2012-05-31

ENIL » European Network on Independent Living » Who keeps us in cages?


Who keeps us in cages?

European day of protest for equal rights for disabled people in Sofia, Bulgaria

Several dozen people participated in a protest organized by CIL Sofia in front of the Bulgarian National Assembly inSofia. At the event there were 4 cages – one big enough to fit 5 or 6 people and 3 smaller cages for one or two persons. The message that we were trying to deliver to the politicians through this action was that their national disability policies  are terrible,  focused as they are on the medical model that keeps us imprisoned – either in our own homes (smaller cages) or in a bigger institutions (the bigger cage), but with the same result – that disabled people  in Bulgaria are not living according to the Independent Living philosophy and we are not empowered to have control over our own lives, leaving us totally dependent on  awful public policy.
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Diskriminierung durch die Kasse - Der im Rollstuhl sitzende Jörg Haid muss um ständig um Hilfen kämpfen - Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

30.05.2012

    Diskriminierung durch die Kasse

    Der im Rollstuhl sitzende Jörg Haid muss um ständig um Hilfen kämpfen


    ORANIENBURG - Conny Haid wacht jeden Morgen mit Rückenschmerzen auf. Ihr erster Gedanke ist bei ihrem Mann Jörg. Der sitzt im Rollstuhl und ist rund um die Uhr auf die Hilfe seiner Frau angewiesen. Sie hilft ihm aus dem Bett, setzt ihn auf die Toilette, wäscht ihn, zieht ihn an. „Beim Duschen brauche ich eigentlich vier Hände“, sagt die 45-Jährige. Auf dem nassen Stuhl hat ihr Mann keinen Halt und muss festgehalten werden.
    Am beschwerlichsten ist es aber, den Mann aus dem nur kniehohen Bett zu hieven. „Das schmerzt im Rücken“, sagt Conny Haid und man kann sich die Belastung gut vorstellen. Ein neues, höheres Bett kann sich das Ehepaar nicht leisten. Es hat aber jährlich Anspruch auf notwendige Umbauten in der Wohnung. Doch einen Bettumbau will die Krankenkasse AOK nicht bezahlen.
    „Die haben uns ein Pflegebett empfohlen. Aber wo soll ich dann schlafen?“, fragt Conny Haid. „Wir sind ein Ehepaar.“ Doch die Frau im AOK-Call-Center habe das nicht interessiert. Auch wenn das Pflegebett viel teurer ist als ein Bettumbau.
    Conny Haid pflegt ihren Mann ohne Unterstützung. Einem Beruf nachgehen kann sie deshalb nicht. Sie bekommt Harzt IV, aber nicht den vollen Satz. Denn ihr Mann bezieht noch eine schmale Rente. Hinzu kommen 700 Euro Pflegegeld. Allein die Miete verschlingt fast 600 Euro, dabei lebt das Ehepaar bescheiden in einer Zwei-Zimmer-Wohnung auf 67 Quadratmetern. Das Bad ist behindertengerecht, die Wohnung aber nicht barrierefrei. Zum Balkon muss eine 30 Zentimeter hohe Stufe überwunden werden. Jedes Mal, wenn Jörg auf den Balkon will, muss Conny zwei schwere Schienen als Rampe aufbauen und dann den Rolli mit viel Kraft hochschieben.
    Die häusliche Pflege ist ein Vollzeitjob, Tag und Nacht, sieben Tage die Woche. Alle zwei Stunden muss ein Katheter gelegt werden. Selbst beim Rasieren braucht Jörg Haid Hilfe. Urlaub haben die beiden noch nie gemacht. Einmal ist Conny allein weggefahren und hat eine Freundin an der Ostsee besucht, eine Woche lang. Danach wurde das Pflegegeld für einen ganzen Monat eingezogen, außerdem sollten 200 Euro für den Pflegedienst gezahlt werden.
    Der Ärger, vor allem mit der Krankenkasse AOK, kostet die Haids viel Zeit und Nerven. Diskriminierung durch die Kasse - Der im Rollstuhl sitzende Jörg Haid muss um ständig um Hilfen kämpfen - Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

    Visitors with disabilities face high hurdles to London Olympics Global Alliance on Accessible Technologies and Environments

    Visitors with disabilities face high hurdles to London Olympics

    The Olympic and Paralympic Games — which London has promised will be the most accessible and inclusive ever — are just weeks away. All sports venues are fully equipped for visitors with disabilities, but many city-goers with physical disabilities say they still feel like second-class citizens on public transport.
    Laura Hamilton exits a double-decker bus in London. (Photo credit: Courtesy of Laura Hamilton)
    Laura Hamilton exits a double-decker bus in London. (Photo credit: Courtesy of Laura Hamilton)
    “I am shocked at how disabled I am here; I have never felt so disabled,” said Laura Hamilton, a 28-year-old American with muscular dystrophy living in London.
    “I’m scared to go out on my own,” said the Californian, who quit her job in San Francisco and moved to Britain in March “to see the world” before her condition deteriorates.
    Visitors with disabilities face high hurdles to London Olympics Global Alliance on Accessible Technologies and Environments

    Kongress in Berlin: Digitale Barrieren abbauen -- kobinet

    31.05.2012 - 14:28

    Kongress in Berlin: Digitale Barrieren abbauen.

    Wetter (kobinet) Am 19. und 20. September wird in Berlin darüber beraten, wie Internet-Seiten jeder verstehen und die Arbeit am Computer leichter werden kann. Das Thema des Kongresses lautet "Verständlich informiert - im Job integriert". Leichte Sprache und Gebärdensprache werden behandelt. Fachleute sind dazu eingeladen ebenso wie Menschen mit Behinderungen als die Expertinnen und Experten in eigener Sache.

    (...)

    Anmeldungen bis zum 31. August sind auf der Webseite des Kongresses möglich. sch
     
    Kongress in Berlin: Digitale Barrieren abbauen -- kobinet

    Ein steiniger Weg | WAZ.de

    Tag der Begegnung

    Ein steiniger Weg

    25.05.2012 | 17:57 Uhr
    Ein steiniger Weg
    Das Sommersemester ist ihr 6. Semester im Studiengang Druck- und Medientechnologie. Vor drei Jahren war sie die erste gehörlose Studentin, die sich an der Uni Wuppertal immatrikulierte. Foto: Willi Haentjes
    Die gehörlose Stefanie Müller studiert an der Uni Wuppertal.
    Die Blicke der Studenten schweifen durch den Hörsaal: Vom Informatik-Professor zur halb beschriebenen Tafel hin zu den eigenen Notizen. Zentral in der ersten Reihe sitzt Stefanie Müller – sie sitzt immer hier. Und sie ist nicht allein. Einen Meter vor ihr, den Rücken zum Professor gewandt, hocken zwei Personen, ohne die sie den Uni-Alltag nicht bewältigen könnte. Die Beiden kommunizieren pausenlos mit Stefanie, ohne ein Wort zu verlieren. Stefanie ist gehörlos, ihre Begleiterinnen übersetzen alles in die Gebärdensprache.
    Das Sommersemester ist ihr 6. Semester im Studiengang Druck- und Medientechnologie. Vor drei Jahren war sie die erste gehörlose Studentin, die sich an der Uni Wuppertal immatrikulierte – bis heute ist sie die einzige geblieben. „Keiner hier hatte Erfahrung mit Gehörlosen“, schildert die 33-Jährige die neue Situation für Dozenten und Kommilitonen.Ein steiniger Weg | WAZ.de

    2012-05-30

    Handicap International: Presseerklärung 23.05.2012

    Immer noch Landminen in Bosnien-Herzegowina - Aktionswettbewerb für Jugendliche

    Presseerklärung vom 23.05.2012

     

    Vor 20 Jahren begann im heutigen Bosnien-Herzegowina der Krieg, mit dessen Folgen die Menschen immer noch in vielfacher Weise konfrontiert sind. So sind nach dem Ende der Kämpfe Millionen von Landminen und Blindgängern liegengeblieben, die bis heute fast 1.700 Männer, Frauen und Kinder getötet haben. Weit über 6.000 Menschen haben einen Minenunfall überlebt und sind seither auf Unterstützung angewiesen.
    Handicap International hat in einem langjährigen Projekt dazu beigetragen, dass die Überlebenden nachhaltig versorgt und die Minen geräumt werden. Heute sind vor allem lokale Entminungsteams in Bosnien-Herzegowina aktiv, die immer noch 2.8 % des Landes (1.443 km²) von Minen befreien müssen. Bis 2019 soll diese lebenswichtige Mission erfüllt sein.

