2013-02-27

Deutscher Bundestag: Menschen mit Behinderung: Experten fordern Verbesserung der Arbeitsmarkt-Chancen

Menschen mit Behinderung: Experten fordern Verbesserung der Arbeitsmarkt-Chancen


Ausschuss für Arbeit und Soziales (Anhörung) - 25.02.2013

Berlin: (hib/VER) Experten wollen die Situation für Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt verbessern. Das ist das Ergebnis einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales am Montagnachmittag. Grundlage waren jeweils ein Antrag der Koalitionsfraktionen, der SPD- sowie der Linksfraktion. Erstere wollen die Leistungspotenziale von Behinderten im Arbeitsleben ausschöpfen. In ihrem Antrag (17/12180) fordern sie die Bundesregierung unter anderem dazu auf, „zeitnah differenzierte Daten zur Situation von Behinderten auf dem Arbeitsmarkt vorzulegen, um passgenaue Strategien zur Förderung der Teilhabechancen erarbeiten zu können“.
Die SPD-Fraktion möchte die Ausgleichsabgabe je unbesetzten Pflichtplatz erhöhen und Menschen mit Behinderung so einen fairen Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglichen. In ihrem Antrag (17/9931) sprechen sie sich außerdem dafür aus, der besonderen Situation von klein- und mittelständischen Unternehmen durch eine Ausweitung der Fördermöglichkeiten Rechnung zu tragen.
Die Fraktion Die Linke möchte die Teilhabe von Behinderten am Arbeitsleben verbessern. Sie fordern in ihrem Antrag (17/9758) die Bundesregierung unter anderem auf, einen Gesetzentwurf vorzulegen mit dem Ziel, die gesetzlichen Beschränkungen zu beseitigen, die die Teilhabe durch Arbeit für Behinderte erschweren. Zudem sprechen sie sich dafür aus, Barrierefreiheit im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention zu sichern und Beratung und Vermittlung für Menschen mit Behinderung zu garantieren.
Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Berlin, sprach sich gegen weitere Förderungen von Behinderten aus. Sie teilte bereits im Vorfeld der Expertenanhörung in ihrer schriftlichen Stellungnahme mit, dass es zuerst „mehr Transparenz über das bestehende sehr komplexe Leistungssystem mit seiner Vielzahl von unterschiedlichen Trägern“ bedürfe. Zudem müsse genau analysiert werden, „welche Förderansätze nachweislich wirksam sind und ob ein Bedarf für weitere Instrumente beziehungsweise deren Ausweitung besteht“. Erst dann sollten neue Förderinstrumente für Menschen mit Behinderung geschaffen werden.
Der Einzelsachverständige Franz-Josef Düwell aus Weimar erklärte, dass der SPD-Antrag „einen wichtigen Schritt zur Verwirklichung des Rechts auf tatsächlichen gleichberechtigten Zugang von Behinderten zur Arbeit und Beschäftigung“: die Forderung nach der Weiterentwicklung der Schwerbehindertenvertretung zu einer Behindertenvertretung. Der Vorlage zufolge so die ehrenamtliche Tätigkeit der gewählten Vertrauensperson ein „Motor für die behinderungsgerechte Beschäftigung“.
Heinz Wille Bach aus Marburg sagte, dass aus Sicht schwerbehinderter Menschen die SPD-Initiative zur Erhöhung der Ausgleichsabgabe sowie auch die Heraufsetzung der Pflichtquote auf sechs Prozent zu begrüßen sei. Vor allem angesichts der Tatsache, dass etwa eine Million schwerbehinderter Menschen in Beschäftigung stehen, „diesen aber mehr als drei Millionen schwerbehinderter Menschen im erwerbsfähigen Alter gegeüber stehen“.
Der Sozialverband VdK aus Bonn begrüßte, dass sich alle drei Anträge mit der Arbeitsmarktsituation für Behinderte befassen. Auch sei eine Änderung des Neunten Buches Sozialgesetzbuch „im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention notwendig“, hieß es seitens des VdK. Der Verband forderte aber eine „deutliche Anhebung der Ausgleichsabgabe für Unternehmen, die nicht oder in völlig unzureichendem Maße (unter ein Prozent) ihrer Beschäftigungspflicht nachkommen.

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Inklusion: Behinderte Schüler sollen nicht mehr auf die Sonderschule | Berlin - Berliner Zeitung


Inklusion: Behinderte Schüler sollen nicht mehr auf die Sonderschule

Von Martin Klesmann

        

Meistens haben Schulen nicht so viel Platz: Förderschüler der Herman-Nohl-Schule im Ruheraum.
Meistens haben Schulen nicht so viel Platz: Förderschüler der Herman-Nohl-Schule im Ruheraum.
Foto: Berliner Zeitung/Benjamin Pritzkuleit
Berlin –  
Neues Konzept für Inklusion: Eltern und Behindertenvertreter kritisieren die mangelnde Personalausstattung und sprechen von einem Sparmodell.
Inklusion: Behinderte Schüler sollen nicht mehr auf die Sonderschule | Berlin - Berliner Zeitung

Premiere im Flugzeug-Hangar: Ziemlich beste Sportsfreunde - der Paralympics-Films "Gold" - Welt - Tagesspiegel


Premiere im Flugzeug-Hangar  

Ziemlich beste Sportsfreunde - 

der Paralympics-Films "Gold"

18:00 Uhrvon
Kirsten Bruhn, Schwimmerin, am Mittwoch bei der Premiere. Foto: dpa Foto: dpa
Kirsten Bruhn, Schwimmerin, am Mittwoch bei der Premiere. Foto: dpa - Foto: dpa
Die Lufthansa, Sponsor der Paralympics-Nationalmannschaft, hat für die Premiere des Films „Gold – Du kannst mehr als du denkst“ ihren Hangar in Hamburg zum größten Kinosaal der Welt umfunktioniert. Unter einer Boeing schaute sich das Publikum den Dokumentarfilm an, der von diesem Donnerstag an in den Kinos läuft.
Premiere im Flugzeug-Hangar: Ziemlich beste Sportsfreunde - der Paralympics-Films "Gold" - Welt - Tagesspiegel

2013-02-26

Tragweite der Behindertenrechtskonvention - Panorama - Deutschland Today

Auftakt der Frauenaktionswochen

Tragweite der Behindertenrechtskonvention

Höxter (ozm) - „Anderssein nicht diskriminieren, sondern Sosein ermöglichen.“ Mit diesen Worten fasst Markus Kurth die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen zusammen. Er ist der Referent zum Auftakt der Frauenaktionswochen in Höxter am Montag, dem 4. März, um 19.30 Uhr im Foyer der Stadthalle.
In seinem Vortrag mit anschließender Diskussion würdigt Markus Kurth die Behindertenrechtskonvention als „Errungenschaft ersten Ranges“ und erläutert ihre gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen bis hinunter auf die Ebene der Kommunen.
„In einer alternden Gesellschaft ist die Verwirklichung der Inklusion kein Orchideenthema, sondern ein knallharter Standortfaktor, der über die Zukunftsfähigkeit der Gemeinden entscheidet“, betonen die Veranstalterinnen. „Wir möchten gemeinsam mit Ihnen diskutieren. Ob mit oder ohne Behinderung: Bringen Sie sich ein!“
Tragweite der Behindertenrechtskonvention - Panorama - Deutschland Today

