2012-04-28

Berliner Auftakt für Aktionen zum europäischen Protesttag - BIZEPS-INFO

Berliner Auftakt für Aktionen zum europäischen Protesttag

Eine große Demonstration im Berliner Regierungsviertel war am 27. April 2012 Auftakt für die bundesweiten Aktionen zum europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen.
Berliner Auftakt für Aktionen zum europäischen Protesttag - BIZEPS-INFO

Inklusion: Löhrmann rechnet mit Zehntausenden Interessenten in NRW

Inklusion: Löhrmann rechnet mit Zehntausenden Interessenten in NRW


Sylvia Löhrmann © :dts Nachrichtenagentur

Inklusion: Löhrmann rechnet mit Zehntausenden Interessenten in NRW

    27. April 2012
Düsseldorf - Nordrhein-Westfalens Schulministerin Sylvia Löhrmann rechnet damit, dass in den kommenden Jahren an den Schulen des Landes Zehntausende behinderte Kinder in den allgemeinen Unterricht eingegliedert werden müssen. "Ich schätze, dass auf längere Sicht durchaus mehr als 50 Prozent der Eltern interessiert sind", sagte die Grünen-Politikerin der "Rheinischen Post". In NRW gebe es rund 140.000 Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf.(..)
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Ärgerliche Ämterspiele - mz-web.de

Quedlinburg

Ärgerliche Ämterspiele

VON DETLEF HORENBURG, 27.04.12, 15:53h, aktualisiert 27.04.12, 18:51h

QUEDLINBURG/MZ. Die Eltern vom Gesprächskreis "Eltern mit behinderten Kindern" in Quedlinburg sind aufgebracht: Sie sehen sich als Opfer der Kompetenzrangelei von Kreissozialamt und der Familienkasse, sprich Kindergeldkasse. Während Eltern von "normalen" Kindern, die keine Sozialleistungen erhalten, keinen Nachweis für die Verwendung von Kindergeld der Behörde bevorlegen müssen, wird dies von den Empfängern der Grundsicherungsleistungen verlangt.
Keine Almosen
"Das ist traurig, unsere Eltern wollen keine Almosen haben, sie wollen nur eine Gleichbehandlung wie Eltern mit nichtbehinderten Kindern", sagte Barbara Richter, Vorsitzende der Quedlinburger Lebenshilfe.
Doch der Reihe nach:
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Daheim statt Heim e.V. / Rettungsschirme für Alle: „Wer nicht mit uns spricht, muss mit uns rechnen.“

Rettungsschirme für Alle: „Wer nicht mit uns spricht, muss mit uns rechnen.“


Berlin, 27. 4. 2012: Um ein deutliches Zeichen zu setzen für die Rechte behinderter Menschen zogen mehr als 1500 Menschen bei bestem Sommerwetter vom Kanzleramt zum Brandenburger Tor. Damit war die Veranstaltung noch deutlich besser besucht als ein Jahr zuvor.

Die meisten Teilnehmer trugen Regenschirme, die sie mit konkreten Forderungen an die Politik beschriftet hatten. Eine davon lautete, die UN-Behindertenrechtskonvention endlich umzusetzen, eine andere, Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen Wirklichkeit werden zu lassen. Die traditionelle Losung „Rettungsschirme für Alle“ soll daran erinnern, dass der Politik das Wiederauffüllen geplünderter Staatskassen Milliarden wert ist, gleichzeitig aber bei Leistungen für behinderte Menschen um jeden Cent gefeilscht wird.
Veranstalter der Demonstration waren der Berliner Behindertenverband, SoVD-Landesverband Berlin-Brandenburg und die Bundesinitiative Daheim statt Heim.
Neben den Vertretern weiterer Verbände und Organisatoren nahm auch eine Reihe von Bundestagsabgeordneten an der Kundgebung teil. Dr. Ilja Seifert von der Fraktion Die Linke sagte bei der Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor: „Wer nicht mit uns spricht, muss mit uns rechnen. Politik muss mit uns gemacht werden und für uns, nicht gegen uns.“ Hubert Hüppe, Behindertenbeauftragter der Bundesregierung, äußerte sich ähnlich: „Es kann nicht sein, dass Teilhabe nicht stattfindet, weil man sagt, es gibt gerade Wichtigeres.“
Silivia Schmidt, Vorsitzende der Bundesinitiative Daheim statt Heim, bezeichnete es als Skandal, dass „immer noch viele behinderte Menschen in Heimen verschwinden, anstatt ihnen die volle gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe am Leben zu ermöglichen.“Daheim statt Heim e.V. / Rettungsschirme für Alle: „Wer nicht mit uns spricht, muss mit uns rechnen.“

2012-04-26

Barrierefreiheit ist UN-Forderung : 26.04.2012, 19.41 Uhr

Barrierefreiheit ist UN-Forderung

Donnerstag, 26.April 2012, 19:41 Uhr
Der 5. Mai tritt wieder in greifbare Nähe, seit Jahren der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Auch der VdK Nordthüringen weist auf den bevorstehenden Tag hin...


Entstanden ist der Protesttag 1992 auf Initiative des Vereins Selbstbestimmt Leben, einer Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung. Die Aktion Mensch hat es sich vor mittlerweile 14 Jahren zur Aufgabe gemacht, das Engagement rund um den 5. Mai zu bündeln. Seit dem Jahr 2001 gehört auch der VdK-Kreisverband Nordthüringen zu den Unterstützern dieser Aktionen.
Barrierefreiheit ist UN-Forderung : 26.04.2012, 19.41 Uhr

Pflegemängel in den Pflegeeinrichtungen zeigen dringenden Handlungsbedarf auf | Mönchengladbacher Zeitung | Nachrichten aus der Region

Pflegemängel in den Pflegeeinrichtungen zeigen dringenden Handlungsbedarf auf

Der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) hat am 24.04.2012 seinen 3. Qualitätsbericht 2012 vorgelegt und darin u.a. herausgestellt, dass sich die Qualität der Pflege gegenüber früheren Berichten gebessert habe, aber gleichwohl über erhebliche Pflegemängel zu informieren sei.
Beklagenswerte Zustände gibt es sowohl stationär wie ambulant und betreffen zum Beispiel die Ernährung (Nahrungsaufnahme), Lagerung, Mobilisation und Freiheit (Vermeidung von Fixierungen) der pflegebedürftigen Menschen.

Das Ausmaß dieser Mängel wird im Qualitätsbericht nur pauschal und mit prozentualen Angaben beschrieben, so dass die exakten Pflege- und Versorgungsdefizite nicht ganz deutlich werden.
Dabei spielt sicherlich auch eine Rolle, dass der MDS bemüht erscheint, in seinem Qualitätsbericht der eigenen Prüftätigkeit einen nicht unerheblichen Erfolg zuzuordnen und andererseits die Feststellungen zu einem großen Teil nur auf Dokumentationen gestützt werden (können).
Es ist und bleibt ein Nachteil, wie beim vielfach kritisierten sog. Pflege-TÜV, dass das Dokumentationsgeschehen weitgehend die Basis von Beurteilungen ist und bleibt. Mittlerweile haben sich die Träger von Pflegeeinrichtungen auf den Prüfschwerpunkt „Dokumentation“ eingestellt, so dass allein aufgrund solcher Kriterien verbesserte Ergebnisse zwangsläufig sind.
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk ist der Auffassung, dass die aufgezeigten Pflegemängel in den bundesdeutschen Pflegeeinrichtungen schnellstmöglich abgestellt gehören.

