2012-06-29

GEW fordert klare Zielsetzung bei Inklusion - bildungsklick.de

Pressemeldung 
Rheinland-Pfalz

GEW fordert klare Zielsetzung bei Inklusion

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Mainz, 29.06.2012 - "Die GEW fordert die Landesregierung auf, Inklusion an den Bildungseinrichtungen und insbesondere an den Schulen in Rheinland-Pfalz zügig umzusetzen", sagte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Klaus-Peter Hammer, heute vor der Presse. Hierzu sei ein Konzept mit klarer politischer Zielrichtung für Schulen, Schulträger, Eltern und Lehrkräfte erforderlich, an dem es derzeit noch fehle.
Mit Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention durch die deutsche Regierung ist Rheinland-Pfalz wie alle anderen Bundesländer verpflichtet, in den kommenden Jahren ein inklusives Schulsystem zu verwirklichen. Ziel der Konvention ist es, alle beeinträchtigten Schülerinnen und Schüler an Regelschulen zu unterrichten und ihnen dort in der Gemeinschaft mit anderen Schulkindern die individuell notwendige Förderung zukommen zu lassen.
Rheinland-Pfalz ist laut Hammer von diesem Ziel noch "meilenweit entfernt". Zwar habe die Landesregierung vor einigen Jahren mit der Einführung von Schwerpunktschulen die Voraussetzung geschaffen, dass Eltern flächendeckend die Möglichkeit haben, für ihre beeinträchtigten Kinder zwischen einer besonders ausgestatteten Regel- oder der Förder-schule zu wählen. Wenn aber Rheinland-Pfalz, wie einer Studie von Prof. Dr. Klemm für die Bertelsmann-Stiftung zu entnehmen ist, bei einer Quote von 20,5 Prozent inklusiv beschulter Schülerinnen und Schüler im Ländervergleich noch im unteren Drittel liege und die Lehrkräfte an den Schwerpunktschulen über unzureichende Rahmenbedingungen klagten, sind laut GEW-Landesvorsitzenden noch "große Schritte zur Verwirklichung der Inklusion in unserem Bundesland erforderlich".
Die GEW kritisiert, dass die Landesregierung zur Weiterentwicklung der inklusiven Beschulung nur vage Aussagen macht," sagte die stellvertretende GEW-Landesvorsitzende und Förderschullehrerin Sylvia Sund. "Wir erwarten von der Landesregierung eine umfassende Bestandsaufnahme auf der Grundlage verlässlicher Daten, eine klare Festlegung auf die weiteren Entwicklungsschritte und die Veranlassung der entsprechenden Maßnahmen."
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Licht ins Dunkel der Pflege - derStandard.at › Inland

Licht ins Dunkel der Pflege

Irene Brickner, 28. Juni 2012, 19:39
  • Artikelbild
    foto: ap/öser
    Neuland in Sachen Menschenrechtskontrolle: Auch wie Alte, Pflegebedürftige und behinderte Personen in Österreichs Heimen leben, wird ab Juli transparenter.

Volksanwaltschaft kontrolliert ab Juli alle Anhaltungsorte - auch Sonderschulen im Visier

Wien - Die Premiere werde wahrscheinlich noch in diesem Sommer, sicher aber im Herbst stattfinden, sagt Getrude Brinek. Dann würden am Eingangstor eines Pflege- oder Altersheims erstmals die Menschenrechtskontrollore von einer der sechs neuen Besuchskommissionen der Volksanwaltschaft anläuten - unangekündigt und mit Kompetenzen ausgestattet, im Fall krasser Missstände Sofortmaßnahmen einzuleiten.
Begutachtet würden dann etwa "Medikation und Fixierung, Ausstattung und Hygiene, Betreuungsintensität und Freizeitangebote", zählte die Vorsitzende der Volksanwaltschaft am Donnerstag bei einem Hintergrundgespräch auf. Im Mittelpunkt der Inspektionen werde die Frage stehen, ob die Menschenrechte der Bewohner trotz Freiheitseinschränkung, wie sie an diesen Orten stattfindet, in vollem Umfang gewährt sind.
"In Polizeiarresten, Schubhaftanstalten und Gefängnissen gab es derlei unangemeldete Besuche bereits bisher. In Einrichtungen der sozialen Versorgung hingegen betreten wir Neuland", erläuterte Brinek.
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VdW Bayern | Mangelware Seniorenwohnung | Pressemitteilung | Pressemeldung

Pressemitteilung vom 26.06.2012 | 11:00 VdW Bayern
Mangelware Seniorenwohnung


München (26.06.2012) - Für das Wohnen im Alter sehen die Deutschen schwarz. Drei Viertel der Bundesbürger (77%) befürchten, dass es nicht genügend bezahlbare, altersgerechte Wohnungen mit unterstützendem Serviceangebot geben wird. Bei der Altersgruppe der 50-59-Jährigen sind es sogar 85 Prozent. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung im Auftrag des Verbandes bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern). „Eine durchaus realistische Einschätzung“, sagt Verbandsdirektor Xaver Kroner.

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe hat den Wohnungsbestand und den Bedarf älterer Menschen analysiert. Nur etwa ein Prozent der Wohnungen sind derzeit altersgerecht. Etwa 90 Prozent aller Seniorenhaushalte leben mit Barrieren in ihrer Wohnung. Der Bedarf an altersgerechten Wohnungen wird bis zum Jahr 2020 auf 3,0 Mio. beziffert. Dennoch hat die Bundesregierung die Fördermittel für das KfW Programm „Altersgerecht Umbauen“ für das 2012 gestrichen. Es wird nur noch als Eigenprogramm der KfW mit für die Wohnungswirtschaft unattraktiveren Konditionen fortgeführt. „Im Hinblick auf den großen Bedarf ist dieser Schritt unverständlich“, kritisiert Kroner und erhofft sich zumindest eine Rückkehr zum alten Fördervolumen in Höhe von 80 Mio. Euro jährlich.

Die Umfrage wurde von der GfK Marktforschung im Auftrag des VdW Bayern durchgeführt. Das Marktforschungsinstitut interviewte dabei rund 1.000 Männer und Frauen ab 14 Jahren aus ganz Deutschland.

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Psychopharmaka: Der Schritt in die Sucht ist klein | Gesundheit - Frankfurter Rundschau

27. Juni 2012

Psychopharmaka  

Der Schritt in die Sucht ist klein


Etwa 1,2 Millionen Menschen in Deutschland sind medikamentenabhängig.  Foto: dpa
Psychopharmaka bergen das Risiko einer Abhängigkeit. Eine Studie zeigt, gerade Frauen werden diese Medikamente mit Suchtpotenzial verschrieben, etwa gegen Depressionen und Schlafstörungen. Welche Fragen Betroffene mit ihrem Arzt klären sollten. 
 
Vor allem Frauen bekommen zu häufig Medikamente gegen Depressionen und Schlafstörungen verschrieben, so die Einschätzung von Experten. Laut dem aktuellen Arzneimittelreport der Krankenkasse Barmer GEK erhalten Frauen zwei- bis dreimal mehr Psychopharmaka als Männer. Tranquilizer, Antidepressiva und Schlafmittel würden Frauen in einer Menge verordnet, die auf Dauer zu erheblichen unerwünschten Wirkungen führen könne, so Gerd Glaeske, Autor der Studie.
Psychopharmaka: Der Schritt in die Sucht ist klein | Gesundheit - Frankfurter Rundschau

Bundestag : Pflegereform und Pflege-Riester verabschiedet


Bundestag Pflegereform und Pflege-Riester verabschiedet

zuletzt aktualisiert: 29.06.2012 - 11:47
Berlin (RPO). Demenzkranke und ihre Angehörigen erhalten künftig mehr Leistungen aus der Pflegeversicherung. Der Bundestag verabschiedete am Freitag mit den Stimmen der Regierungskoalition eine Reform der Pflegeversicherung, die ab kommendem Jahr höhere Pflegesätze für die 500.000 Demenzkranken sowie mehr Unterstützung für ihre Angehörigen vorsieht.
Bundestag : Pflegereform und Pflege-Riester verabschiedet

Rheinland-Pfalz: Lehrergewerkschaften für mehr gemeinsames Lernen | News4teachers

Rheinland-Pfalz: Lehrergewerkschaften für mehr gemeinsames Lernen

Mainz. Möglichst viele behinderte und nicht behinderte Kinder in Rheinland-Pfalz sollen gemeinsam lernen – da sind sich Landesregierung und Lehrergewerkschaften weitgehend einig. Unstimmigkeiten gibt es aber darüber, wie das umgesetzt werden soll.
Rheinland-Pfalz: Lehrergewerkschaften für mehr gemeinsames Lernen | News4teachers