    Aus diesem Anlass veranstaltet Handicap International gemeinsam mit der Berliner tageszeitung einen Wettbewerb, der junge Menschen in Deutschland dazu animieren soll, sich mit den Folgen dieses Krieges zu beschäftigen: Wie wirken sich Minen im Alltag der Menschen, insbesondere auf Jugendliche, aus? Welche Rechte und Chancen haben die Überlebenden in der Nachkriegsgesellschaft? Aus den Recherchen sollen dann kreative Aktionen entstehen, mit denen die Informationen weitergetragen und die Betroffenen in Bosnien-Herzegowina unterstützt werden.

    Teilnehmen können Einzelne oder Gruppen bis zu drei Personen von 16 bis 20 Jahren. Die Siegergruppe reist schließlich nach Bosnien-Herzegowina, um dort betroffene und engagierte Menschen zu treffen und wird in Blogs bei der taz und Handicap International über ihre Reise berichten.
    Information:Dr. Eva Maria Fischer, Handicap International 089/54 76 06 13, 0176/99 28 41 Handicap International: Presseerklärung 23.05.2012

    Uganda: Kampf der Minenopfer für ein neues Leben - SPIEGEL ONLINE

    Die Überlebenden von Kitholhu

    Das Grenzgebiet zwischen Uganda und dem Kongo ist ein Schlachtfeld - auch wenn die Kämpfe schon vor Jahrzehnten aufgehört haben. Doch die Minen sind noch da. Bis heute treten Menschen auf die Sprengfallen. Wer überlebt, ist auf Hilfsorganisationen angewiesen.

    Uganda: Kampf der Minenopfer für ein neues Leben - SPIEGEL ONLINE

    Bundeselternrat fordert KMK-Kampagne für inklusive Bildung

    21.05.2012
    Bundeselternrat fordert KMK-Kampagne für inklusive Bildung
    In der Debatte um inklusive Bildung hat der Bundeselternrat die Kultusminister zu einer Offensive für den gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern aufgefordert. Die Kultusministerkonferenz (KMK) sollte eine bundesweite öffentliche Informations- und Imagekampagne für inklusive Bildung starten, forderte der Bundeselternrat (BER). Eine entsprechende Resolution beschlossen die rund 100 Delegierten aus allen Bundesländern auf der Frühjahrsplenartagung des BER am 12. und 13. Mai in Potsdam, wie der BER am 17. Mai mitteilte. "Erfolgreiche Inklusion funktioniert nur mit verbindlichen Ausführungsbestimmungen, die sich nicht an den Finanzen von Staat und Kommune, sondern an den Interessen der Kinder orientieren. Das gibt es leider noch längst nicht in allen Bundesländern", erklärte der BER-Bundesvorsitzende Hans-Peter Vogeler.
    Mit der Unterzeichnung der UN-Konvention für die Rechte der Menschen mit Behinderung im Dezember 2008 hat Deutschland sich verpflichtet, nahezu allen Kindern inklusive Bildung zu ermöglichen. Nach Ansicht der BER-Delegierten gehe es nun nicht mehr darum, ob die Länder diese Verpflichtung umsetzen, sondern nur noch darum, wie sie es tun, hieß es. Jetzt müsse Rechtssicherheit geschaffen werden, damit Eltern ihr Kind mit Behinderung oder mit sonderpädagogischem Förderbedarf ohne Probleme an der allgemeinen Schule anmelden könnten.
    Der BER äußerte sich überzeugt davon, dass Inklusion gelingen kann. Das sehe man zum Beispiel bei den Schulen, die schon seit Jahrzehnten inklusiv arbeiteten. Wichtig für eine flächendeckende Umsetzung inklusiver Bildung sei ein einziger Ansprechpartner für alle organisatorischen Fragen, der Eltern und Schulen unterstützt, betonte Vogeler. "Man braucht einen Lotsen durch den Behördendschungel, denn im Wirrwarr der Verordnungen findet sich niemand zurecht."
    Der überparteiliche Bundeselternrat ist die Arbeitsgemeinschaft der Landeselternvertretungen in Deutschland. Über seine Mitglieder sind die Eltern von rund 8 Millionen schulpflichtigen Kindern organisiert.

    Quelle: dpa-Dossier Bildung Forschung Nr. 21/2012
    Bildungspolitik - Didacta Verband der Bildungswirtschaft - alles für Bildung

    Welt-Multiple-Sklerose-Tag 2012 am 30. Mai

    Welt-Multiple-Sklerose-Tag 2012 am 30. Mai

    30.05.2012 - 14:23
    Ein Leben mit Multipler Sklerose ist machbar© APA (dpa/Jens Schierenbeck)Ein Leben mit Multipler Sklerose ist machbar
    Wer erstmals mit der chronischen Erkrankung Multiple Sklerose (MS) konfrontiert ist, assoziiert damit oft einen zwangsläufig schlechten Krankheitsverlauf, keine Behandlungsmöglichkeit, ein Leben im Rollstuhl und die unausweichliche Arbeitsunfähigkeit.
    Tatsächlich meistert die Mehrheit der Patienten ohne gröbere Probleme ihr weiteres Leben, hieß es seitens der Österreichischen Multiple Sklerose Gesellschaft (ÖMSG) heute, Mittwoch, dem Welt-Multiple-Sklerose-Tag 2012, in Wien. Vorgestellt wurde eine Infokampagne zum Abbau von Vorurteilen und für die Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit gegenüber MS.
    Welt-Multiple-Sklerose-Tag 2012 am 30. Mai

    Behinderte haben es in Hessen nicht leicht | Hessen - Taunus Zeitung - Hochtaunus

    Behinderte haben es in Hessen nicht leicht

    Schmale Türen, Treppen, Kopfsteinpflaster - der barrierefreie Zugang zu öffentlichen Gebäuden ist zwar gesetzlich vorgeschrieben. Aber in Hessen ist der Alltag für behinderte Menschen nach wie vor voll unüberwindbarer Hindernisse.
    Für Behinderte ist der Weg ins Kino, ins Theater oder zur Behörde in vielen hessischen Städten und Gemeinden nach wie vor unpassierbar. Foto: dpaFür Behinderte ist der Weg ins Kino, ins Theater oder zur Behörde in vielen hessischen Städten und Gemeinden nach wie vor unpassierbar. Foto: dpa Frankfurt. Rollstuhlfahrer Tom Korb ist sauer. «Beim Busfahren oder mit der Bahn, überall stößt man auf Hürden. Mit dem Rollstuhl komme ich einfach nirgends rein», schimpft der Vorstandssprecher der Landesarbeitsgemeinschaft des hessischen Clubs Behinderter und Ihrer Freunde (CBF Hessen).
    Behinderte haben es in Hessen nicht leicht | Hessen - Taunus Zeitung - Hochtaunus

    Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention Fehlanzeige - www.bfs-ev.de

    Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention Fehlanzeige

    BAG SELBSTHILFE e.V. lehnt Beschluss zur Mehrbelastung von Behinderten ab.

    Auf Betreiben der Länder Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt hat der Bundesrat beschlossen, behinderte Menschen mit höheren Kosten zu belasten. Für die so genannte Wertmarke, mit der Behinderte Vergünstigungen im öffentlichen Personenverkehr in Anspruch nehmen können, sollen statt der bisherigen 60 Euro zukünftig 72 Euro bezahlt werden. Darüber hinaus ist geplant, die Fahrtkosten regelmäßig zu steigern.

    „Es ist schon erstaunlich, dass auf der einen Seite der Behindertenpauschbetrag seit 25 Jahren nicht erhöht wurde, nun aber ausgerechnet Menschen mit Behinderung zur Kasse gebeten werden, -auch die nichterwerbstätigen -, die sowieso schon nur über ein geringes Einkommen verfügen und unter der enormen Kostenbelastung für die Bewältigung des Alltags leiden", kritisiert Dr. Martin Danner, Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE den Vorstoß einiger Bundesländer scharf. „Wie dieses Signal mit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention gerade auch von Seiten der Bundesländer zu vereinbaren ist, ist uns schlichtweg unbegreiflich!"
    Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention Fehlanzeige - www.bfs-ev.de

    EURO 2012: Behinderte Fußballfans fühlen sich von der UEFA diskriminiert | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren | Reisen, Mobilität, Sport, Alltag

    EURO 2012: Behinderte Fußballfans fühlen sich von der UEFA diskriminiert

    Und die schweigt. Betroffene planen eine Sammelklage, weil der europäische Fußballverband viele ihrer EM-Tickets annuliert hat. Von Thomas Dudek.

    Die EURO 2012 findet vom 8.6. bis 1.7.2012 in Polen und der Ukraine statt.