Pflegemängel in den Pflegeeinrichtungen zeigen dringenden Handlungsbedarf auf | Mönchengladbacher Zeitung | Nachrichten aus der Region

Inklusion Nordenham: Barrieren für sich und andere beseitigen - NWZonline.de

NORDENHAM, 26. April 2012

Barrieren für sich und andere beseitigen

Inklusion Netzwerk bereitet für Sonnabend, 5. Mai, Protesttag in der Fußgängerzone vor


Bild Das Netzwerk Inklusion bereitet unter der Leitung von Ina Korter (5. von links) den Europäischen Protesttag in der Fußgängerzone vor. BILD: Felix Grossmann  Bild vergrößern
Die Grünen-Landtagsabgeordnete Ina Korter hat das Netzwerk initiiert. Jetzt tritt es in die Öffentlichkeit.

von Henning Bielefeld

Nordenham - Jede Barriere ist eine zu viel: Unter diesem Motto steht der Europäische Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Er wird auch in Nordenham begangen: am Sonnabend, 5. Mai, von 10 bis 12 Uhr in der Fußgängerzone.Inklusion Nordenham: Barrieren für sich und andere beseitigen - NWZonline.de

Menschenrechte: Irres Gesetz - taz.de

  • 26.04.2012

Menschenrechte

Irres Gesetz

Das Psychisch-Kranken-Gesetz soll reformiert im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention , das hat die Bürgerschaft beschlossen. Wie, ist offen.
von Georg Kirsche
Menschenrechte: Irres Gesetz - taz.de

Erfurter Erklärung zum barrierefreien Tourismus | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren | Reisen, Mobilität, Sport, Alltag

Erfurter Erklärung zum barrierefreien Tourismus

Die Behindertenbeauftragtem des Bundes und der Länder weisen auf einen fünf Milliarden Euro schweren Markt hin.
Wiese, Baum und blauer Himmel
(Foto: Andreas-Hermsdorf/pixelio.de)
Der Beauftragte der Thüringer Landesregierung für Menschen mit Behinderungen, Dr. Paul Brockhausen, hat die Behindertenbeauftragten des Bundes, der Länder sowie die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation im Rahmen ihres 43. Treffens am 23./24. April 2012 in Erfurt empfangen. Im Mittelpunkt der Tagung stand die Entwicklung des barrierefreien Tourismus in Deutschland. Die Beauftragten verständigten sich im Verlauf der Tagung auf die Verabschiedung einer Erfurter Erklärung zum barrierefreien Tourismus (Wortlaut: siehe unten).

Erfurter Erklärung zum barrierefreien Tourismus | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren | Reisen, Mobilität, Sport, Alltag

Andernacherin ist Anwältin der Patienten - Rhein-Zeitung Koblenz - Rhein-Zeitung

Andernacherin ist Anwältin der Patienten

Weißenthurm/Andernach - Ihren Mitmenschen zuhören, das kann Liselotte Buchinger-Radberger besonders gut. In der Regel nimmt sich die 72-jährige Andernacherin auch viel Zeit dafür. Dankbar sind ihr seit Jahren vor allem die Patienten der Klinik Nette-Gut für ihr Engagement. Denn: Liselotte Buchinger-Radberger ist ehrenamtliche Patientenfürsprecherin der Klinik für Forensische Psychiatrie sowie der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach. 1998 wurde sie zum ersten Mal vom Kreistag des Landkreises Mayen-Koblenz in das Amt gewählt. Seitdem hat Buchinger-Radberger stets ein offenes Ohr für Anregungen und Beschwerden der Patienten und vertritt deren Anliegen gegenüber den Kliniken.
[TEIL 11] Andernacherin ist Anwältin der Patienten - Rhein-Zeitung Koblenz - Rhein-Zeitung

Awo beteiligt sich an europaweitem Protesttag - Bad Düben - Region - LVZ-Online

Bad Düben

Awo beteiligt sich an europaweitem Protesttag

Mit einem Rollstuhl braucht man in der eigenen Wohnung viel mehr Platz. Ein altersgerechter Umbau kostet aber viel Geld. (Foto: Patrick Peul)   Foto: dpa Rollstuhlfahrer haben oft das nachsehen auf den Straßen.
 
Bad Düben. Zu hohe Bordsteinkanten, Pflasterstraßen, zu wenig Parkplätze: Menschen, die körperlich behindert sind, haben im Alltag oft das Nachsehen. Ihre Bewegungsfreiheit, die ohnehin schon eingeschränkt ist, wird ihnen noch erschwert. Der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Nordsachsen mit Sitz in Bad Düben will ab 30. April auf diese Probleme aufmerksam machen und beteiligt sich mit 16 verschiedenen Veranstaltungen (siehe nebenstehenden Kasten) am europaweiten Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, der am 5. Mai stattfindet. Vor allem die Kitas, die zur Awo gehören, widmen sich dem Thema, kommen mit sehbehinderten Menschen ins Gespräch, testen, wie barrierefrei ihr Dorf ist und starten Rollstuhlaktionen, um herauszufinden, wie es ist, wenn man im Rollstuhl sitzt und beispielsweise im Straßenverkehr unterwegs sein muss.
Awo beteiligt sich an europaweitem Protesttag - Bad Düben - Region - LVZ-Online

Pflegeheime: Schmerztherapie mit Defiziten

 Ärzte Zeitung, 24.04.2012

Pflegeheime: Schmerztherapie mit Defiziten

Es geht aufwärts mit der Pflegequalität. Das stellt der dritte Pflegequalitätsbericht des Medizinischen Dienstes fest. Das Bild ist jedoch getrübt. Zigtausende Heimbewohner leiden immer noch unter Pflegemängeln.
Von Anno Fricke
Pflegeheime: Schmerztherapie mit Defiziten

Bericht: Krankenkassen bescheinigen Pflegebranche Fortschritte | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

Bericht Krankenkassen bescheinigen Pflegebranche Fortschritte

Die Qualität der Altenpflege hat sich seit einem alarmierenden Bericht von 2007 verbessert. Doch die Kassen warnen vor Euphorie und beklagen einen zu langsamen Wandel.
Bewohner eines Pflegeheimes in der Nähe von München
Bewohner eines Pflegeheimes in der Nähe von München
Die teils skandalösen Zustände in der Altenpflege in Deutschland haben sich laut einem Bericht der Krankenkassen deutlich verbessert: Pflegedienste und -heime arbeiten demnach heute besser als noch vor fünf Jahren, als ein Report gravierende Mängel im Umgang mit den Patienten offen legte. "Vor allem bei der Ernährung und Flüssigkeitsversorgung sowie im Umgang mit Menschen mit Demenz gab es Fortschritte", teilte der Medizinische Dienst der Krankenkassen mit.(..)

Bericht: Krankenkassen bescheinigen Pflegebranche Fortschritte | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

Europäischer Protesttag für Menschen mit Behinderungen - Home - michael-gross-online.de

 

Europäischer Protesttag für Menschen mit Behinderungen

Mit einer großen Demonstration vor dem Bundeskanzleramt am 27.April wollen wir auf den Europäischen Protesttag für Menschen mit Behinderungen hinweisen. Wir wollen gegen Diskriminierung und Aussonderung und für Teilhabe und Barrierefreiheit demonstrieren.

Hier geht's zum Aufruf...Europäischer Protesttag für Menschen mit Behinderungen - Home - michael-gross-online.de

2012-04-25

Hunderttausende Heimbewohner leiden unter Pflege-Missständen

Hunderttausende Heimbewohner leiden unter Pflege-Missständen


Skandalöse Zustände in Pflegeheimen schreckten vor fünf Jahren viele auf. Jetzt hat sich die Lage gebessert - aber Fesseln, mangelnde Hilfe, wenig Zuwendung gehören noch immer für sehr viele zum Alltag.


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Trotz generell guter Pflegequalität gibt es in Deutschlands Heimen auch schwere Mängel. Symbolfoto: dpa
Berlin. Trotz Verbesserungen leiden hunderttausende Bewohner von Pflegeheimen in Deutschland unter oft eklatanten Missständen. Von den rund 140.000 Menschen, die mit Gittern oder Gurten im Bett oder Rollstuhl festgehalten werden, fehlt nach Recherchen der Krankenkassen bei jedem zehnten die vorgeschriebene Anordnung eines Gerichts.

134.000 Menschen mit erhöhtem Risiko zum Wundliegen bekommen nicht genug Schutz dagegen. Die Krankenkassen forderten die Heime bei der Präsentation ihrer Prüfergebnisse am Dienstag in Berlin eindringlich auf, die Zustände abzustellen. Sächsische Zeitung [online] - Panorama: Hunderttausende Heimbewohner leiden unter Pflege-Missständen

NRW-Justiz: Sozialgericht Dortmund: Begrenztes Persönliches Budget für Schwerstpflegebedürftige

Sozialgericht Dortmund: Begrenztes Persönliches Budget für Schwerstpflegebedürftige

24.04.2012
Behinderte Menschen haben im Rahmen des trägerübergreifenden Persönlichen Budgets gemäß § 17 SGB IX keinen Anspruch darauf, dass von ihnen nach dem sog. Arbeitgebermodell beschäftigte Assistenz – und Pflegekräfte in Anwendung des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TöVD) mit allen Nebenleistungen vergütet werden.
Dies hat das Sozialgericht Dortmund im Falle eines schwerstbehinderten Mannes aus Meschede entschieden
NRW-Justiz: Sozialgericht Dortmund: Begrenztes Persönliches Budget für Schwerstpflegebedürftige

Pflege: CDU-Gesundheitsexperte: Pflegeheime bei Missständen auch schließen - Newsticker - sueddeutsche.de

Gesundheit - Pflege: CDU-Gesundheitsexperte: Pflegeheime bei Missständen auch schließen