UN-Projekt: Ein Mädchen, das kickt wie Maradonna | Hennef - Kölner Stadt-Anzeiger

UN-Projekt
Ein Mädchen, das kickt wie Maradonna

Erstellt 28.06.2012

Die Teilnehmer des Camps an der Sportschule lernten Sportarten kennen, setzten sich aber auch mit Gruppenprozessen auseinander. Foto: Ralf Rohrmoser von Glasow
Eine internationale Jugendgruppe und der UN-Sonderbotschafter Willi Lemke waren zu Gast in der Sportschule Hennef. Zehn Prozent der Teilnehmer müssen Behinderte sein, das entspricht dem Anteil an der Weltbevölkerung. Von Ralf Rohrmoser-von Glasow
UN-Projekt: Ein Mädchen, das kickt wie Maradonna | Hennef - Kölner Stadt-Anzeiger

Hier wird Klartext geredet : Theaterstück über Umgang mit Behinderten - Kultur - Westfälische Nachrichten

Hier wird Klartext geredet

Fr., 29.06.2012

Theaterstück über Umgang mit Behinderten

Hier wird Klartext geredet : Theaterstück über Umgang mit Behinderten
Einige Szenen von „Im toten Winkel“ halten dem Zuschauer den Spiegel vor, zeigen ihm seine eigene Unbedachtheit im Umgang mit gehandicapten Menschen. Foto: Peter Leßmann
Münster - 
„Ich bin auf einer Party, und meine Begleitung wird gefragt, ob ich ein Bier trinken darf – da schämt man sich für die Anderen fast schon mit!“. Mit Erfahrungsberichten wie diesem beginnt das Theaterstück „Im toten Winkel“, das am Donnerstagabend im Pumpenhaus Premiere feierte.
Von Karen Piontek

Das Publikum hört gebannt zu, denn die, die da reden, kommen sonst seltener zu Wort. Es sind Menschen mit Behinderungen. Sie sind gehörlos, blind, sitzen im Rollstuhl – und haben jede Menge zu sagen.
 Die jüngste Inszenierung des Schrägstrichtheaters gewährt einen schonungslos ehrlichen Einblick in die wenig beleuchtete Welt derer, die sich viel zu oft „im toten Winkel“ der Gesellschaft bewegen müssen.
Hier wird Klartext geredet : Theaterstück über Umgang mit Behinderten - Kultur - Westfälische Nachrichten

Sozialverband VdK Deutschland - Pflegereform greift viel zu kurz

Freitag, 29.06.2012

Pflegereform greift viel zu kurz

Sozialverband VdK bezeichnet die Pflegereform als "enttäuschend und unzureichend"
Die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, bezeichnete die heute vom Bundestag verabschiedete Pflegereform als "enttäuschend und völlig unzureichend."
"Pflege braucht mehr als gute Worte. Pflege braucht Geld. Die menschenwürdige Versorgung von Pflegebedürftigen darf nicht unter Kostenvorbehalt stehen. Nicht nur die Rettung des Euro ist wichtig. Die gute Versorgung der hilfsbedürftigen Menschen in unserer Gesellschaft darf keine geringere Priorität haben", betonte die VdK-Präsidentin.
"Bescheidene 120 bis 225 Euro an Pflegegeld im Monat soll es für Menschen mit psychischen und seelischen Defiziten ab 1. Januar 2013 geben. Das sind 4 bis maximal 7,50 Euro am Tag für die Angehörigen, um die Betreuung zu organisieren. Das ist bestenfalls eine Geste guten Willens", erklärte Mascher.
Insbesondere für die 1,2 Millionen Demenzkranken und deren pflegende Angehörige werde sich die Situation nicht wesentlich verbessern. Die zusätzlichen Leistungen für Demenzkranke seien "allenfalls ein Trostpflaster angesichts dessen, was eigentlich geschehen müsste", so Mascher. Längst überfällig sei eine wirkliche Neuordnung der Pflegeversicherung. Der VdK fordert einen neuen ganzheitlichen Pflegebedürftigkeitsbegriff, der nicht nur körperliche Defizite berücksichtigt, sondern auch seelische und psychische Einschränkungen.
Mascher: "Alleine für die längst überfällige Umsetzung des bereits erarbeiteten neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs müssten drei bis vier Milliarden Euro bereitgestellt werden. Die 1,1 Milliarden Mehreinnahmen durch die beschlossene Erhöhung des Pflegeversicherungsbeitrags um 0,1 Prozent reichen hinten und vorne nicht. Die Vermutung liegt nahe, dass damit die Arbeitgeber geschont werden sollen, die sich bereits gegen die Erhöhung um 0,1 Prozent heftig gewehrt haben."
Kritisiert wird vom VdK auch die Einführung einer freiwilligen zusätzlichen privaten Pflegeversicherung. "Gerade diejenigen, die zusätzliche Leistungen am dringendsten nötig haben, wie Geringverdiener, chronisch Kranke, ältere und behinderte Menschen, werden sich eine solche Versicherung nicht leisten können. 5 Euro staatlicher Zuschuss werden niemandem mit geringem Einkommen in die Lage versetzen, eine Versicherung in der für ausreichende Leistungen notwendigen Höhe abschließen zu können."
Der VdK fordert stattdessen einen Solidarausgleich zwischen privater und gesetzlicher Pflegeversicherung. Die jährlichen Milliardenüberschüsse in der privaten Pflegeversicherung könnten zur Finanzierung von Leistungen für gesetzlich und privat versicherte Demenzkranke verwendet werden. (Michael Pausder, Pressesprecher)
Sozialverband VdK Deutschland - Pflegereform greift viel zu kurz

Bundestagsbeschluss: Die Pflegereform kommt - Inland - FAZ

Bundestagsbeschluss 

Die Pflegereform kommt

29.06.2012 ·  Nach heftiger Kritik der Opposition haben die Abgeordneten des Deutschen Bundestags die Pflegereform mit den Stimmen der Regierungskoalition beschlossen.
Der Bundestag hat die Pflegereform der Regierungskoalition beschlossen. Von den 591 Abgeordneten stimmten 324 mit „Ja„, 267 votierten mit „Nein„. Der Beitragssatz steigt nun zum 1. Januar 2013 von 1,95 auf 2,05 Prozent.
Alters verwirrte Menschen erhalten nach dem Bundestagsbeschluss künftig auch dann Pflegegeld und höhere Sachleistungen, wenn sie keiner Pflegestufe zugeordnet sind. In den Stufen I und II werden die Leistungen für zu Hause gepflegte demente Personen aufgestockt. Um Angehörigen eine Auszeit zu erleichtern, wird das Pflegegeld weitergezahlt, wenn sie einen Pflegebedürftigen in einer Kurzzeitpflege unterbringen. Darüber hinaus werden neue Wohnformen für Pflegebedürftige gefördert. Ärzte und Zahnärzte erhalten für Heim-Besuche künftig einen Zuschlag, um die medizinische Versorgung alter Menschen zu verbessern.

Debatte mit gegenseitigen Angriffen (...)

Bundestagsbeschluss: Die Pflegereform kommt - Inland - FAZ

Betreuungsrecht: Zwangsbehandlung gerichtlich durchsetzbar ? Grundrechte 123recht.net

Betreuungsrecht: Zwangsbehandlung gerichtlich durchsetzbar?

Von Rechtsanwältin Ulrike Fürstenberg 27.6.2012 | Ratgeber - Grundrechte

Zwangsbehandlung, Grundrechtseingriff, körperliche Unversehrtheit, Betreuungsgericht, Betreuung

 

Menschen, die wegen einer psychisch Erkrankung unter Betreuung stehen, dürfen selbst in einer psychiatrischen Krise nicht gegen ihren Willen medikamentös behandelt werden (Zwangsmedikation).

Eine psychisch erkrankte Frau wurde in die geschlossene Abteilung einer psychiatrischen Einrichtung eingewiesen. Ihre Betreuerin hatte entsprechende betreuungsgerichtliche Genehmigung per einstweiliger Anordnung erwirkt. Nachdem die Betreute sich dort hochgradig aggressiv gezeigt hatte, gegen Mitpatienten tätlich geworden war, jegliche Kontaktaufnahme verweigert sowie die Einnahme von Medikamenten abgelehnt hatte,  beantragte die Betreuerin beim Betreuungsgericht die Genehmigung einer „Zwangsmedikation“.
Mit Beschluss vom 16.02.2012 – Az. 2 T 35/12 – lehnte das Landgericht Stuttgart die beantragte Genehmigung ab.
Zu Recht: die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zur Zulässigkeit von Zwangsbehandlungen ließ ihm keine andere Wahl (...)


