Behinderung Steiger: Am 3. Jahrestag der Gültigkeit der UN-Behindertenrechtskonvention gibt es noch viele Defizite
Der 24.Februar markiert den dritten Jahrestag der Gültigkeit der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland. Anlass für die Sprecherin der bayerischen SPD-Landtagsfraktion für Politik für Menschen mit Behinderung, Christa Steiger, gerade auch in Bayern verstärkte Anstrengungen anzumahnen: „Nach drei Jahren Gültigkeit der UN-Behindertenrechtskonvention gibt es in Bayern noch viel zu tun auf dem Weg in eine inklusive Gesellschaft!“

Staatsregierung muss mehr für schulische Inklusion tun- von Steiger, Christa - SPD Fraktion im Bayerischen Landtag - Homepage

Europas erster Lehrer mit Downsyndrom - Nachrichten Gesundheit - WELT ONLINE

Europas erster Lehrer mit Downsyndrom

Der 34-jährige Spanier Pablo Pineda ist Europas erster Akademiker mit Downsyndrom. Sein Traumberuf Lehrer ist nur noch vier Prüfungen entfernt. So ungewöhnlich ist das nicht: In Spanien gehen 85 Prozent der Kinder mit Downsyndrom in eine reguläre Schule. WELT ONLINE sprach mit Pineda über Lernen, Behinderung und überbehütete Kinder.
Pablo Pineda schloss sein Lehramtsstudium ab und machte in diesem März sein Lehrpraktikum in Córdoba. Pineda bereitet sich zur Zeit auf die Prüfung zur Zulassung in den öffentlichen Dienst vor, zum Abschluss des Psychopädagogik-Studiums fehlen ihm nur noch vier Prüfungen. Beim Filmfestival von Málaga Ende April wurde der vom Leben Pinedas inspirierte Spielfilm „Yo también“ („Ich auch“) mit ihm selbst in der Hauptrolle präsentiert: Leben, Lieben, Leid und Freude während der Studienzeit. Mit Pineda sprach Jan Marot.

Europas erster Lehrer mit Downsyndrom - Nachrichten Gesundheit - WELT ONLINE

„Bei mir haben 100 Menschen angerufen“ - Nachrichten aus Brandenburg und Berlin

  • 27.02.2012
  • von Kevin P. Hoffmann

„Bei mir haben 100 Menschen angerufen“

von Kevin P. Hoffmann
Foto: dapd
Nachdem der Brite, der einst in Brandenburg von Rechtsextremen zum Krüppel gemacht wurde, in seinem Haus überfallen wurde, kommen Hilfsangebote für Noel Martin von Brandenburgern. Das freut ihn, sagt er.
Mahlow/Birmingham - Noel Martin hat sich vom Schock nach einem Raubüberfall in der vergangenen Woche erholt und ist gerührt über die Anteilnahme. „Ich habe seither rund 100 Anrufe erhalten. Darunter war eine junge Frau aus Brandenburg, die im Gespräch in Tränen ausbrach. Sie konnte nicht verstehen, warum man ausgerechnet mir so etwas antun kann“, sagte Martin dieser Zeitung.
Der 52-jährige Brite jamaikanischer Abstammung war in Deutschland, aber auch in Großbritannien, bekannt geworden, nachdem er im Jahre 1996 Opfer eines Anschlages in Mahlow (Dahme-Spreewald) wurde. Seitdem ist er vom Hals abwärts gelähmt. Er engagiert sich gegen Rassismus, etwa indem er mit seiner Stiftung Jugendaustauschreisen zwischen Deutschland und England organisiert. Vor einer Woche waren drei Unbekannte in sein Haus in Birmingham eingedrungen, hatten zwei Pflegerinnen gefesselt und mit einer Pistole und einem Messer bedroht. Sie raubten 1000 Pfund aus dem Safe im Keller sowie eine Uhr und Ringe. Letztere waren Erinnerungsstücke an Martins verstorbene Ehefrau Jacqueline. Eine der Pflegerinnen steht offenbar unter Schock und ist bisher nicht wieder zur Betreuung Martins erschienen. „Das kann ich verstehen. Ich fürchte nur, dass es schwierig wird, überhaupt Pflegepersonal zu finden.“ Martin ist auf Betreuung rund um die Uhr angewiesen.

„Bei mir haben 100 Menschen angerufen“ - Nachrichten aus Brandenburg und Berlin

Schutz von Whistleblowern - Bundesanzeiger Verlag

24.02.12

Schutz von Whistleblowern

Peter Schmidt

Die SPD-Fraktion hat in den Deutschen Bundestag den Entwurf eines Gesetzes zum Schutz von Hinweisgebern – Whistleblowern (Hinweisgeberschutzgesetz – HinwGebSchG) eingebracht.
Mit dem Gesetzentwurf will die SPD-Bundestagsfraktion sog. „Whistleblower“ besser vor arbeitsrechtlichen Nachteilen schützen. „Whistleblower“ sind Mitarbeiter, die Missstände aufdecken, indem sie Informationen aus dem Unternehmen, in dem sie tätig sind, an die Organisatonsleitung weitergeben (internes Whistleblowing) oder Außenstehende informieren (externes Whistleblowing). (...)
Schutz von Whistleblowern - Bundesanzeiger Verlag

2012-02-26

Behinderung : „Die wussten nicht so recht, wohin mit mir“ - Rhein-Main - FAZ

„Die wussten nicht so recht, wohin mit mir“

24.02.2012 · Jugendliche mit Behinderung finden oft keinen Ausbildungsplatz. Die Landesregierung will helfen. Doch Experten und Praktiker sehen das neue Programm mit Skepsis.
Von Denise Peikert, Freigericht/Frankfurt
Als Jan Kappauf kam, kam auch der Spezialdrucker in die kleine Firma nach Freigericht-Altenmittlau. Wegen beiden, Kappaufs und des Druckers, sieht man bei der alten Frau jetzt jede Falte. Ihr Gesicht wurde per Quarzsandstrahl auf den Stein geprägt, eine Technik, die die Josef Anton Natursteine GmbH erst anwendet, seit Kappauf vor zwei Jahren seine Ausbildung begann. Das Sandstrahlprojekt hat sein Chef extra für ihn aus der Schublade geholt und später den Drucker für die Spezialfolien angeschafft. Kappauf ist schwerbehindert, seit seiner Geburt leidet er an einer Spastik. „Wenn ich etwas ausschneide, das wird nie gerade“, sagt der angehende Bürokaufmann.
Mehr als 50 erfolglose Bewerbungen hat der 18 Jahre alte Kappauf nach seinem Realschulabschluss geschrieben. Ein gleichaltriger Junge mit ähnlichem Schicksal hat keine Ausbildung bekommen. Er geht weiter zur Schule. 7,6 Prozent der Arbeitslosen in Hessen sind schwerbehindert, bei den Jugendlichen bis unter 25 Jahren sind es 2,6 Prozent. Unternehmen mit 20 oder mehr Beschäftigten müssen wenigstens fünf Prozent der Arbeitsplätze mit Schwerbehinderten besetzen - oder eine Ausgleichsabgabe zwischen 105 und 260 Euro im Jahr je unbesetzten Pflichtarbeitsplatz zahlen.

Behinderung : „Die wussten nicht so recht, wohin mit mir“ - Rhein-Main - FAZ

Sozialverband: Per Rolli-Weitsprung in die S-Bahn -Witten | DerWesten

Sozialverband: Per Rolli-Weitsprung in die S-Bahn

26.02.2012 | 15:45 Uhr
Sozialverband: Per Rolli-Weitsprung in die S-Bahn
Witten.Die ab Ende 2014 geplante Einführung neuer S-Bahn-Züge auf der Linie DO-WIT-HA-Mönchengladbach, deren Einstieg für Behinderte zu niedrig sein kann, stößt auf massive Kritik des Sozialverbandes Deutschland (SoVD), Kreisverband Witten/EN.
„Es ist schon unglaublich: Da werden zunächst Bahnsteige für viel Geld behindertengerecht angepasst - um dann nur wenige Jahre später neue Züge anzuschaffen, in die Behinderte noch per Rolli-Weitsprung hinein-, aber ohne fremde Hilfe nicht mehr herauskommen“, so der stellvertretende Kreisvorsitzende des SoVD, Wolfgang Still aus Witten.