CDU-Gesundheitsexperte: Pflegeheime bei Missständen auch schließen
Altenheim in Köln: Nach der Veröffentlichung des neuen Pflege-Qualitätsberichts der Krankenkassen sind Mängel in deutschen Pflegeheimen wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Foto: Oliver Berg/Archiv (©dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH)
Berlin (dpa) - Angesichts weiter bestehender Missstände in Pflegeheimen hat die SPD grundlegendere Reformen und höhere Versicherungsbeiträge gefordert.
«Wir alle werden für die Pflege in Zukunft mehr zahlen müssen», sagte die stellvertretende Vorsitzende, Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Manuela Schwesig, der «Passauer Neuen Presse». «Die Einführung der Zwei-Klassen-Pflege mit einer privaten Zusatzversicherung durch Herrn (Gesundheitsminister Daniel) Bahr lehnen wir ab.»
«Das Personal hat immer weniger Zeit, die Menschen zu betreuen, die Bezahlung ist nicht gut. Wir müssen Bürokratie abbauen und die Anerkennung für den Beruf der Pfleger stärken», sagte Schwesig. Es müsse auch genauer definiert werden, wer welche Leistungen erhält. «Die Anwendung eines verbesserten Pflegebedürftigkeitsbegriffes würde rund fünf Milliarden Euro pro Jahr kosten.»
Der Gesundheitsexperte der Unionsfraktion, Jens Spahn, forderte die zuständigen Behörden zu mehr Konsequenz gegenüber den beaufsichtigten Pflegeheimen auf. «Dort wo es Missstände gibt, muss die Aufsicht hart durchgreifen und notfalls endlich auch Einrichtungen schließen», verlangte er in der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Mittwoch). (..)
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Deutscher Ethikrat: Selbstbestimmung Demenzbetroffener achten und bewahren

 Dienstag, 24. April 2012, 12:20 Uhr
Deutscher Ethikrat
PRESSEMITTEILUNG
Deutscher Ethikrat: Selbstbestimmung Demenzbetroffener achten und bewahren
Berlin  -  Der Deutsche Ethikrat stellt heute seine Stellungnahme "Demenz und Selbstbestimmung" vor, mit der er zu einem besseren Verständnis der Situation von Menschen mit Demenz beitragen und Empfehlungen geben will, um einen achtsameren und die Selbstbestimmung wahrenden Umgang mit den Betroffenen zu fördern.

Derzeit leben in Deutschland etwa 1,2 Millionen Menschen mit einer mittleren bis schweren Demenz. Angesichts der wachsenden Anzahl der betroffenen Menschen ist Demenz eine der größten gesundheitspolitischen Herausforderungen der Gegenwart, nicht nur für die Gesundheits- und Sozialpolitik, sondern auch für unser Selbstverständnis als Menschen und als Bürger.

Die Selbstbestimmung gehört wesentlich zum Selbstverständnis des Menschen und ist ein zentraler Bezugspunkt ethischer Diskurse. Bislang standen zumeist nur die mit Demenz verbundenen Defizite im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Wird der Mensch mit seiner geistigen Leistung gleichgesetzt, so muss Demenz als Zerstörung des Menschen erscheinen. Wird er aber nicht nur als denkendes, sondern auch als empfindendes, emotionales und soziales Wesen verstanden, kann sich der Blick leichter auf die jeweils noch vorhandenen Ressourcen richten. Diese Blickrichtung liegt der Stellungnahme des Deutschen Ethikrates zugrunde, deren Anliegen es ist, deutlich zu machen, dass auch Menschen mit Demenz noch Möglichkeiten zur Selbstbestimmung haben, die wahrgenommen und unterstützt werden sollten.

Forschung in Medizin und Pflege sowie die zugehörige Praxis sind überwiegend auf Früherkennung und Symptomlinderung ausgerichtet, weniger auf den langen Weg der Erkrankung und die dabei erforderliche Begleitung. Bislang kann die Krankheit jedoch nur verzögert, nicht aber dauerhaft aufgehalten werden, sodass eine an Demenz erkrankte Person mit der fortschreitenden Abnahme ihrer Selbstständigkeit und zunehmender Hilfsbedürftigkeit konfrontiert ist. Ihrer jeweils noch möglichen Selbstbestimmung auch dann Raum zu geben, wenn sie eingeschränkt ist, ist gerade auch vor diesem Hintergrund ein Gebot der Achtung, die wir dem Einzelnen entgegenzubringen haben. Umso wichtiger ist es daher, Möglichkeiten zur Wahrnehmung, Achtung und Förderung der Selbstbestimmung bei Menschen mit Demenz zu entdecken und zu fördern. Dies erfordert eine Haltung der Achtsamkeit, die sich an den konkreten Bedürfnissen des Betroffenen orientiert und das Konzept einer "assistierten Selbstbestimmung" verwirklicht.

Der Deutsche Ethikrat sieht, dass in vielen Familien und in vielen Heimen die Grundsätze eines achtsamen und die Selbstbestimmung möglichst lang unterstützenden Umgangs mit von Demenz betroffenen Menschen mit großem Engagement umgesetzt werden. Den pflegenden Angehörigen und den beruflich Pflegenden, ohne deren fortwährenden Einsatz das derzeitige Pflegeniveau nicht gehalten werden könnte, gebührt hohe Anerkennung und Unterstützung. Allerdings bedarf es großer gesamtgesellschaftlicher Anstrengung, wenn die Versorgung von Demenzbetroffenen auch zukünftig sichergestellt sein soll. Hierzu hat der Deutsche Ethikrat insgesamt 16 Empfehlungen erarbeitet, von denen die wichtigsten hier kurz vorgestellt werden:

- Der Deutsche Ethikrat bestärkt die Bundesregierung in der Absicht, einen Nationalen Aktionsplan Demenz zu entwickeln, um das Vorgehen aller Akteure zur flächendeckenden Verbesserung der medizinischen, pflegerischen und sozialen Versorgung Demenzbetroffener zu koordinieren. Dadurch soll die gesellschaftliche Inklusion von Menschen mit Demenz verstärkt und ihr Anspruch auf Selbstbestimmung anerkannt werden.

- Bei einer Neufassung des Begriffs der Pflegebedürftigkeit sollten die Selbstbestimmungsmöglichkeiten von Menschen mit Demenz und die daraus folgenden Aufgaben der Pflege ausreichend berücksichtigt werden.

- Die Arbeit pflegender Angehöriger bedarf wirksamer Unterstützung und finanzieller Anerkennung. Es sollte geprüft werden, ob die aus der häuslichen Pflege vertrauten Personen einen Dementen auch im Krankenhaus betreuen können.

- Ambulant betreute Haus- und Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz sollten finanziell stärker gefördert werden. Dazu zählen insbesondere wohnortnahe Wohn-Pflege-Gemeinschaften, die einen die Selbstbestimmung ermöglichenden Rahmen schaffen und in denen professionell Pflegende und Angehörige zusammenarbeiten.

- Die Forschungsförderung im Bereich der Demenz sollte sich bei der Grundlagenforschung im Sinne translationaler Forschung auf die klinische Anwendung hin orientieren. Darüber hinaus sollte sie klinisch-medizinische, psychosoziale und pflegewissenschaftliche Aspekte sowie die ethisch-rechtliche Begleitforschung und die Versorgungsforschung umfassen.

- Um die Selbstbestimmungsmöglichkeiten demenzbetroffener Menschen zu wahren und zu schützen, sollten die Grundsätze der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, die auch für Demenzbetroffene gelten, konsequent zur Anwendung kommen.

- Die Bereitschaft Angehöriger zur Übernahme ehrenamtlicher Betreuungen sollte durch praktische Unterstützung während der Betreuung und durch gesellschaftliche Wertschätzung gestärkt werden.

- Bei der Prüfung der aktuellen Anwendbarkeit einer Patientenverfügung sind Äußerungen des Lebenswillens entscheidungsunfähiger Patienten einzubeziehen. In Fällen, in denen die Entscheidungsfähigkeit nicht sicher ausgeschlossen werden kann, ist wegen der Unumkehrbarkeit lebensbeendender Maßnahmen lebensbejahenden Bekundungen stets der Vorrang vor einer anders lautenden Patientenverfügung zu geben.

In einem Sondervotum hat Ratsmitglied Volker Gerhardt seine Bedenken bezüglich zweier Aspekte dargelegt. Dies betrifft zum einen den mit dem zunehmenden Verlust der Selbstbestimmung einhergehenden unwiderruflichen Verlust der Persönlichkeit, der nicht verharmlost werden darf. Zum anderen stellt sich die Frage eines Suizidwunsches, der aufgrund der Selbstbestimmungsproblematik bei der Demenz in besonderer Weise eine Rolle spielt.