    Der Europäischen Fußball-Union UEFA droht kurz vor dem Auftakt der Europameisterschaft (8. Juni bis 1. Juli) Ärger durch behinderte Fußballfans. Diese planen eine Sammelklage, weil die UEFA ihre EM-Tickets annulliert hat, weil sie ihre Behinderung nicht nachgewiesen hätten. “Es dürften in Polen mittlerweile so um die 300 sein”, sagt Jerzy Litwin, der seit Jahren im Rollstuhl sitzt.EURO 2012: Behinderte Fußballfans fühlen sich von der UEFA diskriminiert | Rollingplanet | Portal für Behinderte und Senioren | Reisen, Mobilität, Sport, Alltag

    Gute Arbeit für Menschen mit Behinderungen -- kobinet

    30.05.2012 - 16:47

    Gute Arbeit für Menschen mit Behinderungen.

    Berlin (kobinet) Die Linksfraktion hat einen Antrag „Gute Arbeit für Menschen mit Behinderungen“ (Bundestagsdrucksache 17/9758) in den Bundestag eingebracht. Er steht am 15. Juni auf der Tagesordnung im Plenum. Ihr behindertenpolitische Sprecher Ilja Seifert erklärte heute, Die Linke will mit ihrem Antrag "so wenig Sonderarbeitswelten wie möglich und diese so regulär wie möglich ausgestaltet".

    "Wir wollen – auch mit Blick auf Artikel 27 der UN-Behindertenrechtskonvention - eine inklusive Arbeitswelt schaffen", betonte Seifert. "Es geht um Teilhabe in Arbeit und Teilhabe durch Arbeit, um reale Freiheit, sein Leben selbst zu erarbeiten und unabhängig zu finanzieren. Entschleunigung, umfassende Barrierefreiheit, diskriminierungsfreie Strukturen, nachhaltige Förderung von Menschen mit Behinderungen sowie wirksame Anreize für Arbeitgeber, diese zu beschäftigen, sind Maßnahmen, die Beschäftigten und Arbeitgebern zugute kommen.“

    Gute Arbeit für Menschen mit Behinderungen -- kobinet

    Menschenrechte behinderter Kinder nicht blockieren -- kobinet

    30.05.2012 - 15:43

    Menschenrechte behinderter Kinder nicht blockieren.

    Berlin (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert erweiterte Möglichkeiten bei der Bildungszusammenarbeit von Bund und Ländern. „Es reicht nicht aus, das strikte Kooperationsverbot allein im Hochschulbereich aufzulockern. Bund und Länder müssen auch im schulischen Bereich kooperieren dürfen. Inklusive Bildung ist eine Herkulesaufgabe – dafür müssen alle Kräfte genutzt und gebündelt werden“, erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer heute aus Anlass des Kabinettsbeschlusses zur Lockerung des Kooperationsverbotes zwischen Bund und Ländern im Hochschulbereich.

    Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert von Bund und Ländern vereinte Anstrengungen für das gemeinsame Lernen behinderter und nicht behinderter Kinder. „Der Bund trägt jedoch kaum zur Umsetzung der inklusiven Bildung bei“, so Bauer. „Grund ist das Kooperationsverbot. Es blockiert die Verwirklichung von Menschenrechten für behinderte Kinder“, unterstrich der SoVD-Präsident.

    Er betonte, dass zentrale Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention ohne breit angelegte Förderprogramme des Bundes kaum umzusetzen seien. Insbesondere für das Ziel barrierefreier Schulen sei ein Sonderförderprogramm erforderlich, das eine gemeinsame Vorgehensweise von Bund und Ländern voraussetze. sch
     
    Menschenrechte behinderter Kinder nicht blockieren -- kobinet

    Pressemitteilungen - Anstrengungen für inklusiven Unterricht müssen steigen - Behindertenbeauftragter der Bundesregierung veröffentlicht Eltern-Broschüre - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

    Anstrengungen für inklusiven Unterricht müssen steigen - Behindertenbeauftragter der Bundesregierung veröffentlicht Eltern-Broschüre

    Ausgabejahr 2012
    Erscheinungsdatum 29.05.2012
    Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, hat eine Überarbeitung des „Wegweisers für Eltern zum Gemeinsamen Unterricht“ behinderter und nicht behinderter Kinder veröffentlicht. „Noch immer werden behinderte Kinder daran gehindert, gemeinsam mit ihren nicht behinderten Freunden zur Schule zu gehen. Hintergrund sind entweder Schulgesetze der Länder, die einen Anspruch auf Gemeinsamen Unterricht nicht vorsehen oder die Schulbehörden und Regelschulen, die Gemeinsamen Unterricht faktisch verhindern“, so Hubert Hüppe. Fast 80 % der Schülerinnen und Schüler mit Behinderung werden heute noch Förderschulen zugewiesen, in anderen europäischen Ländern sind es weniger als 20 %. In keinem Land Europas gehen zudem mehr Schülerinnen und Schüler - gemessen an allen Schülerinnen und Schülern - auf Förderschulen.

    „Der Wegweiser soll Eltern dabei unterstützen, das Recht ihres Kindes auf Gemeinsamen Unterricht durchzusetzen. Er soll sie auch ermutigen nicht aufzugeben, wenn ihnen Hindernisse in den Weg gestellt werden“, verdeutlicht Hubert Hüppe. „Der Wegweiser könne aber nicht notwendige Entscheidungen der Länder ersetzen“, so der Beauftragte. „Wenn es um inklusive Bildung geht, dann wird meist zuerst die Strukturfrage gestellt. Dabei geht es nicht um den Erhalt von Strukturen, sondern um die Zukunft der Kinder“, betont Hubert Hüppe. „Inklusiver Unterricht verfolgt den Ansatz, Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern. Er sei damit am besten geeignet, schulische Leistungen und soziale Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern abzurufen, wie viele gute Beispiele zeigen. Dies gelte für alle Kinder, ob mit oder ohne Behinderung“, so Hubert Hüppe.

    Erarbeitet wurde die Broschüre von der Bundesarbeitsgemeinschaft „Gemeinsam leben - gemeinsam lernen e.V.

    „Wir wollen, dass unsere Kinder mit Behinderung inmitten der Gesellschaft lernen und leben können und dass sie als Erwachsene über ihre Angelegenheiten – wenn nötig mit Unterstützung – selbst bestimmen können. Inklusion beginnt in Kindergarten und Schule. Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert ausdrücklich ein inklusives Schulsystem, woraus sich das individuelle Recht jedes Kindes auf Gemeinsamen Unterricht ergibt. Diese Broschüre soll Eltern darin bestärken, diesen Weg für ihre Kinder und im Namen ihrer Kinder zu gehen“, erklärt Camilla Dawletschin-Linder, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Gemeinsam leben - gemeinsam lernen.

    Die Broschüre „Wegweiser für Eltern zum Gemeinsamen Unterricht“ bietet allgemeine Informationen zur inklusiven Beschulung und kann unter www.behindertenbeauftragter.de/gemeinsamerunterricht heruntergeladen bzw. als Druckexemplar bestellt werden. Darüber hinaus sind auf der Internetseite des Beauftragten weitere Hinweise zur Situation in einzelnen Bundesländern eingestellt.Pressemitteilungen - Anstrengungen für inklusiven Unterricht müssen steigen - Behindertenbeauftragter der Bundesregierung veröffentlicht Eltern-Broschüre - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

    Das Parlament, Nr. 22-24 2012, 29.5.2012 - Mehr Filme für Behinderte

    Alexander Weinlein

    Mehr Filme für Behinderte

    KULTUR

    Der Kulturausschuss begrüßt die Ankündigung der Filmförderanstalt (FFA), die Empfänger von Fördergeldern zur Erstellung von Filmfassungen mit Audiodes-kriptionen und Untertiteln zu verpflichten. Ein Grundsatzbeschluss über eine entsprechende Änderung der Förderrichtlinien sei bereits verabschiedet und soll im Herbst 2012 in Kraft treten. Alle Fraktionen im Ausschuss forderten Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) in der gemeinsamen Protokollerklärung am vergangenen Mittwoch zudem auf, eine entsprechende Änderung der Förderrichtlinien des Deutschen Filmförderfonds (DFFF) zu veranlassen, um ebenfalls den Anteil von Filmproduktionen mit barrierefreien Filmen zu erhöhen. Ebenso sprechen sich die Fraktionen dafür aus, bei der nächsten Novellierung des Filmförderungsgesetzes ebenfalls die Verpflichtung zu verankeren, Filme mit Audiodeskription und Untertiteln zu versehen.
    Trotz der prinzipiellen Übereinstimmung zwischen den Fraktionen verabschiedete der Kulturausschuss einen Antrag der CDU/CSU und FDP (17/7709) zur Ausweitung barrierfreier Filmangebote gegen die Stimmen der SPD und der Linken bei Enthaltung von Bündnis 90/Die Grünen. Nach Ansicht der Opposition ist der Koalitionsantrag zu unkonkret und beschränkt sich weitgehend auf Prüfaufträge. Abgelehnt hingegen wurde ein Antrag der Grünen (17/8355) zum Ausbau des barrierefreien Filmangebots und ein Antrag der SPD (17/8485), die ein umfassendes Programm fordern, um Menschen mit Behinderung prinzipiell den barrierefreien Zugang zu Kultur, Medien und Information zu ermöglichen. Über die von der SPD geforderten Informationsangebote des Bundestages in der sogenannten "leichten Sprache" wird der Ältestenrat des Bundestages und der Kulturausschuss aber noch beraten.
    Das Parlament, Nr. 22-24 2012, 29.5.2012 - Mehr Filme für Behinderte