Sozialverband: Per Rolli-Weitsprung in die S-Bahn -Witten | DerWesten

Lachend immer weiter - Freie Presse

Lachend immer weiter

Filmemacher Martin Jabs zeigt, wie eine Familie aus Chemnitz die behinderte Tochter Nora in den Alltag integriert

Chemnitz. Nora ist geistig und körperlich behindert, Ärzte attestierten ihr kein langes Leben. Doch mittlerweile ist sie 32 Jahre alt und hat ihre Mutter und Großmutter überlebt, ohne es zu wissen. Martin Jabs aus Berlin hat einen Film über die Chemnitzer Familie gedreht.
Wie komme ich aus dieser Nummer wieder raus, grübelte Martin Jabs. Sein Studienfreund an der Filmakademie Ludwigsburg, Gregor Eichhorn, ein Chemnitzer, hatte ihn gefragt, ob er einen Film über seine behinderte Schwester drehen würde. "Aber ich hatte noch nie mit Behinderten zu tun. Ich hatte da starke Berührungsängste und wollte das eigentlich nicht machen", erzählt Jabs.
Den Film hat er dann doch gedreht. Und zwar längere Zeit, als gedacht, insgesamt sieben Jahre lang. Und auch intimer als gedacht, weil Noras Mutter und Großmutter in dieser Zeit starben. Es ist ein Familienporträt geworden, ein 70-minütiger Dokumentarfilm, der bereits auf Festivals in halb Europa und beim Filmfestival "Schlingel" im vergangenen Jahr in Chemnitz gezeigt wurde.
Lachend immer weiter - Freie Presse

Rottweil: Zwei Meister-Titel für Jochen Stehle - Rottweil - Schwarzwälder Bote

Rottweil Zwei Meister-Titel für Jochen Stehle

Schwarzwälder-Bote, vom 24.02.2012 22:00 Uhr
Einige Wettbewerbserfolge, darunter zwei Titel als Deutscher Meister, konnte Jochen Stehle (links) aus Gosheim in seiner Altersklasse der blinden und sehbehinderten Langläufer bereits verbuchen. Neben ihm Mitschülerin Deniz Tekin aus Radolfzell und Trainerin Bernadette Neuerer-Höfle von der Langlauf-AG des Förderzentrums Sehen Heiligenbronn.  Foto: Stehle Foto: Schwarzwälder-Bote
Einige Wettbewerbserfolge, darunter zwei Titel als Deutscher Meister, konnte Jochen Stehle (links) aus Gosheim in seiner Altersklasse der blinden und sehbehinderten Langläufer bereits verbuchen. Neben ihm Mitschülerin Deniz Tekin aus Radolfzell und Trainerin Bernadette Neuerer-Höfle von der Langlauf-AG des Förderzentrums Sehen Heiligenbronn. Foto: Stehle Foto: Schwarzwälder-Bote
Jochen Stehle (15) vom "Förderzentrum Sehen der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn" erreichte zwei Titel als Deutscher Meister bei den Wettkämpfen des Behindertensportverbands.
Auch die anderen Langläufer der Schule für Blinde und Sehbehinderte sammelten unter der Leitung von Bernadette Neuerer-Höfle erste Wettkampferfahrungen. Lehrerin Bernadette Neuerer-Höfle hat seit diesem Schuljahr die Leitung der Langlauf-AG am Förderzentrum Sehen in Heiligenbronn übernommen und will die blinden und sehbehinderten Schüler auch durch Wettkampferfahrungen zum Sport motivieren. Sie ist selbst ehemalige Langläuferin und mit Frank Höfle, dem mehrfachen Weltmeister und Paralympics-Sieger, verheiratet, der ebenfalls in Heiligenbronn arbeitet.
Bei der Deutschen Meisterschaft der Behinderten im Ski nordisch in Nesselwang kämpfte sich der 15-jährige Schüler Jochen Stehle aus Gosheim sowohl im Biathlon wie auf der Langlauf-Mittelstrecke auf den ersten Platz. Im Sprint erreichte er den zweiten Rang. Dem zweifachen Deutschen Meister seiner Klasse "Schüler stehend" überreichte Alfred Neuerer aus Isny die Siegerurkunden, der Vater von Bernadette Neuerer-Höfle und Organisator des Wettkampfs.
In Isny fanden die Langlaufwettbewerbe von "Jugend trainiert für Olympia" auf Landesebene statt, zu denen in diesem Jahr erstmals auch behinderte Jugendliche zugelassen waren, was jedoch außer vom Förderzentrum Sehen Heiligenbronn noch von keiner anderen Blindenschule genutzt wurde. Für Emina Butic (13) aus Krauchenwies und Jochen Stehle, die damit in ihrer Klasse konkurrenzlos antraten, bildete dies trotzdem eine gute Wettkampferfahrung, da der Start gleichzeitig mit den nichtbehinderten Schülern erfolgte.

Rottweil: Zwei Meister-Titel für Jochen Stehle - Rottweil - Schwarzwälder Bote

Handicap International - Neuheiten - Nur 1% der humanitären Hilfe speziell für behinderte und ältere Menschen - Schweiz

Nur 1% der humanitären Hilfe speziell für behinderte und ältere Menschen

22 Februar 2012
Zwischen dem Bedürfnis älterer und behinderter Menschen nach humanitärer Hilfe und der tatsächlich geleisteten Hilfe besteht ein grosser Unterschied. Eine heute vorgelegte Studie, die von Handicap International und Help Age gemeinsam durchgeführt und heute publiziert wurde, deckt dies auf. Nur 1% der internationalen humanitären Hilfe richtet sich spezifisch an diese Menschen, die jedoch von Krisen besonders stark betroffen sind.

Handicap International - Neuheiten - Nur 1% der humanitären Hilfe speziell für behinderte und ältere Menschen - Schweiz

2012-02-24

WHO/Europa | Weltbericht zum Thema Behinderung in Türkei vorgestellt

Weltbericht zum Thema Behinderung in Türkei vorgestellt

23-02-2012

Der Weltbericht wurde in der Türkei präsentiert. Foto: WHO
 
Der Weltbericht zum Thema Behinderung von WHO und Weltbank wurde am 9. Februar 2012 auf einer gemeinsamen Veranstaltung der Autoren und des türkischen Familien- und Sozialministeriums vorgestellt. In ihren Ansprachen unterstrichen Familienministerin Fatma Şahin, Verkehrsminister Binali Yıldırım und Gesundheitsminister Recep Akdağ, welch hohe Bedeutung die türkische Regierung dem Thema Behindertenrechte beimisst.


WHO/Europa | Weltbericht zum Thema Behinderung in Türkei vorgestellt

Modernisierung am Offenbacher Hauptbahnhof: Der Zug ist abgefahren - Offenbach - Lokalmeldungen - Lokales - op-online.de

Modernisierung am Hauptbahnhof: Zug ist abgefahren

24.02.12|Offenbach
Offenbach - „Nehmen Sie sich mal einen Koffer und versuchen Sie, auf Bahnsteig 2 zu gelangen.“ Sigrid Isser braucht nicht viel Vorstellungskraft – die Vorsitzende der Seniorenhilfe weiß, wie schwierig es ist, am Offenbacher Hauptbahnhof den Zug zu bekommen. Von Fabian El Cheikh
Rolltreppen oder Fahrstuhl gibt es nicht, Rampen führen nicht zu jedem Gleis. „Das ist ein Problem nicht nur für mich, sondern für jede Frau, für jeden Papa und jede Mama mit einem Kleinkind, geschweige denn für Menschen älterer Generationen.“ Egal ob mit oder ohne Gepäck.
Als Sigrid Isser im vergangenen Herbst die Nachricht aus dem Wiesbadener Verkehrsministerium vernahm, dass die hessischen Bahnhöfe modernisiert und barrierefrei werden sollen, hatte sie noch Grund zur Freude. Bei aller Skepsis: „Da wird doch wohl nicht der Offenbacher Hauptbahnhof vergessen“, schränkte sie ihren Optimismus vorausahnend ein. Ihre vorsichtige Zuversicht verflog indes schnell. „Offenbach ist nicht im Programm“, heißt es auf Anfrage unserer Zeitung seitens der Deutschen Bahn lapidar. Schon wieder nicht.

Modernisierung am Offenbacher Hauptbahnhof: Der Zug ist abgefahren - Offenbach - Lokalmeldungen - Lokales - op-online.de

Voller Körpereinsatz ZiSH Nachrichten / HAZ - Hannoversche Allgemeine

Sledge-Eishockey in Hannover

Voller Körpereinsatz


Dominik Rautenberg kam mit verkürzten 
Unterschenkeln zur Welt. Im Alltag ist 
der 22-Jährige auf seine Prothesen 
angewiesen. Doch 
auf dem Eis ist er in seinem Element. 
Beim Sledge-Eishockey will er Siege – und kein Mitleid.
Siege statt Mitleid: Dominik beim Training.
Siege statt Mitleid: Dominik beim Training.
© Simon Peters

Voller Körpereinsatz ZiSH Nachrichten / HAZ - Hannoversche Allgemeine

Behinderte Führungskräfte: "Wir brauchen eine Behindertenquote" | Karriere | ZEIT ONLINE

Behinderte Führungskräfte "Wir brauchen eine Behindertenquote"

Auch Behinderte können Unternehmen leiten, sagt Linus Bauer. Der hörgeschädigte Student will Manager werden. Im Interview appelliert er an Firmen, mehr Vielfalt zu wagen.