Die Stellungnahme ist abrufbar unter http://www.ethikrat.org
Kontakt
Ulrike Florian
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Deutscher Ethikrat
Jägerstrasse 22/23
D-10117 Berlin
Tel.: +49 +30 203 70-246
Fax: +49 +30 203 70-252
E-Mail: florian@ethikrat.org
http://www.ethikrat.org
GESUNDHEIT ADHOC -- Deutscher Ethikrat: Selbstbestimmung Demenzbetroffener achten und bewahren

Künast begrüßt Maßnahmeplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention - Parteien - Deutschland Today

Künast begrüßt Maßnahmeplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention


Dagmar Künast © 
SPD-Landtagsfraktion Thüringen
„Mit dem Maßnahmeplan zur UN-Behindertenrechtskonvention haben wir nun erstmals einen detaillierten Fahrplan, der uns zeigt, welche Verbesserungen wir mittel- und langfristig noch erreichen müssen, um die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben zu verbessern“, so Dagmar Künast, behindertenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion.

Der heute vorgestellte Plan zeige den gegenwärtigen Stand der Politik für Menschen mit Behinderung in Thüringen, die weiteren Ziele und die dazugehörigen Maßnahmen. "Alle Beteiligten haben hart für den Maßnahmenplan gearbeitet und ihn lange erwartet", so Künast.
Künast begrüßt Maßnahmeplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention - Parteien - Deutschland Today

„Für viele steht Betreuung für Entmündigung“ - Landkreis - Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung

Landkreis

„Für viele steht Betreuung für Entmündigung“
Landkreis (pk). Etwa zehn Prozent der vom Betreuungsverein Schaumburg betreuten Menschen haben einen Migrationshintergrund. Und damit sind nur die betreuten Schaumburger gemeint, die über eine nichtdeutsche Staatsangehörigkeit verfügen. Zählte man die Schaumburger dazu, die zwar einen deutschen Pass besitzen, aber über einen Migrationshintergrund verfügen, dürfte die Zahl noch wesentlich höher liegen, sagt Gerald Sümenicht, Geschäftsführer des Betreuungsvereins. Um diesen Menschen angemessen helfend und beratend zur Seite stehen zu können, nehmen Sümenicht und seine zwölf Mitarbeiter seit Januar für drei Jahre an einem niedersachsenweiten Projekt des „Instituts für transkulturelle Betreuung“ (ItB) aus Hannover teil.
„Für viele steht Betreuung für Entmündigung“ - Landkreis - Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung

Bezirk Schwaben: Experten durch Erfahrung: Bezirk Schwaben startet neues Projekt für Psychiatrie-Erfahrene

Pressemeldung des Bezirks Schwaben

Montag, 23.04.2012

Experten durch Erfahrung: Bezirk Schwaben startet neues Projekt für Psychiatrie-Erfahrene

In England ist es bereits Realität: Dort gibt es beispielsweise in Birmingham Krisenhäuser für psychisch belastete Menschen, in denen als Mitarbeiter ausschließlich Psychiatrie-Erfahrene tätig sind. Hintergrund ist: Als Experten können sie anderen Menschen in seelischen Krisen durch ihr eigenes Wissen wirksam helfen. Durch das Projekt EX-IN (EX-IN steht für Experienced Involvement, und heißt soviel wie die Einbeziehung der Psychiatrie-Erfahrenen) soll dieses Expertenwissen gefördert werden und in Forschung, Ausbildung und der psychiatrischen Arbeit Eingang finden. EX-IN ging aus einem Projekt der Europäischen Union hervor und ist mittlerweile bereits an vielen Orten in Europa verankert.
Nun wird die Initiative auch im Bezirk Schwaben aufgegriffen:
Bezirk Schwaben: Experten durch Erfahrung: Bezirk Schwaben startet neues Projekt für Psychiatrie-Erfahrene

2012-04-24

Hospizstiftung beklagt Pflege-Missstände

Ärzte Zeitung online, 24.04.2012

 

 

Hospizstiftung beklagt Pflege-Missstände

BERLIN (dpa). Vor der Veröffentlichung neuer Erkenntnisse über die Zustände in deutschen Pflegeheimen fordert die Deutsche Hospiz Stiftung von den Krankenkassen die Offenlegung aller Missstände.
Hospizstiftung beklagt Pflege-Missstände

Qualitätsfortschritte in der Pflege - Medizinischer Dienst veröffentlicht 3. Pflege-Qualitätsbericht - MDS - Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V.

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG DES MDS UND DES GKV-SPITZENVERBANDS

Qualitätsfortschritte in der Pflege - Medizinischer Dienst veröffentlicht 3. Pflege-Qualitätsbericht

Essen/Berlin, 24. April 2012
Die Qualität der Pflege in Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten hat sich verbessert. Das zeigt der dritte Pflege-Qualitätsbericht, den der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) und der GKV-Spitzenverband am 24. April in Berlin vorstellten. Vor allem bei der Ernährung und Flüssigkeitsversorgung sowie im Umgang mit Menschen mit Demenz gab es Fortschritte im Vergleich zum Bericht aus dem Jahr 2007. Bei anderen Pflegeproblemen – etwa, wenn es darum geht, ein Druckgeschwür zu vermeiden – offenbaren sich jedoch noch Schwächen. Ein weiteres wichtiges Ergebnis: Einrichtungen, die die Prozessstandards guter Pflege erfüllen, erreichen auch bessere Ergebnisse in der Versorgungsqualität.
Qualitätsfortschritte in der Pflege - Medizinischer Dienst veröffentlicht 3. Pflege-Qualitätsbericht - MDS - Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V.

Qualitätsbericht der Krankenkassen: Trotz Fortschritten noch Mängel in der Pflege

Qualitätsbericht der Krankenkassen: 

Trotz Fortschritten noch Mängel in der Pflege

zuletzt aktualisiert: 24.04.2012 - 15:01
Berlin (RPO). Die Qualität der Pflege in Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten hat sich teilweise verbessert. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) und der ihm angegliederte Medizinische Dienst (MDS) legten am Dienstag in Berlin den dritten Pflege-Qualitätsbericht vor. Der 2007 veröffentlichte Vorläuferbericht hatte eine breite politische Debatte über die Qualität der Pflege ausgelöst.
Qualitätsbericht der Krankenkassen: Trotz Fortschritten noch Mängel in der Pflege

Krankenkassen fordern humaneren Umgang in der Pflege | Politik - Frankfurter Neue Presse - Frankfurt

Krankenkassen fordern humaneren Umgang in der Pflege

In Pflegeheimen herrschen nach Ansicht der Krankenkassen noch zu viele Missstände, die es zu beseitigen gilt. Im aktuellen Pflege-Qualitätsbericht wird unter anderem gefordert, statt des Fesselns von Pflegebedürftigen zu humaneren Mitteln zu greifen.
Krankenkassen fordern humaneren Umgang in der Pflege | Politik - Frankfurter Neue Presse - Frankfurt

Deutsche Pflegestudie: Wenn das Pflegeheim zum Gefängnis wird - Deutschland - Politik - Handelsblatt

Deutsche Pflegestudie 

Wenn das Pflegeheim zum Gefängnis wird

Der neue Qualitätsbericht zur Pflege in Deutschland ist ernüchternd.140.000 Menschen werden in deutschen Pflegeheimen im Bett oder im Rollstuhl festgehalten. Und das ist noch nicht alles.
Deutsche Pflegestudie: Wenn das Pflegeheim zum Gefängnis wird - Deutschland - Politik - Handelsblatt

Neuer Pflegebericht - Falsche Medikamente, Fesseln, Druckgeschwüre - Gesundheit - sueddeutsche.de

Neuer Pflegebericht Falsche Medikamente, Fesseln, Druckgeschwüre

24.04.2012, 14:19
Ist die Pflege in Deutschland besser geworden? Höchstens in Teilen, ergibt der neue Pflege-Qualitätsbericht. Heimbewohner sind heute besser ernährt als vor fünf Jahren, aber noch immer läuft ein großer Teil der Betroffenen unnötig Gefahr, Druckgeschwüre zu entwickeln. Und jeder fünfte Patient bekommt seine Medikamente nicht wie verordnet.
Neuer Pflegebericht - Falsche Medikamente, Fesseln, Druckgeschwüre - Gesundheit - sueddeutsche.de

Neuer Pflege-Bericht: Jeder 5. Heimbewohner wird eingesperrt! - Ratgeber - Bild.de

Neuer Pflege-Bericht Jeder 5. Heimbewohner wird eingesperrt

24.04.2012 — 15:29 Uhr
Horror Heim? Vor fünf Jahren schockte der Pflege-Qualitätsbericht der Krankenkassen: Unterernährung und Wundliegen in den Heimen. Diese Mängel werden langsam behoben, dafür zeigt der neue Bericht, dass immer mehr Heimbewohner eingesperrt oder gar gefesselt werden!
Neuer Pflege-Bericht: Jeder 5. Heimbewohner wird eingesperrt! - Ratgeber - Bild.de

Qualitätsbericht zur Pflege: Viele Demenzkranke unnötig eingegittert - Wirtschaftspolitik - FAZ

Qualitätsbericht zur Pflege 

Viele Demenzkranke unnötig eingegittert

24.04.2012 ·  Alte Menschen werden zwar besser gepflegt als noch vor ein paar Jahren - doch gut ist die Situation noch lange nicht. Sogar erhöht hat sich die Zahl der Patienten, die wegen Bettlägrigkeit Druckgeschwüre hatten.