    WG statt Altersheim - AXA Umfrage zeigt, wie die Deutschen im Alter wohnen möchten | Pressemitteilung AXA Konzern AG

    WG statt Altersheim - AXA Umfrage zeigt, wie die Deutschen im Alter wohnen möchten
    Private Pflegevorsorge sichert Wohnwünsche im Fall von Pflegebedürftigkeit finanziell ab (BILD)

    Köln (ots) - "Mitbewohner gesucht: Wir, Hans (81) und Marlene (77), suchen nette/n MitbewohnerIn zwischen 70 und 100 Jahren zum gemeinsamen Älterwerden." So oder ähnlich könnten Wohnungsanzeigen in der Zukunft aussehen. Denn eine aktuelle Umfrage von AXA zeigt, die Deutschen möchten vor allem eins: im Alter selbstständig sein. Doch im Fall einer Pflegebedürftigkeit ist das eigenständige Führen eines Haushaltes vielleicht nicht mehr möglich. Zeitgemäße Wohnkonzepte wie betreutes Wohnen oder Senioren-WGs gewinnen daher an Bedeutung. Doch wie auch immer die Wohnträume für das Alter aussehen: AXA empfiehlt, mit einer Pflegeversicherung finanziell vorzusorgen.
    Größter Wunsch: Selbstständigkeit
    Eine forsa-Befragung von über eintausend erwachsenen Deutschen im Auftrag von AXA zeigt: Wenn sie im Alter nicht mehr selbstständig zu Hause leben könnten, würden sich rund zwei Drittel aller Befragten für betreutes Wohnen mit bedarfsgerechtem Wohn- und Pflegeanbot (69 Prozent) oder den Verbleib in der eigenen Wohnung mit ambulantem Pflegedienst (67 Prozent) entscheiden. Für etwa jeden Zweiten (51 Prozent) kämen auch eine Wohngemeinschaft mit anderen Senioren oder Wohnen in einem Mehrgenerationenhaushalt (49 Prozent), zum Beispiel bei den Kindern, in Frage. Die wenigsten (17 Prozent) würden einen Platz in einem Altersheim wählen.
    WG statt Altersheim - AXA Umfrage zeigt, wie die Deutschen im Alter wohnen möchten | Pressemitteilung AXA Konzern AG

    BMAS verweigert sich sachlicher Auseinandersetzung -- kobinet

    29.05.2012 - 19:15

    BMAS verweigert sich sachlicher Auseinandersetzung.

    Berlin (kobinet) Der Bundesverband ForseA ersuchte um einen Gesprächstermin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Hintergrund ist nach Mitteilung des Verbandes eine unbefriedigend weil einseitig verlaufende Diskussion in der Angelegenheit Steuerverschwendung durch permanente Einkommens- und Vermögensüberprüfungen. Diese brächten laut Statistischem Bundesverband gerade mal eine Ersparnis in Höhe von 12 Millionen Euro. Dafür entstehen jedoch Kosten in Höhe von mindestens 500 Millionen Euro. Auf der seit dem 1.12.2011 auf der ForseA-Seite installierten Verschwendungs-"Uhr" nähert sich der Zähler mittlerweile der 240-Millionen-Euro-Marke.
    BMAS verweigert sich sachlicher Auseinandersetzung -- kobinet

    2012-05-28

    Bus und Bahn im Nahverkehr werden für gehbehinderte Menschen teurer

    25.05.2012

    Bus und Bahn im Nahverkehr werden für gehbehinderte Menschen teurer

    Rheumakranke Menschen sind vielfach in ihrer Mobilität stark eingeschränkt. Bislang können sie vergünstigt den öffentlichen Personennahverkehr nutzen. Zukünftig aber sollen sie nach Plänen der im Bundesrat vertretenen Länder erheblich mehr zahlen für die Jahreswertmarke.
    „Viele würde das hart treffen“, merkt Helga Jäniche, Vorstandsmitglied der Deutschen Rheuma-Liga und Mitglied im Deutschen Behindertenrat, an. „Gerade ältere Rheumakranke mit geringen Renten können die Mehrkosten von 12 Euro im Jahr nicht durch Steuervergünstigungen ausgleichen“. Die Deutsche Rheuma-Liga wendet sich daher gegen eine Verteuerung der Wertmarke. „Das wäre ein ganz schlechtes Signal“, kommentiert Helga Jäniche mit Blick auf die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und schließt sich damit den Forderungen des Deutschen Behindertenrates und der BAG Selbsthilfe an, der Dachorganisation von 115 Verbänden für Menschen mit Behinderung.
    Bus und Bahn im Nahverkehr werden für gehbehinderte Menschen teurer

    Waldkirch: Besser geplant – weniger behindert - badische-zeitung.de

    Besser geplant – weniger behindert

    Waldkircher "Rolli-Treff" ist es wichtig, Missstände für Menschen mit Handicap in der Stadt aufzudecken und etwas dagegen zu tun.
    1. Die Mitglieder des Rolli-Treffs (v.l.): Dunja Tenner, Christoph Schultes, Michael Lutz, Barbara Schöner, Christa Traider, Peter Witz, Bettina Matz Foto: Rebekka Sommer

    WALDKIRCH. Ein blaues Schild mit einem weißen "P", darunter hängt ein weißes Schild mit einem schwarzen Rollstuhl – jeder weiß, dass das ein Behindertenparkplatz ist und für viele Menschen kein Grund, weiter darüber nachzudenken. Betroffene schauen da schon genauer hin.Die Mitglieder des Waldkircher Rollitreffs haben es sich zur Aufgabe gemacht, auf Missstände aufmerksam zu machen und ihnen Abhilfe zu verschaffen.
    Waldkirch: Besser geplant – weniger behindert - badische-zeitung.de

    Aktion Mensch: Unterstützung nach Maß? – Persönliches Budget und Assistenz: Blog

    Aktion Mensch-Blog

     

    Unterstützung nach Maß? – Persönliches Budget und Assistenz

    Autor: Ulrich Steilen, am 19.05.2012 um 10:00 Uhr
    In der eigenen Wohnung leben, am Arbeitsplatz zeigen, was in einem steckt, sich abends mit Freunden treffen oder einfach mal in Urlaub fahren – für viele Menschen mit einer schweren Behinderung sind dies immer noch Traumvorstellungen. Mehr Selbstbestimmung und stärkere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – wie kann das gehen? Antwort: Mit persönlichen Assistentinnen und Assistenten
    Aktion Mensch: Unterstützung nach Maß? – Persönliches Budget und Assistenz: Blog

    2012-05-26

    Warum bin ich weniger wert? | WAZ.de

    Tag-der-Begegnung

    Warum bin ich weniger wert?

    25.05.2012 | 18:02 Uhr
    Warum bin ich weniger wert?
    Der Behindertenbeauftragte der rot-grünen Minderheitsregierung Norbert Killewald (2.v.l.) stellte sich den Fragen von Menschen mit und ohne Handicap im LVR-Wohnverbund Peiterstraße in Kleve-Kellen. Foto: Heinz Holzbach
    Inklusive Schreibwerkstatt interviewt den NRW-Behindertenbeauftragten Norbert Killewald
    Warum bin ich weniger wert? | WAZ.de

    2012-05-24

    - Kommentar zur UN-Behindertenrechtskonvention

    Kommentar zur UN-Behindertenrechtskonvention Drucken E-Mail
    Freitag, 18 Mai 2012
    Berlin - Die UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) hat der Behindertenpolitik auch in Deutschland neue Impulse verliehen. Obwohl sich die Praxis umfassende Fragen zu den Auswirkungen der Konvention in vielen Rechtsbereichen wie dem Sozialrecht, Betreuungsrecht, Schulrecht, Baurecht oder Wahlrecht stellt, sind Literatur und insbesondere Rechtsprechung zur BRK noch sehr rar und fragmentarisch. Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. hat nun einen Kommentar veröffentlicht, der eine handliche Textfassung (deutsch/englisch) und eine erste Kommentierung der wesentlichen Artikel enthält.
    Der Kommentierung vorangestellt sind grundlegende Beiträge zur Geltung und Verbindlichkeit der BRK im deutschen Recht, zur Bedeutung des Inklusionsbegriffes und zum Konzept der angemessenen Vorkehrungen.
    Der Kommentar richtet sich an alle Personen, die in Praxis und Theorie mit dem Recht der Menschen mit Behinderungen befasst sind, und soll einen konstruktiven Beitrag zum Verständnis der nach der Ratifizierung der BRK entstandenen Rechtslage leisten.