Behinderte Führungskräfte: "Wir brauchen eine Behindertenquote" | Karriere | ZEIT ONLINE

Altstadt: Kritik vom Seniorenbeirat | RP ONLINE

Kritik vom Seniorenbeirat

zuletzt aktualisiert: 24.02.2012
Altstadt (RP). Kritik an den Plänen der Rheinbahn kommt vom Seniorenbeirat. Vorsitzender Friedhelm Kückemanns kritisiert ebenfalls, dass die Altstadt nicht mehr direkt angefahren werden soll. Ältere und behinderte Menschen seien nun gezwungen, am Jan-Wellem-Platz in die U-Bahn umzusteigen – für viele sei das aber kaum zumutbar. Kückemanns bemängelt zudem, dass "die Aufzüge oft viel zu klein angelegt" seien und mehrere Menschen mit Rollstühlen oder auch Rollatoren zugleich kaum aufnehmen könnten. Diese Personengruppe werde, so sein Eindruck, von den Verantwortlichen für die Planung, offenbar nur "nachrangig" berücksichtigt.

Altstadt: Kritik vom Seniorenbeirat | RP ONLINE

Ausgrenzung beginnt an der Kinokasse -Hagen | DerWesten

Kino

Ausgrenzung beginnt an der Kinokasse

24.02.2012 | 17:55 Uhr
Ausgrenzung beginnt an der Kinokasse
Sie wollten am Donnerstag ins Kino: Rollstuhlfahrer aus Hagen und Wetter. Als Gruppe kamen sie nicht rein.Foto: Carolin Annemüller
Hagen.Es sollte der erste Kinobesuch nach vielen Jahren werden. Frank Beele aus Wehringhausen und Achim Gentz aus Volmarstein wollten sich am frühen Donnerstagabend mit vier Bekannten den Film „Ziemlich beste Freunde“ im Cinestar Hagen ansehen. Doch bereits an der Kinokasse war Schluss. Weil die sechs Männer im Rollstuhl sitzen und die Säle im Cinestar für Rollstuhlfahrer kaum geeignet sind.

Ausgrenzung beginnt an der Kinokasse -Hagen | DerWesten

Gericht lehnt Prozesskostenhilfe für schwerbehinderte Sarah T. ab - Harburg - Hamburg - Hamburger Abendblatt

Gericht lehnt Prozesskostenhilfe für schwerbehinderte Sarah T. ab


Buchholz. Immer noch kämpft die nach einem Autounfall schwerst behinderte Buchholzerin Sarah T. gemeinsam mit ihrem Anwalt Jürgen Hennemann um eine angemessene Zahlung einer Schadenersatzsumme von der Generali-Versicherung. 2010 hatte Hennemann vor Gericht für den höchsten Betrag plädiert, der je in Deutschland eingefordert wurde: 7,2 Millionen Euro. Denn T. ist nach dem Unglücksfall, der während einer Urlaubsreise in Italien passierte, spastisch und hirnorganisch geschädigt. Sie ist auf die ständige Hilfe angewiesen, lebt in beengten Wohnverhältnissen, die die Pflege erschweren. T. kann sich nur mühsam verständlich machen, ist auf ihren Rollstuhl angewiesen. Ihr sieben Jahre alter Sohn lebt auch noch bei ihr.

Gericht lehnt Prozesskostenhilfe für schwerbehinderte Sarah T. ab - Harburg - Hamburg - Hamburger Abendblatt

Sexualisierte Gewalt in Heimen für Behinderte

Übersehene Gewalt

Eine neue Studie der Universität Bielefeld beschäftigt sich mit der Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen.

von Rebecca Maskos

Es geschieht auf dem Nachhauseweg von der Werkstatt, beim Waschen und Anziehen, im Duschraum oder in der Teeküche. Es ist der Mitbewohner, der nette Zivi, der Busfahrer oder der langjährige Betreuer. Sexualisierte Gewalt geschieht an Orten, an denen sie niemand erwartet, weitgehend unentdeckt und verschwiegen: in Heimen und Werkstätten für Behinderte. Die Opfer sind meist Frauen mit Behinderungen, denen oft nicht geglaubt wird oder die sich gar nicht erst trauen, ihre Geschichte zu erzählen. Das nun publik gewordene Ausmaß der Gewalt erschreckt Verantwortliche in Verbänden und Politik, obwohl schon seit langem bekannt ist: Frauen mit Behinderungen tragen ein weit größeres Risiko, Opfer von Gewalt und sexualisierter Gewalt zu werden, als Frauen ohne Behinderung.


jungle-world.com - Archiv - 08/2012 - Inland - Sexualisierte Gewalt in Heimen für Behinderte

Bolivien: Polizei prügelt Protestmarsch behinderter Menschen zusammen » Bolivien » latina press Nachrichten

24. Februar 2012 - 10:34h | Aktualisiert: 24. Februar 2012 - 10:49h

Bolivien: Polizei prügelt Protestmarsch behinderter Menschen zusammen

Behinderte mit Elektroschocks misshandelt

Im bolivianischen Regierungssitz La Paz ist ein Protestmarsch von Behinderten durch die Polizei brutal niedergeknüppelt worden. Behinderte in Rollstühlen wurden mit Elektroschocks gequält, geschlagen und mit Reizgas besprüht. In ihren Liedern forderten die Demonstranten von der Regierung eine gerechte Unterstützung und keine Almosen. Nach ihren Aussagen ist die Zulage für Gefangene höher, als für Behinderte.

Die Behinderten hatten zum Teil eine mehr als 100-tägige Reise von bis zu 1.400 Kilometern hinter sich. Auf der Plaza Murillo, dem Hauptplatz in La Paz, kam es zu einem fast zwei Stunden dauernden Aufeinandertreffen mit der Polizei. Nach Augenzeugenberichten und den auf sozialen Netzwerken veröffentlichen Fotos spielten sich grauenhafte Szenen ab.
Bolivien: Polizei prügelt Protestmarsch behinderter Menschen zusammen » Bolivien » latina press Nachrichten

2012-02-20

Keine Opferrente für behinderte Heimopfer | READERS EDITION

Keine Opferrente für behinderte Heimopfer

Sie wurden geschlagen, ihre kleinen Kinderfinger blau geknüppelt, sie bekamen Faustschläge auf den Kopf, ins Gesicht, auf die Ohren, sie wurden in die Ecke gestellt und, wenn sie zusammenbrachen, wieder hochgeprügelt. Sie wurden sexuell misshandelt.

Krückenschläge auf Kinderhände
Krückenschläge auf Kinderhände
Sie wurden zwangsgefüttert und mussten selbst das Erbrochene vom Boden essen. Sie wurden 24 Stunden, Tag für Tag geängstigt und bedroht. Einige wurden isoliert, tagelang oder wochenlang, – das war Isolationsfolter. Sie wurden gegeneinander aufgehetzt. Sie wurden beleidigt und missachtet: Du bist asozial, Du bist Dreck. Man verweigerte ihnen die individuell angemessene Schulausbildung; manche ließ man jahrelang ein und dieselbe Schulklasse durchlaufen. Etliche leiden noch heute an den Folgen falscher medizinisch/orthopädischer Versorgung.
In einigen Heimen der Evangelischen Kirche und der damaligen Inneren Mission geschahen abscheulichste Verbrechen, die jede Vorstellungskraft sprengen.
Es waren Kleinkinder und Schulkinder, die in einem Heim für behinderte Kinder untergebracht waren, das sich als Hort christlicher Nächstenliebe ausgab. Ihr Leiden ist in dem Buch “Gewalt in der Körperbehindertenhilfe – Das Johanna-Helenen- Heim in Volmarstein von 1947 bis 1967″ und auf der Homepage www.gewalt-im-jhh.de der Opfergruppe dokumentiert. Damals hieß die Gesamteinrichtung in Volmarstein bei Hagen „Orthopädische Heil- Lehr- und Pflegeanstalten“. Heute: „Evangelische Stiftung Volmarstein“.
Nun, nach dem quälend langen Prozess der Aufarbeitung, nach der Konfrontation mit den erlebten Verbrechen in der Kindheit, nach Überwindung der Scham, vereinzelt auch nach Therapie der Traumata, verlangen sie eine Entschädigung, die dem Begriff gerecht wird. Sie wollen eine Opferrente. Und dieses Geld brauchen sie zur Gestaltung eines würdigen Lebensabends.
Die Evangelische Stiftung Volmarstein lehnt diese Forderung kategorisch ab.
Keine Opferrente für behinderte Heimopfer | READERS EDITION