Deutscher Bundestag: SPD-Fraktion will Menschenrechte älterer Menschen stärken

SPD-Fraktion will Menschenrechte älterer Menschen stärken


Menschenrechte und humanitäre Hilfe/Antrag - 26.02.2013

Berlin: (hib/AHE) Die SPD-Fraktion setzt sich für die Menschenrechte älterer Menschen und die Erarbeitung einer entsprechenden UN-Konvention ein. „Eine spezifische Menschenrechtskonvention würde die teilnehmenden Staaten an eindeutige Regeln zur Wahrung der Menschenrechte Älterer binden und für Rechtsklarheit sorgen“, heißt es in einem Antrag der Fraktion (17/12399), der am Donnerstag auf der Tagesordnung des Bundestagsplenums steht. Die Bundesregierung wird darin unter anderem aufgefordert, die Wahl Deutschlands in den UN-Menschenrechtsrat zu nutzen, sich für eine entsprechende UN-Konvention und die Einsetzung eines UN-Sonderberichterstatters für die Menschenrechte älterer Menschen stark zu machen. Ferner soll die Bundesregierung auch auf nationaler Ebene die Menschenrechtslage „effektiv und nachhaltig verbessern“ – unter anderem, indem Heimaufsichtsbehörden besser als bisher in die Lage versetzt werden, ihre Kontrollmöglichkeiten zu nutzen.
„Zahlreiche ältere Menschen weltweit kämpfen mit Altersarmut und deren Begleiterscheinungen“, schreiben die Abgeordneten in ihrem Antrag. Verursacht werde dies auch durch Diskriminierung am Arbeitsmarkt, in der Gesundheitsversorgung, in der Bildung und durch soziale Isolation. Hinzu kämen Vernachlässigung, Entmündigung und unrechtsmäßiger Freiheitsentzug sowie – im schlimmsten Fall – Misshandlungen durch körperliche, emotionale und sexuelle Gewalt gegenüber Älteren.

Deutscher Bundestag: SPD-Fraktion will Menschenrechte älterer Menschen stärken

2013-02-25

Deutsches Institut für Menschenrechte - Veranstaltungsdetail

21.03.2013 09:30-15:45 | DAI-Ausbildungscenter Berlin

Seminar "Gleichbehandlungsrecht und die Behindertenrechtskonvention im Sozialrecht"

Die internationale, die europäische und die nationale Rechtssetzungsebenen verschränken sich auch im Sozialrecht zunehmend. Mit der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ist 2009 ein bedeutendes Regelungswerk für das sozialrechtliche Mandat hinzugekommen. So kann eine Berufung auf die UN-BRK dazu dienen, eine für die Mandantschaft günstigere Gesetzesauslegung durch das erkennende Gericht zu bewirken, etwa beim Sozialgesetzbuch IX (SGB IX) in Bezug auf angemessene Vorkehrungen.
In dem Seminar werden daher Kenntnisse zur UN-BRK einschließlich ihrer Geltendmachung in gerichtlichen oder behördlichen Verfahren vermittelt. Dazu erfolgt eine Einführung in das völkerrechtliche Instrument, die einschlägigen Auslegungsmethoden und die Anwendbarkeit in nationalen Verfahren. Auch Bezüge zum Europäischen Recht werden dargestellt. Anhand exemplarischer Fälle wird die menschenrechtliche Argumentation für das sozialrechtliche Mandat mit ihren Herausforderungen in der Rechtspraxis einschließlich möglicher Prozessstrategien vorgestellt und geübt.
Das Seminar richtet sich an Fachanwältinnen und Fachanwälte im Sozialrecht und im Arbeitsrecht sowie an sonstige im Sozialrecht tätige Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, die die Behindertenrechtskonvention für ihre sozial- und arbeitsrechtlichen Mandate nutzen möchten.

Deutsches Institut für Menschenrechte - Veranstaltungsdetail

2013-02-24

Online-Kurs zum barrierefreien Internet | Online-Kurs - Barrierefreiheit lernen

Online-Kurs zum barrierefreien Internet

Du wolltest schon immer wissen, wie ein Blinder einen Computer benutzt? Du glaubst nicht, dass Menschen wie in Star Trek ihren Computer nur über ihre Stimme steuern? Du kannst dir nicht vorstellen, dass Gehörlose Probleme bei der Nutzung des Internets haben können?

In Deutschland haben viele Millionen Menschen eine Behinderung. Bei manchen ist sie sichtbar, bei manchen unsichtbar. Oft ist sie ärgerlich, manchmal kann sie einem das Leben schwer machen. Zum Beispiel beim Zugang zum Internet.
Auf den folgenden Seiten erfährst du, welche Schwierigkeiten Behinderte im Internet haben können und wie du Webseiten und Inhalte so gestalten kannst, damit solche Schwierigkeiten minimiert werden.
Einige Maßnahmen kannst du sofort umsetzen, andere sind eher langfristig angelegt. Wichtig ist, dass du sofort loslegst, bevor du alles wieder vergisst.
Dieser Kurs ist als digitaler Selbstlernkurs mit Fragen zur Vertiefung, Wiederholung und zum praktischen Ausprobieren angelegt. Er ist und bleibt kostenlos, sollten dir Fehler aufgefallen sein oder du Verbesserungsvorschläge haben, melde dich gerne bei mir unter der Mail domingos20000@googlemail.com. Ich wünsche dir viel Spaß.

Online-Kurs zum barrierefreien Internet | Online-Kurs - Barrierefreiheit lernen

"Pflege-Bahr" läuft schleppend an | WAZ.de

Politik

"Pflege-Bahr" läuft schleppend an

24.02.2013 | 10:41 Uhr
Die neue staatlich geförderte private Pflegezusatzversicherung ("Pflege-Bahr") hat offenbar mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Spiegel" blieb die Zahl der Abschlüsse im Januar unter 10.000. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) sagte dem Blatt: "Auch bei der Riester-Rente dauerte es einige Zeit, bis die heutigen Zahlen erreicht wurden."

"Pflege-Bahr" läuft schleppend an | WAZ.de

2013-02-23

OB-Wahl in Leipzig angefochten -- kobinet

23.02.2013 - 18:21

OB-Wahl in Leipzig angefochten.

Leipzig (kobinet) Wie die Leipziger Volkszeitung in ihrer gestrigen Ausgabe berichtet, wurde die Wahl von Burkard Jung zum Oberbürgermeister wegen angeblicher Verstöße gegen die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen angefochten. Die Sprecherin des Forums und Netzwerks Arbeitsgruppe behinderter CDU-Mitglieder Mitteldeutschlands, die frühere Behindertensportlerin Edith Tust rügte, dass ca. 60.000 Menschen mit Behinderungen gar nicht die Chance gehabt hätten, an der Wahl teilzunehmen. Mit fehlenden barrierefreien Wahllokalen, aber auch wegen fehlender Wahlschablonen in Blindenschrift verstoße die Stadt gegen die Konvention. Gegenüber den kobinet-Nachrichten berichtete Edith Tust, dass behinderte Menschen in Heimen, bedingt durch die dort vorherrschende Personalknappheit oft noch nicht mal in der Lage waren, Briefwahl durchzuführen. Sie kritisierte die fehlende Umsetzung der Konvention, nicht nur in Leipzig.
OB-Wahl in Leipzig angefochten -- kobinet

2013-02-22

Wahlrecht für alle Menschen mit Behinderungen - MdB Dr. Ilja Seifert

Wahlrecht für alle Menschen mit Behinderungen

Plenarrede vom 21.02.2013

Auf unterschiedlichen Wegen hatten sich mit Verweis auf die UN-Behindertenrechtskonvention in den letzten Monaten Menschen mit Behinderungen und deren Organisationen an alle Fraktionen im Bundestag mit der Forderung zur Änderung im Bundeswahlgesetz gewandt, damit Menschen, welche unter Vollbetreuung stehen, nicht länger vom Wahlrecht ausgeschlossen werden. Mit einem Änderungsantrag zum Bundeswahlgesetz unterstützte DIE LINKE diese Forderung.