    Die Autorinnen und Autoren: Dr. Valentin Aichele, Dr. Nina Althoff, Dr. Minou Banafsche, Thomas Bernhard, Dr. Jan Gehrken, Prof. Markus Kotzur, Prof. Markus Krajewski, Dr. Leander Palleit, Dr. Clemens Richter, Dr. Oliver Tolmein, Prof. Peter Trenk-Hinterberger, Prof. Gudrun Wansing, Prof. Felix Welti.

    Der Kommentar kann unter www://verlag.deutscher-verein.de bestellt werden.

    UN-Behindertenrechtskonvention mit rechtlichen Erläuterungen Herausgegeben von Antje Welke, 2012, 236 Seiten, 20,50 €; für Mitglieder des Deutschen Vereins 15,80 € (inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten)

    Veröffentlicht im Eigenverlag des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e. V. ISBN 978-3-7841-2099-7

    Quelle: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.

    HWelt - Kommentar zur UN-Behindertenrechtskonvention

    Arbeitsrecht: Whistleblowerprozess endet mit Vergleich - Beruf & Chance - FAZ

    Arbeitsrecht 

    Whistleblowerprozess endet mit Vergleich

    24.05.2012 ·  Die Altenpflegerin Brigitte Heinisch, die Missstände in ihrem Berliner Pflegeheim angeprangert hatte, hat vor Gericht einen Vergleich geschlossen. Sie erhält nun 90.000 Euro und akzeptiert ihre Kündigung.
    Von Caroline Freisfeld
    Die Dame hat ein Stück Rechtsgeschichte geschrieben und es hätte noch mehr werden können. Am Donnerstag hat Deutschlands bekannteste Whistleblowerin, Brigitte Heinisch, den Rechtsstreit mit ihrem Arbeitgeber, dem Berliner Klinikkonzern Vivantes, in einem Vergleich beendet. 90.000 Euro erhält die Altenpflegerin dafür, dass sie die ordentliche Kündigung von Vivantes akzeptiert. Das Unternehmen hatte Heinisch schon vor Jahren entlassen wollen, nachdem sie gegen Vivantes Strafanzeige wegen schwerer Pflegemängel erstattet hatte.Arbeitsrecht: Whistleblowerprozess endet mit Vergleich - Beruf & Chance - FAZ

    BMI - BMI in den Medien / Interviews -Paralympics 2012 - Was denkt Deutschland?

    Paralympics 2012 - Was denkt Deutschland?

    Interview mit Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich am 22.05.2012 Deutscher Olympischer SportBund
    Datum
    23.05.2012
    Unmittelbar nach den Olympischen Spielen finden in London die Paralympischen Spiele statt. Sie stehen immer noch im Schatten des spektakulären Medien-Großereignisses. Welche Bedeutung hat dieses Ereignis für Sie?
    BMI - BMI in den Medien / Interviews -Paralympics 2012 - Was denkt Deutschland?

    „Eine unbequeme Stechfliege“



    „Eine unbequeme Stechfliege“
    Julia Probst ist eine der bekanntesten Bloggerinnen Deutschlands – und immer über „Twitter“ zu erreichen

    „Eine unbequeme Stechfliege“

    24.05.2012 Bloggerin Julia Probst hat als Stimme der Barrierefreiheit schon einiges verändert. „Das ist erst der Anfang“, hat die Gehörlose medienMITTWEIDA via „Twitter“ verraten.

    medienMITTWEIDA ::: Artikel » „Eine unbequeme Stechfliege“

    Studie: Deutlich weniger Fixierungen in Heimen möglich -Altenheim Online - Aktuelle Nachrichten

    Studie: Deutlich weniger Fixierungen in Heimen möglich

    Seite 1 von 1
    24.05.2012

    Eine aktuelle Studie zeigt: Fixierungen lassen sich vielfach vermeiden, ohne dass der Pflegealltag beeinträchtigt wird. Fixiergurte und Bettgitter für alte Menschen im Heim sind nach einer aktuellen Studie in vielen Fällen unnötig. Mit besserer Schulung der Mitarbeiter lasse sich die Zahl der freiheitseinschränkenden Maßnahmen (FEM) deutlich reduzieren, ohne das es zu mehr Stürzen oder Psychopharmaka-Verordnung komme. Die Studie der Universitäten Witten/Herdecke und Hamburg wurde in der Fachzeitschrift "Journal of the American Medical Association (JAMA)" veröffentlicht. Altenheim Online - Aktuelle Nachrichten


    Neue Studie In Deutschland wird mehr fixiert, als notwendig wäre

    23.05.2012 ·  Schätzungsweise 400 000 Menschen werden täglich in Pflegeheimen an Bett und Rollstuhl gefesselt oder mit Bettgittern am Aufstehen gehindert. Einer Studie zweiter deutscher Universitäten zufolge sind viele Fälle davon vermeidbar. 
    www.faz.net



    Freiheitseinschränkende Maßnahme

    Freiheitseinschränkende Maßnahmen oder Freiheitsentziehende Maßnahmen (kurz FEM) können "Fixierungen", das Einsperren im Zimmer / auf der Station, das Wegnehmen von Gehhilfen, Kleidung oder die Gabe sedierender Medikamente (Chemische Fixierung) sein. Alle freiheitseinschränkenden Maßnahmen stehen zunächst im Gegensatz zu der in den Grundrechten der Verfassung verankerten staatlichen Freiheitsgarantie. Eine solche Maßnahme kann den objektiven Straftatbestand der Freiheitsberaubung nach § 239 StGB erfüllen und wäre dann strafbar, wenn für die Fixierung kein Rechtfertigungsgrund vorliegt. In der Pflege geht es dabei um legale Maßnahmen, die aber nicht nur aus den strafrechtlichen Gründen als letztes Mittel sondern aus ethischen Überlegungen heraus und wegen der Verletzung der Person/der Persönlichkeit nur mit einer sehr engen Indikation eingesetzt werden dürfen. Die "Indikation" dazu prüft in der Regel der behandelnde Arzt; evtl. falls nicht anders machbar oder wenn es durch die Umstände vorgeschrieben ist, ein Amtsarzt.
    Bei einer mehrmaligen oder dauerhaften Anwendung geht es in der Regel um Bestimmungen aus dem Bereich des Betreuungsrechtes, die vom zuständigen Amtsgericht überprüft und genehmigt werden müssen.

    www.pflegewiki.de

    Unzulässige Zusammenarbeit im Gesundheitswesen | Zuweisung gegen Entgelt | Studie GKV-Spitzenverband Bund

    Unzulässige Zusammenarbeit im Gesundheitswesen durch
    „Zuweisung gegen Entgelt“
    Herausgeber: Bussmann Kai-D.: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
    Economy & Crime Research Center | 22. Mai 2012



    Bislang fehlte eine repräsentative Untersuchung, ob gezielte Patientenzuweisungen gegen wirtschaftliche Vorteile in der Versorgungspraxis tatsächlich üblich sind und wie häufig und in welcher Form sie vorkommen. Der GKV-Spitzenverband Bund hatte deshalb das Economy & Crime Research Center der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit der Durchführung einer empirischen Studie zu Verbreitung, Ausmaß und Ursachen unzulässiger Zusammenarbeit im Gesundheitswesen am Beispiel von „Zuweisungen gegen Entgelt“ beauftragt.

    In der Studie wurden insgesamt 600 niedergelassene Ärzte innerhalb von zehn Fachärztegruppen mit jeweils 60 Ärzten befragt. Des Weiteren wurde nach der Wahrnehmung von 361 nichtärztlichen Leistungserbringern (z. B. Apotheken, Sanitätshäuser, Hörgeräteakustiker, Orthopädieschuhmacher oder Physiotherapeuten) sowie von 180 leitenden Mitarbeitern stationärer Einrichtungen (Krankenhäuser, Reha- und Kureinrichtungen sowie Pflegeheime) gefragt.





    Wesentliche Ergebnisse der empirischen Studie

    19 % der befragten niedergelassenen Ärzte gaben an, dass sie die Regelung in § 31 MBO-Ä (Verbot von Zuweisung gegen Entgelt) entweder nicht kennen oder sich nie für sie interessiert haben. 35 % fühlen sich zudem nicht ausreichend darüber informiert.

    17 % der stationären Einrichtungen äußerten Unkenntnis bzw. Desinteresse über den § 128 SGB V (unzulässige Kooperationen).

    21 % der nicht-ärztlichen Leistungserbringer äußerten Unkenntnis bzw. Desinteresse über den § 128 SGB V (unzulässige Kooperationen).