Qualitätsbericht zur Pflege: Viele Demenzkranke unnötig eingegittert - Wirtschaftspolitik - FAZ

2012-04-23

20. Bremer Protesttag gegen Diskriminierung behinderter Menschen

20. Bremer Protesttag gegen Diskriminierung behinderter Menschen

Demonstration und Kundgebung am Donnerstag, den 3. Mai 2012 von 12.00 bis 15.00 Uhr
Donnerstag, 3. Mai 2012 , von 12.00 bis 15.00 Uhr Demonstration und Kundgebung im Rahmen des 20. Bremer Protesttages gegen Diskriminierung behinderter Menschen
Inklusion heißt: Leben mittendrin!
20. Bremer Protesttag gegen Diskriminierung behinderter Menschen

Vielfältiger Protest für Gleichstellung

Vielfältiger Protest für Gleichstellung
Bild: Bitter
Die Mitglieder des Aktionsbündnisses Inklusion im Kreis Gütersloh haben den vielfältigen Aktionstag am 5. Mai vorbereitet.
Bild: Bitter
Vielfältiger Protest für Gleichstellung

Fußballer zeigen, wie Inklusion geht | WESER-KURIER

Veranstaltungsreihe zum Thema "Jede Barriere ist eine zuviel" / Europäischer Protesttag am 5. Mai

 - 21.04.2012

Fußballer zeigen, wie Inklusion geht

Von Ulrich Tatje
Keiner bleibt ausgeschlossen, alle können mitmachen. Das steht hinter dem Begriff Inklusion. Europaweit soll am 5. Mai erneut auf die Notwendigkeit hingewiesen werden, dass niemand ausgegrenzt werden sollte, ganz gleich, ob er geistig oder körperlich behindert ist, ob er aus einem anderen Land kommt oder eine abweichende Meinung hat. Rund um den 5. Mai wird auch in Achim auf sehr unterschiedliche Art auf das Thema hingewiesen.
Fußballer zeigen, wie Inklusion geht | WESER-KURIER

Jede Barriere ist eine zuviel - Panorama - Deutschland Today

Behindertenbeirat der Stadt Höxter

Jede Barriere ist eine zuviel

Höxter (ozm) - „Jede Barriere ist eine zu viel“: Unter diesem Motto unterstützt die Aktion Mensch auch in diesem Jahr bundesweite Aktionen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Protesttages setzten sich engagierte Verbände und Organisationen der Behindertenhilfe einmal mehr für die selbstverständliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung ein. Veranstaltungen finden vom 23. April bis 23. Mai 2012 statt. Auch der Behindertenbeirat der Stadt Höxter beteiligt sich mit verschiedenen Aktionen.
In der Zeit vom 3. bis 23. Mai 2012 wird in der Volksbank
Paderborn-Höxter-Detmold, Möllingerstr. 1 in Höxter die Ausstellung „….mit Behinderungen ist zu rechnen“ - Unkorrekte Cartoons von Phil Hubbe gezeigt. Phil Hubbe gehört zur Elite der Cartoon-Zeichner der Bundesrepublik Deutschland. Mit Witz und Ironie hält er der Gesellschaft und dem Umgang mit behinderten Menschen, der oft geprägt ist von Gedankenlosigkeit und Ausgrenzung, einen Spiegel vor.
Am 5. Mai 2012 von 14 bis 16 Uhr findet in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Höxter-Marienmünster im Gebäude der Volkshochschule in Höxter ein Schnupperkurs im Rollstuhltanz statt.(...)Jede Barriere ist eine zuviel - Panorama - Deutschland Today

Leidenschaft und VIP-Kick : Integratives Musical „Magic Journey“ mit RTL-Supertalent-Teilnehmer Tobias Kramer - Münster - Westfälische Nachrichten

Leidenschaft und VIP-Kick

Mo., 23.04.2012

Integratives Musical „Magic Journey“ mit RTL-Supertalent-Teilnehmer Tobias Kramer

Leidenschaft und VIP-Kick : Integratives Musical „Magic Journey“ mit RTL-Supertalent-Teilnehmer Tobias Kramer
Die Musical-Crew auf der „MS Dreamboat“: 230 Tänzer, Schauspieler und Sänger werfen den Anker am 3. Mai in der Halle Münsterland. Foto: privat
münster - 
Im Foyer stehen Matrosen und Touristen mit Koffern. Mitten unter ihnen befinden sich die Besucher. Sie halten ihre Boarding Card in der Hand – startbereit für die magische Fahrt mit der „MS Dreamboat“. Rettungswesten werden verteilt. Jetzt kann es losgehen: Das integrative Musical „Magic Journey“ gibt am 3. Mai seine letzte Vorstellung in der Halle Münsterland.
Von Stefan Hoof

Das Besondere: Hier kommen behinderte und nicht behinderte Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zusammen. Sie entführen die Zuschauer in die Welt der Seefahrt. Dort werden sie Zeuge einer Kriminal- und Liebesgeschichte, an der sie interaktiv teilhaben. „Wir wollen eine richtig gute Show zeigen. Darin liegt unser Anspruch und unser Ansporn“, sagt Hanno Liesner, Vorstandsvorsitzender des Vereins Funky e.V. und Choreograf des Tanzensembles „Funky Movements“.
Ein Jahr Vorbereitung
Viele Akteure stehen im Alltag häufig im Schatten. Wenn sie mit ihren maßgeschneiderten Kostümen die Bühne betreten und die Zuschauer begeistern, fühlen sie sich als etwas Besonderes. „Dann verspüren sie den VIP-Kick!“, so Liesner. Ein Jahr lang bereiteten sich die 230 Teilnehmer zwischen 14 und 60 Jahren aus Niedersachsen, Hessen und Nordrhein Westfalen vor.
Geschult wurden sie unter anderem von dem gehörlosen Tänzer Tobias Kramer, bekannt aus RTL „Das Supertalent“ 2010.
Leidenschaft und VIP-Kick : Integratives Musical „Magic Journey“ mit RTL-Supertalent-Teilnehmer Tobias Kramer - Münster - Westfälische Nachrichten

Verunglückter "Wetten, dass..?"-Kandidat Samuel Koch: Die Momente nach dem Unfall - Lifestyle | STERN.DE

Die Momente nach dem Unfall

Millionen sahen entsetzt zu: Samuel Koch verunglückte im Dezember 2010 bei "Wetten, dass..?" Seine Arme, Hände und Beine konnte er danach noch bewegen. Dann spürte er die einsetzende Lähmung.
Verunglückter "Wetten, dass..?"-Kandidat Samuel Koch: Die Momente nach dem Unfall - Lifestyle | STERN.DE

Grönert will Wohnsituation von Flüchtlingen verbessern

Grönert will Wohnsituation von Flüchtlingen verbessern

23.04.2012, 18:23 Uhr | dapd
Die Bremer CDU-Bürgerschaftsfraktion will die Wohnsituation von Flüchtlingen verbessern. Die Wohnheime seien marode, für behinderte Menschen fehlten barrierefreie Angebote, sagte am Montag die integrationspolitische Sprecherin Sigrid Grönert. Grönert will Wohnsituation von Flüchtlingen verbessern

Pflege in Not | NDR.de - Fernsehen - Sendungen A - Z - Menschen und Schlagzeilen - Videos

Pflege in Not

Sendedatum: 17.04.2012 21:15 Uhr
Pfleger berichten von unhaltbaren Zuständen: Es gibt zu wenig Fachkräfte, die sind überfordert und es kommt zu Fehlern.
Pflege in Not | NDR.de - Fernsehen - Sendungen A - Z - Menschen und Schlagzeilen - Videos

Neuss: Samstag Aktionstag zum Thema Inklusion

Neuss: Samstag Aktionstag zum Thema Inklusion

zuletzt aktualisiert: 24.04.2012
Neuss (NGZ). Ein Klassenzimmer unter (hoffentlich) blauem Himmel wird am Samstag, 28. April, auf dem Marktplatz aufgebaut. Platz nehmen allerdings keine Schüler, sondern Eltern, Lehrer und Schuldezernentin Christiane Zangs. Und abgefragt werden keine Vokabeln oder mathematische Formeln, sondern ab 10 Uhr geht es um das Thema "Inklusion im Unterricht". Wie in jedem Jahr erinnert die "Aktion Mensch" auch in diesem an den 5. Mai, den "Europäischen Protesttag für die Gleichstellung der Menschen mit Behinderung".
Neuss: Samstag Aktionstag zum Thema Inklusion

Altmärkischer Verein beteiligt sich an Protesttag in Magdeburg am 5. Mai: Damit auch Gehörlose gehört werden | Volksstimme.de - Nachrichten aus Sachsen-Anhalt - Stendal

Altmärkischer Verein beteiligt sich an Protesttag in Magdeburg am 5. Mai


Damit auch Gehörlose gehört werden

24.04.2012 04:19 Uhr 
Von Nora Knappe


Auf die Belange von Hörbehinderten aufmerksam machen will auch Ingo Spaleck aus Magdeburg.