Dazu Ilja Seifert:
"Mit der Ablehnung des Änderungsantrages der LINKEN zum Bundeswahlgesetz am Mittwoch im Innenausschuß und gestern im Bundestag (siehe Beschlußempfehlung auf Drucksache 17/12417) haben CDU/CSU, SPD, FDP und die Grünen die voraussichtlich letzte Chance verspielt, den Ausschluß von (unter Vollbetreuung stehenden) Menschen mit Behinderungen (Bundeswahlgesetz § 13 Nr. 2 und 3) noch vor der Bundestagswahl am 22. September 2013 zu streichen. Dies ist für mich unverständlich.“

Den vollständigen Wortlaut der Rede lesen Sie hier: DOWNLOAD

Die Plenardebatte lesen Sie hier: DOWNLOAD

MdB Dr. Ilja Seifert

2013-02-21

DVBS | Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der elektronischen Verwaltung sowie zur Änderung weiterer Vorschriften (BT-Drs. 17/11473)

 

Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der elektronischen Verwaltung sowie zur Änderung weiterer Vorschriften (BT-Drs. 17/11473)

(20. Februar 2013)

I. Einleitung

Der Gesetzentwurf zur Förderung der elektronischen Verwaltung sowie zur Änderung weiterer Vorschriften (nachfolgend Gesetzentwurf) beabsichtigt weitreichende Änderungen zum E-Government. Er soll die Möglichkeit eröffnen, mit jeder Behörde und grundsätzlich in jeder Angelegenheit elektronisch in Kontakt zu treten. Zukünftig soll es möglich werden, alle geeigneten Verwaltungsangelegenheiten über das Internet abschließend elektronisch zu erledigen. Die schon heute vorhandene Präsenz von Behörden und Verwaltungen im Internet soll auf alle öffentlich zugänglichen Netze, einschließlich der mobilen Anwendungen, ausgedehnt werden. Elektronische Dokumente und online ausfüllbare Formulare sollen deutlich zunehmen. Neben der qualifizierten elektronischen Signatur sollen weitere Verfahren, wie beispielsweise die absenderbestätigte De-Mail und die elektronische Identifizierungsfunktion des neuen Personalausweises, die Kommunikation mit Behörden und Verwaltungen erleichtern. Zugleich sollen auf Seiten der Verwaltung elektronische Akten eingeführt werden, um medienbruchfreie Verwaltungsabläufe vom Antrag bis zur Archivierung zu ermöglichen.
Eine zentrale Bedingung für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist die Barrierefreiheit des elektronischen Zugangs zur Verwaltung (so auch BT-Drs.17/11473, Seite 7). Gesetzliche Vorschriften zur Barrierefreiheit enthält der Gesetzentwurf bislang nicht. Entgegen der Begründung des Gesetzentwurfs wird die Barrierefreiheit der durch den Gesetzentwurf geregelten Bereiche des E-Government auch nicht durch die Behindertengleichstellungsgesetze des Bundes und der Länder gewährleistet. Der Gesetzentwurf ist daher um die erforderlichen Regelungen zur Barrierefreiheit zu ergänzen. (...)

weiterlesen:
DVBS | Aktuelles

2013-02-18

Barrierefreiheit in Stuttgart: Ein schwieriger Hindernisparcours für Blinde - Stuttgart - Stuttgarter Zeitung

Barrierefreiheit in Stuttgart 

Ein schwieriger Hindernisparcours für Blinde

Viola Volland, 18.02.2013 14:32 Uhr
Stuttgart - Es sieht lebensgefährlich aus, was Daniel Hanke treibt. Jedes Kind lernt, Abstand von der Bahnsteinkante zu halten – und der 21-Jährige geht mit seinem Blindenstock den Bahnsteig der S-Bahnstation Stadtmitte dicht an der Kante entlang. Doch Hanke hat keine Wahl. Die S-Bahnstation weist kein Leitsystem für Blinde auf. Deshalb muss sich der junge Mann, der von Geburt an blind ist, an der Kante orientieren. Drei Minuten hat er, um den Weg bis zu der Treppe zu schaffen, dann fährt die nächste Bahn ein.

Barrierefreiheit in Stuttgart: Ein schwieriger Hindernisparcours für Blinde - Stuttgart - Stuttgarter Zeitung

Pflegedienst steht unter Anklage : Prozess um Betrügereien im Altenheim - Münsterland - Dülmener Zeitung

Münster/Hopsten - 
Fast zwei Stunden brauchten die beiden Vertreter der Staatsanwaltschaft im Landgericht Münster gestern Vormittag für das Verlesen einer Anklageschrift. So umfassend sind die Vorwürfe gegen die ehemaligen Betreiber eines ambulanten Pflegedienstes in Ibbenbüren und eines Altenwohnheims in Hopsten.
Von Anke Beiing

Pflegedienst steht unter Anklage : Prozess um Betrügereien im Altenheim - Münsterland - Dülmener Zeitung

Caritas fordert Reform beim Pflege-TÜV | NDR.de - Regional - Niedersachsen - Oldenburg/Ostfriesland

Caritas fordert Reform beim Pflege-TÜV

Ein alter Mann sitzt im Rollstuhl. © dpa Fotograf: Patrick Peul 
Geben die Noten tatsächlich wieder, wie gut oder schlecht die Pflege ist? (Archivbild)

  Noten für Pflegeheime - durch sie sollte alles besser, zumindest transparenter werden. Eingeführt im Jahr 2008, werden sie regelmäßig vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen vergeben. Seitdem bekommen die meisten niedersächsischen Pflegeheime Spitzennoten. Der Oldenburger Landesverband der Caritas findet das irreführend und fordert eine Reform des Benotungssystems. "Die Noten sind Schall und Rauch", sagte der Pflegeexperte der Caritas, Horst Geers, bei einer Konferenz in Cloppenburg. Die Prüfer würden bei der Notenvergabe alles beurteilen - nur nicht, ob die Bewohner gut versorgt sind.

Caritas fordert Reform beim Pflege-TÜV | NDR.de - Regional - Niedersachsen - Oldenburg/Ostfriesland

7.200 Stifte führen Blinde in die Windows-Welt - innovation.mfg.de - ein Service der MFG Baden-Württemberg

7.200 Stifte führen Blinde in die Windows-Welt

16.02.2013 | Metec Ingenieur AG aus Stuttgart ermöglicht Blinden den PC ebenso souverän zu bedienen wie Sehende
7.200 Stifte führen Blinde in die Windows-Welt. 7.200 Stifte führen Blinde in die Windows-Welt. (Bild: Metec Ingenieur AG)
 
Der Metec Ingenieur AG aus Stuttgart ist ein technologischer Durchbruch geglückt, der es blinden und sehbehinderten Menschen ermöglicht, den PC ebenso souverän zu bedienen wie Sehende. Das grafikfähige Stiftdisplay „HyperBraille“ vermittelt einen strukturierten Überblick über den gesamten Bildschirminhalt. Das Display kann Textabsätze, Tabellen, Menüs und andere Elemente der Benutzeroberfläche darstellen und räumliche Strukturen sowie grafische Symbole erschließen. HyperBraille für Windows wird zunächst in Schulen und Universitäten zum Einsatz kommen, im nächsten Schritt sollen Pilotarbeitsplätze eingerichtet werden.
Den meisten der rund 145.000 Blinden und über 500.000 Sehbehinderten in Deutschland gelingt es, ihren Alltag ganz gut zu meistern. Wenn es aber darum geht, sich selbstständig Zugang zu Texten, Tabellen, Menüs, Grafiken und anderen Elementen der Windows-Benutzeroberfläche zu verschaffen, sind sehbehinderte und blinde „User“ stark benachteiligt.
7.200 Stifte führen Blinde in die Windows-Welt - innovation.mfg.de - ein Service der MFG Baden-Württemberg

2013-02-17

Über Widersacher der Inklusion und ihre Gegenreden - Essay | bpb

Bundeszentrale für politische Bildung Logo 

Über Widersacher der Inklusion und ihre Gegenreden - Essay


 
Die UN-Behindertenrechtskonvention wird allgemein begrüßt. Der Autor benennt, welche gesellschaftlichen Gruppen sich gleichwohl gegen die darin geforderte Inklusion von behinderten Schülerinnen und Schülern aussprechen. Es werden ihre typischen Argumentationsfiguren und - strategien beschrieben und problematisiert. 