Von Rechtsanwältin
Ulrike Fürstenberg Betreuungsrecht: Zwangsbehandlung gerichtlich durchsetzbar ? Grundrechte 123recht.net

Inklusion: Vom gemeinsamen Lernen profitieren alle Kinder - Sprockhövel - Lokales - Westdeutsche Zeitung

Inklusion: Vom gemeinsamen Lernen profitieren alle Kinder

Fachbereichsleiterin erläutert die Entwicklung eines inklusiven Schulsystems.

Großbild Fischer, A. (f22)
Sprockhövel. Inklusion – ein Stichwort, das in den vergangenen Monaten und Jahren immer häufiger zu hören ist und das auch in Sprockhövel – im öffentlichen Raum, insbesondere aber in Bildungseinrichtungen – eine immer stärkere Rolle spielt. Im Gespräch mit der WZ erklärt Evelyn Müller, Leiterin des Fachbereichs für Schule, Jugend und Soziales bei der Stadt Sprockhövel, was damit gemeint ist und wie sich auch die heimische Schullandschaft in den nächsten Jahren verändern könnte.
Inklusion: Vom gemeinsamen Lernen profitieren alle Kinder - Sprockhövel - Lokales - Westdeutsche Zeitung

25 Jahre Inklusion in den Kitas

 2012-06-27 21:45

25 Jahre Inklusion in den Kitas

Mit dem bisher Erreichten und der Zukunft der gemeinsamen Erziehung von behinderten und nichtbehinderten Kindern beschäftigt sich ein Fachtag am 7. September auf Gut Varrel.
Von Dirk Hamm
Stuhr. Mit Beginn des Kindergartenjahres 2012/13 blickt die Gemeinde Stuhr auf 25 Jahre gemeinsame Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderung in ihren Kindertageseinrichtungen zurück. Dieses Jubiläum bildet den Anlass für die Ausrichtung eines Fachtages, zu dem die Gemeinde am 7. September auf Gut Varrel einlädt.
25 Jahre Inklusion in den Kitas

Weil er behindert ist: St. Petri-Kirche hat kein Herz für Michel | Nachrichten - Hamburger Morgenpost

Weil er behindert ist

St. Petri-Kirche hat kein Herz für Michel

Von Geli Tangermann
Michel (9, l.) wollte mit Ida (9, vorn M.) und Eric (12, r.) auf die Kirchenfahrt. Kathrin Schlenkermann (44, hinten) ist über die Absage der Gemeinde entsetzt.
Michel (9, l.) wollte mit Ida (9, vorn M.) und Eric (12, r.) auf die Kirchenfahrt. Kathrin Schlenkermann (44, hinten) ist über die Absage der Gemeinde entsetzt.
Foto: B.Blumenthal
Wenn Michel ans Meer fahren dürfte, würde er Sandburgen bauen, mit seinen Geschwistern im Wasser planschen und abends Spiele spielen, sagt er. Toll wäre das – sein großer Wunsch, der erste Sommerurlaub seines Lebens. Aber Michel darf nicht. Die evangelische Gemeinde in Buxtehude will den Neunjährigen nicht mit auf ihre Fahrt nehmen. Begründung: Der Junge ist leicht behindert.
Weil er behindert ist: St. Petri-Kirche hat kein Herz für Michel | Nachrichten - Hamburger Morgenpost

Traum erfüllt: Mann mit Down-Syndrom eröffnet eigenes Restaurant - Nachrichten Panorama - WELT ONLINE

28.06.12

Traum erfüllt

Mann mit Down-Syndrom eröffnet eigenes Restaurant

Trotz seiner Trisomie-21-Behinderung hat sich Tim Harris seinen Traum verwirklicht. Der 26-Jährige eröffnete sein eigenes Restaurant und hat inzwischen 30 Mitarbeiter. Sein Erfolgsrezept: Liebe.
Tims Place
© Youtube "Oh Yeah", ist ein häufig zu hörender Satz in "Tim's Place". Der 26-Jährige freut sich über jeden Gast

Ein Pancake mit Blaubeeren und Bananenscheiben ab 5,99 Dollar, ein "Yummy Omlett" mit Schinken und Speck für 8,99 Dollar. Wer in dem kleinen Diner "Tim's Place" in Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexico essen geht, den lockt wahrscheinlich nicht das kulinarische Interesse.

Traum erfüllt: Mann mit Down-Syndrom eröffnet eigenes Restaurant - Nachrichten Panorama - WELT ONLINE

LVR präsentiert Ergebnisse seiner Inklusions-Studie - KLE-Point

LVR präsentiert Ergebnisse seiner Inklusions-Studie - KLE-Point

Petition: Gebärdensprache als Amtsprache bzw. Minderheitensprache anerkennen

 

 

Gebärdensprache als Amtsprache bzw. Minderheitensprache anerkennen

DIESE PETITION UNTERZEICHNEN
Jeder hat Recht auf seine eigene Sprache. Daher bitte ich Sie, Frau Angela Merkel, und Herr Joachim Gauck, um Ihre Unterstützung für einen Gesetzesentwurf, der vorschreibt, dass die Gebärdensprache an allen hörgeschädigten Schulen verwendet werden MUSS (kein "soll" oder "darf") und die Gebärdensprache als Minderheitensprache anerkannt wird.

 Gebärdensprache als Amtsprache bzw. Minderheitensprache anerkennen
 

Weshalb dies wichtig ist

Schulen für Gehörlose unterrichten keine Gebärdensprache

In den meisten deutschen Gehörlosenschulen werden die Schüler nicht in Deutscher Gebärdensprache als Unterrichtssprache unterrichtet. In Deutschland leben rund 80.000 Gehörlose und Millionen Schwerhörige. Die Wissenschaftsgemeinde diskutiert seit Jahrzehnten darüber, ob das Erlernen der Gebärdensprache für diese Menschen sinnvoll sei. Häufigstes Gegenargument: Dadurch würden die Betroffenen aus der Gesellschaft ausgegrenzt. Stattdessen sollten die Schüler die Lautsprache erlernen und benutzen. Kritiker wenden ein, dass nur 30 Prozent der gesprochenen Sprache von den Lippen abgelesen werden kann und die lautsprachliche Kommunikation somit meist eine sehr mühsame ist. In den Medien wird das Thema bestenfalls als fachpädagogische Debatte behandelt.


Es ist einfach grausam und schrecklich, an Gehörlosenschulen nicht gebärdensprachlich zu unterrichten! Dabei geht ständig eine Vielzahl wichtiger Informationen verloren.

Um LehrerInnen zu verpflichten, die Gebärdensprache als Unterrichtssprache zu benutzen, muss die Gebärdensprache als Minderheitssprache oder Amtssprache eingeführt werden. Neben Dänisch in Schleswig-Holstein, Jenisch, Niederdeutsch, Nordfriesisch, Romani, Saterfriesisch und Sorbisch haben wir gehörlosen Menschen ja auch einen Anspruch auf die Rechte, die die Nutzung einer Minderheitssprache mit sich bringt! So würde die Bildung gehörloser und schwerhöriger Menschen erheblich verbessert!


DIESE PETITION UNTERZEICHNEN
Gebärdensprache als Amtsprache bzw. Minderheitensprache anerkennen

2012-06-27

Peinliche Wortwahl wird verändert: Keine „Behindertenwerkstätten” im neuen Schulgesetz -LAG Niedersachsen WfbM :: Aktuelles

25.06.2012

Peinliche Wortwahl wird verändert: Keine „Behindertenwerkstätten” im neuen Schulgesetz

CDU-Landtagsfraktion: „Redaktionelles Versehen” wird korrigiert

Auf den Internetseiten der LAG:WfbM Niedersachsen wurde darauf hingewiesen, dass im neuen Gesetz zur Einführung der inklusiven Schule die längst überholten und diskriminierenden Begriffe „Behindertenwerkstatt“ und „Trainingsphase“ verwendet wurden (Artikel siehe hier). In diesem unzulänglichen Gesetz sah die Landtagsfraktion der CDU sogar eine „Zeitwende“: „Wir übernehmen als Parlament hierbei eine Vorbildfunktion und große Verantwortung“, schreibt deren stellvertretender Fraktionsvorsitzende Karl-Heinz Klare.
Für die Oppositionsfraktion BÜNDNIS 90 | DIE GRÜNEN hatte die bildungspolitische Sprecherin, Ina Korter (MdL), den sprachlichen Missgriff bedauert (Stellungnahme siehe hier). Zu dieser verbalen Peinlichkeit teilte Björn Thümler (MdL), Fraktionsvorsitzender der CDU im Niedersächsischen Landtag, der LAG:WfbM am 12. Juni 2012 schriftlich mit, dass das Thema im Kultusausschuss besprochen wurde:

„Es handelt sich hier um ein redaktionelles Versehen. Die Formulierung wird bei der nächsten Gesetzesänderung im Lichte der UN-Behindertenkonvention angepasst und durch die Begrifflichkeit ‚Werkstatt für behinderte Menschen’ ersetzt.“

Auf seiner Internetseite verspricht der CDU-Abgeordnete: „Inklusion wird in Niedersachsen in aller Konsequenz umgesetzt.“ Es ist zu hoffen, dass das auch für den noch ausstehenden Aktionsplan zur Umsetzung des Gesetzes zum UNO-Überein­kommens über die Rechte behinderter Menschen gilt.