2012-02-19

Urteil des Bundesarbeitsgerichtes: Arbeitgeber dürfen nach Behinderung fragen - Recht - FOCUS Online - Nachrichten

Urteil des BundesarbeitsgerichtesArbeitgeber dürfen nach Behinderung fragen

Freitag, 17.02.2012, 02:28
Arbeitnehmer, die bei der Frage nach einer Schwerbehinderung falsche Angaben machen, können nicht auf Kündigungsschutz pochen. Arbeitgeber hätten die Pflicht, eine Behinderung bei der Sozialauswahl im Zusammenhang mit Entlassungen zu berücksichtigen.
...
Urteil des Bundesarbeitsgerichtes: Arbeitgeber dürfen nach Behinderung fragen - weiter lesen auf FOCUS Online:

Urteil des Bundesarbeitsgerichtes: Arbeitgeber dürfen nach Behinderung fragen - Recht - FOCUS Online - Nachrichten


Krankheiten, die amtliche Behinderungen sind, muss man dem Chef offenlegen

es ist ein zweischneidiges Schwert mit den Behinderungen bei Arbeitnehmern. Einerseits gibt es viele Behinderungen, die nicht mal weiter auffallen müssen von Diabetis bis Schwerhörigkeit. Andererseits stellen die Unternehmen kaum mehr Behinderte ein und bei den meisten ist die Zhl der behinderten Arbeitnehmer noch viel rascher gesunken als die von Nicht-Behinderten. Wer – was allzu oft als politisch korrekt hochgejubelt wird und in Talk-Shows zur allgemeinen Unterhaltung gern vorgeführt wird – zum Beispiel seine Krebserkrankung offen zugibt, wird bei Bewerbungsgesprächen prompt abgestraft mit absagen. Selbstverständlich aus ganz ganz anderen Gründen, versteht sich. Ein Schelm, der Arges dabei denkt.


Liest man aber die Pressemitteilung über das heutige Bundesarbeitsgerichtsurteil (Aktenzeichen 6 AZR 553/10), so lernt man als Erkrankter Neues dazu:
blog.wiwo.de

2012-02-18

Gießener Anzeiger - Kampf um Selbstvertretungsanspruch

Kampf um Selbstvertretungsanspruch

17.02.2012
Gießener „Zentrum selbstbestimmt Leben“ stellt Linkem Bündnis seine Arbeit vor
GIESSEN (red). Das „Zentrum selbstbestimmt Leben Gießen“ hat auf Einladung des Linken Bündnisses seine aktuelle behindertenpolitische Vereinsarbeit vorgestellt. Im Rahmen des Plenums der Wählervereinigung ging Projektmitarbeiter Alexander Busam auf die wichtigsten Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention ein, die auch im Hinblick auf die Kommunen relevant seien. In der Konvention, so Busam, seien die wichtigsten Bereiche des alltäglichen Lebens - Wohnen, Arbeit, Schule und Bildung, Barrierefreiheit und das selbstbestimmte Leben berücksichtigt worden - für die Behindertenbewegung „ein Meilenstein in der Arbeit als Interessenvertretung“.
Wichtiger Bestandteil der Konvention sei es, dass Betroffene sich und ihre Interessen selbst gegenüber Institutionen, staatlichen Einrichtungen, der Wirtschaft und anderen vertreten vertreten können. „Nicht über uns ohne uns“ sei zwar schon vor rund 30 Jahren als Slogan der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung geboren, gelte aber immer noch und werde immer noch nicht gänzlich umgesetzt, kritisiert Busam laut einer Pressemitteilung.
Gießener Anzeiger - Kampf um Selbstvertretungsanspruch

Saarbrücken: 266 Personen nutzen Persönliches Budget SR-online: Nachrichten / Regionalnachrichten

Saarbrücken: 266 Personen nutzen Persönliches Budget

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Personen mit Handicaps, die ein Persönliches Budget nutzen, deutlich gestiegen. Nach Angaben des Landesamtes für Soziales (LAS) nutzten es 266 Menschen.
Im Vorjahr waren es erst 182 gewesen. LAS-Direktor Kolling sagte, dies zeige, dass Menschen mit Handicaps in einigen Bereichen eigenverantwortlich entscheiden könnten und wollten.
Das Persönliche Budget gibt Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, ihren Unterstützungsbedarf selbst einzukaufen und zu organisieren. Dies erlaubt eine individuelle Anpassung.

SR-online: Nachrichten / Regionalnachrichten

Fördergelder für den altersgerechten Umbau - Finanzberichte - Finanzen - LVZ-Online

Fördergelder für den altersgerechten Umbau

Mit einem Rollstuhl braucht man in der eigenen Wohnung viel mehr Platz. Ein altersgerechter Umbau kostet aber viel Geld. (Foto: Patrick Peul) Foto: dpa Mit einem Rollstuhl braucht man in der eigenen Wohnung viel mehr Platz. Ein altersgerechter Umbau kostet aber viel Geld. (Foto: Patrick Peul)
Mainz (dpa/tmn) - Treppen, Schwellen und andere Stolperfallen - für ältere Menschen gibt es im Haus oder in der Wohnung viele Hindernisse. Sie lassen sich mit einem altersgerechten Umbau beseitigen. Seit Jahresanfang gibt es dafür neue Fördermöglichkeiten.

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Behindertes Prinzenpaar darf nun doch vor dem Karnevalszug herfahren -Karneval | DerWesten

Karneval

Behindertes Prinzenpaar darf nun doch vor dem Karnevalszug herfahren

17.02.2012 | 07:15 Uhr
Behindertes Prinzenpaar darf nun doch vor dem Karnevalszug herfahren
Alles nur ein Missverständnis? Prinzessin Claudia und Prinz Michael aus Moers dürfen nun doch beim Nelkensamstagszug vorneweg fahren. Foto: Sebastian Konopka / WAZ FotoPool
Moers. Nun also doch: Das behinderte Prinzenpaar aus Moers darf vor dem Karnevalszug herfahren. Der Versicherungsstreit entpuppte sich angeblich als Fehlinformation. Doch der Karnevalsverein und die Caritas gehen noch immer auf Nummer sicher: Claudia und Michael sollen in den Starterwagen.
Was zum Beispiel in Mülheim und in vielen anderen Städten in NRW gang und gäbe ist, dass nämlich behinderte Menschen selbstverständlich auf den Zugwagen an Karneval mitfahren können und auch vom Veranstalter versichert sind, ist in Moers zum Problem geworden.

Behindertes Prinzenpaar darf nun doch vor dem Karnevalszug herfahren -Karneval | DerWesten

2012-02-16

Moers: Narrenzug ohne Behinderte | RP ONLINE

Moers

Narrenzug ohne Behinderte

VON DIRK MÖWIUS - zuletzt aktualisiert: 16.02.2012
Moers (RP). Mit Michael I. und Claudia I. haben die Caritas Werkstätten Niederrhein in diesem Jahr ein besonders engagiertes Prinzenpaar. Gern würden sie im Nelkensamstagszug mitfahren – doch das wird nicht erlaubt.


Wo sie auftreten, herrschen Stimmung und gute Laune: Das Caritas-Prinzenpaar Michael, der Köchelnde und Claudia, die Liebende, beim Kappenball in Rheinberg. Gern wären sie auch beim Nelkensamstagszug dabei. Foto:
Michael Hertgens ist begeisterter Karnevalist. Seit vielen Jahren steht er bei den Sitzungen in St. Marien Hochstraß auf der Bühne und lässt die Herren des Elferrates tanzen. Auch eine Büttenrede im Zwiegespräch gab es von ihm schon zu erleben. Eine besondere Leistung, denn Michael Hertgens ist geistig-behindert.
Er lebt im Kardinal-von-Galen-Haus, dem Wohnheim von Caritas Wohn- und Werkstätten Niederrhein, Lebenshilfe und Verein für spastisch Gelähmte an der Römerstraße und arbeitet auch bei den CWWN. In diesem Jahr machten die CWWN ihn zu Michael, dem Köchelnden, dem Prinzen der Werkstatt. Gemeinsam mit seiner Prinzessin Claudia Schmitz aus Scherpenberg, ebenfalls behinderte Mitarbeiterin der CWWN, begeistert er bei ihren engagierten Auftritten mit purer Freude am Karneval.
Info
Kulturausschuss
Der Kulturausschuss Grafschafter Karneval KGK, die Dachorganisation von zur Zeit 22 angeschlossenen Karnevalsgesellschaften und Vereinen, richtet den Nelkensamstagszug von Homberg nach Moers aus.
So wurde auch der Wunsch wach, beim ENNI-Nelkensamstagszug dabei zu sein. Eine Mitfahrgelegenheit wurde gefunden – auf dem Wagen des lokalen Radiosenders Radio KW. Doch daraus wird wohl nichts. Der Kulturausschuss Grafschafter Karneval als Veranstalter des Nelkensamstagszuges erlaubt dies nicht – aus Sicherheits- und versicherungstechnischen Gründen.
"Sicherheitsrisiko"
Kaum zu glauben: In Zeiten von Inklusion an den Schulen und "Teilhabe und Selbstbestimmung" als Prinzip der Behindertenpolitik werden geistig-behinderte Menschen zum Sicherheitsrisiko erklärt.
Moers: Narrenzug ohne Behinderte | RP ONLINE

Mehr Rechte für die Betroffenen | Südwest Presse Online

Mehr Rechte für die Betroffenen

Landesbehinderten-Beauftragter Gerd Weimer setzt sich für mehr Rechte der Betroffenen ein. Er fordert eine rasche Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes. Das alte Gesetz hält er für "wachsweich".