Auf die Belange von Hörbehinderten aufmerksam machen will auch Ingo Spaleck aus Magdeburg. | Foto: Nora Knappe
Am 5. Mai ist der Protesttag zur Gleichstellung Behinderter. Der Altmärkische Gehörlosenverein beteiligt sich am Programm in Magdeburg.
Altmärkischer Verein beteiligt sich an Protesttag in Magdeburg am 5. Mai: Damit auch Gehörlose gehört werden | Volksstimme.de - Nachrichten aus Sachsen-Anhalt - Stendal

Wenn Migranten krank werden: Schlechte Pflege, Herr Doktor! - Gesundheit - FAZ

Wenn Migranten krank werden Schlechte Pflege, Herr Doktor!

22.04.2012 ·  Meist sind Angehörige und Pflegedienste schlecht vorbereitet, wenn Migranten alt und krank werden. Dabei sind Verständigungsschwierigkeiten nicht die einzigen Probleme.
Von Anne Hähnig
Wenn Migranten krank werden: Schlechte Pflege, Herr Doktor! - Gesundheit - FAZ

Pflegewüste Deutschland: Pflegeheime auf dem Prüfstand - Reha & Pflege - FOCUS Online - Nachrichten

Pflegewüste DeutschlandPflegeheime auf dem Prüfstand

Dienstag, 24.04.2012, 04:53

dpa Im Pflegeheim
Gefesselt am Bett: Vor fünf Jahren haben Prüfer gravierende Mängel in deutschen Pflegeheimen festgestellt. Jetzt wurde die Lage neu untersucht und alle Fakten sollen auf den Tisch kommen. Deutschlands Pflegeheime im Fokus.
Am heutigen Dienstag stellt der Medizinische Dienst der Krankenkassen seien neuen Pflege-Qualitätsbericht vor.

Der Vorläufer-Bericht hatte vor fünf Jahren Politiker alarmiert. Mängel bei Ernährung und Flüssigkeitsversorgung gab es bei etwa jedem dritten Pflegebedürftigen. Bei jedem zehnten Heimbewohner und bei 5,7 Prozent der Pflegebedürftigen daheim stellten die Prüfer einen akut unzureichenden Pflegezustand fest.
...
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2012-04-22

Das zu kurze Leben des Kämpfers Jürgen Markus | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren | Reisen, Mobilität, Sport, Alltag

Das zu kurze Leben des Kämpfers Jürgen Markus

Für eine barriefreie Stadt: Die Uni-Stadt Marburg verleiht erstmals den „Jürgen-Markus-Preis“ und erinnert an einen Betroffenen, der für ein selbstbestimmtes Leben eintrat. Von Klaus Bendel

marburg
Die Oberstadt und das Schloss von Marburg (Foto: Marburg GmbH)

Jürgen Markus, geboren am 12. September 1957 in Bad Driburg, war Ende der 70er Jahre zum Studium nach Marburg gekommen. Im Februar 1982 hatte er sich durch einen Unfall beim Sport eine irreparable Verletzung im Halswirbelbereich zugezogen. Nach neun Monaten Klinikaufenthalt kam er zurück nach Hause, querschnittgelähmt, und nicht mehr in der Lage, eigenhändig seinen Kaffee zu trinken.
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EUROPÄISCHER PROTESTTAG für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen - Protestveranstaltung am 04. Mai, 10:00 Uhr, vor dem Landtag

EUROPÄISCHER PROTESTTAG für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen - Protestveranstaltung am 04. Mai, 10:00 Uhr, vor dem Landtag

Veranstaltungs-Tipp
SAARBRÜCKEN. Alljährlich gibt es zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen rund um den 5. Mai viele Aktionen von Behindertenverbänden und Initiativen in zahlreichen Orten. Am Freitag, 4. Mai, 10:00 Uhr, lädt die Landesvereinigung Selbsthilfe zu einer Protestveranstaltung vor den Landtag ein.
EUROPÄISCHER PROTESTTAG für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen - Protestveranstaltung am 04. Mai, 10:00 Uhr, vor dem Landtag

Aktion Mensch: Aktionstag 5. Mai: Möglich machen!: Inklusion

Aktionstag 5. Mai

Der 5. Mai: viele Aktionen, ein Ziel

Junge und alte Menschen an einem Aktionsstand
Auf die Situation von Menschen mit Behinderung in Deutschland aufmerksam machen und sich dafür einsetzen, dass alle Menschen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können: Das ist das Ziel des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Seit fast 20 Jahren veranstalten Verbände und Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe rund um den 5. Mai überall in Deutschland Podiumsdiskussionen, Informationsgespräche, Demonstrationen und andere Aktionen. Dabei geht es darum, die Kluft zwischen dem im Grundgesetz verankerten Anspruch der Gleichberechtigung für alle Menschen und der Lebenswirklichkeit Stück für Stück zu überwinden.
Aktion Mensch: Aktionstag 5. Mai: Möglich machen!: Inklusion

2012-04-21

Betreuung: frühzeitig vorsorgen - Servicezeit - WDR Fernsehen

Betreuung: frühzeitig vorsorgen

  • SendeterminDonnerstag, 12. April 2012, 18.20 - 18.50 Uhr.
  • WiederholungsterminFreitag, 13. April 2012, 13.00 - 13.30 Uhr (Wdh.).

Etwa 1,3 Millionen Menschen in Deutschland haben zurzeit einen Betreuer. Dieser wird vom Amtsgericht eingesetzt, wenn ein Mensch nicht für sich selbst sorgen kann. Der Betreuer soll nach den Wünschen und zum Wohle des/der Betreuten handeln. Nicht selten kommt es aber zu Konflikten zwischen Betreuer und Betreuten bzw. dessen Angehörigen – zum Beispiel bei der Vermögenssorge. Deshalb ist Prävention so wichtig.
Betreuung: frühzeitig vorsorgen - Servicezeit - WDR Fernsehen

Der lange Kampf gegen Goliath | DerWesten

Psychiatrie-Prozess

Der lange Kampf gegen Goliath

19.04.2012 | 21:51 Uhr
Der lange Kampf gegen Goliath
Tanja Afflerbach bei einem Urlaub im vergangenen Jahr.
Siegen/Hilchenbach.Sie habe das Leben einer ­Verrückten führen müssen, ohne es zu sein, sagt Tanja Afflerbach. Fast acht Jahre hat die 42-jährige Siegerländerin, die sich als Psychiatrie-Opfer sieht, auf Rehabilitation vor dem Landgericht Siegen gehofft. Vergeblich. Gestern wurde ihre Klage wegen einer angeblichen ärztlichen Fehlbehandlung abgewiesen.
Der lange Kampf gegen Goliath | DerWesten





  4 | 2 | 2010
Eine einzige Diagnose wurde Tanja Afflerbach zum Verhängnis. Jahrelang wurde sie von Ärzten falsch behandelt und mit Psychopharmaka vollgestopft. Jetzt kämpft sie um Entschädigung. Von Annika Joeres
Prozess gegen Psychiater 
Für verrückt erklärt

SWR2 Wissen: "Nicht zu Ende gedacht" - SWR2 :: Programm :: Sendungen A-Z :: Wissen | SWR.de

SWR2 Wissen "Nicht zu Ende gedacht"