LAG Niedersachsen WfbM :: Aktuelles

Deutsche Telekom: "Leistungsstark mit Handicap" - Telekom stellt Schulen Lehrmaterial zur Verfügung

"Leistungsstark mit Handicap" - Telekom stellt Schulen Lehrmaterial zur Verfügung

14.06.2012
  • Im Jahr der Paralympics 2012 - 
  • Unterrichtsmaterial kostenlos erhältlich unter  
  • www.neue-sporterfahrung.de/unterrichtsmaterial
  • Hubert Hüppe, Behindertenbeauftragter der Bundesregierung: 
  • "Mit gegenseitigem Respekt ist ein faires Miteinander möglich"
  • Telekom fördert Respekt und Toleranz und baut Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderung ab
Was ein Leben mit einer Behinderung bedeutet, ist den meisten Jugendlichen unbekannt. Diesen Zustand möchte die Telekom ändern. Im Jahr der Paralympischen Spiele in London stellt der Telekommunikationskonzern ab sofort allen weiterführenden Schulen in Deutschland das Unterrichtsmaterial "Leistungsstark mit Handicap" kostenlos zur Verfügung. Schirmherr für das neue Schulmaterial ist Hubert Hüppe, Behindertenbeauftragter der Bundesregierung: "Die Schüler erfahren durch das Unterrichtsmaterial, dass mit gegenseitigem Respekt ein faires Miteinander möglich ist. Das Unterrichtsmaterial bietet den Schulen die Gelegenheit, sich dem Thema "Inklusion" gegenüber zu öffnen. Ich hoffe, dass dies einen Prozess an den noch nicht inklusiven Schulen in Gang setzt, sich ebenfalls auf den Weg zu machen."

Verstärkt durch die Paralympics 2012 haben Lehrer einen aktuellen Anlass, mit Hilfe des methodisch didaktisch aufbereiteten Schulmaterials das Thema im Unterricht zu behandeln und mit ihren Schülern zu diskutieren. Unter der Internetadresse www.neue-sporterfahrung.de/unterrichtsmaterial können Lehrkräfte das Material downloaden. Es ist modular aufgebaut und kann somit für eine Doppelstunde oder eine längere Unterrichtsreihe fächerübergreifend genutzt werden.

"Die Spitzenleistungen von Sportlern mit Handicap brauchen auch außerhalb der Paralympics eine Bühne, um sie ins Bewusstsein gerade auch junger Menschen zu rufen. Gemeinsam müssen wir die Lebenssituation behinderter Menschen und deren Leistungsvermögen in die Öffentlichkeit tragen", unterstreicht Lucas Ludwig, Paralympics-Teilnehmer im Schwimmen, die Bedeutung des Lehrmaterials. "Was zwischen behinderten und nicht-behinderten Sportlern längst zur Normalität geworden ist, sollte sich auch im öffentlichen Bewusstsein widerspiegeln." (...)
Deutsche Telekom: "Leistungsstark mit Handicap" - Telekom stellt Schulen Lehrmaterial zur Verfügung

Sonderpädagogischer Förderbedarf: Fortgesetzter Bruch des Völkerrechts - taz.de

  • 26.06.2012

Sonderpädagogischer Förderbedarf

Fortgesetzter Bruch des Völkerrechts

Die Kultuspolitik sabotiert die UN-Konvention: Die Zahl der Kinder mit Handicaps und die der Förderschüler steigt. Dabei hat jedes Kind das Recht auf einen Platz in der Regelschule.
Sonderpädagogischer Förderbedarf: Fortgesetzter Bruch des Völkerrechts - taz.de

Massive Kritik: Der Pflege-Bahr ist unsozial und völlig nutzlos

Anhörung zum Pflege-Bahr

Massive Kritik: 

Der Pflege-Bahr ist unsozial und völlig nutzlos

Mittwoch, 27. Jun 2012, 13:39
Die öffentliche Anhörung des Gesundheitsausschusses zum Thema Pflege-Bahr hat deutlich gezeigt, dass die Pläne für eine private Pflegezusatzversicherung kaum Befürworter findet. Die Politiker der Opposition, Krankenkassen, Gewerkschaften und Sozialverbände lehnen die Einführung des Pflege-Bahrs grundsätzlich ab.

Massive Kritik: Der Pflege-Bahr ist unsozial und völlig nutzlos

Arbeiterwohlfahrt feuert Pflege-Chefs

Arbeiterwohlfahrt feuert Pflege-Chefs

Saarbrücken/Spiesen-Elversberg. Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) Saar hat weitere personelle Konsequenzen aus dem tödlichen Pflegeskandal in ihrem Elversberger Seniorenheim gezogen. Ein Sprecher bestätigte auf Anfrage, dass dem früheren Pflegedirektor (59) und der Ex-Pflegedienstleiterin (31) am Dienstag per Bote die fristlosen Kündigungen zugestellt werden sollten (Veröffentlicht am 27.06.2012)
Arbeiterwohlfahrt feuert Pflege-Chefs

Weibernetz begrüßt Sexualstrafrechtsnovelle -- kobinet

26.06.2012 - 14:34

Weibernetz begrüßt Sexualstrafrechtsnovelle.

Berlin (kobinet) Die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. begrüßte heute die Bemühungen in Österreich um eine Sexualstrafrechtsnovelle. Martina Puschke vom Weibernetz hatte zuvor das kobinet-Interview mit dem Nationalratsabgeordneten Franz-Joseph Huainigg "Sexualdelikte nicht länger ungleich behandeln" im Zug auf der Fahrt nach Berlin gelesen.

"Wir beglückwünschen die österreichische Justizministerin für ihr Vorhaben einer Sexualstrafrechtsnovelle. Vor dem Hintergrund der Behindertenrechtskonvention sind unterschiedliche Strafmaße für widerstandsfähige und widerstandsunfähige Menschen - wie es im deutschen Strafgesetzbuch heißt - nicht mehr zeitgemäß", sagte die Projektleiterin im Weibernetz dem Berliner kobinet-Korrespondenten.
Weibernetz begrüßt Sexualstrafrechtsnovelle -- kobinet



 

Hungern gegen Verjährung geht weiter


Lübecker Nachrichten 27.06.2012
Norbert Denef isst seit 20 Tagen nichts mehr. Kann Missbrauch nach 30 Jahren noch aufgeklärt werden?
netzwerkb.org

Medikamentensucht: "Frauen werden in die Abhängigkeit therapiert" - Nachrichten Gesundheit - WELT ONLINE

26.06.12

Medikamentensucht

"Frauen werden in die Abhängigkeit therapiert"

Ohne ersichtlichen Grund bekommen Frauen mehr Psychopharmaka als Männer. Experten warnen vor einem "Heer von Abhängigen" mit drastischen Folgen. Viele lassen sich Mittel auf Privatrezept verschreiben.
Woman taking medicine
© beyond/Tips RF Ist die Verordnung von Pillen immer streng medizinisch begründet? Das Fazit einer neuen Studie lautet: keineswegs. Frauen werden anders behandelt als Männer
 Medikamentensucht: "Frauen werden in die Abhängigkeit therapiert" - Nachrichten Gesundheit - WELT ONLINE

Studie: Frauen werden mit Psychopharmaka überversorgt - Nachrichten Aktuell - WELT ONLINE

26.06.12

Studie

Frauen werden mit Psychopharmaka überversorgt

Große Geschlechterunterschiede: Frauen kriegen fast dreimal soviel Psychopharmaka verschreiben wie Männer. Laut Barmer-Report sei dies kaum begründbar – Frauen würden grundlos abhängig gemacht.
Ärzte verordnen Frauen zu viele Psychopharmaka
© DAPD Mother's Little Helper: Laut Barmer-Report sei es kaum begründbar, warum Frauen fast dreimal mehr Psychopharmaka als Männer erhalten würden


Frauen bekommen nach Angaben der Barmer Ersatzkasse nach wie vor mehr Medikamente verordnet als Männer. Zudem erhalten sie zwei- bis dreimal mehr Psychopharmaka. Auf 100 Frauen entfielen im vergangenem Jahr durchschnittlich 937 Verordnungen, heißt es in dem am Dienstag in Berlin vorgestellten Arzneimittelreport 2012 der Barmer GEK. Damit lägen sie 22,3 Prozent über den Männern, die auf 763 Verordnungen je 100 kamen.
Studie: Frauen werden mit Psychopharmaka überversorgt - Nachrichten Aktuell - WELT ONLINE

Koo Koo – Sendung für echte Alternativen zur Psychiatrie

Koo Koo – Sendung für echte Alternativen zur Psychiatrie

Radio Deyeckland 102.3 mhz
Die Projektdokumentation “Auf der Suche nach dem Rosengarten” wurde der Öffentlichkeit vorgestellt und kann ab sofort über die Seite http://www.weglaufhaus.de/kongress bestellt werden.