Mehr Rechte für die Betroffenen | Südwest Presse Online

Henning I. – Kinderprinz mit Down-Syndrom | RP ONLINE

Henning I. – Kinderprinz mit Down-Syndrom

zuletzt aktualisiert: 13.02.2012 - 02:30
Stolberg (dpa) Wenn Henning erzählt, sprudelt es aus ihm heraus. Worte geraten ins Stolpern. Egal, der Junge ist begeistert, und das muss raus. Fröhlich erklärt er die Orden, die er bisher bekommen hat. Stolz zeigt er jeden einzelnen, legt sie sorgsam auf den Wohnzimmertisch. Einen ganzen Berg mit Orden. Einer davon ist von ihm. Ein hübscher, lustiger Orden mit drei Clowns und einem Bild von Henning I., Kinderprinz von Stolberg-Vicht bei Aachen.
Der zwölfjährige Henning hat das Down-Syndrom, eine angeborene Chromosomenveränderung, die bei ihm zu geistigen und feinmotorischen Einschränkungen führt. Nach der Geburt mussten Wolfgang und Karin Evertz das erst mal verkraften. "Ich habe darüber nachgedacht, was er alles nicht können wird", sagt die Mutter. Jetzt sieht sie, was er alles kann: Fahrradfahren, das Schwimmabzeichen Seepferdchen hat er gemacht, zusammen mit den anderen Kindern ist er zur Kommunion gegangen. Und jetzt also Karnevalsprinz! "Upps. Geht doch. Er überrascht mich immer wieder", sagt die Mutter.
: Henning I. – Kinderprinz mit Down-Syndrom | RP ONLINE

Das Handicap fest im Griff | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

WÜRZBURG
Das Handicap fest im Griff

Jutta Neddermeyer hat gelernt, mit ihrer Blindheit zu leben – Der Computer hilft dabei
  • Umweg:Die blinde Jutta Neddermeyer überprüft am Computer die Termine der nächsten Wochen. Der Zeigefinger der linken Hand fährt über die Braille-Zeile der Tastatur, während der Computer aus dem Kalender vorliest. Den Bildschirm braucht sie nicht.
    Foto: J. Fraune
Für Sehende ist es schwer vorstellbar, was es bedeutet blind zu sein. Ein selbstständiges Leben mit einer starken Sehbehinderung erscheint ausgeschlossen. Doch trotz der vielen Hindernisse meistern viele blinde und sehbehinderte Menschen ihren Alltag und ihren Beruf ohne fremde Hilfe. (...)
Die Auseinandersetzung mit dem Thema Blindheit ist wichtig – persönlich und gesellschaftlich. In den letzten Jahren stieg die Zahl der Sehbehinderten und Blinden in Europa stetig an. In Deutschland gibt es heute geschätzte 500 000 Sehbehinderte und Blinde. Das liegt vor allem daran, dass die Menschen immer älter werden. Doch durch Unfall, Krankheit oder Medikamentenunverträglichkeit kann jeder von heute auf morgen erblinden.

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LWV Hessen gegen den Rest der Welt? -- kobinet

16.02.2012 - 20:22

LWV Hessen gegen den Rest der Welt?.

von kobinet-Korrespondent Gerhard Bartz

Hochheim (kobinet) Ab dem kommenden Samstag wiederholt der Hessische Rundfunk mehrfach die Odyssee eines Heiminsassen auf dem Weg aus einer Behinderten-"Einrichtung". Am Sonntag und Montag wird der Beitrag "Was darf William kosten? Der Kampf eines Rollstuhlfahrers" auch vom SWR ausgestrahlt. Nähere Einzelheiten links in den Medientipps. Dem Richter in der ersten Instanz war der Artikel 19 der Behindertenrechtskonvention vermutlich nicht sehr geläufig, obwohl dieser in Deutschland geltendes Recht darstellt. Ähnlich verhält es sich wohl mit dem Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen. Der LWV, der sehr viel Imagearbeit betreibt, scheut nicht davor zurück, seine Pressesprecherin mit waghalsigen Aussagen vor die Kamera des HR zu stellen. So stellt sie dar, dass hier ein Präzedenzfall geklärt werden soll. Dass diese Klärung auf dem Rücken eines behinderten Menschen ausgetragen wird, scheint diesen Verband nicht zu interessieren. Dieses sozialpolitische Bermudadreieck aus Kostenträger, Politik und Heimbetreiber sorgt sich um die Investitionen im Land. Auch in Hessen gibt es ein massives Überangebot von Heimplätzen. Also müssen diese in einer konzertierten Aktion mit Menschen versorgt, Bewohner mit staatlicher Gewalt am Auszug gehindert werden. Noch weiß man die Bundesregierung hinter sich, die bereits mehrfach ihre Ansicht vom Stellenwert ihrer Unterschrift unter die Behindertenrechtskonvention kundgetan hat. Dieser Ansicht schließt sich die Rechtsprechung in Deutschland nicht an. Natürlich gibt es Ausnahmen wie z.B. das Sozialgericht in Wiesbaden. Aber selbst dort sollte man die Hoffnung nicht aufgeben.

Tatsache ist, dass Heime nur deshalb billiger sind, weil die Bedarfsdeckung in aller Regel dort auf der Strecke bleibt, bleiben muss. Kaum etwas, was das Leben außerhalb der Anstaltsmauern auszeichnet, kann innerhalb derer gelebt werden. Jeder, der es wissen will, kann anhand der individuellen Heimkosten unter Zuhilfenahme des Stundensatzes errechnen, wie viele Minuten Unterstützung der jeweilige Insasse dort bekommen kann.

In Hessen wartet der Heimbewohner auf die zweite Instanz.
Derweil verstreicht sein Leben. Er liegt auf dem Altar einer Geisteshaltung, die aus den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik kommt. Nach den Verbrechen des sog. Dritten Reiches wurde eine aussondernde Fürsorge praktiziert. Dass sich dies zwischenzeitlich geändert hat, dürfte eigentlich auch in Hessen bekannt sein. Menschen mit Behinderung haben ihren Platz inmitten der Gesellschaft. (...)
LWV Hessen gegen den Rest der Welt? -- kobinet

rlp.de | Boehringer setzt wichtiges Zeichen | Willkommen in Rheinland-Pfalz

16.02.2012 | Menschen mit Behinderung

Boehringer setzt wichtiges Zeichen

Der Aktionsplan des Unternehmens Boehringer Ingelheim zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen ist aus Sicht von Wirtschaftsministerin Eveline Lemke und Sozialministerin Malu Dreyer ein wichtiges Zeichen, denn er gebe der Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Unternehmen einen wichtigen Schub.
Ansicht auf das Unternehmen Boehringer Ingelheim; Bild: dpa
Der Aktionsplan wurde heute im Rahmen einer bundesweiten Fachtagung des UnternehmensForums, das sich für die Beschäftigung behinderter Menschen einsetzt, bei Boehringer in Ingelheim unter dem Motto „Inklusion – so geht’s“ vorgestellt. Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen schreibt die Menschenrechte für behinderte Menschen fest und fordert die entsprechenden Rahmenbedingungen zur gleichberechtigten Teilhabe behinderter Menschen mitten in der Gesellschaft ein.
„Mit dem ersten Aktionsplan eines größeren Unternehmens zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention bekennt sich die Firma Boehringer Ingelheim deutlich zu dem Ziel der gleichberechtigten Beschäftigung behinderter Menschen. Ich hoffe, diese vorbildliche Initiative strahlt auch auf andere Unternehmen aus, so dass wir noch viele solcher Aktionspläne bekommen“, erklärte Lemke bei der Tagung des UnternehmensForums in Ingelheim.
„Nachdem Rheinland-Pfalz als erstes Bundesland bereits im März 2010 einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beschlossen hat, freue ich mich, dass nun auch ein in Rheinland-Pfalz ansässiges Unternehmen die Vorreiterrolle übernimmt und für sich auch einen solchen Aktionsplan entwickelt hat“, unterstrich Dreyer.
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Kreis Viersen: Grüne für kommunale Inklusionspläne | RP ONLINE

Kreis Viersen

Grüne für kommunale Inklusionspläne

zuletzt aktualisiert: 15.02.2012
Kreis Viersen (RP). Inklusion ist kein Thema, das sich auf die frühkindliche Erziehung und die Schule beschränkt. Überwunden werden muss vielmehr die Separation im gesamten Leben der Menschen. Die Grünen im Kreis Viersen fordern daher kommunale Inklusionspläne, die den strukturierten Übergang in ein inklusives Bildungssystem ermöglichen.