 Hans Wocken
31.5.2010





Einleitung



Die Botschaft der UN-Behindertenrechtskonvention hat aufgerüttelt. Alle Organisationen, Institutionen und Verbände, die in irgendeiner Weise mit der pädagogischen Förderung von Kindern mit Behinderungen befasst sind, fühlen sich zu einer Stellungnahme herausgefordert. Eine kaum noch überschaubare Anzahl von Positionspapieren, Resolutionen und Memoranden bezeugt die lebhafte Auseinandersetzung mit der Konvention.

Eine erste Sichtung der Reaktionen führt zu einem höchst überraschenden Ergebnis: Die Behindertenrechtskonvention wird allerorten einhellig "begrüßt"! Kritische oder gar ablehnende Stellungnahmen sind nicht bekannt. Es gibt also - so scheint es - keine Gegner der Inklusion. Auf der Ebene der Bekenntnisse sind wir "ein einzig Volk von Brüdern" (Schiller). (...)
Der erste Eindruck einer allgemeinen Zustimmung ist indes oberflächlich.
Über Widersacher der Inklusion und ihre Gegenreden - Essay | bpb

2013-02-16

Internetportal "deafservice" feiert dreijähriges Jubiläum - Gebärdenwelt


Internetportal "deafservice" feiert dreijähriges Jubiläum

VIRTUELLES BRANCHENVERZEICHNIS FÜR HÖRBEHINDERTE MENSCHEN

Das Online-Portal www.deafservice.de ist ein wichtiger Schritt in Bereich Inklusion und Barrierefreiheit in Deutschland. Hörbehinderte und gehörlose Menschen finden hier über 400 qualifizierte Adressen beispielsweise von ÄrztInnen, Beratungsstellen, Fahrschulen, LogopädInnen, RechtsanwältInnen usw. aus ganz Deutschland mit einem/einer AnsprechpartnerIn, der/die gebärden kann. Um barrierefreie Terminabsprachen zu ermöglichen können Faxnummern, Bildtelefonnummern, Mailadressen und Chatadressen (Skype, oovoo) ebenfalls registriert werden. Schließlich können hochgradig schwerhörige oder gehörlose Menschen nicht ohne fremde Hilfe telefonieren und gerade Arztbesuche brauchen oft ein Telefonat. Explizit (=deutlich) wird auch darauf hingewiesen, ob der/die AnsprechpartnerIn die Gebärdensprache beherrscht oder nur über Basiskenntnisse verfügt. Auf www.deafservice.de findet man AnsprechpartnerInnen aus knapp 150 Branchen. Die Registrierung der Grunddaten und die Nutzung der Seite sind kostenlos. Internetportal "deafservice" feiert dreijähriges Jubiläum - Gebärdenwelt

ARD Mediathek: Hier ab vier - Mehr Menschenwürde bei der Pflege wird Thema im Bundestag - Mittwoch, 13.02.2013 | MDR Fernsehen

Mehr Menschenwürde bei der Pflege wird Thema im Bundestag

Annett Kleischmantat hat es geschafft: Am 11. März hört sie der Petitionsausschuss des Bundestages an. Auch der 92-jährige Alfons Thielmann hat mit Unterschriften gesammelt.

ARD Mediathek: Hier ab vier - Mehr Menschenwürde bei der Pflege wird Thema im Bundestag - Mittwoch, 13.02.2013 | MDR Fernsehen

2013-02-15

ISL-Video zu Behinderung und Migrationshintergrund - BIZEPS-INFO

Text: ISL Deutschland · 15. Feber 2013 12:13 Uhr

ISL-Video zu Behinderung und Migrationshintergrund

Mit einem selbst produzierten Videofilm macht die ISL auf die mehrfache Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen und Migrationshintergrund aufmerksam.
Logo ISL Deutschland
Der 17-minütige Film mit dem Titel "Von Respekt, Toleranz und anderen Wünschen" wurde jetzt auf die Videoplattform youtube eingestellt und ist auch über die ISL-Homepage abrufbar: "In diesem Film kommen acht unterschiedliche Menschen zu Wort", so der Autor und Regisseur des Films, H.- Günter Heiden. "Sie leben mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen und haben ihre Wurzeln zum Beispiel in der Türkei, der Ukraine, Russland oder Palästina." Im Untertitel heiße der Film zwar "Behinderung und Migrationshintergrund", so Heiden, eigentlich müsse man aber von einem Zusammenwirken von "Ableismus und Rassismus" sprechen, da es sich nicht um persönliche Eigenschaften der jeweiligen Personen handele, sondern um gesellschaftliche Zuschreibungen.
weiterlesen:

ISL-Video zu Behinderung und Migrationshintergrund - BIZEPS-INFO


Fotoprojekt anderStark - Stärke braucht keine Muskeln - Nordstarter-Hamburg

Fotoprojekt anderStark - Stärke braucht keine Muskeln

Fotoprojekt anderStark - Stärke braucht keine Muskeln 

anderStark ist ein Fotoprojekt, bei dem Frauen mit einer Muskelerkrankung außergewöhnlich fotografiert werden. Das Projekt besteht seit knapp zwei Jahren und nun sollen die Werke in Hamburg ausgestellt werden!
Die Bilder werden vom 12. - 21. Juli in Hamburg-Altona auf über 300qm präsentiert.
Das Ziel ist es, durch diese Ausstellung die Berührungsängste und Vorurteile gegenüber behinderten Menschen zu vermindern und neue Facetten aufzuzeigen.

Fotoprojekt anderStark - Stärke braucht keine Muskeln - Nordstarter-Hamburg

Pflegenotstand: „Der Kollaps ist längst da!“ | Zukunft Alter

Zukunft Alter

Pflegenotstand: „Der Kollaps ist längst da!“


Gerd Peter ist das, was man einen knallharten Realisten nennt. Der Pflegeexperte und langjährige Chef der Münchenstift GmbH ist bekannt dafür, seine Meinung zu sagen. Unverblümt.
"Inkompetenz von Mitarbeitern scheint für manche Heimträger immer noch besser zu sein als Betten leer stehen zu lassen. Es geht halt dabei um viel Geld."
© dpa

"Inkompetenz von Mitarbeitern scheint für manche Heimträger immer noch besser zu sein als Betten leer stehen zu lassen. Es geht halt dabei um viel Geld."
Vor rund zwei Jahren sorgte der 62-Jährige mit seiner Forderung für Wirbel, dass Pflegeheime auch nachts unangemeldet kontrolliert werden sollten. Viele Lobbyisten hörten das nicht gern. Auch sein Vorschlag, alle Häuser müssten die Ergebnisse der Heimkontrollen veröffentlichen, brachte ihm nicht nur Sympathien. Peter, der seit gut 14 Jahren die zwölf Münchenstift-Häuser mit ihren 2000 Angestellten leitet, blieb seinem Motto dennoch treu: „Probleme müssen angesprochen – und dann behoben werden.“
Und die Probleme in der Pflege werden immer mehr: Obwohl die Zahl der Alten rasant zunimmt, fehlt es schon jetzt an qualifiziertem Fachpersonal. Obwohl die Kosten für Pflegebedürftige ständig steigen, nimmt die Qualität der Versorgung vielerorts ab. Die tz sprach mit Gerd Peter über die Entwicklung der Altenversorgung und darüber, was alles auf uns zukommt:

Pflegenotstand: „Der Kollaps ist längst da!“ | Zukunft Alter

Politiker aus der ganzen Welt verabschieden die PyeongChang-Erklärung für geistig Behinderte - Koreanisches Kulturzentrum, Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea

Politiker aus der ganzen Welt verabschieden die PyeongChang-Erklärung für geistig Behinderte


Die Teilnehmer des Globalen Entwicklungsgipfels posieren am 30. Januar in Pyeongchang gemeinsam für die Kameras. Zu den Teilnehmern des Gipfels gehörten der koreanische Premierminister Kim Hwang-sik, die Vorsitzende der Nationalen Liga für Demokratie Aung
Die Teilnehmer des Globalen Entwicklungsgipfels posieren am 30. Januar in Pyeongchang gemeinsam für die Kameras. Zu den Teilnehmern des Gipfels gehörten der koreanische Premierminister Kim Hwang-sik, die Vorsitzende der Nationalen Liga für Demokratie Aung
Die PyeongChang-Erklärung wurde von Politikern aus der ganzen Welt verabschiedet, um die Menschenrechte geistig Behinderter zu unterstützen. Politiker und einflussreiche Persönlichkeiten trafen sich am 30. Januar in Pyeongchang für den Globalen Entwicklungsgipfel, auf dem sie beschlossen, die Wahrung der Grundrechte geistig behinderter Menschen anzustreben. Durch die Vereinbarung riefen die Gipfelteilnehmer die Welt dazu auf, für die Wohlfahrt und die Menschenrechte geistig Behinderter zusammenzuarbeiten
Zu den Gipfelteilnehmern zählten Na Kyung-won, die Vorsitzende der Special Olympics PyeongChang 2013, Kim Hwang-sik,der koreanische Premierminister, Aung San Suu Kyi, die Vorsitzende, der Nationalen Liga für Demokratie Myanmars, Timothy Shriver, der internationale Vorsitzende der Special Olympics, und der malawische Präsident Joyce Banda. Die Teilnehmer des Gipfels diskutierten über Wege, zur Unterstützung und Verbesserung der Wohlfahrt von Menschen mit geistigen Behinderungen, um ihnen ein besseres Leben zu bieten und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu fördern.
Die Politiker betonten in der Erklärung, dass geistig Behinderte es verdienen, als Einzelpersonen anerkannt zu werden und dazu berechtigt sind, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Die Führungskräfe forderten auch von der Welt, gleiche Chancen für Menschen mit Behinderungen zu schaffen, damit sie besseren Zugang zu Informationen, Bildung, Sport, Kultur und Kunst, Gesundheit und medizinische Versorgung sowie eine auf ihre besonderen Bedürfnisse zugeschnittene Ausbildung haben. Die Gipfelteilnehmer stellten ebenfalls die Forderung auf, dass die internationale Gemeinschaft den Entwicklungsländern Unterstützung bietet, indem sie die Kooperation verstärkt und konkrete Ziele für die Unterstützung von Menschen mit geistigen Behinderungen setzt.

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Politiker aus der ganzen Welt verabschieden die PyeongChang-Erklärung für geistig Behinderte - Koreanisches Kulturzentrum, Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea

Daheim statt Heim e.V. / In Würde alt werden? - In deutschen Heimen ist das nicht möglich!

Logo der Bundesinitiative Daheim statt Heim e. V.

In Würde alt werden? - In deutschen Heimen ist das nicht möglich!

Berlin, 08. Februar 2013 - Rolf Sierlinski, Fachkrankenpfleger, beschreibt in seinem erschienenen Buch die Pflegesituation in deutschen Heimen. Der Autor gibt dem Leser die Möglichkeit, zehn Arbeitstage in der Altenpflege einer 4-Sterne-Seniorenresidenz zu verbringen. Zu wenig Fachpersonal, Dumpinglöhne und Zeitarbeit, Überforderung und damit einhergehende Aggressivität gegenüber den Patienten - zu wenig Zeit für eine Fachpflege! Das Altern in Würde sei seiner Ansicht nach in deutschen Heimen nicht möglich.
Daheim statt Heim e.V. / In Würde alt werden? - In deutschen Heimen ist das nicht möglich!

Machtlos?! | Aids und Behinderten Selbsthilfe


Machtlos?!

14. Februar 2013  von






Machtlos fühlen sich viele Menschen insbesondere wenn es um Menschen geht die tagtäglich die soziale Härte der Behörden ertragen müssen. Es ist kein spezifisches Problem von Menschen mit Behinderung. Ich vermag auch nicht zu urteilen ob Menschen mit Behinderung durch den Machtmissbrauch der Behörden bzw. deren Mitarbeiter-innen schlimmer betroffen sind.
Fakt ist Menschen beantragen Leistungen die Ihnen vom Gesetz her zustehen.
Fakt ist die beantragten Leistungen werden gänzlich versagt oder die Erreichbarkeit unmöglich gestaltet.
Was sind die Aufgaben einer Leistungsbehörde und deren Mitarbeiter-innen?

Machtlos?! | Aids und Behinderten Selbsthilfe

Göttingen startet mit Aktionsplan zur UN-Behindertenrechtskonvention - StadtRadio Göttingen - 107,1 MHz

Göttingen startet mit Aktionsplan zur UN-Behindertenrechtskonvention

Geschrieben von Marianne Steinke
Datum: Freitag, 08. Februar (08.02.2013)
Die Stadt Göttingen beginnt jetzt mit dem Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Wie Stadtdezernent Siegfried Lieske heute mitteilte, wird es in einem ersten Arbeitsschritt um den Schwerpunktbereich „Bildung und lebenslanges Lernen“ gehen. Dazu startet in dieser Woche (...)
weiterlesen:

Göttingen startet mit Aktionsplan zur UN-Behindertenrechtskonvention - StadtRadio Göttingen - 107,1 MHz

2013-02-13

Tote in Behindertenwerkstatt - Justiz ermittelt gegen Chefs | WAZ.de

Brandkatastrophe

Tote in Behindertenwerkstatt - Justiz ermittelt gegen Chefs

13.02.2013 | 11:00 Uhr
Tote in Behindertenwerkstatt - Justiz ermittelt gegen Chefs
Beim Brand in einer Behinderteneinrichtung in Titisee-Neustadt waren im vergangenen November 14 Menschen ums Leben gekommen. Foto: dpa
 
Titisee-Neustadt.  Nach der Brandkatastrophe in einer Behindertenwerkstatt im Schwarzwald mit 14 Toten ermittelt die Justiz jetzt unter anderem wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Gegen den vormaligen sowie den derzeitigen Werkstättenleiter wurde ein Verfahren eingeleitet.

Tote in Behindertenwerkstatt - Justiz ermittelt gegen Chefs | WAZ.de

Warum Piraten sich um die Barrierefreiheit im Netz kümmern müssen | Flaschenpost

Warum Piraten sich um die Barrierefreiheit im Netz kümmern müssen

Immer mehr Informationen und Dienstleistungen von Regierungen und Behörden werden im Internet zur Verfügung gestellt. Das ist grundsätzlich eine gute Sache. Aber wenn diese Inhalte nicht in einer barrierefreien Form angeboten werden, werden vereinzelte Nutzergruppen ausgeschlossen, da sie nicht (mehr) an diesen Prozessen teilnehmen können.
Wenn zum Beispiel eine Parlamentsdebatte als Stream mit Silverlight übertragen wird, können viele Internetnutzer, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind, diese Debatte nicht verfolgen.
Webstandard | mherzber  CC BY-SA
Webstandard | mherzber CC BY-SA
Und wird dieses Video nicht mit Untertiteln versehen oder durch einen Gebärdendolmetscher übersetzt, können hörbehinderte Personen die angebotene Information nicht aufnehmen. Wenn also eine hörbehinderte Person ein Formular einer Behörde ausfüllen möchte und dieses für sie aus irgendwelchen Gründen nicht zugänglich ist, die einzige Alternative aber ist, im Amt anzurufen, hat sie ein Problem.
Demnach sollten von der Regierung zur Verfügung gestellte Informationen nicht nur grundsätzlich für die Öffentlichkeit zugänglich sein, sondern in geeigneter Form auch allen Bürgern mit Einschränkungen angeboten werden. Mancher mag vermuten, die Betroffenen wären eine kleine Minderheit. Aber die Zahl wird auf etwa 80 Millionen Menschen in Europa geschätzt. Das sind rund 15 % der Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter. Diese Zahl wird mit der Überalterung unserer Gesellschaft weiter steigen. Gleichzeitig geht man davon aus, dass weniger als 10 % der Webseiten barrierefrei sind.