Baden-Württembergs Sozialministerin Katrin Altpeter will informiert werden, wenn in Baden-Württembergs Psychiatrien trotz des Verfassungsgerichtsurteils noch Zwangsbehandlungen stattfinden. Wer von konkreten Fällen weiss, kann sich an das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg, Schellingstraße 15, 70174 Stuttgart wenden.

Auch die Landesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener im BPE ist an diesen Informationen interssiert.

Mehr Informationen zum Thema:
Auf der Suche nach dem Rosengarten: Echte Alternativen zur Psychiatrie umsetzen
https://sites.google.com/site/lagpebawue/kontakt
http://www.bpe-online.de

 
Meinungsverbrechen.de » Blog Archive » Koo Koo – Sendung für echte Alternativen zur Psychiatrie

Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA NRW) | Reformprozess in der Psychiatrie vorantreiben - Ministerin würdigte Arbeit der Klinik Bedburg-Hau anlässlich des 100-jährigen Bestehens | Pressemitteilung | Pressemeldung

Pressemitteilung vom 26.06.2012 | 16:18 Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA NRW)
Gesundheit: Ministerin Steffens: Reformprozess in der Psychiatrie vorantreiben - Ministerin würdigte Arbeit der Klinik Bedburg-Hau anlässlich des 100-jährigen Bestehens


Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Etwa jeder dritte Erwachsene wird einmal in seinem Leben psychisch krank und wegen dieser Erkrankung noch allzu oft stigmatisiert und ausgegrenzt.

"Die Klinik Bedburg-Hau des Landschaftsverbandes Rheinland trägt mit ihren vielfältigen Angeboten zu mehr Akzeptanz und zum Abbau von Vorurteilen gegenüber psychisch Kranken bei", würdigte Gesundheitsministerin Barbara Steffens die Arbeit und den Stellenwert der Klinik heute (26. Juni 2012) in ihrer Rede anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Klinik Bedburg-Hau.

Bedburg-Hau blickt auf hundert Jahre einer wechselvollen und oft auch leidvollen Psychiatriegeschichte zurück. Doch 1975 setzte mit der so genannten Psychiatrie-Enquete ein Strukturwandel auch Bedburg-Hau ein. Die lange Jahre anstaltszentrierte und verwahrende Einrichtung reformierte sich zu einer gemeindeintegrierten und modernen psychiatrischen Fachklinik. Und setzte im Reformprozess mit ihren Angeboten zum Beispiel im Bereich Kreativ- und Kunsttherapie und durch den Austausch mit den benachbarten Niederlanden Akzente.

Jüngstes Beispiel ist das Kunstprojekt "gefangene Geheimnisse", das zum 100-jährigen Bestehen fertiggestellt wurde. Es zeigt die Auseinandersetzung psychisch Kranker mit ihren Gefühlen in Porträtzeichnungen, Farben und Worten. Die Schirmherrschaft für das Projekt hat Ministerin Steffens übernommen.

"Ich habe es gern getan, weil es die in den erkrankten Menschen `gefangenen Geheimnisse` offenbart. Es gibt den Menschen ein Gesicht und zeigt ihre ganz eigene Geschichte, deren Teil die Erkrankung mit all ihren Ursachen ist. Wer es nicht in Worte fassen konnte, fand nonverbale Möglichkeiten, es auszudrücken. Dies ist ein wichtiger Ansatz, der zu fördern ist", verdeutlichte Ministerin Steffens.

Die Ministerin forderte dazu auf, den Reformprozess in der Psychiatrie gemeinsam weiter voranzutreiben. Das Ziel sei ein Versorgungssystem, dass sich noch stärker an den Bedürfnissen der betroffenen Menschen ausrichtet.

"Wir müssen die Psychiatrie so weiterentwickeln, dass sie psychisch kranken Menschen ein weitgehend eigenständiges und sozial integriertes Leben ermöglicht", so Ministerin Steffens.


Ministerium für Gesundheit,
Emanzipation, Pflege und Alter
des Landes Nordrhein-Westfalen
Horionplatz 1, 40213 Düsseldorf
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Düsseldorf - Veröffentlicht von pressrelations

Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA NRW) | Reformprozess in der Psychiatrie vorantreiben - Ministerin würdigte Arbeit der Klinik Bedburg-Hau anlässlich des 100-jährigen Bestehens | Pressemitteilung | Pressemeldung

Mit Alzheimer in die Klinikfalle

Ärzte Zeitung, 26.06.2012   
 

 

 

Mit Alzheimer in die Klinikfalle

BOSTON (BS). Für Alzheimerkranke bedeutet ein Krankenhausaufenthalt oft eine schwere Zäsur, von der sie sich nicht wieder erholen: Viele werden pflegebedürftig oder sterben früh, wie eine US-Studie belegt.

Mit Alzheimer in die Klinikfalle

Krankenkassenmitarbeiter in Menschenrechten bilden -- kobinet

27.06.2012 - 08:02

Krankenkassenmitarbeiter in Menschenrechten bilden.

Berlin (kobinet) Beim Netzwerk Artikel 3 hat sich eine Rollstuhlnutzerin gemeldet und über eine diskriminierende Behandlungweise durch die Postbeamtenkrankenkasse berichtet. Die Geschichte zeigt nach Ansicht des Netzwerks Bildungsbedarf bei Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von Krankenkassen auf - in Sachen Menschenrechte:
Krankenkassenmitarbeiter in Menschenrechten bilden -- kobinet

„Wir sind einzigartig, unerreicht . . .“ | WAZ.de

Schulband mit behinderten...

„Wir sind einzigartig, 

unerreicht . . .“

26.06.2012 | 18:03 Uhr
„Wir sind einzigartig, unerreicht . . .“
Die Band der Jordan-Mai-Schule bereitet sich auf ihren Auftritt beim Familienfest des Bistums Essen vor. Foto: Dirk Bauer
Gladbeck. „Wir sind einzigartig, unerreicht, ein bisschen durchgeknallt vielleicht . . .“ Unterm Dach im Neubau der Jordan-Mai-Schule probt die schuleigene Band – unüberhörbar im ganzen Gebäude. Es sind Jugendliche mit geistigen Behinderungen, die sich da auf ihren großen Auftritt vorbereiten: Am kommenden Samstag darf die Jordan-Mai-Band den Familientag des Bistums Essen musikalisch eröffnen. Und auch wenn noch ein paar Proben ausstehen: Das klingt schon richtig gut.
„Wir sind einzigartig, unerreicht . . .“ | WAZ.de

Behinderte Rebell und Mutmacher auf Wanderschaft | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

  http://www.mainpost.de/storage/pic/mpnlneu/swland/4511965_0_1CPQIX.jpg?version=1340715549

RÖTHLEIN
Behinderte Rebell und Mutmacher auf Wanderschaft

Gerold Schäfer beschreibt seinen Mutmacherlauf – Lesungen geplant
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Ein schwerer Verkehrsunfall im November 1979 hat das Leben von Gerold Schäfer radikal verändert. Er verlor ein Bein, einen Arm konnte er nicht mehr benutzen. Im Mai 2008 mussten nochmals zehn Zentimeter vom linken Beinstumpf entfernt werden. Statt der erhofften Besserung schien es so, als werde er nie wieder richtig laufen können. Der Schwerbehinderte biss sich aber – wieder einmal – durch, lernte wieder gehen, wenn auch nicht weit. In dieser Phase entstand die verrückte Idee zu einem Mutmacherlauf durch Deutschland.
 Über die 600 Kilometer in vier Monaten, die der heute 49-Jährige von Juni bis September 2010 von Dresden nach Köln unter seinen einen Fuß und die Prothese genommen hat, ist jetzt das Buch „Der Mutmacherlauf – etwas geht immer“ erschienen.(...)
Als Schäfer losgelaufen ist mit seinem Handwagen und dem Terriermischling Andy als treuem Wegbegleiter, da hat er seine ungewöhnliche Aktion so begründet: „Ich will auf die Lage Behinderter aufmerksam machen“. Er fordere für sie kein Mitleid, sondern mehr Respekt ein. Schäfer ist während und nach dem Marsch vielen Behinderten begegnet, die nun ihm gesagt und geschrieben haben: „Du hast mir Mut gemacht.“ Aber auch etliche Nichtbehinderte haben ihm diesen Respekt gezollt. (...)
Behinderte Rebell und Mutmacher auf Wanderschaft | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

"Wetten, dass..?"-Kandidat Samuel Koch fordert mehr Unterstützung für Behinderte | WAZ.de

ehinderung

"Wetten, dass..?"-Kandidat Samuel Koch fordert mehr Unterstützung für Behinderte

26.06.2012 | 13:51 Uhr
"Wetten, dass..?"-Kandidat Samuel Koch fordert mehr Unterstützung für Behinderte
"Wetten, dass..?"-Kandidat Samuel Koch setzt sich für mehr Unterstützung für Behinderte ein
Berlin.  Samuel Koch wünscht sich mehr Unterstützung für Behinderte. Er begegne im Alltag immer wieder Hindernissen, die er sich vor seinem Unfall niemals hätte vorstellen können, sagte der 24-Jährige, der seit seinem Auftritt als Kandidat in der ZDF-Show "Wetten, dass..?" gelähmt ist, am Dienstag in Berlin.