Kreis Viersen: Grüne für kommunale Inklusionspläne | RP ONLINE

HWelt - Inklusion gilt auch für schwer erkrankte Kinder

Inklusion gilt auch für schwer erkrankte Kinder Drucken E-Mail
Dienstag, 14 Februar 2012
Der Tag der Kinderhospizarbeit soll Öffentlichkeit für die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzenden Erkrankungen, ihren Eltern und Geschwistern schaffen. „Das Lebensende von schwer erkrankten Kindern darf kein gesellschaftliches Tabuthema sein. Die Kinder und ihre Angehörigen brauchen offene Unterstützung. Oft begegnen ihnen dagegen immer noch Angst und Verunsicherung, die häufig dazu führen, dass diese Kinder und ihre Familien von der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Inklusion gilt auch für schwer erkrankte Kinder am Lebensende. Deshalb ist insbesondere auch eine ambulante Palliativversorgung wichtig“, betonte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe.

Der Beauftragte erinnerte daran, dass am 10. Februar 1990 der deutsche Kinderhospizverein von sechs betroffenen Familien gegründet wurde und er seitdem für eine bessere Palliativversorgung und Betreuung kämpft. „Einiges konnte schon umgesetzt werden, wie etwa ein gesetzlicher Anspruch auf eine spezialisierte, ambulante Palliativversorgung. Es geht weiter darum, die Unterstützung zu verbessern, ob finanziell oder ideell, etwa durch ehrenamtliches Engagement“, betonte der Beauftragte.

Quelle: Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

HWelt - Inklusion gilt auch für schwer erkrankte Kinder

2012-02-15

Neuausrichtung der Pflege greift zu kurz - ISL e.V.

Neuausrichtung der Pflege greift zu kurz

Montag, den 13. Februar 2012 um 08:19 Uhr
Porträt von Uwe FrevertDie Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben (ISL) hat den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (Pflege - Neuausrichtungsgesetz - PNG) in der heutigen Anhörung in Berlin als „vollkommen unzureichend“ kritisiert: „Der vorliegende Referentenentwurf lässt folgendes Szenario vor dem inneren Auge entstehen“ führt ISL-Vorstandsmitglied Uwe Frevert aus: „Angesichts eines Flächenbrandes beschränkt sich die Feuerwehr darauf, den Brand zu beobachten und zu beschreiben, ohne einzugreifen. Erst wenn die Flammen bereits die Hälfte eines Hauses verbrannt haben, wird versucht, in diesem Haus das Feuer zu löschen. Weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Brandes werden mit Blick auf einen baldigen Schichtwechsel nicht ergriffen.“

Die ISL begrüße zwar das Grundanliegen des vorliegenden Referentenentwurfs, auch Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz aufgrund von demenziellen Erkrankungen und ihren Angehörigen einen Leistungsbezug aus der Pflegeversicherung zu ermöglichen. Gleichzeitig aber, so Frevert, müsse man vier Hauptkritikpunkte benennen:
 Erstens werde die UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) im gesamten Referentenentwurf nicht erwähnt und nicht umgesetzt, obwohl pflegebedürftige Menschen behindert sind, auch wenn sie keinen Behindertenausweis besitzen. Zweitens fehle ein Gesamtkonzept, das den Pflegebedürftigkeitsbegriff, der bereits bis 2009 von einer Expertenkommission erarbeitet wurde, umsetzt. Drittens finde sich die seit langem geforderte Teilhabeorientierung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs in dem Referentenentwurf nicht wieder. Viertens fehle eine grundsätzliche Neuorientierung von Pflege in Deutschland, die angesichts des demographischen Wandels den Bereich der Pflege zukunftsfähig konzipiert.

Als einen positiven Aspekt am Referentenentwurf schätzt die ISL jedoch ein, dass die Pflegekassen verpflichtet werden, vertragliche Vereinbarungen mit „unabhängigen und neutralen Beratungsstellen“ abzuschließen:
Neuausrichtung der Pflege greift zu kurz - ISL e.V.

Viel getan - viel zu tun - Waldkraiburg - Mühldorf - OVB online

Viel getan - viel zu tun

14.02.12|Waldkraiburg|
Bis zur Eisstock-WM wird eine Behindertentoilette zur Verfügung stehen und der Haupteingang barrierefrei zugänglich sein. Das sicherte Stadtwerke-Chef Norbert Weigl zu. Eines der Anliegen, die die Behindertenbeauftragte Gabriele Schleich kürzlich im Stadtrat vortrug, wird also bald Realität.
Waldkraiburg - Weitere Maßnahmen, die das Leben von behinderten Menschen in Waldkraiburg bereits erleichtern, zählte Gabriele Schleich im Jahresbericht für 2011 auf: etwa die Bordsteinabsenkungen an der Kreuzung Siemensstraße/Daimlerstraße und an der Einmündung der Brünner- in die Teplitzer Straße sowie die Absenkungen im Zuge der Bordsteinerneuerungen, ebenso der Einbau einer Behindertentoilette im Falkenring und die Errichtung von Toiletten mit Behindertentoilette im neuen Fachmarktzentrum an der Adlergebirgsstraße. Verwirklicht werden sie in einer Eisdiele; aus Sicht der Behindertenbeauftragten nicht die Ideallösung, aber eine Verbesserung.
Schleich, die allen Verantwortlichen bei Stadt und städtischen Gesellschaften für die kooperative Zusammenarbeit dankte, wies zugleich auf offene Wünsche hin. In der Eissporthalle müsste langfristig auch der Zugang zu den Kellerräumen (Schützenheim) für Rollstuhlfahrer möglich sein.
Weitere Bordsteinabsenkungen stehen auf ihrer Wunschliste, eine Behindertentoilette im Haus des Buches, die Schulung von ein bis zwei Mitarbeitern der Stadtverwaltung für die Kommunikation mit gehörlosen Mitbürgern sowie die Ausweisung eines Behindertenparkplatzes in der Nähe des Orthopädiezentrums im Galneder-Haus. Verstärkt will sie die Geschäftsleute für die Bedürfnisse von bewegungseingeschränkten, sehbehinderten Menschen sensibilisieren, für barrierefreie Zugangsmöglichkeiten und den Abbau von Barrieren auf den Terrassen vor den Geschäften werben. Ein Anliegen ist die kontrastreiche Markierung von Glasfronten, Türen und Treppenstufen als Hilfe für Sehbehinderte.
Die Behindertenbeauftragte weiß um die schwierige Finanzlage der Stadt, verwies aber auch auf die Verantwortung, die sich aus der UN-Behindertenrechtskonvention für alle Kommunen ergibt. Die dort festgeschriebene Inklusion bedeute eine gleichberechtigte Teilhabe von Behinderten in allen Lebensbereichen.