Warum Piraten sich um die Barrierefreiheit im Netz kümmern müssen | Flaschenpost

2013-02-12

Gerichtspraxis beweist: Zwangsbehandlungsgesetz schafft Rechtsunsicherheit

Gerichtspraxis beweist: Zwangsbehandlungsgesetz schafft Rechtsunsicherheit

Dass der Bundestag mit seiner Zwangsbehandlungs-Gesetzgebung nur Rechtsunsicherheit schafft, hatte die-BPE in einem Brief an alle Abgeordneten vor der Entscheidung angekündigt.
Am 5.2.2013 ist nun bekannt geworden, dass in einem Unterbringungsverfahren das Amtsgericht Oldenburg in Holstein das Schleswig-Holsteinische Landesverfassungsgericht angerufen hat. Das Gericht in Schleswig soll über die Gültigkeit der schleswig-holsteinischen Regelung zur Zwangsbehandlung “psychisch Kranker” entscheiden, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag in Oldenburg mitteilte. Die Kammer sei der Ansicht, dass die Vorschrift zur Behandlung “psychisch Kranker” nicht mit der Landesverfassung und dem Grundgesetz vereinbar sei.
Gegenstand des Verfahrens am Amtsgericht ist ein Antrag des Gesundheitsamtes Eutin auf Unterbringung eines “psychisch Kranken”. Dabei soll der Betroffene gegen seinen Willen wegen einer akuten Entzündung mit Antibiotika behandelt werden. Das Gericht begründete die Anrufung des Landesverfassungsgerichts nun damit, dass es von der Grundrechtswidrigkeit der im Gesetz enthaltenen Bestimmung zur zwangsweisen Behandlung der Untergebrachten überzeugt sei.

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Gerichtspraxis beweist: Zwangsbehandlungsgesetz schafft Rechtsunsicherheit

Betreuungsrecht - Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. - Der Selbsthilfeverband für Menschen mit geistiger Behinderung


Auswirkungen der UN-Behindertenrechtskonvention auf das deutsche Betreuungsrecht

Positionspapier der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V

Die Garantie gleicher und uneingeschränkter Menschenrechte ist Kernziel der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK). Mit der in Artikel 12 verankerten Garantie der Rechts- und Handlungsfähigkeit von Menschen mit Behinderungen anerkennt Deutschland, dass Menschen mit Behinderungen unabhängig von der Art und Schwere ihrer Behinderung ihren Lebensalltag selbst bestimmen können. Die hohe Bedeutung, die Artikel 12 dem Selbstbestimmungsrecht beimisst machen eine Überprüfung und Weiterentwicklung des Betreuungsrechts erforderlich!

Das Positionspapier der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. zu den Auswirkungen der UN-Behindertenrechtskonvention auf das deutsche Betreuungsrecht liegt nun vor. Es ist ein Kernanliegen der Lebenshilfe die bestmögliche Ausübung des Rechts auf Selbstbestimmung für Menschen mit einer geistigen Behinderung zu ermöglichen. Die Lebenshilfe setzt daher mit dieser klaren Positionierung vor vielen anderen Akteuren nun ein Zeichen, in welche Richtung eine Weiterentwicklung des Betreuungsrechtes in Deutschland gehen muss.
Das Positionspapier können Sie hier (pdf - 205.3 KB) Vorlesen herunterladen.

Organisation

Bundesvereinigung Lebenshilfe

Veröffentlichung

05.02.2013, 08:53 Uhr
Betreuungsrecht - Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. - Der Selbsthilfeverband für Menschen mit geistiger Behinderung

2013-02-10

BR alpha Forum │ Claus Fussek - sozialer Notstand - YouTube

Sendung vom 01.02.2013 Claus Fussek ist Sozialpädagoge und deutschlandweit als Pflege-Experte bekannt. Missstände in Heimen und Menschenrechtsverletzungen beschreibt er auch in seinem 2008 erschienenen Buch "Im Netz der Pflegemafia". Geboren am 1. Februar 1953 in Bad Tölz Schule: • 1963-1967 Gymnasium • 1967-1970 Realschule • 1970-1972 Fachoberschule für Sozialwesen Ausbildung: • 1972-1976 Fachhochschule für Sozialpädagogik • Abschluss Sozialpädagoge grad. Beruf: Sozialpädagoge Veröffentlichungen: Im Netz der Pflegemafia. Wie mit menschenunwürdiger Pflege Geschäfte gemacht werden (zusammen mit Gottlob Schober), Gütersloh: Bertelsmann, 2008. Alt und abgeschoben. Der Pflegenotstand und die Würde des Menschen (zusammen mit Sven Loerzer), Freiburg i. Br.: Herder, 2005. BR alpha Forum │ Claus Fussek - sozialer Notstand - YouTube

2013-02-08

Kein Schmerzensgeld für Querschnittsgelähmte "weil sie ja gar keine Schmerzen spüren könne" - RTLregional.de - Video - Diskriminierend

Kein Schmerzensgeld für Querschnittsgelähmte



In Lübeck ist es zu einem üblen Fall von Diskriminierung gekommen. Dort hat das Landgericht jetzt den Schmerzensgeldanspruch einer querschnittsgelähmten Frau abgelehnt, weil sie ja gar keine Schmerzen spüren könne. Für Angelika Mincke ist das eine wirklich abstruse Begründung, erst recht, weil sie ausgerechnet auf einem holprigen Behindertenparkplatz gestürzt war und sich den Fuß gebrochen hatte.

Die Reporter Karsten Krönke und Martin Drohsel berichten im Video.

RTLregional.de - Video - Diskriminierend

Gelähmte Rollstuhlfahrerin kämpft um ihr Recht | NDR.de - Regional - Schleswig-Holstein

Soziales: Wenn Betreuung zum Alptraum wird :: Homepage - Region - Regensburg :: Mittelbayerische Zeitung :: www.mittelbayerische.de

Regensburg 06.02.2013, 16:59 Uhr

Wenn Betreuung zum Alptraum wird

Die Regensburgerin Berta S. (88) wollte sich von einer Fachstelle der Stadt helfen lassen. Nun fühlt sich die Seniorin entrechtet und wehrt sich gegen die „Zwangsbeglückung“.

Die Entmündigung gibt es seit rund zwanzig Jahren nicht mehr – unter bestimmten Voraussetzungen wird nach Rücksprache mit dem Betroffenen eine „Betreuung“ durch Angehörige oder Dritte genehmigt oder angeordnet. Foto: dpa
Die Entmündigung gibt es seit rund zwanzig Jahren nicht mehr – unter bestimmten Voraussetzungen wird nach Rücksprache mit dem Betroffenen eine „Betreuung“ durch Angehörige oder Dritte genehmigt oder angeordnet. Foto: dpa
Von Thomas Rieke, MZ
Soziales: Wenn Betreuung zum Alptraum wird :: Homepage - Region - Regensburg :: Mittelbayerische Zeitung :: www.mittelbayerische.de

2013-02-07

Behindertensport - raus aus der Nische | shz.de

Integration

Behindertensport - raus aus der Nische

07. Februar 2013 | 07:56 Uhr | Von Kay Müller
Werben für Inklusion: Celina (Mitte) mit ihrer Mutter Susana Gonzalez und Sozialministerin Kristin Alheit (rechts).  Foto: Müller
Werben für Inklusion: Celina (Mitte) mit ihrer Mutter Susana Gonzalez und Sozialministerin Kristin Alheit (rechts). Foto: Müller
Damit körperlich beeinträchtigte Kinder in Sportvereinen aktiv werden, fördert das Sozialministerium Fortbildungen für Übungsleiter. Der Kieler MTV hat schon gute Erfahrungen gemacht.