"Wetten, dass..?"-Kandidat Samuel Koch fordert mehr Unterstützung für Behinderte | WAZ.de

2012-06-26

Bahrs Pflege-Riester ist unter aller Kanone

  Bahrs Pflege-Riester ist unter aller Kanone

25.06.12
SozialesSoziales, Politik, News 

 
"Die heutige Anhörung im Gesundheitsausschuss hat gezeigt, dass die Idee der staatlich geförderten privaten Pflegezusatzversicherung fatale Folgen für den sozialen Zusammenhalt hat. Der mit dem Pflege-Riester geplante Einstieg in die Privatisierung der Pflegevorsorge ist unsozial, volkswirtschaftlich unsinnig und benachteiligt Geringverdienende und Menschen mit Behinderungen", so Kathrin Senger-Schäfer, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur heutigen Sachverständigenanhörung im Ausschuss für Gesundheit. Senger-Schäfer weiter:


"Es ist demokratisch äußerst fragwürdig, wie die Bundesregierung im Schweinsgalopp einen gravierenden und schwer korrigierbaren Systemwechsel einleitet. Jegliches Argument gegen den fragwürdigen Pflege-Riester wird einfach abgewürgt. Verheerend ist, dass mit der privaten Pflege-Zusatzversicherung die soziale Kluft noch tiefer wird. Das von Union und FDP gleichermaßen vorgeschlagene Modell folgt dem Aschenputtelprinzip 'die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen' und führt damit weder zu langfristiger Sicherheit noch zu bezahlbaren Beiträgen. Während Geringverdienende und Menschen mit einem persönlichen Pflegerisiko sich den Pflege-Riester nicht leisten können, ist es Besserverdienern und Gesunden möglich, auf günstigere, nicht geförderte Produkte zurückzugreifen. Diese bleiben sowohl älteren als auch kranken Menschen verwehrt und sind somit für die Versicherungsindustrie profitabler zu kalkulieren. Das führt am Ende zu einer Zweiklassen-Pflege. Dass pflegebedürftigen Menschen mit Behinderungen grundsätzlich der Zugang zum Pflege-Riester verwehrt werden soll, ist dabei der Gipfel des Unsozialen und steht in klarem Widerspruch zur UN-Behindertenrechtskonvention."

Bahrs Pflege-Riester ist unter aller Kanone

Gesundheit: Pflege-Zusatzversicherungen stoßen auf breite Kritik - Deutschland - FOCUS Online - Nachrichten

GesundheitPflege-Zusatzversicherungen stoßen auf breite Kritik

Montag, 25.06.2012, 18:29
Gesundheit - Pflege-Zusatzversicherungen stoßen auf breite Kritik
dpa / Arno Burgi/Archiv Alltag im Pflegeheim.
Die geplanten Zusatzversicherungen für den Pflegefall stoßen bei Krankenkassen, Verbraucherschützern und Gewerkschaften auf breite Kritik.
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Gesundheit: Pflege-Zusatzversicherungen stoßen auf breite Kritik - Deutschland - FOCUS Online - Nachrichten

PKV: Änderungen beim Pflege-Bahr gefordert | PKV Private Krankenversicherung

PKV: Änderungen beim Pflege-Bahr gefordert

Leienbach begrüßt Pflege-Bahr
Expertenanhörung im Bundestag
In einer Expertenanhörung vor dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages hat der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) die geplante staatliche Förderung der Pflegezusatzversicherung am Montag als “Schritt in die richtige Richtung” gelobt. Dennoch drängten die PKV-Vertreter auf einige Änderungen beim Pflege-Bahr.
PKV: Änderungen beim Pflege-Bahr gefordert | PKV Private Krankenversicherung

Experten zerlegen 'Pflege-Bahr'

Ärzte Zeitung, 25.06.2012 

Experten zerlegen "Pflege-Bahr"

Fünf Euro staatlicher Zuschuss für die private Pflegevorsorge - so sieht es der "Pflege-Bahr" vor. Doch diese Idee hat nicht viele Freunde, wie eine Anhörung von Fachleuten im Gesundheitsausschuss zeigt.

Experten zerlegen 'Pflege-Bahr'

Fiskalpakt und Eingliederungshilfe nicht nur finanztechnisch diskutieren -- kobinet

26.06.2012 - 13:01

Fiskalpakt und Eingliederungshilfe nicht nur finanztechnisch diskutieren.

Berlin (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat sich dafür ausgesprochen, dass die angekündigte Beteiligung des Bundes an der Eingliederungshilfe im Rahmen des Fiskalpaktes nicht nur finanztechnisch diskutiert wird. “Die Städte und Gemeinden fangen jetzt schon an auszurechnen, in welcher Höhe ihr Etat entlastet werden könnte”, sagte heute ISL-Geschäftsführerin Dr. Sigrid Arnade. “Dabei wird die erforderliche inhaltliche Neuorientierung der Eingliederungshilfe übersehen.”

Die notwendigen Hilfen, so Arnade, müssten sich in Zukunft an den individuell festgestellten Bedarfen der Menschen orientieren und nicht an den Vorgaben der Einrichtungen. Ferner müsse die Eingliederungshilfe aus dem Sozialgesetzbuch XII (SGB XII) in das SGB IX überführt und einkommens- und vermögensunabhängig gestaltet werden.

“Wenn für die nächste Legislaturperiode ein Bundesleistungsgesetz diskutiert wird”, so Arnade, “dann fordern wir mit Nachdruck die Berücksichtigung des Entwurfs des Forums behinderter JuristInnen für ein Gesetz zur Sozialen Teilhabe.” sch
 
Fiskalpakt und Eingliederungshilfe nicht nur finanztechnisch diskutieren -- kobinet

Bund will sich beteiligen: 400 Millionen Euro für Behinderte - Baden-Württemberg - Stuttgarter Nachrichten

Bund will sich beteiligen 400 Millionen Euro für Behinderte

Markus Grabitz, vom 26.06.2012 14:00 Uhr
Der Bund hatte sich unter anderem bereit erklärt, Kosten für die Eingliederungshilfe von behinderten Menschen zu übernehmen. Foto: dpa
Der Bund hatte sich unter anderem bereit erklärt, Kosten für die Eingliederungshilfe von behinderten Menschen zu übernehmen. Foto: dpa

Berlin - Nach der Einigung zwischen Bund und Ländern auf die Zustimmung in der Länderkammer zum Euro-Fiskalpakt stellen die Städte und Gemeinden im Südwesten finanzielle Forderungen an die baden-württembergische Landesregierung. Der Bund hatte sich unter anderem bereit erklärt, Kosten für die Eingliederungshilfe von behinderten Menschen zu übernehmen. Christa Heilemann, Sozialdezernentin beim baden-württembergischen Landkreistag, sagte unserer Zeitung: „Wir erwarten, dass das Land die 400 Millionen Euro, die es vom Bund anteilig bekommen soll, voll an die Städte und Gemeinden weitergibt.“
Bund will sich beteiligen: 400 Millionen Euro für Behinderte - Baden-Württemberg - Stuttgarter Nachrichten

Paritätischer und Frauen-Notruf sehen Bundesregierung in der Pflicht: Effektiveren Schutz für Frauen bei Gewalt!

 
PMS 19/12 v. 26.06.2012
Paritätischer und Frauen-Notruf sehen Bundesregierung in der Pflicht: Effektiveren Schutz für Frauen bei Gewalt!