    Die große Mehrheit der stationären und ambulanten Einrichtungen sowie nicht-ärztlichen Leistungserbringer ist der Auffassung, dass eine Zuweisung bzw. Beteiligung an der medizinischen Versorgung gegen wirtschaftliche Vorteile klar verboten ist, aber sie wird von ca. 40 % als bloße Handlungsorientierung angesehen.

    Jeder zweite von den niedergelassenen Ärzten und nicht-ärztlichen Leistungserbringer stimmte zu, dass die Rechtslage als unübersichtlich einzustufen sei.

    Nach Wahrnehmung der Befragten finden häufig gezielte Zuweisungen statt. Noch gravierender ist, dass in vielen Fällen durchaus auch wirtschaftliche Vorteile gewährt werden und es sich dabei keinesfalls um reine Ausnahmen handelt.

    Unzulässige Zusammenarbeit im Gesundheitswesen | Zuweisung gegen Entgelt | Studie GKV-Spitzenverband Bund

    Deutsches Institut für Menschenrechte - Pflege

    Soziale Menschenrechte älterer Personen in Pflege

    Studie: Soziale Menschenrechte älterer Personen in Pflege (2008)

    Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat eine Studie über die Rechte älterer Menschen auf Pflege und angemessene Unterbringung erarbeitet. Das Thema Pflege findet derzeit in der deutschen Öffentlichkeit erhöhte Aufmerksamkeit. Dass die Angemessenheit der Pflege sich an der Achtung der Menschenwürde orientieren muss, wird allgemein anerkannt. Pflege aus menschenrechtlicher Perspektive zu betrachten, ist bislang eher ungewöhnlich.
    Valentin Aichele, Jakob Schneider (2008): Soziale Menschenrechte älterer Personen in Pflege (PDF, 362 KB, nicht barrierefrei) Studie, Deutsches Institut für Menschenrechte, 63 S.  

    Fachtagung: Pflegebedürftigkeit und Diskriminierungsschutz (2007)

    Am 22. November 2007 veranstalte das Institut gemeinsam mit der Evangelischen Fachhochschule Berlin eine Fachkonferenz zum Thema "Pflegebedürftigkeit und Diskriminierungsschutz: Ältere Frauen und Männer in vulnerablen Lebenslagen". Die thematische Vertiefung am Beispiel spezifischer Lebenslagen hatte zum Ziel, neue Ansatzpunkte und Kritierien für eine menschenrechtsorientierte Forschung zu erarbeiten. Die Veranstaltung legte besonderen Wert auf Dialogkultur sowie auf Theorie-Praxis-Verknüpfung.
    Programm der Fachtagung Pflegebedürftigkeit und Diskriminierungsschutz (PDF, 237 KB, nicht barrierefrei)
    Hintergrundinformationenzur Fachtagung Pflegebedürftigkeit und Diskriminierungsschutz: Ältere Frauen und Männer in vulnerablen Lebenslagen (PDF, 18 KB, nicht barrierefrei)

    Fachgespräch: Pflege in der Kritik - Fragen und Empfehlungen aus menschenrechtlicher Perspektive (2006)

    Am 21. September 2006 hat das Deutsche Institut für Menschenrechte ein Fachgespräch zum Thema Pflege von älteren Menschen in Deutschland durchgeführt. Die Veranstaltung richtete sich in erster Linie an Mitglieder und Mitarbeitende des Deutschen Bundestages. Anlass war die im Juni 2006 vom Institut veröffentlichte Studie "Soziale Menschenrechte älterer Personen in Pflege". Valentin Aichele, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut, stellte die Studie und damit verbundenen Empfehlungen an die Bundespolitik vor. Adelheid von Stösser, Vorsitzende Pflege-Selbsthilfeverband e. V., gab anschließend einen Praxisbericht, der sich auf Beispiele aus der Pflegepraxis konzentrierte. In seinem Vortrag unterstrich Aichele, dass kurz-, mittel- und längerfristige Maßnahmen erforderlich seien, um die Rechte von älteren, pflegebedürftigen Menschen in Deutschland hinreichend zu sichern. Im Mittelpunkt der anstehenden Reformdiskussionen müsse die Frage stehen, wie Strukturen der Qualitätssicherung in der Pflege zu einem effektiven System fortentwickelt werden können. Sachfragen wie die nach der menschenwürdigen Grundversorgung seien unbedingt abgekoppelt von Finanzierungsfragen zu behandeln.
    Programm des Fachgesprächs "Pflege in der Kritik - Fragen und Empfehlungen aus menschenrechtlicher Perspektive" (PDF, 33 KB, nicht barrierefrei)


    Pressemitteilungen

    Pressemitteilung: Bundesregierung soll bundeseinheitlichen Standard für menschenwürdige Grundversorgung in der Pflege entwickeln - Menschenrechtsinstitut stellt Studie vor (PDF, 93 KB, nicht barrierefrei) 13.06.2006
    Pressemitteilung: Deutsches Institut für Menschenrechte weist auf "strukturelle menschenrechtliche Defizite" in der Altenpflege hin (PDF, 91 KB, nicht barrierefrei) 03.09.2007
    Deutsches Institut für Menschenrechte - Pflege

    Behinderte: Joachim Gauck fordert bessere Integration von behinderten Menschen

    Gauck fordert bessere Integration von behinderten Menschen

    22.05.2012, 10:25 Uhr | dapd
    Bundespräsident Joachim Gauck hat zur Eröffnung der Special Olympics Deutschland eine bessere Einbeziehung von Behinderten angemahnt. "Ist es wirklich schon in der ganzen Gesellschaft angekommen, dass wir in jeder Hinsicht 'barrierefrei' werden müssen? Zuerst im Kopf, aber dann auch ganz praktisch, sozusagen in allen Lebenslagen", sagte Gauck bei einem Festakt anlässlich der Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung im Alten Rathaus von München: "Ist wirklich schon bei allen angekommen, dass Menschen nicht so sehr behindert sind, als vielmehr immer noch behindert werden?"
    Behinderte: Joachim Gauck fordert bessere Integration von behinderten Menschen

    Der Arzt muss die Akten öffnen - Bundesregierung stärkt die Rechte von Patienten / Verbände kritisieren Gesetzesentwurf als unzureichend - Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

    24.05.2012

      Der Arzt muss die Akten öffnen

      Bundesregierung stärkt die Rechte von Patienten / Verbände kritisieren Gesetzesentwurf als unzureichend


      BERLIN - Opfer von ärztlichen Fehlern können künftig darauf hoffen, leichter ihre Ansprüche auf Schadensersatz durchzusetzen. „Bei groben Fehlern muss der Arzt belegen, dass die Behandlung richtig war“, sagte gestern die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) in Berlin. Die sogenannte Beweislastumkehr – die allerdings auch bereits nach der aktuellen Rechtsprechung gilt – ist wichtiger Bestandteil des neuen Patientenrechtegesetzes, das das Kabinett gestern gebilligt hat. Als Beispiel für schwere Verstöße nannte Leutheusser-Schnarrenberger die unnötige Entnahme von Organen oder Fälle, wo die Narkose versagte oder ein Patient vom Operationstisch fiel – Vorkommnisse, bei denen es dem Betroffenen in der Tat schwerfallen dürfte, den genauen Hergang zu schildern.
      Allerdings bleibt der Gesetzentwurf hinter den Forderungen von Patientenvereinigungen zurück, die eine komplette Beweislastumkehr gefordert hatten. Das sei aber auch nicht im Interesse der Patienten, sagte Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP). Andernfalls würden die Ärzte versuchen, riskante Behandlungen zu vermeiden. „Ich möchte keine amerikanischen Verhältnisse“, so Bahr. Der Minister möchte stattdessen eine „Fehlervermeidungskultur“ installieren – beispielsweise durch finanzielle Anreize für Krankenhäuser, solche Verfahren zu etablieren.
      Der Arzt muss die Akten öffnen - Bundesregierung stärkt die Rechte von Patienten / Verbände kritisieren Gesetzesentwurf als unzureichend - Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

      2012-05-22

      BSG: Kostenübernahme für Montessori-Therapie im Rahmen der sozialhilferechtlichen Eingliederungshilfe | Sozialrecht

      BSG: Kostenübernahme für Montessori-Therapie im Rahmen der sozialhilferechtlichen Eingliederungshilfe

      Rechtsgebiet: Sozialrecht
      Rechtstipp vom 22.05.2012
      Das Bundessozialgericht (BSG) hatte einen Streit zwischen Sozialhilfeträger und Schule entscheiden müssen, in dem der Sozialhilfeträger, wie häufig, eine Leistung der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen auf die Schule abwälzen wollte (Urteil v. 22.03.2012, Az.: B 8 SO 30/10 R).
      BSG: Kostenübernahme für Montessori-Therapie im Rahmen der sozialhilferechtlichen Eingliederungshilfe | Sozialrecht