Behindertensport - raus aus der Nische | shz.de

Südwest: Stoch will Wahlfreiheit für Behinderte - badische-zeitung.de

Stoch will Wahlfreiheit für Behinderte

Die Lehrergewerkschaft verlangt mehr Inklusionsklassen, der neue Kultusminister zögert noch.


STUTTGART. Zwischen der GEW als größter Lehrergewerkschaft und der vom Kultusministerium vertretenen Schulpolitik im Land liegen nach wie vor Welten, zumindest was die Zahl der Lehrer und der Schultypen angeht. Während der neue Kultusminister Andreas Stoch (SPD) an seinem Plan festhält, in diesem Jahr 1000 Lehrerstellen zu streichen, fordert die GEW mehr Lehrerstellen. Beispielsweise für die Inklusion, also den gemeinsamen Unterricht behinderter und nichtbehinderter Schüler.
Südwest: Stoch will Wahlfreiheit für Behinderte - badische-zeitung.de

Schule Behinderte Inklusion: Kleine Schritte zum großen Ziel | Darmstadt - Frankfurter Rundschau

Schule Behinderte Inklusion Kleine Schritte zum großen Ziel


Inhaltlich und atmosphärisch sollen alle Kinder gemeinsam gefördert werden.  Foto: Roman Grösser
Die Schwambschule und Mühltalschule in Darmstadt geben einen Einblick, wie Unterricht mit Behinderten und Nichtbehinderten im Alltag funktioniert. Und sie erinnern daran: Inklusion ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft.

Schule Behinderte Inklusion: Kleine Schritte zum großen Ziel | Darmstadt - Frankfurter Rundschau

Kampf um Barrierefreiheit geht weiter | NWZonline

Verkehr
Kampf um Barrierefreiheit geht weiter

Parlamentarischer Staatssekretär Kossendey schreibt an die Bahn – Gemeinde plant Protestaktion

Kossendey unterstreicht den dringenden Sanierungsbedarf des Bahnhofs Augustfehn. Für diesen sowie weitere Bahnhöfe im Ammerland wünscht er sich Perspektiven.
Kerstin Schumann


Kampf um Barrierefreiheit geht weiter | NWZonline

Viele Behinderte finden keine Arbeit - Wirtschaft - Schwäbisches Tagblatt Tübingen

07.02.2013

Jenseits der Sonderwelt

Viele Behinderte finden keine Arbeit


Viele Schwerbehinderte sind arbeitslos. In manchen deutschen Firmen bekommen einige jedoch eine Chance. Andere Firmen müssen Ausgleichsabgaben zahlen, weil sie nicht genug Behinderte einstellen.

Viele Behinderte finden keine Arbeit - Wirtschaft - Schwäbisches Tagblatt Tübingen

Umfrage zum Thema Mobilitätsverbesserung: DBSV ruft zu Beteiligung auf - Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit (BKB)

Umfrage zum Thema Mobilitätsverbesserung: 

DBSV ruft zu Beteiligung auf

01.02.2013
InMoBS (www.inmobs.de) ist ein dreijähriges Forschungs- und Entwicklungsprojekt, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Es strebt die Entwicklung eines barrierefreien und zuverlässigen Fußgänger-Navigationssystems für blinde und sehbehinderte Menschen an. Dabei wird von Anfang an besonderer Wert auf das Expertenwissen von Betroffenen gelegt. Auf handelsüblichen Smartphones installiert, soll das InMoBS-System blinde und sehbehinderte Menschen sicher und bequem durch den Straßenverkehr lotsen. Es soll Informationen über die Umgebung liefern und über die Wegfindung hinaus als Hilfe zum Überqueren von Kreuzungen und Straßen dienen. So gibt es Betroffenen die Möglichkeit, ihr Umfeld weiträumiger zu erkunden und Routen spontaner und unabhängiger von der Unterstützung anderer Personen planen und zurücklegen zu können.
Umfrage zum Thema Mobilitätsverbesserung: DBSV ruft zu Beteiligung auf - Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit (BKB)

Dorf für Demente: Im Dorf des Vergessens | Wissen | ZEIT ONLINE


Dorf für Demente  

Im Dorf des Vergessens

Im niederländischen De Hogeweyk genießen Menschen mit Demenz maximale Freiheit. Nun wird ein solches Projekt auch in Deutschland geplant.
(...)
 Kritiker sprechen von einem »Ghetto«, in dem Demente isoliert und weggesperrt werden. Andere dagegen sehen Dörfer wie De Hogeweyk als Lösung eines immer drängender werdenden Problems. Jan Bennewitz plant im rheinland-pfälzischen Städtchen Alzey das erste deutsche Demenzdorf nach dem niederländischen Vorbild.
Dorf für Demente: Im Dorf des Vergessens | Wissen | ZEIT ONLINE

Radiokolleg - Inklusion als Perspektive - oe1.ORF.at Wissen

Radiokolleg - Inklusion als Perspektive *

Donnerstag
07. Februar 2013
09:05
Leitlinien einer offenen Gesellschaft (4). Gestaltung: Beate Firlinger
Das Prinzip der Inklusion erschließt neue Sichtweisen des Zusammenlebens. Es setzt die Vielfalt der Gesellschaft als normal voraus und betrachtet die Menschen mit ihren diversen Ansprüchen als gleichwertige Teile des großen Ganzen.

Ihre Ideen sind gefragt

Haben Sie sich auch schon einmal geärgert, über zu klein gedruckte Aufschriften, unpraktische, aber teure Geräte oder unklare Hinweisschilder, die in die Irre führen. Oder über den Fahrscheinautomaten, der in der Hitze des Gefechts nicht das tut, was Sie wollen? Vielleicht haben Sie auch gute Ideen für das Zusammenleben, für eine offene, inklusive Gesellschaft? Posten Sie ihre Vorstellungen im Forum zu dieser Sendung.

oe1.ORF.at Wissen

Personalabbau in der Pflege - Auf die brachiale Tour - Bayern - Süddeutsche.de


 

Personalabbau in der Pflege  

Auf die brachiale Tour

Ist die Angebotsdichte an Altenheimen hoch - und das gilt insbesondere für die Region Mainfranken - so entscheidet zumeist auch der Preis über die Belegung mit alten Menschen. Das geschieht aber oft auf Kosten der Belegschaft.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Einschüchterungen und Entlassungen statt christlicher Nächstenliebe: Mit harter Hand saniert die Caritas im unterfränkischen Mellrichstadt zwei defizitäre Altenheime. Die Beschäftigten fürchten um die Versorgung der alten Menschen.