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. und der Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V. (Frauen-Notruf Hannover) begrüßen und unterstützen die Initiative des Paritätischen Gesamtverbands und anderer Verbände, die effektiveren Schutz für Frauen bei häuslicher und sexualisierter Gewalt fordern. Dass der bisherige Schutz vielerorts aus Finanzierungsmängeln nicht gewährleistet ist, geht aus einem Rechtsgutachten hervor, das das Bündnis heute Vormittag in Berlin vorgestellt hat. 
„Was die betroffenen Frauen brauchen, ist ein verbindlicher Rechtsanspruch“, sagt Sebastian Böstel, Vorstand des Paritätischen Niedersachsen. „Betroffene Frauen und ihre Kinder benötigen schnelle Hilfe und effektiven Schutz“, erklärt Petra Klecina vom Frauen-Notruf Hannover. Um diese zu gewährleisten, fordern der Paritätische Niedersachsen und der Frauen-Notruf Hannover, dass die Bundesregierung endlich ihrem Schutzauftrag nachkommt.

Einrichtungen für betroffene Frauen und ihre Kinder leiden unter chronischen Finanzierungsproblemen. In der täglichen Arbeit und auf lokaler Ebene sind diese Probleme trauriger Alltag. Die freiwilligen Leistungen, die in Deutschland von den jeweiligen Ländern und Kommunen völlig unterschiedlich geregelt sind, garantieren keine sichere Arbeitsbasis, sondern sind ständig von eventuellen Kürzungen im Haushalt bedroht. Dabei ist gerade im Fall von häuslicher oder sexualisierter Gewalt schnelle und effiziente Hilfe wichtig. „Und diese Hilfe braucht eine stabile finanzielle Basis“, fordert Sebastian Böstel, Vorstand des Paritätischen Niedersachsen.
Das Gutachten der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Joachim Wieland und Prof. Dr. Margarete Schuler-Harms, das vom Paritätischen Gesamtverband, der AWO, der Caritas, dem Sozialdienst katholischer Frauen, dem DRK und der Diakonie in Auftrag gegeben und heute präsentiert wurde, belegt, dass der Bund eine Gesetzgebungskompetenz hat. „Diese Kompetenz muss der Bund endlich nutzen, um Schutz und Hilfe für jede Frau und deren Kinder unabhängig von Einkommen, Aufenthaltstitel, Herkunftsort, gesundheitlicher Einschränkung oder Behinderung zu gewährleisten“, fordern die Bündnispartner. Das vollständige Gutachten steht auf der Internetseite des Paritätischen Gesamtverbands, www.paritaet.org, im Bereich „Veröffentlichungen“ bereit.
Mit Rechtsfragen zum Thema Sexualisierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Behinderungen befasst sich der Frauen-Notruf Hannover bei einem Vortrag mit anschließender Gesprächsrunde, der am morgigen Mittwoch, 27. Juni, um 16.30 Uhr im Haus der Region Hannover (neuer Gebäudeteil), Hildesheimer Straße in 30169 Hannover beginnt. „Insbesondere Menschen mit geistiger Behinderung werden viermal häufiger Opfer sexualisierter Übergriffe als Menschen ohne Behinderung. Und dennoch gibt es nur wenige Strafanzeigen und in vielen Fällen kommt es eher zu Einstellungen des Verfahrens“, sagt Petra Klecina vom Frauen-Notruf Hannover. Die Veranstaltung im Haus der Region wird über Möglichkeiten, Hindernisse und Barrieren im Strafrecht, aber auch über weitere Möglichkeiten der Gewaltprävention informieren.

Paritätischer Wohlfahrtsverband

Behindert? Probleme bei Ämtern, Versicherungen, Banken, Krankenkassen etc.? Lenken Sie den Blick auf die Öffentlichkeit! - behindert-barrierefrei e. V. | Blog

26.06.2012 12:11 Uhr

Behindert? Probleme bei Ämtern, Versicherungen, Banken, Krankenkassen etc.? Lenken Sie den Blick auf die Öffentlichkeit!


(...) wir sind eine Fernseh-Produktionsfirma aus Leipzig und arbeiten u.a. für verschiedene TV-Magazine wie Plusminus (ARD), Umschau (MDR) und Frontal21 (ZDF).

Für alle Magazine suchen wir regelmäßig Menschen, die (...) kein Gehör finden und deshalb den Blick der Öffentlichkeit auf ihr Schicksal lenken möchten.

Kurzfristig suchen wir für ein neues Format im Abendprogramm von Sat.1 (Sendestart im August 2012, Dreh ab sofort) Menschen, die unverschuldet in eine Notsituation geraten sind bzw. auf Grund von Unfällen, Behinderungen, Krankheiten etc. dringend Hilfe benötigen.
mehr:
behindert-barrierefrei e. V. | Blog

Arzneimittelreport 2012: Psychopharmaka sind weiblich, Herzmittel männlich - Medikamente - FOCUS Online - Nachrichten

Arzneimittelreport 2012

Psychopharmaka sind weiblich, Herzmittel männlich

Dienstag, 26.06.2012, 12:14

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Viel häufiger als Männer nehmen Frauen Medikamente ein, die süchtig machen
 
Frauen und Männer sind bekanntlich verschieden. Das betrifft auch Krankheitssymptome und Medikamente, die sie einnehmen. Frauen bekommen zum Beispiel dreimal mehr Psycho-Pillen verordnet als Männer. (...)
Eine Studie im Auftrag der Barmer GEK hat diese Verschreibungen unter die Lupe genommen. Das Team von Studienleiter Gerd Glaeske von der Universität Bremen wollte wissen, wie der Unterschied medizinisch immer gerechtfertigt ist. Oder ist es vielmehr so, dass Rollenklischees mitspielen, wenn Frauen zwei- bis dreimal so oft Antidepressiva, Tranquilizer oder Schlafmittel einnehmen als Männer?

Die Ergebnisse der Studie stehen im Arzneimittelreport 2012 der Krankenkasse, der heute in Berlin vorgestellt wurde.
...
Arzneimittelreport 2012: Psychopharmaka sind weiblich, Herzmittel männlich - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medikamente/arzneimittelreport-2012-psychopharmaka-sind-weiblich_aid_772908.html
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Arzneimittelreport 2012: Psychopharmaka sind weiblich, Herzmittel männlich - weiter lesen auf FOCUS Online:
Arzneimittelreport 2012: Psychopharmaka sind weiblich, Herzmittel männlich - Medikamente - FOCUS Online - Nachrichten

Keine gerichtliche Betreuung bei Vorsorgevollmacht – BGH gegen richterliche Bevormundung | Betreuungsrecht

Keine gerichtliche Betreuung bei Vorsorgevollmacht – 

BGH gegen richterliche Bevormundung

Rechtsgebiete: Betreuungsrecht, Erbrecht, Familienrecht
Rechtstipp vom 22.06.2012
Liegt eine Vorsorgevollmacht vor, so bedarf es keiner gerichtlichen Bestellung eines Betreuers. Trotzdem gibt es immer wieder Gerichte, die auf Anregung wohlmeinender Dritter hin der Auffassung folgen, der Bevollmächtigte wäre ungeeignet und eine gerichtliche Betreuung müsse eingerichtet werden. Eine solche Anregung kam von einem Gerichtsvollzieher (!), der eine Forderung von 39,00 € beitreiben wollte, weil der Bevollmächtigte sich - im Interesse des Vollmachtgebers - gegen die Zahlungsverpflichtung wehrte. Daraufhin wurde eine umfassende gerichtliche Betreuung eingesetzt.
Andreas Keßler, Rechtsanwalt, Steuerberater und Fachanwalt für Steuerrecht aus Bad Vilbel bei Frankfurt am Main, www.Kanzlei-Andreas-Kessler.de, weist darauf hin, dass hier das oberste deutsche Zivilgericht (Beschluss vom 7.3.2012, XII ZB 583/11) erfreulicherweise die Rechte des Vollmachtgebers und den Schutz vor staatlicher Bevormundung gestärkt hat. (...)
Keine gerichtliche Betreuung bei Vorsorgevollmacht – BGH gegen richterliche Bevormundung | Betreuungsrecht

2012-06-25

Pflege-Bahr ein Irrweg -- kobinet

25.06.2012 - 10:52

Pflege-Bahr ein Irrweg.