Die Folgen der Psychiatriereform
Sendung vom Samstag, 21.4. | 8.30 Uhr | SWR2
Von Hans-Volkmar Findeisen
Das gibt es im Bereich der medizinischen Versorgung sonst nirgendwo. Während ansonsten immer größere Klinikkomplexe entstehen, werden die psychiatrischen Anstalten derzeit radikal dezentralisiert. Die Patienten sollen wohnortnah versorgt werden und ein ansonsten normales Leben führen. "Freiheit heilt", eine alte Forderung der Psychiatrie-Reform-Bewegung, scheint endlich Wirklichkeit zu werden. Aber so einfach ist das nicht. Alle Beteiligten sind überfordert. Insbesondere Heilerziehungspfleger und Sozialarbeiter sollen einen Großteil der anstehenden Integrationsaufgaben schultern. Die Frage ist, wie gut sie dafür ausgebildet und entlohnt werden.
SWR2 Wissen: "Nicht zu Ende gedacht" - SWR2 :: Programm :: Sendungen A-Z :: Wissen | SWR.de

Gründungsversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener Baden-Württemberg im Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener (LAG BW im BPE)

Gründungsversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener Baden-Württemberg im Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener (LAG BW im BPE)

WalhallaDie Landesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener Baden-Württemberg im Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener (LAG BW im BPE) lädt am 28.4.2012 zu ihrer Gründungsversammlung in Karlsruhe ein.
Psychiatrieerfahrene haben sich zusammengeschlossen, weil sie der Ansicht waren, daß es in Baden-Württemberg keine Organisation gibt, die ihre Interessen angemessen vertritt. Sie fordern unter anderem die Abschaffung psychiatrischer Zwangsbehandlung. Ein entscheidender Schritt in diese Richtung war das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 23.3.2011 (Aktenzeichen 2 BvR 882/09), in dem es psychiatrische Zwangsbehandlung für verfassungswidrig erklärt hatte. Kurz darauf wurde auch das Baden-Württembergische Unterbringungsgesetz für verfassungswidrig und nichtig erklärt. Jetzt ist es an der Zeit, von Seiten der Psychiatrieerfahrenen genügend politischen Druck aufzubauen, damit diese wichtigen juristischen Entscheidungen auch in die Praxis umgesetzt werden.
Bisher waren Psychiatrieerfahrene vor allem im Landesverband Psychiatrieerfahrener Baden-Württemberg (LVPE BW) organisiert. Diese Organisation hat sich aber im Lauf der Jahre mehr als ein Interessenvertreter der Psychiatrielobby als ein Vertreter der Psychiatrieerfahrenen gegeben. Dies zeigte sich zuletzt vor allem in ihrem Positionspapier zum Thema Zwang und Gewalt in der Psychiatrie.
Der Bundesverband Psychiatrieerfahrener (BPE) begrüßt die Gründung der neuen Landesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener Baden-Württemberg.
Die Kernforderungen der neuen Landesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener Baden-Württemberg sind:
Meinungsverbrechen.de » Landesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener

2012-04-20

Jürgen Maresch: Inklusion ist eine Querschnittsaufgabe und eben nicht nur gemeinsames Lernen

Brandenburg ::
Jürgen Maresch: Inklusion ist eine Querschnittsaufgabe und eben nicht nur gemeinsames Lernen
20.04.2012 15:36 - [hf]
Das gleichberechtigte Lernen von behinderten und nichtbehinderten Schülern, das ist nicht Inklusion, Inklusion ist die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am alltäglichen Leben, ist ein Menschenrecht.
(..)
Es muss endlich klar werden. Inklusion ist eine Querschnittsaufgabe , ist sehr viel mehr als gemeinsames Lernen und muss von allen Menschen betrieben werden. Von allen.(..)

Jürgen Maresch
Landtagsabgeordneter
Erster Polizeihauptkommissar a.D.
Sprecher für Menschen mit Behinderung und Minderheiten
Jürgen Maresch: Inklusion ist eine Querschnittsaufgabe und eben nicht nur gemeinsames Lernen

:Münch startet Pilotprojekt "Inklusive Grundschule" - Nachrichten Newsticker - DPA - Regioline - berlinbrandenburg_nt - WELT ONLINE

Münch startet Pilotprojekt "Inklusive Grundschule"

Potsdam - Brandenburgs Bildungsministerin Martina Münch (SPD) hat am Freitag in Potsdam das Pilotprojekt «Inklusive Grundschule» gestartet. 84 Grundschulen sollen in die Lage versetzt werden, alle behinderten und nichtbehinderten Schüler aus ihrem Einzugsgebiet aufzunehmen, kündigte die Ministerin an. Münch startet Pilotprojekt "Inklusive Grundschule" - Nachrichten Newsticker - DPA - Regioline - berlinbrandenburg_nt - WELT ONLINE

Diana Krüger kämpft täglich gegen Barrieren, die sie mit ihrem Sohn überwinden muss: "Man fühlt sich mit seinen Sorgen allein" | Volksstimme.de - Nachrichten aus Sachsen-Anhalt - Burg

Diana Krüger kämpft täglich gegen Barrieren, die sie mit ihrem Sohn überwinden muss


"Man fühlt sich mit seinen Sorgen allein"

20.04.2012 04:14 Uhr |
Von Franziska Ellrich


Gefährlichste Situation am Tag: Die ganze Familie hilft mit, um den hohen Absatz mit André im Rollstuhl zu überwinden.


Gefährlichste Situation am Tag: Die ganze Familie hilft mit, um den hohen Absatz mit André im Rollstuhl zu überwinden. | Foto: F. Ellrich
André Krüger sitzt seit seinem zweiten Lebensjahr im Rollstuhl. Seine Mutter Diana Krüger und Birgit Kiel sind zwei Leser, die auf den Artikel "Burg ist auf einem barrierefreien Weg" reagiert haben. Lässt sich aus ihren Erfahrungen lernen?
Burg l "Die Stadt aus den Augen der Betroffenen betrachten" soll das Ziel des neuen Inklusionsbeirates sein. So erhofft es sich zumindest Kathrin Haase vom Allgemeinen Behindertenverband. Die vielen Reaktionen auf den Artikel vom 13. April über den Beirat zeigen, dass es vor diesem Hintergrund noch viel zu tun gibt.
Diana Krüger kämpft täglich gegen Barrieren, die sie mit ihrem Sohn überwinden muss: "Man fühlt sich mit seinen Sorgen allein" | Volksstimme.de - Nachrichten aus Sachsen-Anhalt - Burg

Behindertenbeirat in Lüdenscheid erprobt angewandte Inklusion für Menschen mit geistiger Behinderung - Lüdenscheid - Lokales - come-on.de

  • 20.04.12
  • Lüdenscheid

Behindertenbeirat plant Vorstellungsrunde

LÜDENSCHEID ▪ Erste Änderungen bei der Interessenvertretung für Menschen mit Behinderungen greifen. In der Donnerstags-Sitzung diskutierte die Versammlung durchaus konträr unter anderem über eine langfristig angelegte Vorstellungsrunde der 18 vertretenen Gruppen, über die künftige Mitwirkung geistig Behinderter sowie über aktuelle Themen wie den Aktionstag am 28. April.
Behindertenbeirat in Lüdenscheid erprobt angewandte Inklusion für Menschen mit geistiger Behinderung - Lüdenscheid - Lokales - come-on.de

„Was fehlt, ist ein Gesamtkonzept“ - Heiligenhafen - Lokales - Fehmarnsches Tageblatt

  • 20.04.12
  • Heiligenhafen
Sozialdemokraten informierten sich beim Seebrücken-Besuch über das Thema Barrierefreiheit

„Was fehlt, ist ein Gesamtkonzept“

HEILIGENHAFEN · Eine vermeintliche Kleinigkeit kann für Menschen mit Behinderung zu einem echten Problem werden. So hatten sich die Mitglieder der Initiative „Ostholstein – erlebbar für alle“ einmal auf den Weg durch die Stadt gemacht, um Heiligenhafen einmal aus der Perspektive behinderter Personen zu betrachten und die kleinen und größeren Hindernisse im Alltag zu dokumentieren. Das Ergebnis wurde der SPD-Abordnung vorgelegt, die am Donnerstag die Warderstadt besuchte.
„Was fehlt, ist ein Gesamtkonzept“ - Heiligenhafen - Lokales - Fehmarnsches Tageblatt

Klamauk gegen Geld: Chinas makaberer Menschen-Zoo - B.Z. Berlin - China, Kleinwüchsige, Zoo

Klamauk gegen Geld

Chinas makaberer Menschen-Zoo

20. April 2012 11.00 Uhr, Thomas Klementz
Im sogenannten „Königreich der Zwerge" werden kleinwüchsige Menschen zur Schau gestellt.
Klamauk gegen Geld: Chinas makaberer Menschen-Zoo - B.Z. Berlin - China, Kleinwüchsige, Zoo

Kreis Viersen: Verbrechen werden erforscht

Kreis Viersen: Verbrechen werden erforscht

VON DIRK RICHERDT - zuletzt aktualisiert: 20.04.2012
Kreis Viersen (RP). Seit 29 Jahren gibt es einen internationalen Arbeitskreis, der die Greueltaten, die Psychiater im Namen der nationalsozialistischen Ideologie verübten, aufarbeitet. Experten treffen sich ab heute in Mönchengladbach.