      2012-05-21

      100 Tage bis zu den Paralympischen Spielen

       Montag, 21. Mai 2012, 14:01 Uhr
      Deutscher Behindertensportverband e.V.
      PRESSEMITTEILUNG
      100 Tage bis zu den Paralympischen Spielen
      London/ Berlin  -  Etwa 150 Athletinnen und Athleten und rund 100 Betreuer werden zu den Paralympischen Spielen 2012 nach London reisen, angeführt vom Chef de Mission Dr. Karl Quade, und dem Delegationsleiter Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS). Die Basketball-Damen und -Herren sowie die Volleyball-Männer haben sich ebenso wie zahlreiche andere Sportlerinnen und Sportler bereits qualifiziert. Die endgültige Nominierung aller Athleten und Betreuer erfolgt am 21. Juli in Berlin. Dies teilte der DBS am Montag, 100 Tage vor der Eröffnung der Paralympischen Spiele, an der Bundespräsident Joachim Gauck teilnehmen wird, mit.
      GESUNDHEIT ADHOC -- 100 Tage bis zu den Paralympischen Spielen

      Caritas Hamm kritisiert Pflege-Noten heftig - Stadt Hamm - Hamm - Lokales - wa.de

      • 21.05.12
      • Stadt Hamm

      Trotz 1,0-Bewertungen: Caritas kritisiert Pflege-Noten

      HAMM - Die drei Hammer Pflegeeinrichtungen der Caritas für alte und behinderte Menschen haben bei dem 3. Pflegequalitätsbericht des Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) Spitzennoten erreicht. Die Freude darüber ist jedoch getrübt.
      Das Caritas-Altenheim St. Josef in Herringen.
      Nach einer Mitteilung der Caritas hat das Seniorenzentrum St. Bonifatius die Note 1,2 erhalten, Das Altenwohn- und Pflegeheim St. Vinzenz-Vorsterhausen und das Altenheim St. Josef wurden jeweils mit 1,0 bewertet. 
      Der Geschäftsführer der Caritas, Rolf Steins, kritisiert jedoch die Maßstäbe, nach denen die Prüfung erfolgt, erheblich.
      Caritas Hamm kritisiert Pflege-Noten heftig - Stadt Hamm - Hamm - Lokales - wa.de

      HWelt - Der SPD-Landesverband bekommt eine neue AG – “Selbst Aktiv”

      Der SPD-Landesverband bekommt eine neue AG – “Selbst Aktiv” Drucken E-Mail
      Montag, 21 Mai 2012
      Am 03.05. 2012 lud die Landesvorsitzende, Katrin Budde, zur Gründungsveranstaltung der „AG Selbst Aktiv – Menschen mit Behinderungen in der SPD” in die Landesgeschäftsstelle im Ernst-Reuter Haus in Magdeburg ein. Bereits im Oktober 2011 hatte das Netzwerk Selbst Aktiv unter der Initiative der Behindertenbeauftragten der SPD-Bundestagsfraktion, Silvia Schmidt, ihre Arbeit aufgenommen. Von Anfang an wurde über die grundlegenden Schwierigkeiten für Menschen mit Behinderungen in der Bewältigung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben diskutiert.Die Selbst Aktiven wollen sich aktiv in den Diskussionsprozess der SPD in Sachsen-Anhalt einmischen, um die Belange der UN-Behindertenrechtskonvension endlich umzusetzen.

      HWelt - Der SPD-Landesverband bekommt eine neue AG – “Selbst Aktiv”

      Menschen - das Magazin verurteilt Diskriminierung -- kobinet

      20.05.2012 - 18:44

      Menschen - das Magazin verurteilt Diskriminierung.

      Mainz (kobinet) In der ZDF Sendung "Menschen das Magazin" vom 19.05.2012 wurden zwei Paare vorgestellt: Zunächst Lisa Fechtner und Andreas Wetzel, zwei Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz. Nachdem Barrieren in den Köpfen abgebaut waren, konnten sie mit geringer sozialpädagogischer Begleitung zusammen eine Wohnung beziehen. Ganz andere Erfahrungen machte dagegen Antje und Rüdiger Fischer.

      Der Ingenieur musste nach der Heirat plötzlich für seine Frau große Teile seines Einkommens an das Sozialamt abliefern. Bettina Eistel, die Moderatorin, erkannte die Situation des Paares: "Es ist skandalös, wie man diesem Paar das Leben schwer macht und sogar vorschlägt, dass Antje Fischer in ein Heim gehen soll, nur weil es billiger ist."

      Für die kobinet-Nachrichten sprach Redakteur Harald Reutershahn mit der stellvertretenden ForseA-Vorsitzenden Dr. Corina Zolle.
      Menschen - das Magazin verurteilt Diskriminierung -- kobinet

      Moers: Keine Chance für Rollis oder Kinderwagen

      Moers

      Keine Chance für Rollis oder Kinderwagen

      VON CHRISTIAN SCHROEDER - zuletzt aktualisiert: 21.05.2012
      Moers (RP). Die junge Mutter wollte nur etwas abgeben im Finanzamt an der Unterwallstraße – da stand sie mit ihrem Kinderwagen vor einem großen Hindernis: der Treppe. Keine Chance, den Buggy mitsamt Kind dort hochzuziehen oder zu schieben.
      Links der Treppe ist ein Aufzug für Rollstuhlfahrer, aber an den wagte sich die Frau nicht heran. Sie ging die Treppen hoch zum Empfangstresen und erfuhr dort, dass es an der Hinterseite des Hauses eine Art Rampe gibt, über die man mit Kinderwagen oder ähnlichem in das Gebäude hinein kommt. "Warum steht das nicht vorne am Eingang geschrieben?", fragt die Moerserin.
      Moers: Keine Chance für Rollis oder Kinderwagen

      Villingen-Schwenningen: Arbeit für Behinderte jetzt mehr wert | SÜDKURIER Online

      Villingen-Schwenningen Arbeit für Behinderte jetzt mehr wert

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      Die Vertretung der Belange behinderter Menschen findet jetzt in Villingen-Schwenningen mehr finanzielle Anerkennung.  Bild: Archiv

      Beauftragter bekommt 150 Euro im Monat. Andere Städte zahlen oft mehr
      Die Aufgabe des Behindertenbeauftragten ist der Stadt jetzt mehr wert: 150 Euro beträgt die Aufwandsentschädigung jetzt im Monat – bisher waren es nur 300 Euro pro Jahr. Es gab auch Stimmen, die noch mehr Geld angebracht sahen.
      Villingen-Schwenningen: Arbeit für Behinderte jetzt mehr wert | SÜDKURIER Online

      Mehrzahl der Sozialverbände: Pflegereform nicht ausreichend -- kobinet

      21.05.2012 - 19:22

      Mehrzahl der Sozialverbände: Pflegereform nicht ausreichend.

      Berlin (kobinet) Die von der Bundesregierung geplante Pflegereform steht in der Kritik von Sozialverbänden, Gewerkschaften und Betroffenen, berichtet der parlamentarische Informationsdienst "Heute im Bundestag". In einer öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses zum Gesetzentwurf der Regierung "zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung" äußerten am Montag die meisten befragten Sachverständigen ihr Bedauern, dass der Pflegebedürftigkeitsbegriff nicht neu definiert werde. Zugleich wurden die vorgesehenen Leistungsverbesserungen für Demenzkranke, die die Regierung als Vorgriff auf eine solche Neudefinition sieht, mehrheitlich begrüßt.

      "Wir vermissen eine wirkliche Neuausrichtung", bemängelte
      Mehrzahl der Sozialverbände: Pflegereform nicht ausreichend -- kobinet

      Zwangspsychiater reden und keiner hört zu

      Zwangspsychiater reden und keiner hört zu


      Zwangsbehandlung - Schluß damit!
      Am 14.5.2012 fand im Stuttgarter Sozialministerium eine sogenannte “Expertenanhörung” zum Thema Zwangsbandlung in der Psychiatrie statt. Dazu hatte das Ministerium neben Verfechtern der Zwangspsychiatrie wie Tilman Steinert vom ZfP Südwürttemberg auch ausgewählte Journalisten geladen. Psychiatriekritiker vom Werner-Fuß-Zentrum befürchteten eine Pro-Zwangsbehandlung Propagandaveranstaltung für die Medien. Doch es sollte anders kommen.
      Anstatt dem erwarteten großen Presserummel erschien nur eine einzige, freie Journalistin, die in letzter Minute von dieser Veranstaltung erfahren hatte. Außerdem erschien als Bürgerjournalist der Betreiber des antipsychiatrischen Blogs Psychiatrienogo. Doch die Journalisten, die das Ministerium eingeladen hatte, erschienen nicht.
      Statt dessen protestierten vor dem Eingang in der Schellingstraße Vertreter verschiedener Psychiatrieerfahrenenverände, sowie deren Sympathisanten gegen die Politik des Baden-Württemberger Sozialministeriums. Der Protest richtete sich unter anderem gegen die Politik des Ministeriums, kritische Psychiatrieerfahrenenverbände von den Gremien zum neuen Landespsychiatriegesetz auszuschließen.
      Meinungsverbrechen.de » Blog Archive » Zwangspsychiater reden und keiner hört zu