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Bad Homburg: Behindertenberatung ist bei allen Hochbau-Projekten der Stadt Bad Homburg gefragt - Pressemeldungen und Nachrichten aus Hessen

Bad Homburg: Behindertenberatung ist bei allen Hochbau-Projekten der Stadt Bad Homburg gefragt

Pressemeldung vom 14. Februar, 2012. Veröffentlicht um 12:27 Uhr.
Die Behindertenberatung der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe wird künftig bei allen städtischen Hochbau-Vorhaben beteiligt. “Menschen mit Behinderung sollen gleichberechtigt am Leben teilnehmen können, und dazu gehört die Chance, sich gerade in öffentlichen Gebäuden grundsätzlich ohne fremde Hilfe bewegen zu können”, erklärt Oberbürgermeister Michael Korwisi das Ziel dieser von ihm verfügten Zusammenarbeit.Barrierefreiheit bei baulichen Anlagen wird in Artikel 9 der UN-Behindertenrechtskonvention gefordert. Als barrierefrei gelten Gebäude, wenn sie für alle Menschen in der allgemein üblichen Weise zugänglich sind. Die Forderung ist in Deutschland in verschiedenen DIN-Normen umgesetzt.”Unsere Hochbau-Abteilung wird nicht nur eine Stellungnahme einholen, sondern der Fachdienst, zu dem die Behindertenberatung gehört, begleitet Bauprojekte von den ersten Planungen bis zum Abschluss”, erläutert Korwisi. Mit dem Vorgehen hat die Stadt bereits in anderen Bereichen Erfahrungen gesammelt.
Bad Homburg: Behindertenberatung ist bei allen Hochbau-Projekten der Stadt Bad Homburg gefragt - Pressemeldungen und Nachrichten aus Hessen

2012-02-14

ASPERG -Epileptiker sieht sich als Opfer von Behördenwillkür

14. Februar 2012
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Karl-Heinz Paschink.
Karl-Heinz Paschink.
Bild: privat
ASPERG

Epileptiker sieht sich als Opfer von Behördenwillkür

Karl-Heinz Paschink fühlt sich vom Landratsamt ungerecht behandelt: Der 54-Jährige leidet unter Epilepsie und hat durch die nötigen Medikamente eine Reihe von Folgeerkrankungen bekommen, die ihn in seiner Beweglichkeit einschränken. Das Versorgungsamt hat seinen Schwerbehindertenausweis aber nur um zehn auf 70 Prozent aufgestockt. Deshalb muss er weiter für die Fahrt mit Bus und S-Bahn bezahlen. Das erscheint dem Asperger ungerechtfertigt: Er hat beim Sozialministerium eine Prüfung seines Falls beantragt.


ASPERG - www.lkz.de - Lokalnachrichten - Epileptiker sieht sich als Opfer von Behördenwillkür

Tausende Missbrauchsfälle in Behindertenheimen -- kobinet

14.02.2012 - 11:45

Tausende Missbrauchsfälle in Behindertenheimen.

Mainz (kobinet) Tausende behinderte Frauen sollen in deutschen Einrichtungen und Heimen sexuell missbraucht worden sein. Das berichtet das ARD-Politikmagazin "Report Mainz" in seiner heutigen Ausgabe.
 
Das Magazin beruft sich auf die neue Studie "Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland". Die repräsentative Untersuchung im Auftrag des Bundesfamilienministeriums wurde von der Universität Bielefeld durchgeführt. Sie liegt "Report Mainz" exklusiv vor und soll im April veröffentlicht werden. Aus der Studie geht hervor, dass sechs Prozent der Frauen mit sogenannter geistiger Behinderung in Heimen und Werkstätten sexuelle Gewalt erlitten haben.

Die Sozialwissenschaftlerin Monika Schröttle, die das Untersuchungsprojekt geleitet hat, geht davon aus, dass "auf jeden Fall mehrere tausend Frauen" in deutschen Behindertenheimen und -Einrichtungen sexuell missbraucht wurden. Täter sind der Studie zufolge meist Bewohner, aber auch Personal.

Im Interview erklärte Schröttle: "Das Gravierende ist, dass die Frauen in den Einrichtungen nicht einfach raus können und dass es viel schwerer ist, Zugang zu Hilfe und Unterstützung zu bekommen und dass die Einrichtung eigentlich dafür verantwortlich ist, dass sie keine Übergriffe erleben."

In einer nicht repräsentativen Zusatzbefragung berichteten drei von vier Frauen, die in ihrer Kindheit und Jugend in Einrichtungen untergebracht waren, von "psychischen und/oder körperlich en Übergriffen" in diesen Einrichtungen. Besonders betroffen waren blinde und gehörlose Mädchen.

Georg Ehrmann, Vorsitzender der Deutschen Kinderhilfe erklärte in "Report Mainz": "Der tägliche Missbrauch von Jungen und Mädchen in deutschen Behinderteneinrichtungen ist ein großes Tabu und unter dem Motto, dass nicht sein kann, was nicht sein darf, machen die Verantwortlichen in der Politik, in den Verbänden und in den Kommunen die Augen zu und deswegen sprechen Betroffene auch von dem größten Skandal in der Jugendhilfe seit dem Zweiten Weltkrieg."

Hubert Hüppe, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, kritisierte in "Report Mainz" die fehlende Meldepflicht in Einrichtungen sowie mangelhafte Kontrollen durch die zuständige Heimaufsicht der Länder: "Es fehlen einfach auch Verfahren, die deutlich machen, wen ich ansprechen kann, wenn etwas passiert. Dann weiß ich auch, das wird weiter gegeben und es wird nicht verschwiegen, weil es vielleicht der Einrichtung schadet."

Viele Bewohnerinnen von Behinderteneinrichtungen leiden unter Gewalt: "Etwa jede dritte bis vierte in einer Einrichtung lebende Frau hat psychisch verletzende Handlungen und psychische Gewalt in Einrichtungen erlebt. Bis zu 20 Prozent gaben körperliche Gewalt in Einrichtungen im Erwachsenenleben an", heißt es in der Studie. Mehr als die Hälfte der psychisch erkrankten Heimbewohnerinnen berichteten, in den letzten 12 Monaten psychischer Gewalt ausgesetzt gewesen zu sein. 16 Prozent gaben an, psychisch so stark belastet worden zu sein, "dass es als Psychoterror oder seelische Grausamkeit empfunden wurde". In Bezug auf alle in der Studie befragten Frauen, also solche, die in Einrichtungen, aber auch in Haushalten leben, heißt es dazu in der Studie: "Der hohe Anteil von Frauen mit Behinderungen, die psychische Übergriffe durch Gesundheitsdienste, Einrichtungen und Ämter/Behörden angaben, muss als bedenklich eingestuft werden." sch

Tausende Missbrauchsfälle in Behindertenheimen -- kobinet



Mehr dazu:

Studie zu MissbrauchsfällenTausende behinderte Frauen in Heimen missbraucht

Dienstag, 14.02.2012, 15:55
...
Studie zu Missbrauchsfällen: Tausende behinderte Frauen in Heimen missbraucht - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/panorama/welt/studie-zu-missbrauchsfaellen-geistig-behinderte-frauen-in-heimen-missbraucht_aid_713986.html
www.focus.de


Misshandlung behinderter Frauen

Psychoterror und Gewalt im Heim

Mehrere Tausend behinderte Frauen sind einer Studie zufolge in Einrichtungen Opfer von sexualisierter Gewalt geworden. Jede fünfte Frau berichtete von körperlicher Misshandlung.
www.taz.de


Tausende Sexopfer in Behindertenheimen

rollingplanet.net

 

Tausende behinderte Frauen missbraucht

Schock-Studie über Situation in Heimen und Einrichtungen

bild.de/

2012-02-12

Kommission soll Geschehnisse in Kinderstation aufarbeiten - Misshandlungen von Heimkindern - derStandard.at › Panorama

Psychiatrie Innsbruck

Kommission soll Geschehnisse in Kinderstation aufarbeiten

11. Februar 2012 12:54

Aufklärung von zweifelhaften Therapiemethoden in den 1970er Jahren

Innsbruck - Nach dem Bekanntwerden von zweifelhaften Therapiemethoden an der Innsbrucker Kinderpsychiatrie in den 1970er Jahren soll nun eine unabhängige, externe Expertenkommission die Geschehnisse aufarbeiten. Die Expertengruppe soll "vor allem aus Kinderpsychiatern, Historikern und Mitgliedern der Opferschutzkommission des Landes" gebildet werden, zitierte die "Tiroler Tageszeitung" den Innsbrucker Psychiatrie-Chef Wolfgang Fleischhacker in ihrer Samstagsausgabe. Indes gab die Medizin-Uni die Telefonnummer der Hotline für die Opfer bekannt.

Kommission soll Geschehnisse in Kinderstation aufarbeiten - Misshandlungen von Heimkindern - derStandard.at › Panorama

Verdener Stadtbus hängt Behinderte ab - Nordwestradio Journal - Nordwestradio - Radio Bremen

Nordwestradio Journal

Verdener Stadtbus hängt Behinderte ab

Immer mehr Kommunen bemühen sich, ihr Angebot an Bussen und Bahnen attraktiver zu gestalten, damit möglichst viele Menschen den öffentlichen Nahverkehr nutzen und innerhalb der Städte auf Fahrten mit dem eigenen Auto verzichten.
Ein Stadtbus der VWE [Quelle: Verden-Walsroder Eisenbahn GmbH]
Auch in Verden ist das so. Das Streckennetz wurde geändert, einige Buslinien und damit auch die Haltestellen wurden verlegt. So soll gewährleistet werden, dass die Busse pünktlicher und zuverlässiger fahren. Doch das aus Sicht der Stadt optimierte Konzept stößt auf Kritik, insbesondere bei behinderten Menschen, die nun deutlich längere Wege zur Bushaltestelle überwinden müssen. Für das Nordwestradio berichtet Maren Momsen.