Von Dietrich Mittler

Personalabbau in der Pflege - Auf die brachiale Tour - Bayern - Süddeutsche.de

Kritik an psychiatrischer Zwangsbehandlung - YouTube

 

Kritik an psychiatrischer Zwangsbehandlung

01.02.2013
Ein Psychiatrie-Überlebender klagt vor dem Landgericht Stuttgart auf Schadensersatz und Schmerzensgeld. Unter dessen stimmen etwa 30 Abgeordnete im Bundestag für die Legalisierung psychiatrischer Zwangsbehandlung, nachdem das Bundesverfassungsgericht und der Bundesgerichtshof entsprechende Gesetze für verfassungswidrig und nichtig erklärt haben. Rechtsanwalt David Schneider-Addae-Mensah erstattet Strafanzeige gegen Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger wegen Körperverletzung. Dr. Martin Zinkler, Chefarzt der Psychiatrie in Heidenheim lehnt ein neues Gesetz zur Legalisierung psychiatrischer Zwangsbehandlung ab, während Dr. Tilman Steinert meint, Psychiatrie könne nicht ohne Zwang und Gewalt auskommen. Mehr Informationen zum Thema:
Kritik an psychiatrischer Zwangsbehandlung - YouTube

swr.de/landesschau-bw

Pressemitteilungen - Behinderte Kinder sollen weiter in Familien aufwachsen können - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

Behinderte Kinder sollen weiter in Familien aufwachsen können

Ausgabejahr 2013
Erscheinungsdatum 07.02.2013
Kinder mit Behinderung sollen auch künftig in Pflegefamilien betreut werden können, wenn hierdurch vermieden wird, dass sie in einem Heim untergebracht werden. Das Regierungskabinett hat der Verlängerung einer entsprechenden Regelung im zwölften Sozialgesetzbuch am gestrigen Mittwoch zugestimmt. Nach derzeitiger Gesetzeslage würde die Regelung Ende 2013 auslaufen.

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, begrüßt die Entscheidung des Kabinetts. Er erklärt: „Ohne die Regelung würden sich etliche örtliche Sozialämter wieder weigern, die Betreuung in einer Pflegefamilie zu tragen. In der Folge müssten Kinder mit körperlichen und sogenannten „geistigen“ Behinderungen in Heimen aufwachsen, die teilweise noch in der Verantwortung überörtlicher Sozialhilfeträger liegen.“ Auch Jugendämter hatten sich in der Vergangenheit oft geweigert, die Kosten für die Betreuung in der Pflegefamilie zu übernehmen, da sie nur für Pflegefamilien für seelisch behinderte Jugendliche zuständig seien.

Er vertraue darauf, dass Bundestag und Bundesrat die Regelung, wie in der letzten Legislaturperiode, im breiten Konsens beschließen wird, so Hubert Hüppe.

Gleichzeitig verdeutlicht der Beauftragte, dass die Verlängerung der Regelung im zwölften Sozialgesetzbuch nur eine Zwischenlösung darstellt. „Es kann nicht sein, dass Kindern Leistungen der Jugendhilfe vorenthalten werden, weil sie eine körperliche oder sogenannte ‚geistige‘ Behinderung haben. Die heutige Trennung der Kinder in unterschiedlichen Leistungssystemen führt in der Praxis oft dazu, dass Kinder mit und ohne Behinderung getrennt aufwachsen, etwa im Bereich frühkindlicher Erziehung. Die mit der Lösung der Schnittstellenprobleme zwischen Jugend- und Sozialhilfe befasste Bund-Länder-Arbeitsgruppe muss deshalb schnellstmöglich Lösungsvorschläge für gemeinsame Hilfen für alle Kinder in der Jugendhilfe vorlegen“, so der Beauftragte. Er verweist hierbei auf die gestrige Entscheidung des Bundeskabinetts, die zu verlängernde Regelung im zwölften Sozialgesetzbuch bewusst zu befristen.

Hüppe fordert bis zu dieser „Großen Lösung in der Jugendhilfe“, dass die Sozial- und Jugendhilfeträger in der Praxis besser zusammenarbeiten, als es bisher teilweise der Fall war.

Pressemitteilungen - Behinderte Kinder sollen weiter in Familien aufwachsen können - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

2013-02-05

Unterzeichnung Zielvereinbarungen in Modellregionen Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen

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Unterzeichnung Zielvereinbarungen in Modellregionen

Am 24. Januar 2013 hat der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner mit Vertreterinnen und Vertretern von insgesamt sechs Landkreisen und Städten Zielvereinbarungen zur Einrichtung von Modellregionen unterzeichnet.
In den Modellregionen soll mit unterschiedlichen Projekten jeweils ein Schwerpunkt des Landesaktionsplanes zum Thema Barrierefreiheit umgesetzt werden. Die Schwerpunktsetzungen der einzelnen Kommunen sind mit der Hessischen Landesregierung abgestimmt. Dabei ist es ganz wichtig, dass bei der Umsetzung der Projekte alle erforderlichen Akteure und insbesondere die Verbände und Interessenvertretungen der Menschen mit Behinderungen eingebunden werden. Es besteht unter den Beteiligten Einverständnis darüber, dass der Abbau von Barrieren, allen Menschen in der Gesellschaft dient und sich daher der Apell auch an alle Mitglieder der Gesellschaft richtet, sich aktiv an dem angestoßenen Prozess zu beteiligen, diskriminierungsfreie Lebensumstände zu schaffen. Dazu gehört es auch, die noch bestehenden‚ „Barrieren in den Köpfen“ zu beseitigen.
Durch die konkrete Erprobung in den Modellregionen werden nun Möglichkeiten zum Abbau noch bestehender Barrieren geschaffen und erprobt. Die vielfältigen Herangehensweisen der Kommunen an das Thema Barrierefreiheit werden damit unterstützt und für alle sichtbar gemacht. Im Doppelhaushalt 2013/2014 sind zur Unterstützung der Umsetzung des Landesaktionsplans eine Million Euro zur Verfügung gestellt worden. Davon werden auch die Modellregionen in den kommenden Jahren mit durchschnittlich 100.000 Euro im Projektzeitraum von zwei Jahren gefördert. und nun in Zielvereinbarungen zwischen den Gebietskörperschaften und der Hessischen Landesregierung festgehalten. Die Ergebnisse aus den Projekten in den Modellregionen werden durch das Hessische Sozialministerium aufbereitet und veröffentlicht werden und dann allen Interessierten zur Verfügung stehen.
Die Modellregionen im Einzelnen:

Unterzeichnung Zielvereinbarungen in Modellregionen Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen

2013-02-04

Behinderte Schüler können Schule frei wählen Aus der Stadt Hannover / HAZ - Hannoversche Allgemeine

Inklusion

Behinderte Schüler können Schule frei wählen

Von Bärbel Hilbig

Schülern, Lehrern und Eltern steht eine umwälzende Veränderung bevor: Ab August können behinderte Kinder sich ihre Schule frei aussuchen. Sie werden nicht mehr grundsätzlich an eine Förderschule verwiesen - ihre Eltern haben die Wahl.
Ab dem kommenden Schuljahr können sich behinderte Kinder ihre Schule frei aussuchen.
Ab dem kommenden Schuljahr können sich behinderte Kinder ihre Schule frei aussuchen.
© dpa
Hannover. Der Landtag hat vor knapp einem Jahr beschlossen, im Prinzip alle Kinder an Regelschulen aufzunehmen und setzt damit eine UN-Konvention zu den Rechten von Behinderten um.
Die Stadt hat gestern vorgestellt, wie sie das in Abstimmung mit den Schulen für Hannover gewährleisten will.
Behinderte Schüler können Schule frei wählen Aus der Stadt Hannover / HAZ - Hannoversche Allgemeine

2013-02-02

Neuerscheinung "hochbegabt - behindert - kaputt integriert, über das wahre Gesicht geschützter Institutionen" - KrüppelStolz - Selbstbestimmtes Leben: Buch

Neuerscheinung "hochbegabt - behindert - kaputt integriert, über das wahre Gesicht geschützter Institutionen"

Hochbegabt, behindert, kaputt integriert - diese vier Worte fassen die Schul- und Lehrzeit von David Ziemek treffend zusammen. Das Buch trägt autobiographische Züge, versteht sich jedoch als Kritik am Umgang mit behinderten Menschen in unserer Gesellschaft. Es handelt von Diskriminierung, Demütigung und Gewalt an Schulen und geschützten Ausbildungseinrichtungen.
KrüppelStolz - Selbstbestimmtes Leben: Buch
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