Eine Gedenkstätte befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen "Kinderfachabteilung" der rheinischen Psychiatrie in Waldniel-Hostert. Sie ist morgen Ziel einer Exkursion des internationalen Forscher-Arbeitskreises.  Foto:  BUSCH

Eine Gedenkstätte befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen "Kinderfachabteilung" der rheinischen Psychiatrie in Waldniel-Hostert. Sie ist morgen Ziel einer Exkursion des internationalen Forscher-Arbeitskreises. Foto: BUSCH
Ein Arbeitskreis von Experten widmet sich einem beklemmenden Thema: Er erforscht das mörderische Vernichtungsprogramm der Nationalsozialisten, die unter dem makabren Titel "Euthanasie" (schönes Sterben) die Selektion von "lebenswertem und lebensunwertem Leben" betrieben. Schuldig gemacht am Tod von deutschlandweit mehr als 250 000 Menschen mit geistiger Behinderung haben sich viele Ärzte, Pfleger und anderes Personal in psychiatrischen "Anstalten".
Dass später in der jungen Bundesrepublik nur ganz wenige dieser Mörder verurteilt wurden, muss von Angehörigen und nachfolgenden Generationen als Hohn empfunden werden.

Kreis Viersen: Verbrechen werden erforscht

Paralympics: Wachstum der paralympischen Bewegungen | Behindertensport News - Sport - Gehörlosensport - Rollstuhlsport

Paralympics: Wachstum der paralympischen Bewegungen

„Der Grundstein für den stets ansteigenden Erfolg und den Wachstum der paralympischen Bewegungen wurde in Spanien ´92 gelegt.“ sagt der IPC Präsident.
London (Behindertensport-News.de) - Der Präsident des internationalen paralympischen Komitees (IPC), Sir Philip Craven, sieht den ausschlaggebenden Punkt für das exponentielle Wachstum, welches die paralympischen Spiele in den letzten 20 Jahren erfahren durften, bei den Spielen in Barcelona 1992.

Anlässlich des paralympischen abends 2012 - Paralympics 2012 - , eine Veranstaltung des spanischen paralympischen Komitees am Donnerstag den 19. April in Madrid, von Seiner Königlichen Hoheit Infantin Elena besucht, sagte Sir Philip, er würde ewig dankbar sein für die Spiele ´92, welche 3001 Athleten aus 83 Ländern anzogen.
„Viele Menschen sprechen von der paralympischen Bewegung, welche ihre Volljährigkeit bei den letzten Paralympics im Jahr 2008 erlangten. Die Paralympics in Peking waren die besten Spiele überhaupt aber ich glaube wirklich, dass die Grundlagen für diesen Erfolg hier in Spanien, vor 20 Jahren gelegt wurden, als Barcelona die Paralympischen Spiele inszenierte ", erklärte Sir Philip, der ebenso, auch auf die große Fußball-Partie zwischen Barcelona und Real Madrid hinwies.
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SPD | Stange: Masterplan „Inklusion im Bildungssystem“ ist überfällig | Pressemitteilung | Pressemeldung

Pressemitteilung vom 20.04.2012 | 14:31 SPD
Stange: Masterplan „Inklusion im Bildungssystem“ ist überfällig


Anlässlich der heutigen Fachkonferenz unter dem Titel „Was behindert hier wen? Inklusion im deutschen Bildungssystem“ erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung in der SPD, Dr. Eva-Maria Stange:

Es ist gut, dass das Thema Inklusion durch die UN-Behindertenrechtskonvention auf die bildungspolitische Tagesordnung gesetzt wurde. Die Schaffung eines Bildungssystems, das auf gleiche Teilhabe statt Ausgrenzung, auf gemeinsames Lernen statt Aussortieren setzt, ist eine große Herausforderung. Bund, Länder und Gemeinden müssen gemeinsam mit allen Beteiligten einen Masterplan „Inklusion im Bildungssystem“ entwickeln und umsetzen. Ein solcher Masterplan ist längst überfällig, um diese große Herausforderung systematisch mit vereinten Kräften anzugehen.

Die Schaffung eines inklusiven Bildungssystems wird Geld kosten. Aber das sind Investitionen, die sich lohnen und die ganz selbstverständlich sein sollten. Weil Ausgrenzung Unrecht ist und weil das heutige System viel zu viele Bildungsverlierer produziert. Der Bund sollte die Länder beim Umbau ihrer Bildungssysteme unterstützen. Ein Bund-Länder-Programm mit starker Bundesbeteiligung würde jedem einleuchten und ganz sicher nicht am Widerstand der SPD scheitern.


Sozialdemokratische Partei Deutschlands Parteivorstand Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin Telefon (030) 25991-300, FAX (030) 25991-507
Herausgeberin: Andrea Nahles
Redaktion: Tobias Dünow
e-mail: pressestelle@spd.de
http://www.spd.de

Berlin - Veröffentlicht von pressrelations
SPD | Stange: Masterplan „Inklusion im Bildungssystem“ ist überfällig | Pressemitteilung | Pressemeldung

Göttingen: Altes Rathaus wird endlich barrierefrei – Meilenstein für Inklusion! - Pressemeldungen und Nachrichten aus Niedersachsen

Göttingen: Altes Rathaus wird endlich barrierefrei – Meilenstein für Inklusion!

Pressemeldung vom 19. April, 2012, 10:23 am
25 Jahre, nachdem die GRÜNEN dieses Thema erstmals mit einer Anfrage auf die Tagesordnung des Stadtrats gehoben haben, scheint das Ringen um die Barrierefreiheit des Alten Göttinger Rathauses endlich beendet. Aus Sicht der Ratsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN kommt der in der jüngsten Sitzung des Behindertenbeirats präsentierte "Masterplan Altes Rathaus" nahezu einer Ideallösung gleich, betont die behindertenpolitische Sprecherin der Fraktion, Sabine Morgenroth: "Für technische Probleme, die lange unlösbar schienen, hat die Verwaltung kreative Lösungen gefunden. Die Ansprüche behinderter Menschen wurden mit den Vorgaben des Denkmalschutzes, sicherheitsrelevanten Aspekten des Brandschutzes und den ökonomischen Interessen des Gastronomiebetriebs im Keller überraschend gut in Einklang gebracht." Die GRÜNEN werden daher die Umsetzung dieser Pläne, die im Investitionsplan bereits finanziell abgesichert wurden, unterstützen.
Göttingen: Altes Rathaus wird endlich barrierefrei – Meilenstein für Inklusion! - Pressemeldungen und Nachrichten aus Niedersachsen

Barrieren auch in den Köpfen abbauen: Kreis Warendorf

Barrieren auch in den Köpfen abbauen


Ihre Arbeit haben fünf verschiedene Planungsgruppen zum Thema Inklusion aufgenommen. Die Zwischenergebnisse der Gruppe "Erziehung und Bildung" präsentierten Frank Peters (Kreisjugendamt) und Aynur Kücük (Regionales Bildungsbüro) bei einem Workshop.
Wie kann die UN-Behindertenrechtskonvention im Kreis Warendorf umgesetzt werden? Bis zum Jahresende  will der Kreis diese Frage beantworten und einen Inklusionsbericht mit einem konkreten Handlungsprogramm vorlegen. "Dabei beziehen wir den Sachverstand vieler Gruppen ein", beschreibt Landrat Dr. Olaf Gericke den im vergangenen Herbst begonnen Planungsprozess.

Inklusion bedeutet, dass alle in allen Lebensbereichen mitmachen können - das Thema geht die gesamte Gesellschaft an. "Wir stehen vor einem gemeinsamen Kraftakt. Es geht darum, Barrieren abzubauen - und oft geht es dabei um Barrieren in den Köpfen", beschreibt der Landrat den schwierigen Prozess, der Zeit brauche. Die Umsetzung der Maßnahmen könne deshalb nur Schritt für Schritt erfolgen.

Fünf Planungsgruppen haben zum Jahresbeginn unter der Moderation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung ihre Arbeit aufgenommen. Sie kümmern sich um die Handlungsfelder:
Barrieren auch in den Köpfen abbauen: Kreis Warendorf
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