Verdener Stadtbus hängt Behinderte ab - Nordwestradio Journal - Nordwestradio - Radio Bremen

TAUCHEN | aktuell | news | Schnuppertauchen für "handycapped people"

Schnuppertauchen für "handycapped people"

Wasser hat keine Balken: IDDA, der Non-Profit-Förderverein für den Berhindertentauchsport, bietet für Rollstuhlfahrer und Fußgänger neue Schnuppertauchtermine in Krefeld und Duisburg an
Olaf Winkler (links) und Jörg Patzker, IDDA.
Olaf Winkler (links) und Robert Patzker vom IDDA-Tauchverband
© M. Krüger
"Wir können zwar nicht zusammen joggen, aber wir können tauchen", ermutigt Tauchlehrer "Rolli-Olli" Winkler alle Interessierten gemeinsam zu tauchen. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, das Tauchen für Menschen mit Behinderungen stärker zu etablieren.
TAUCHEN | aktuell | news | Schnuppertauchen für "handycapped people"

BREMISCHE BÜRGERSCHAFT - Dringlichkeitsantrag der Fraktion der CDU : UN-Behindertenrechtskonvention umsetzen

BREMISCHE BÜRGERSCHAFT  Drucksache 18/233
Landtag  09.02.2012
18. Wahlperiode

Dringlichkeitsantrag der Fraktion der CDU :
UN-Behindertenrechtskonvention umsetzen

Bessere Chancen für Schüler mit Handicap - quickborner-tageblatt.de

NORDDEUTSCHLAND

Bessere Chancen für Schüler mit Handicap

10. Februar 2012 | 00:10 Uhr | von dpa

KIEL. Die Landesregierung in Kiel und die Arbeitsagentur wollen behinderten Schülern gezielter helfen, eine geeignete Ausbildung und einen Job auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu bekommen. Vorgesehen sind eine intensive Beratung in den letzten beiden Schuljahren und Praktika in Betrieben.
Bessere Chancen für Schüler mit Handicap - quickborner-tageblatt.de

Volkswagen Pkw verbessert Angebot für Menschen mit Handicap | Billigstautos.com - Billige Autos - Infos & News

Volkswagen Pkw verbessert Angebot für Menschen mit Handicap

Die Marke Volkswagen Pkw erleichtert ab sofort Fahrzeugbestellungen für Menschen mit Handicap. Kunden benötigen jetzt nur noch einen gültigen Schwerbehindertenausweis mit einem Behinderungsgrad von mindestens 50 Prozent, um einen Nachlass in Höhe von 15 Prozent auf ein Neufahrzeug zu erhalten. Diese Aktion läuft voraussichtlich bis Ende Juni 2012 und umfasst sämtliche Modelle der Marke Volkswagen Pkw außer Phaeton. Dadurch ermöglicht es Volkswagen noch mehr Menschen mit Handicap eigenständig mobil zu sein.
Rund 15.000 behindertengerechte Fahrzeuge hat die Marke Volkswagen Pkw im vergangenen Jahr in Deutschland verkauft.

Volkswagen Pkw verbessert Angebot für Menschen mit Handicap | Billigstautos.com - Billige Autos - Infos & News

Respekt gegenüber polnischen Fans mit Behinderung – UEFA.com

Respekt gegenüber polnischen Fans mit Behinderung

Veröffentlicht: Freitag, 10. Februar 2012, 14.02MEZ
Eine Partie in Polens höchster Spielklasse hat gezeigt, dass auch Fans mit Behinderung voll und ganz im Fußball integriert sind - und wie sich gegnerische Fans respektvoll behandeln können.
Respekt gegenüber polnischen Fans mit Behinderung
Fans mit Behinderung verfolgen das Spiel in Polen ©CAFE

Die Initiativen Respect Inclusion (Respekt für Zugehörigkeit) und Football with No Limits (Fußball ohne Barrieren) haben sich bei der UEFA EURO 2012 unter anderem die Betreuung von Fans mit Behinderung zum Ziel gesetzt, um somit allen Fußballfreunden eine barrierefreie Teilnahme an den Spielen zu gewährleisten.

Respekt gegenüber polnischen Fans mit Behinderung – UEFA.com

Inklusion ist möglich | AK-Kurier.de

Inklusion ist möglich

Ein Aktionstag am Dienstag, 28. Februar, zeigt das tägliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen im Alltag. In der Schule, im Berufsleben und natürlich in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens wird Inklusion gewollt. Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen war vorgestern.

Altenkirchen/Wissen. Wie können Menschen mit und ohne Behinderung miteinander den Alltag teilen? Ist Inklusion nur ein Thema für die Schule?
Der Aktionstag zum Thema „Inklusion ist möglich“, den der HIBA in Wissen, der Evangelische Kirchenkreis Altenkirchen und die Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen am Dienstag, 28. Februar 2012 von 10 bis 17 Uhr in der Landjugendakademie in Altenkirchen veranstalten, zeigt die Bandbreite der möglichen Umsetzung von Inklusion im Alltag.
In den Tag einführen wird Ottmar Miles-Paul, Landsbehindertenbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz, mit der Klarstellung; „Inklusion wird gewollt!“. Was Inklusion im Alltag bedeuten kann, erklärt Pfarrer Rainer Schmidt, Dozent am PTI in Bonn, nach einer Begrüßung durch Landrat Michael Lieber.

Inklusion ist möglich | AK-Kurier.de

Der Kampf eines Rollstuhlfahrers: Was darf William kosten? - SWR Fernsehen :: Menschen unter uns | SWR.de

Der Kampf eines Rollstuhlfahrers Was darf William kosten?

Sendung am Sonntag, 26.2. | 10.30 Uhr | SWR Fernsehen
William Geier ist körperlich sehr stark behindert. Sein ganzes Leben hat er in Heimen verbracht - und die waren nicht einmal schlecht. Doch zu seiner Behinderung, die ihn abhängig von anderen Menschen macht, kommt die Abhängigkeit von den Abläufen im Heim: Er kann nicht trinken, wenn er Durst hat, kann nicht essen, wenn er Hunger hat, sondern wenn es Zeit dafür ist bzw. jemand vom Pflegepersonal Zeit für ihn hat.

Luxus oder Menschenrecht?


Der Kampf eines Rollstuhlfahrers: Was darf William kosten? - SWR Fernsehen :: Menschen unter uns | SWR.de

Meins bleibt meins ? - Nachrichten aus Moers Kamp-Lintfort Neukirchen-Vluyn Rheurdt und Issum | DerWesten

Karneval für alle

Meins bleibt meins ?

10.02.2012 | 16:51 Uhr
Meins bleibt meins ?
Die Prinzenrolle ist kein Handicap für das jecke Paar der Caritas-Werkstätten. Foto: Volker Herold
Moers. Michael und Claudia feiern als Moerser Prinzenpaar groß und mit Herz – leider nur inoffiziell.
Die Tanzfläche im Kulturzentrum Rheinkamp ist leer. Kurz vor Schluss der Kappensitzung rocken Polizisten, Teufel, Zauberer und Clowns zum „Anton aus Tirol“ jetzt die Bühne, während im Seitengang das Moerser Prinzenpaar auf seinen Auftritt wartet. Prinz Michael „der Köchelnde“ drückt seiner Prinzessin Claudia „der Liebenden“ fest die Hand. Von Nervosität keine Spur. Darüber sind die zwei, die auch im wirklichen Leben ein Paar sind, längst hinweg. Dabei sind sie streng genommen nur inoffiziell in der Moerser Prinzenrolle.
Offiziell wurde die vom Kulturausschuss Grafschafter Karneval in dieser Session nicht besetzt – es gab keine Bewerber. „Wir hatten keine Probleme, ein Prinzenpaar zu finden“, sagt Norbert Lipperheide. Der Leiter der Moerser Zweigstelle der Caritas Werkstätten Niederrhein, in der Menschen mit Behinderung arbeiten, zeigt sich selbstbewusst: Prinz ist Prinz.

Eine ganz normale Angelegenheit

Zum ersten Mal in seinen 38 Jahren jecker Geschichte ist das Prinzenpaar der Caritas-Werkstätten in diesem Jahr außerhalb der eigenen Feiern aufgetreten. „Da es in diesem Jahr kein offizielles Moerser Prinzenpaar gibt, haben die Hochstraßer unser Paar angefragt“, sagt Lipperheide, für den das erste Auswärtsspiel eines gehandicapten Regentenduos eine ganz normale Angelegenheit war. Vielleicht war sie lange überfällig:
Meins bleibt meins ? - Nachrichten aus Moers Kamp-Lintfort Neukirchen-Vluyn Rheurdt und Issum | DerWesten
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