      Sparpläne bedrohen Behinderte wie Helene - News Region: Kanton Bern - berneroberlaender.ch

      Sparpläne bedrohen Behinderte wie Helene

      Von Christian Zeier. Aktualisiert am 19.05.2012
      Im Leben der lange weggesperrten, behinderten Helene Brunner widerspiegelt sich der Wandel der Psychiatrie. Mit 12 Jahren wurde sie in die Berner Klinik Waldau eingeliefert und ruhiggestellt. Seit die heute 67-Jährige in einer Wohngruppe in Münchenbuchsee lebt, ist sie vom Wesen zum Menschen geworden. Aber Sparpläne könnten Helenes Wandlung gefährden.
      Glück fand Helene Brunner erst im hohen Alter. Im Garten der Münchenbuchser Wohngruppe spielt sie auf ihren Klanginstrumenten. Vor 40 Jahren war das noch undenkbar.
      Glück fand Helene Brunner erst im hohen Alter. Im Garten der Münchenbuchser Wohngruppe spielt sie auf ihren Klanginstrumenten. Vor 40 Jahren war das noch undenkbar.
      Bild: Beat Mathys
      Sparpläne bedrohen Behinderte wie Helene - News Region: Kanton Bern - berneroberlaender.ch

      Deutscher Bundestag: 21. Mai 2012: Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz - PNG

      Ausschuss für Gesundheit - 21. Mai 2012: Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz - PNG


      Am Montag, dem 21. Mai 2012, findet in der Zeit von 13.00 bis 16.00 Uhr eine öffentliche Anhörung des Ausschusses für Gesundheit zu dem
      1. Gesetzentwurf der Bundesregierung
        Entwurf eines Gesetzes zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz - PNG) -
        (BT-Drs. 17/9369)
      2. Antrag der Abgeordneten Kathrin Senger-Schäfer, Diana Golze, Dr. Martina Bunge, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
        Pflege tatsächlich neu ausrichten - Ein Leben in Würde ermöglichen - (BT-Drs. 17/9393)
      3. Antrag der Abgeordneten Elisabeth Scharfenberg, Birgitt Bender, Markus Kurth, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
        Für eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung - Nutzerorientiert, solidarisch, zukunftsfest
        (BT-Drs. 17/9566)
      im Reichstagsgebäude (PRT), CDU/CSU-Fraktionssaal 3 N 001, Eingang Süd, Scheidemannstraße, 10557 Berlin, statt.
      Deutscher Bundestag: 21. Mai 2012: Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz - PNG

      Pflegenotstand: 90.000 neue Pflegekräfte gesucht - Baden-Württemberg - Stuttgarter Nachrichten

      Pflegenotstand 90.000 neue Pflegekräfte gesucht

      Hilmar Pfister, vom 20.05.2012 12:00 Uhr
      Der Pflegenotstand im Südwesten weitet sich immer mehr aus. Foto: dpa
      Der Pflegenotstand im Südwesten weitet sich immer mehr aus. Foto: dpa
      Siehe auch
      Stuttgart - Zu wenig Fachpersonal, immer mehr Menschen, die Hilfe benötigen, und eine Landesregierung, die händeringend nach Lösungen sucht. Der Pflegenotstand im Südwesten weitet sich immer mehr aus.
      Pflegenotstand: 90.000 neue Pflegekräfte gesucht - Baden-Württemberg - Stuttgarter Nachrichten

      Protest-Song mit Gebärdensprachdolmetschung wieder da - Gebärdenwelt

      Donnerstag, 10. Mai 2012, 09:11 Uhr
        


      WILLKOMMEN IN DER REALITÄT
      Am 5. Mai war auch heuer wieder - wie jedes Jahr - der Europäische Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Dieses Jahr war fand der Protesttag bereits zum 20. Mal statt.

      Der Verein Aktiv Barrierefrei Selbstbestimmt Leben und die Aids und Behinderten Selbsthilfegruppe aus Deutschland haben anlässlich des Europäischen Protesttages einen Protestsong produziert und diesen auch heuer wieder auf ihrer Homepage veröffentlicht.

      Sänger ist JEFF Bam Hayoukid und der Titel des Liedes ist "Willkommen in der Realität". Bei dem Lied handelt es sich um ein Projekt von Menschen mit und ohne Behinderung und richtet sich an alle Menschen, die sich für Inklusion, die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung und für die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention (BRK) einsetzen. Gefördert wurde das Projekt von der Aktion Mensch. Protest-Song mit Gebärdensprachdolmetschung wieder da - Gebärdenwelt

      Peru: Behindertenrechte in der Wahlkabine

      Peru: Behindertenrechte in der Wahlkabine



      2012-05-16 09:21:48
      Rechtliche und politische Barrieren für politische und bürgerliche Teilhabe sollen verschwinden
      (Lima) 15. Mai 2012 – Peru soll massive Barrieren abbauen, die Menschen mit Behinderung daran hindern, ihr Wahlrecht und andere Bürgerrechte auszuüben. Wenn das Land die Hürden nicht beseitigt, unterminiert es seine Vorreiterrolle als einer der ersten Staaten, die im Jahr 2008 die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ratifiziert haben.

      Der 89-seitige Bericht„’I Want to be a Citizen Just Like Any Other‘: Barriers to Political Participation for People with Disabilities in Peru” dokumentiert das Ergebnis einer erst im vergangenen Oktober geänderten Politik, die Menschen mit sinnlichen, intellektuellen und psychosozialen Einschränkungen willkürlich ihr Wahlrecht verweigerte. Sie gelten als rechtlich unfähig, Wahlentscheidungen zu treffen. Der Bericht untersucht auch andere Barrieren, die Menschen mit diesen oder anderen Behinderungen davon abhalten, ihre politischen Rechte auszuüben. Etwa erhalten sie nur schwer die zum Wählen erforderlichen Ausweisdokumente. Darüber hinaus fehlt ein Unterstützungssystem, das Menschen mit Behinderung dabei hilft, Wahlentscheidungen zu treffen.
      Headlines

      Fahrstuhl-Ärger: Behinderte sauer auf Bahn - HAN Online

      Gesperrte Lifte

      Fahrstuhl-Ärger: Behinderte sauer auf Bahn

      "Mobilitätseingeschränkte Menschen stellen für die Deutsche Bahn AG eine bedeutende Kunden- und damit Zielgruppe dar, deren spezifischen Bedürfnisse (. . .) jetzt und in Zukunft grundsätzlich berücksichtigt werden." Diesen Grundsatz hat die Deutsche Bahn in ihren hauseigenen Zugangsregelungen für mobilitätseingeschränkte Menschen (PRM) formuliert.
       Harburg. Nicht immer aber hält sie sich dran, wie derzeit am Bahnhof Harburg.
      Fahrstuhl-Ärger: Behinderte sauer auf Bahn - HAN Online

      MMB e. V. | Wo kämen wir denn hin, wenn jeder zweite Behinderte ein Auto fahren würde?

      Wo kämen wir denn hin, wenn jeder zweite Behinderte ein Auto fahren würde?

      Kolumne vom 13.05.2012

      Behindertenrechtskonvention, Aktionsplan, Integration, Inklusion - diese Worte sind in aller Munde. Nicht wenig Politiker versuchen, sich mit inflationärer Verwendung dieser Ausdrücke verzweifelt, sich wenigstens den Anschein eines Profils zu geben, es soll sogar welche geben, die bei manchen der Begriffe die Bedeutung erahnen. Ganz im Gegenteil zu unseren Sozialbehörden. Da stecken viele noch im Beamtenstaat fest.
      von Robert Schneider
      Es gibt solche Tage. Manchmal habe ich kein Thema, das ich kolumnieren kann. Bevor ich euch irgendwelchen Schmonzes vorsetze, schreibe ich lieber nichts. Schließlich habt ihr, meine Leser, mit eurem Feedback ein gutes Teil zu dem Anspruch beigetragen, den unsere Kolumne inzwischen hat. 
      Dann gibt es wieder Zeiten, da überschlägt es sich. Wie bei der jungen Mutter, mit der ich gerade gesprochen habe. Das Gespräch hat mich so aufgewühlt, dass ich trotz Muttertag, phantastischem Spazier-Roll-Wetter und merkwürdiger Blicke aus dem Familienkreis meinen Computer hochgefahren habe und diese Zeilen direkt in die Tastatur klopfe.

      MMB e. V. | Wo kämen wir denn hin, wenn jeder zweite Behinderte ein Auto fahren würde?
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