Berlin (kobinet) Die Volkssolidarität wandte sich heute gegen eine weitere Privatisierung des Pflegerisikos. „Anstatt die strukturelle Unterfinanzierung der Pflege abzubauen, beschreitet die Bundesregierung mit der Einführung einer staatlichen Förderung privater Pflege-Zusatzversicherungen einen Irrweg“, erklärte deren Präsident Prof. Gunnar Winkler. Anlass ist die Anhörung des Bundestags-Ausschusses für Gesundheit zu einem Änderungsantrag der Regierungskoalition zum Entwurf für ein Pflegeneuausrichtungsgesetz, mit dem die staatliche Förderung für private Pflege-Zusatzversicherungen eingeführt werden soll. Pflege-Bahr ein Irrweg -- kobinet

Pflege-Riester: GKV strikte Ablehnung, PKV sieht Probleme | PKV Private Krankenversicherung

Pflege-Riester: GKV strikte Ablehnung, PKV sieht Probleme

GKV und Verbraucherverbände gegen Pflege-Bahr
GKV gegen Pflege-Bahr
Gesetzliche Krankenkassen und Verbraucherverbände üben starke Kritik an der geplanten staatlichen Förderung privater Pflegezusatzversicherungen und lehnen diese komplett ab. Auch private Krankenversicherungen sehen Probleme beim sogenannten „Pflege-Bahr“ bzw. „Pflege-Riester“.Pflege-Riester: GKV strikte Ablehnung, PKV sieht Probleme | PKV Private Krankenversicherung

Medizin: Immer mehr Kinder bekommen Psychopharmaka - Nachrichten Gesundheit - WELT ONLINE

Medizin: Immer mehr Kinder bekommen Psychopharmaka - Nachrichten Gesundheit - WELT ONLINE

Arbeit gegen Taschengeld - Behinderte Menschen in Werkstätten - oe1.ORF.at Gesellschaft

 
Moment - Leben heute in 7 Tage Ö1 aufrufen

Moment - Leben heute *

Montag
25. Juni 2012
14:40
Arbeit gegen Taschengeld - Behinderte Menschen in Werkstätten. Gestaltung: Peter Rudlof. Moderation und Redaktion: Andrea Hauer und Matthias Däuble
Randnotizen (Kristin Gruber)
Für Menschen mit Behinderung, die in sogenannten Behindertenwerkstätten arbeiten, ist es normal, nach einem vollen Arbeitsmonat an der Werkbank kein Gehalt, sondern nur ein monatliches Taschengeld von 20 bis 50 Euro zu erhalten. Denn offiziell stehen sie nicht in einem Arbeitsverhältnis, sondern in einem Betreuungs-und Förderverhältnis, das die öffentliche Hand bezahlt.

Eine Situation, die nicht der UN-Konvention für Menschen mit Behinderung entspricht. Österreichweit sind rund 19 000 Menschen davon betroffen. So auch die Mitglieder eines kleinen Teams von behinderten Menschen der Lebenshilfe, die in Graz 25 000 Bücher des Landesarchivs Steiermark für die weitere Restaurierung gesäubert haben. Zwölf Jahre lang hat diese Arbeit gedauert.
oe1.ORF.at Gesellschaft

LWL-Presse-Info - Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung ist gesamtstaatliche Aufgabe - Mitteilung 22.06.12

LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 22.06.12

Foto zur Mitteilung
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch.
Foto: LWL

Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung ist gesamtstaatliche Aufgabe

Appell anlässlich Fiskalpakt

Münster (lwl). Die kommunalen Spitzenverbände in Nordrhein-Westfalen sowie die Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) fordern, die Kommunen bei den Leistungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung zu entlasten. Sie begrüßen die Forderung der Länder bei den laufenden Bund-Länder-Verhandlungen zum Fiskalpakt nach einer maßgeblichen Beteiligung des Bundes an der Eingliederungshilfe.

Die fünf Kommunalverbände wollen vor dem Hintergrund der steigenden Zahl von Menschen mit Behinderung und den damit verbundenen höheren Kosten mit einem gemeinsamen, heute veröffentlichten Positionspapier "Perspektiven der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung" eine Plattform für den Dialog mit den Behindertenverbänden, der Freien Wohlfahrtspflege und der Öffentlichkeit schaffen.

"Menschen mit Behinderung müssen gefördert und unterstützt werden. Die Kommunen und die Landschaftsverbände widmen sich engagiert der Aufgabe der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Handicap in unserer Gesellschaft. Die Leistungen der Eingliederungshilfe sind hier von zentraler Bedeutung. Sie sind eine gesamtstaatliche Aufgabe. Erforderlich sind deshalb eine Gesetzesreform zur inhaltlichen Weiterentwicklung und eine Beteiligung des Bundes und des Landes an diesen Kosten. Wir brauchen ein gesamtgesellschaftliches Bewusstsein für die Bedeutung und Dimension dieser Leistungen", erklärten heute die Hauptgeschäftsführer von Städtetag NRW, Landkreistag NRW und Städte- und Gemeindebund NRW, Dr. Stephan Articus, Dr. Martin Klein und
Dr. Bernd-Jürgen Schneider, sowie die Direktoren der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe, Ulrike Lubek und Dr. Wolfgang Kirsch.

Städte, Kreise, Gemeinden und die beiden Landschaftsverbände stellen sich seit Jahren ihrer Verantwortung für Menschen mit Behinderung. Allerdings nehme die Zahl der betroffenen Menschen deutlich zu. Beispielsweise werden heute 50 Prozent mehr Kinder mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung und 100 Prozent mehr Kinder im Schwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung schulisch gefördert als noch vor 15 Jahren erwartet. Die Zahl der Menschen mit geistiger Behinderung, die über 60 Jahre alt sein werden, wird sich bis zum Jahr 2030 vervierfachen.

Die Kosten der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung belaufen sich bundesweit für Länder und Kommunen auf jährlich 12,5 Milliarden Euro. In Nordrhein-Westfalen betrugen die Ausgaben im Bereich der Sozialhilfe im Jahre 2008 insgesamt rund 5,4 Milliarden Euro, die Ausgaben der Eingliederungshilfe daran betrugen rund 3,1 Milliarden Euro und somit über 57 Prozent. Die steigenden Ausgaben tragen wesentlich zur prekären Finanzlage der kommunalen Ebene bei. Die Steigerung zeige sich in allen Bereichen der Eingliederungshilfe, wie bei den Leistungen der Frühförderung, den Betreuungsleistungen für Kinder mit Behinderung im Kindergartenalter, den Integrationshelfern zur Sicherung des Schulbesuchs, den Wohnhilfen in ambulanter und stationärer Form sowie den Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Mit Blick auf die laufenden Verhandlungen von Bund und Ländern zum Fiskalpakt betonten die Geschäftsführer und Direktoren die finanziell äußerst angespannte Haushaltslage vieler Kommunen gerade in Nordrhein-Westfalen durch immer weiter steigende Sozialausgaben: "Die Kommunen werden in diesem Jahr bundesweit mit Sozialausgaben in einer Rekordhöhe von etwa 45 Milliarden Euro belastet. Die kommunalen Kassenkredite sind in den vergangenen Jahren auf mehr als 44 Milliarden Euro geradezu explodiert. Über die Hälfte davon entfallen auf NRW", so Dr. Stephan Articus, Dr. Martin Klein, Dr. Bernd-Jürgen Schneider, Ulrike Lubek und Dr. Wolfgang Kirsch.

Deshalb sei zu begrüßen, dass die Landesregierung gemeinsam mit anderen Ländern derzeit versucht, den Bund zu einer maßgeblichen Beteiligung an der Finanzierung der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung zu bewegen. Länder und Kommunen müssten an einer Entlastung bei der Eingliederungshilfe ihrem Anteil entsprechend beteiligt werden.

Die kommunalen Spitzenverbände und Landschaftsverbände NRW stellen in dem Positionspapier weitere Forderungen an Bund und Land auf:

• Ein Konzept des Landes zur Umsetzung der UN-Behindertenkonvention unter besonderer Berücksichtigung eines inklusiven Schulunterrichts von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung, das sich konsequent an die verfassungsrechtlichen Vorgaben des Konnexitätsprinzips hält.
• Die vollen Leistungen der Pflegeversicherung auch für Menschen mit Behinderung - unabhängig von ihrer Wohn- und Betreuungssituation.
• Neben der Übernahme von Ausgaben der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung durch den Bund käme auch die Einführung eines Bundesteilhabegeldes als erster Schritt für ein Bundesleistungsgesetz für Menschen mit Behinderung in Betracht.

Zudem müsse eine Reform der Eingliederungshilfe auf Basis der Beschlüsse der Sozialministerkonferenz aus dem Jahre 2010 die gesetzlichen Rahmenbedingungen verbessern, beispielsweise die Finanzierung von ambulanten und stationären Wohnhilfen vereinheitlichen sowie die Steuerungsverantwortung der Sozialhilfeträger stärken.

Das Papier "Perspektiven der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung" finden Sie in der Anlage zum Download


Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org


Anlagen:
Anlage 1: Eingliederungshilfe-Perspektiven der Eingliederungshilfe für .pdf


Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 101 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
LWL-Presse-Info - Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung ist gesamtstaatliche Aufgabe - Mitteilung 22.06.12
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